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Super Sache

Erstellt von Alex Mayer, 05.08.2009, 16:59 Uhr · 16 Antworten · 1.891 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    1.374

    Standard Super Sache

    #1
    ich wollte die ganze Zeit schon, nachdem das mal im Fernsehn kam, daß man sich bei der Björn Steiger Stiftung sein Handy für die Ortung bei einem Notruf registrieren lassen kann, das jetzt endlich machen und was lese ich da:

    http://www.steiger-stiftung.de/Handy-Ortung.441.0.html

    das geht ohne Registrierung inzwischen, super. Wenn man irgendwo rumfährt mit dem Moped z.B., und sich nicht auskennt, und dann bei einem Unfall eh in Panik ist,weiß doch kein Mensch auf welcher Landstaße zwischen welchen Orten man sich gerade befindet. Und dann können die in der Leitstelle einfach das Handy orten und finden einen, ist auch geschickt, wenn was passiert irgendwo mit dem Mountain Bike im Gelände oder beim Wandern ...

    Wusstet Ihr das?

  2. Registriert seit
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    326

    Standard

    #2
    Muss man sich doch mittlerweile in jedem zweiten Krimi angucken, die Technik.
    Sobald dein Handy Zugriff auf mindesten 3 Funkzellen hat, ist die Ortung sogar verhältnismäßig genau.

  3. Registriert seit
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    443

    Standard

    #3
    wenn bei unserer feuerwehr leitstelle ein notruf per handy eingeht und der teilnehmer keine genauen angaben über den einsatzort abgeben kann oder wenn das telefongespräch unterbrochen wird, dann muß die leitstelle ersteinmal eine anfrage beim handy provider starten um die erforderlichen infos zu bekommen.

    aber das kann sehr lange dauern und wenn menschenleben in gefahr sind, dann zählt jede sekunde.

    mit der b. steiger stiftung soll das erheblich schneller gehen.
    ich habe hierzu persönlich aber keine eigenen erfahrungen gemacht, da ich selber nicht auf der leitstelle sitze.

    aber unsere leitstellen disponenten finden das gut und das hat mich persönlich dazu veranlasst mich bei der steiger stiftung registrieren lassen.

    wenn jetzt argumente wegen datenschutz kommen sollten....., bei einem notfall sollte das jedem egal sein.

  4. TomTom-Biker Gast

    Standard Bitte um Erläuterung

    #4
    Ich verstehe das nicht. Wenn ich micht registrieren muß, wo ist denn dann der Vorteil gegenüber dem bisherigen Verfahren über die Mobilfunkzentralen? Die müssen doch ohnehin angefragt werden. Oder wie hat man sonst Zugriff auf die Sender/Daten?

    Gruß
    Thomas

  5. Wogenwolf Gast

    Standard

    #5
    Goggle-Maps arbeitet ja nach dem gleichen Prinzip.
    Es ist doch schon eine relativ große Ungenauigkeit vorhanden.
    Selten stimmt die Angabe auf dem Display mit dem Standort überein.
    Aber besser als nichts....

  6. Baumbart Gast

    Standard

    #6
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Ich verstehe das nicht. Wenn ich micht registrieren muß, wo ist denn dann der Vorteil gegenüber dem bisherigen Verfahren über die Mobilfunkzentralen? Die müssen doch ohnehin angefragt werden. Oder wie hat man sonst Zugriff auf die Sender/Daten?
    Aufgrund der neuen Notrufverordnung vom 18.03.09 und der technischen Optimierungen der Internet-Ortungsplattform ist eine Registrierung nicht mehr erforderlich. Die Notrufleitstellen können Handys im Notfall ohne Registrierung orten.
    also wenn ich das richtig verstehe muss man garnix machen, bei eingehendem Notruf per Handy können die jetzt jeden orten, ohne Anfrage beim Provider.
    Allerdings hab ich auch so meine Zweifel am allumfängilchen Sinn, wo du weder Orts- noch Straßenschilder siehst hast Du meist auch nur eine Funkzelle wenn überhaupt Handyempfang, und wo du viele Funkzellen hast stehen meist auch Schilder rum - aber schaden kann's ja nicht.

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von Alex Mayer Beitrag anzeigen
    bei einem Unfall eh in Panik ist,weiß doch kein Mensch auf welcher Landstaße zwischen welchen Orten man sich gerade befindet. Und dann können die in der Leitstelle einfach das Handy orten und finden einen...
    Ohne jetzt etwas negatives über die Stiftung sagen zu wollen, kann ich dir sagen, dass die Möglichkeit die du ansprichst, bei der Feuerwehr und Polizei genauso besteht und deutlich genauer ist.
    Die Angaben über Ortung die die Stiftung von den Netzbetreibern über den LBS (LocationBaseService) erhält (dafür bezahlt sie) beruhen auf deren Schätzungen über die Ausdehnung der Reichweite einer Funkzelle. Das kann teilweise mehrere Kilometer vom tatsächlichen Standort abweichen.
    Im Gegensatz dazu nutzen die Rettungsdienste genaue aktuelle Messungen!
    Im Notfall brauch ich mich nirgendwo anmelden, registrieren oder sonstwas.
    Die Björn Steiger Stiftung ist wie gesagt eine Stiftung, es bleibt jedem selbst überlassen dort seine Daten abzugeben.

    Zitat Zitat von Freerk Beitrag anzeigen
    Muss man sich doch mittlerweile in jedem zweiten Krimi angucken, die Technik.Sobald dein Handy Zugriff auf mindesten 3 Funkzellen hat, ist die Ortung sogar verhältnismäßig genau.
    das sind wir wieder bei dem was im Fernsehen gezeigt wird und was der Realität entspricht. Nicht viel.
    Du sprichst das Triangulationsverfahren an, das in den USA genutzt wird, aber das ist in Deutschland nicht integriert.
    Außerdem greift dein Handy auf garnichts zu, sondern loggt sich in einer!!! Funkzelle ein. Das ist die mit dem für dich besten Empfang.
    Feststtellbar ist der Standort des Sendemasten, nicht der Stadtort deines Handys, weil das ja kein GPS-Sender ist!

    Tiger

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Außerdem greift dein Handy auf garnichts zu, sondern loggt sich in einer!!! Funkzelle ein. Das ist die mit dem für dich besten Empfang.
    Das System ist mir schon bekannt. Vor dem Einloggen vergleicht dein Gerät aber doch die Empfangsqualität zu den Zellen, und dabei wird meines Wissen auch schon eine IMEI-Nummer übertragen. Wenn man dann die Logs der Zellen anguckt, könnte man, soweit vorhanden, so auch "triangulieren". Naja, in der Praxis ist das vielleicht nicht realistisch. Aber in der Praxis braucht man das glaube ich auch nicht, denn in den Regionen, in denen man potentiell keinen anderen Verkehrsteilnehmern begegnet, die einem helfen könnte oder weiß wo er ist, gibt es meist auch nicht so viele Strassen innerhalb einer Zelle. Wenn man irgendwo im Gelände verunglückt, hilft einem das natürlich wenig.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Das das Handy sich den Sendemasten mit dem besten Empfang sucht, heißt aber nicht, dass es eine "verfolgbare Spur" an anderen (schwächeren ) Masten hinterläßt.
    Abfragbar ist ausschließlich der aktuelle Status, d.h. die akutell benutzte Funkzelle, weil deine Daten nur da aufliegen. Diese Daten werden auch nur temporär gespeichert und nach Verlassen der Zelle überschrieben...je nach Speicherkapazität.
    Es ging mir auch nur darum aufzuzeigen, dass die Björn Steiger Stiftung nichts kann, was Rettungsdienste,Feuerwehr und Polizei nicht besser könnten, ohne seine Daten preisgeben zu müssen.
    Tiger

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Das das Handy sich den Sendemasten mit dem besten Empfang sucht, heißt aber nicht, dass es eine "verfolgbare Spur" an anderen (schwächeren ) Masten hinterläßt.
    Abfragbar ist ausschließlich der aktuelle Status, d.h. die akutell benutzte Funkzelle, weil deine Daten nur da aufliegen. Diese Daten werden auch nur temporär gespeichert und nach Verlassen der Zelle überschrieben...je nach Speicherkapazität.
    ...technisch gut beschrieben du sprichst vom sog. handover. Sobald das handy eingeschaltet wird, wird es in der home location register (HLR) in der datenbank angemeldet, welches dann bei wechsel von zelle zu zelle in die sog. visitor location register (VLR) temporär abgelegt werden....
    je nach region und technischer auslastung der antennen sind die zellen unterschiedlich groß. von 200m bis 5km, je nach infrastruktur......

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Es ging mir auch nur darum aufzuzeigen, dass die Björn Steiger Stiftung nichts kann, was Rettungsdienste,Feuerwehr und Polizei nicht besser könnten, ohne seine Daten preisgeben zu müssen.
    Tiger
    mag die grundidee der stiftung in ordnung sein.....aber so wie tiger sagt, man muss seine daten nicht preisgeben, um geortet zu werden. durch die imei-nr. ist z.b. auch handytyp registriert. verfügt dieser über ein gps, kann beides in kombination verwedet werden und genauer lokalisiert werden......

    wer das will und braucht, kann und soll.......
    ich weiß nur, was und wieviel über das handy im mobilfunksystem herausgeholt werden kann...und ich sag's euch: ihr würdet umfallen, was da alles rauskommt....jeder lügendetektor wäre überflüssig....


 
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