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Suche leichte, reisetaugliche Enduro

Erstellt von vierventilboxer, 25.10.2012, 13:22 Uhr · 201 Antworten · 31.742 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Ja, ihr habt beide recht! In der gesuchten Preisklasse ist aus den 2000ern nichts dabei was Fernreisende anspricht die zu Ungunsten der (stets mehr geforderten) hohen Leistung etwas weniger Gewicht und annehmbaren Komfort haben wollen.

    Reiner Kicker-Motor kommt mir nicht auf den Hof! Optimum wäre E- und Kickstarter.

  2. TomTom-Biker Gast

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    #42
    Wer die Wahl hat, hat die Qual. Bist Du jetzt schlauer?

    Keines der angesprochnen Modelle ist schlecht, für den jeweiligen Anwendungsfall sind sie jedoch mehr oder weniger gut geeignet. Was mir noch eingefallen ist:

    Soweit ich mich erinnern kann ist niemand darauf eingegangen, welche Zuladung überhaupt möglich ist und wie effektiv man Gepäck auf dem jeweiligen Motorrad transportieren kann. Ich geh mal davon aus, daß Du mehr als eine Unterhose und ein Smartphone inkl. der lebenswichtigen Apps mitnimmst. Bei allem Hang zur leichtgewichtigkeit solltest Du das auch nicht außer Acht lassen, sofern nicht selbst schon dran gedacht, was eigentlich normal wäre und wovon ich eigentlich ausgehe. Um nicht wieder der blau-weißen Brille verdächtigt zu werden, ist m. E. hier die 650 XChallenge wegen ihres leichten und flatterhaften Hecks schon mal weniger geeignet, obwohl sonst ein geiles Mopped mit einem standhaften Motor. Bei der 690R sehe ich es ähnlich, zumal die auch noch den Tankeinfüllstutzen dort hat, wo man beispielsweise eine Rolle drauflegt. Die wre mir persönlich auch zu kurz und zu spielzeughaft. Also auch mal in dieser Richtung schauen.

    Das von Dir angesprochene Manquo bezüglich fehlenden Punches sehe ich nicht. Die älteren Yamaha-Motoren punchen sowieso von unten heraus, die Rotax-Motoren mehr oben und die BMW-China-Motoren unten und oben. Die KTMs sind was Leistungsentfaltung anbelangt ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Auch die 640er mit "nur" 50PS. Die neuen Yamaha-Motoren sind auch recht spritzig und dabei sparsam und haben mit den alten Vergasermotoren nichts mehr gemein.

    Für mich stellt sich auch die Frage was Du fahrzeugmäßig eigentlich wirklich willst. Zuverlässig, neu und sparsam, dafür aber komplexe Technik und eine richtige Herausforderung für Reparaturen, oder älter und einfachere Technik, dafür aber praktisch von jedem Dorfschmied zu reparieren. Wobei die Zuverlässigkeit dabi nicht zwangsläufig ausbleiben muß.

    Das ganze nur nochmal, um neben der Auswahl des Motorrad nach Handling und Sportlichkeit auch die Praxis- und Reisetauglichkeit nicht ganz zu vergessen. Dabei spielen die persönlichen Voraussetzungen natürlich auch eine wichtige Rolle Ich mit meinem Wohlstandsbauch würde auf einer EXP eher etwas albern aussehen. Außerdem wre deren max. Zuladung wahrscheinlich schnell erreicht. Für mich wäre eine bqueme Sitzbank ein wichtigs Kriterium. Als junger und schmerzfreier Mensch kommt man sicherlich auch mit einem Holzbrett noch klar.

    Gruß Thomas

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    #43
    Nettes Möpi, und steht gerade mal 100km von mir entfernt.

    BMW F 650 GS Dakar als Enduro/Reiseenduro in München

    Nicht viel teurer als die günstigsten LC4....und weit weg von XChallange. Für gepflegte DRZ´s sind auch zw. gut 2500 und 3000€ fällig, das macht die Entscheidung leicht.


    Mal davon abgesehen dass mir bei dieser der Allgemeinzustand nicht gut genug ist...

    http://suchen.mobile.de/motorrad-ins...dTouringEnduro

    ... findet man kaum komplett ausgestattete Bikes für Fern- und Abenteuer-Reisen. Mal abgesehen der Annahme dass viele die ihr Töff veräußern die Zubehörteile andersweitig einzeln verticken, sieht man doch wie gering der Bedarf ist. Dass sich die Hersteller auf so etwas nicht einlassen scheint daher nur logisch, denn was bringen 200 Stück Absatz pro Jahr bei einem absoluten Nischenprodukt?!

  4. TomTom-Biker Gast

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    #44
    Woher dieser Sinneswandel, obwohl Du die doch eigentlich überhaupt nicht haben wolltest? Ist die Optik jetzt das entscheidende kriterium?

    Fahr die Dakar erst einmal. Von einem bollernden vergaser-Einzylinder auf eine Rotax-befeuerte F650 GS umzusteigen, führt im ersten Moment zu einem etwas länglichen Gesicht. So ging es mir zumindest. Unten kommt halt weniger, dafür geht die oben herum gut ab. Die XChallenge ist vom Fahrverhalten nach meinr Einschätzungn übrigens eine andere Hausnummer, obwohl sie nach den gleichen Motor haben soll. Die kam mir deutlich agiler vor und mit mehr Bums unten heraus.

    Gruß Thomas

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    #45
    Hast du schon Mal über die Suzuki 650 V Storm nachgedacht ? 197 Kg bei 69 PS . Das Ding wurde ja auf gleicher Plattform und mit
    gleicher Ausstattung ( Bremsen / Fahrwerk ) auch als 1000er angeboten ! Sollte also somit stabil und robust sein . Der Motor darin ist eigentlich unkaputtbar !! Wenn du nicht grade damit in die Hochlagen von Tibet reisen willst oder durch übelstes Gelände dann ist die V-Storm DL 650 eigentlich eine attraktive Alternative .

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    #46
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Wer die Wahl hat, hat die Qual. Bist Du jetzt schlauer?
    Hi Thomas!

    Schlauer ja - auf jeden Fall. Entschieden habe ich mich aber noch nicht. Nachdem ich das Optimum nicht finden werde gilt es Vor- und Nachteile gründlich abzuwägen. Wie gesagt, ich kasteie mich nicht selbst über Tausende von Kilometern um dann ein paar mal im richtigen Revier kurz etwas Spaß zu haben (sei es beim Sandeln oder Kraxeln). Deswegen fallen zumindest Bikes wie EXC, DRZ usw. raus. LC4 ist noch im Rennen, genauso die Tenere. Favorit ist jedoch nach aktueller Gemütslage die F650GS (Dakar). Es scheint mir trotz des Gewichts das vernünftigste Bike zu sein da zuverlässig, genügsam, und relativ günstig dazu. Da bleibt noch genügend Geld übrig um sie mit nützlichen Gimmicks aufzurüsten.

    Ich schraube gern und viel (zumindest habe ich das bisher), muss aber sagen dass ich das nicht mehr unbedingt ständig brauche. Meine 1150GS hatte ich den ganzen vergangenen Winter für Marokko hergerichtet, da sind etliche Stunden dafür drauf gegangen, das tue ich mir dieses Jahr nicht schon wieder in diesem Umfang an.
    Wenn es sein muss fingere ich an allem herum, mir ist es im Prinzip piepegal ob das Töff einen simplen Vergaser hat oder mit Elektronik vollgestopft ist.
    Bastelbude will ich keine, aber noch jedes Bike wurde von mir vor einer großen Tour sorgfältig gewartet und präpariert. Wie gesagt, den ADAC habe ich noch nie benötigt, ich tue was nötig ist damit es dabei bleibt. Da Maschinen bekanntlich nicht nur vom Fahren sondern auch durchs Stehen nicht besser werden, fällt alles raus was älter als 10 Jahre ist. Die o.g. F650 ist dabei absolut grenzwertig.

    Ich bin ein Verfechter des Biotunings, ich muss mir bei KEINEM Bike Sorgen um die Zuladung machen. Ich wiege unter 85kg mit angelegter PSA. Ansolutes Maximum an Gepäck sind 2 gefüllte Alukoffer und ein Tankrucksack, macht in der Summe höchstens 30kg. Camping is niGS für mich, gegessen wird höchstens mal aus der Konserve, dafür brauche ich nur einen gut 100g schweren Kocher. Normalerweise wird am Straßenrand im Restaurant, Bistro oder Cafe logiert.
    Spartanisch Reisen mit wenig Gepäck ist okay, spartanisch Essen und Nächtigen (a la Survival-Man) dagegen nicht mein Ding. Zumindest nicht wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.


    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Woher dieser Sinneswandel, obwohl Du die doch eigentlich überhaupt nicht haben wolltest? Ist die Optik jetzt das entscheidende kriterium?

    Gruß Thomas
    Mitnichten! Davon lasse ich mich nicht leiten. Ginge es nach dem würde ich eine DRZ, EXP oder auch eine Husky kaufen.
    Die BMW´s dürften sich demnach gaanz weit hinten anstellen, auch die Dakar.
    Nein, momentan halte ich sie für das vernünftigste Töff, mehr nicht. Einziger Kritikpunkt ist das Gewicht. Wo das Gas ist weiß ich, besser sogar als viele andere. Wenn ich sie ausquetsche wird die Leistung wohl schon ausreichen. Zudem ist er standfest.
    Mehr Spaß machen würde die XChallange oder LC4, aber ob ich das unbedingt haben muss? Der Reiz ist teuer erkauft und/recht einseitig.

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    #47
    yamaha xt660R - 21er vorderrad, 181 kilo vollgetankt; 48ps - absolut ausreichend, solange man alleine fährt.

    LG, Q

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    #48
    Zitat Zitat von QVIENNA Beitrag anzeigen
    yamaha xt660R - 21er vorderrad, 181 kilo vollgetankt; 48ps - absolut ausreichend, solange man alleine fährt.
    Genau das meine ich mit der "falschen" Weiterentwicklung der Hersteller....Meine alten XTs (2KF) aus '89 hatten wahrscheinlich ein besseres Fahrwerk als die heutige, hatten auch 48PS und brachten vollgetankt um die 150kg auf die Waage...

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    #49
    ich kenne auch genügend leute, die ihrer alten xt nachtrauern... bei genaueren befragen stellt sich dann heraus, dass sie sehr oft heiß geworden sind (bauartfehler) und kolbenreiber keine seltenheit waren. ich halt nichts von diesen reminiszenzen - aber jeder wie er will.

    LG, Q

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    #50
    Ich habe mich auch gerade eben gefragt wo das Mehrgewicht an der kleinen Tenere im Vergleich zur 660r hängt.
    Das ist doch nicht nur der Verkleidung geschuldet?!
    Neue R werden für rund 1000€ unter Listen-Neupreis feilgeboten.
    Auch wenn es in meinem angepeilten Budget liegt, findet ihr Preise um 3000...3500€ für ein 7 Jahre altes Moped mit rund 20000 km nicht auch etwas ambitioniert?

    - - - Aktualisiert - - -

    Wobei, deutschlandweit wird's interessant.


    Yamaha XT 660 R als Enduro/Reiseenduro in Berlin

    Verdammt, vor nicht mal 4 Wochen war ich in Berlin.Gebt mal eure Meinug ab! Gibt's im Zubehör ordentliche Kofferhalter für die R?


 
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