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Tipps fürs Kurvenfahren

Erstellt von dragonheart, 15.06.2009, 22:13 Uhr · 32 Antworten · 4.729 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von fuxel Beitrag anzeigen
    Jeder fährt Bergab etwas verhaltener als Bergauf.
    Hi hi, der war gut! Mit nem Ziegel vielleicht, aber NICHT mit einer GS!

    Sorry, aber mußte jetzte sein, so konnte ich das nicht stehen lassen.

  2. evu
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    #22
    Zitat Zitat von MartinH Beitrag anzeigen
    Hi hi, der war gut! Mit nem Ziegel vielleicht, aber NICHT mit einer GS!

    Sorry, aber mußte jetzte sein, so konnte ich das nicht stehen lassen.
    Ich wollts ja nicht Schreiben

    DANKE

  3. Registriert seit
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    #23
    Zitat Zitat von fuxel Beitrag anzeigen
    ............ das muss dir nicht peinlich sein.
    Jeder fährt Bergab etwas verhaltener als Bergauf.

    Nö!

    Sowieso die Rechtskurven, die nämlich weniger gut einsehbar sind als Linkskurven.

    Das gilt ganz sicher nicht generell. Manchmal hilft's den Kopf ein wenig nach rechts zu drehen und den unten liegenden Straßenabschnitt zu beobachten (wenn da Felswände dazwischen sind, geht's nat. nicht)

    Bergab hast Du weniger Bremswirkung vom Motor und einen längeren Bremsweg.

    Der längere Bremsweg stimmt zwar, der liegt aber nicht an einer verringerten Bremswirkung des Motors. Die Bremswirkung des Motors bleibt gleich, nur die Bremswirkung insgesamt verringert sich wg. der Straßenneigung. Der für die Bremskraft verantwortliche, senkrecht zur Straßenoberfläche wirkende Gewichtsanteil der Maschine, verringert sich. Auf ebener Straße gilt F=µ*G (F=Bremskraft, G=Gewichtskraft, µ=Reibbeiwert Straße-Reifen), bei Gefälle nur noch etwa F=µ*G*(1-tan'alpha') mit alpha~Gefälle in Prozent (15%, nur noch 0.85fache Bremswirkung ).

    Etwas Respekt vor dem Gefälle ist nie schädlich und immer das Hirn eingeschaltet lassen.
    Ausgezeichnet, da will ich nicht widersprechen!

    bg
    fuxel.

    Grüße
    Uli

    Unabhängig davon darf es niemand peinlich sein, eine solche Frage zu stellen. Da gehört mehr Mut dazu, als wie auch immer geartetes/begründetes Unvermögen zu verschweigen.

    Respekt!

  4. Registriert seit
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    #24
    Zitat Zitat von MartinH Beitrag anzeigen
    Hi hi, der war gut! Mit nem Ziegel vielleicht, aber NICHT mit einer GS!
    Sorry, aber mußte jetzte sein, so konnte ich das nicht stehen lassen.
    Zitat Zitat von evu Beitrag anzeigen
    Ich wollts ja nicht Schreiben
    DANKE
    Nun ja, der 11er Ziegel ist so gewichtsoptimiert und windschnittig gebaut, da hat halt kein Bremsanker mehr Platz.
    Aber hab jetzt Stahlflex drin, und die Bremsen der Diva sind jetzt besser als ein Anker, weil gewichtssparender und man muss nicht nach jeder Kurve das Ding wieder einholen und die Schot klarieren.
    Also beste Voraussetzungen zum GS'e versägen .....

    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    ........... Die Bremswirkung des Motors bleibt gleich, nur die Bremswirkung insgesamt verringert sich wg. der Straßenneigung. Der für die Bremskraft verantwortliche, senkrecht zur Straßenoberfläche wirkende Gewichtsanteil der Maschine, verringert sich. Auf ebener Straße gilt F=µ*G (F=Bremskraft, G=Gewichtskraft, µ=Reibbeiwert Straße-Reifen), bei Gefälle nur noch etwa F=µ*G*(1-tan'alpha') mit alpha~Gefälle in Prozent (15%, nur noch 0.85fache Bremswirkung ).
    Servus Uli. So hatte ich das ja gemeint.Sehe es mir aber nach, wenn ich während der Fahrt nicht die Formel zur Berechnung des Bremsweges benutze, sonder mich lieber auf mein Popometer verlasse.
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Unabhängig davon darf es niemand peinlich sein, eine solche Frage zu stellen. Da gehört mehr Mut dazu, als wie auch immer geartetes/begründetes Unvermögen zu verschweigen....
    Jepp, uneingeschränkte Zustimmung.
    Übrigens, hab Herbert noch nicht gesehen, muss ihn wohl mal besuchen.

    bg
    fuxel

  5. Registriert seit
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    #25
    Zitat Zitat von MartinH Beitrag anzeigen
    Hi hi, der war gut! Mit nem Ziegel vielleicht, aber NICHT mit einer GS!

    Sorry, aber mußte jetzte sein, so konnte ich das nicht stehen lassen.
    sind das deine persönlichen erfahrungen?
    dann fährst du berauf zu langsam

  6. Registriert seit
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    #26
    @fuxel

    =Servus Uli. So hatte ich das ja gemeint.Sehe es mir aber nach, wenn ich während der Fahrt nicht die Formel zur Berechnung des Bremsweges benutze, sonder mich lieber auf mein Popometer verlasse.=

    Glaub mir, auch wenn ich's berechnen kann, ich hab keinen Rechenschieber dabei und fahr auch nach Popometer .
    Allerdings wär einer Menge Leute geholfen, wenn sie denn von vornherein wüssten, worauf sie sich einlassen. Dann käme es erst gar nicht zum Versuch, bei 200km/h erst an der 100m-Marke den Anker zu werfen, wenn die Kurve danach unter besten Bedingungen nur 100km/h zulässt. Oder es würde bewusst, daß man im Bereich von Straßeneinmündungen tunlichst vermeiden sollte, mit 200km/h angeflogen zu kommen. Denn jeder, der die Straße überqueren oder darauf einbiegen will und sich darauf verlässt, das da nur 70km/h erlaubt sind und (im groben Rahmen) gefahren werden, steht erbarmungslos im Weg. Bei 70km/h reichen inkl. Reaktionsweg selbst bei einem "Schlechtbremser" mit 5m/s² knappe 40m bis zum Stillstand vor dem Hindernis, bei 200km/h hat der Bremsvorgang leider noch nicht eingesetzt , allein der Reaktionsweg (vom Gesetzgeber zugestandene 1s Reaktionszeit) ist etwa 56m lang (und erst 16m hinter dem Hindernis anzufangen zu bremsen ist nicht opportun!)

    Bzgl.Herbert:
    ich bin schon schwer am überlegen, ob ich ihn nicht auch einfach mal besuche (bloß: ~720km eine Richtung über Autobahn, derzt. kein Urlaub mögl., also nur eine WE-Tour ). Er müsste im Juni Geburtstag haben (27.??). Schaun wir mal. Außerdem muss ich zuvor abklären, ob die beiden überhaupt da sind. Soweit ich weiss, haben sie ihren Wohnwg. am Plattensee und halten sich relativ oft dort auf.

    Grüße aus H
    Uli

  7. Registriert seit
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    #27
    Zitat Zitat von dragonheart Beitrag anzeigen
    Tach Gemeinde,
    ist mir ja etwas peinlich diese Frage ,aber habe am Wochenende gemerkt das ich in starken Kurven die Bergab gehen starke Probleme habe.Okay meine Maschine war stark beladen aber trotzdem.Also Berghoch fahre ich total gerne Kurve aber wie schon gesagt Bergab bekomme ich starke Panik bei engen Kurven.Vor dem runterschalten in den zweiten Bremse ich aus Panik meistens noch kurz ab.Könnt Ihr mir helfen,wie verliere ich meine Angst und wie nimmt man die Kurve am besten.In Berlin ist leider alles ziemlich flach.
    Danke
    Also ich find es erst mal sehr gut das du diese Frage stellst, und mach dir keine Sorgen, es ist bei jedem mal der Fall das er Probleme bekommt, ist auch Tagesform abhängig, geht mir genau so, mal klappt es, mal nicht und ich weis dann selber nicht warum, wichtig ist sich selber einzugestehen was geht, und was nicht, und bloß nicht von anderen verleiten lassen, such dir deinen eigenen Stil und ein Training ist mit Sicherheit nicht verkehrt, auch "alte" Hasen können was lernen.

  8. Chefe Gast

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    #28
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    ...
    Glaub mir, auch wenn ich's berechnen kann, ich hab keinen Rechenschieber dabei und fahr auch nach Popometer .
    Allerdings wär einer Menge Leute geholfen, wenn sie denn von vornherein wüssten, worauf sie sich einlassen. ...
    Jepp, so ist das!
    Theoretisch hat das jeder mal (wenn auch nur näherungsweise) berechnen können, praktisch verschieben all die "Glück-gehabt-Situationen" das subjektive Bewusstsein über die auftretenden Kräfte zu Ungunsten der Sicherheit. Ein wenig öfter an die Begriffe Reaktionszeit und Bremsweg zu denken, verlängert das gesunde leben erheblich und auf einmal lernt man auch, Verkehrszeichen anders zu deuten...
    70km/h an schlecht einsehbaren Einmündungen auf freier Flur weisen eben genau auf die schlechte Einsehbarkeit hin und erfordern erhöhte Aufmerksamkeit - das könnte mit 80km/h auch noch möglich sein, mit 120km/h wahrscheinlich nicht mehr...

  9. Registriert seit
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    #29
    für mich heisst das Zauberwort Antizipation. Vor meinem Ski-Unfall, der meine Schulter zerstörte, bin ich Freifallformation gesprungen. Man muss sich unheimlich viel im Kopf mit den geplanten Figuren beschäftigen, um sie am Himmel korrekt ablaufen zu lassen, bzw. auch um auf Situationen reagieren zu können.

    Man kann auch sein Fahrkönnen erheblich verbessern, indem man sich wirklich auch viel im Kopf mit der Materie beschäftigt, denn hauptsächlich dort findet das Fahren statt. man muss sich fast von der Straße entkoppeln, um gut fahren zu können, natürlich ohne sie aus den Augen zu verlieren.

    Das hauptsächliche Augenmerk dabei ist die Blickführung. Kann man das nicht sowieso schon, muss man es eben lernen und das lernt man am besten dadurch, dass jemand, der das gut vermitteln kann, mit einem übt. Kurventraining etc. sind da die Maßnahmen der Wahl. Es hat keinen Sinn, dass jemand, der relativ unsicher ist, wie Du es zu sein scheinst, sich auf der Straße abmüht. Ab auf die Rennstrecke oder den ADAC Platz und Du wirst Erfolge sammeln. Zusätzlich noch das Buch die obere Hälfte des Motorrad lesen und die Teile, die man versteht, verinnerlichen, auch das hilft sehr

  10. Nero8 Gast

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    #30
    Zitat Zitat von fuxel Beitrag anzeigen

    Jeder
    fährt Bergab etwas verhaltener als Bergauf.
    ...Jeder? Wenn du meinst. Gruß


 
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