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Tödliche Motorradunfälle

Erstellt von rain in may, 14.06.2016, 06:34 Uhr · 397 Antworten · 37.130 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von RoGe Beitrag anzeigen

    und das mit "in die gegenfahrbahn geraten" an unübersichtlichen stellen überholen scheint hierfür wohl mit der größte auslöser zu sein.
    Ich denke mal, die meisten, die in Kurven in den Gegenverkehr geraten, hätten vorher mal etwas über die Grundlagen der Fahrphysik eines Motorrades nachdenken bzw. was lernen sollen.
    Fahrer kommt auf die Gegenfahrbahn.
    Gegenmaßnahmen:
    Mehr Schräglage! Es geht meist immer noch was, aber die Leute kriegen Schiss dass sie ausrutschen und knallen lieber frontal in den Entgegenkommenden.

    Fahrer merkt, er ist gefühlmässig zu schnell in der Kurve und bremst. Was passiert? Der Bock richtet sich auf und vergrößert den Kurvenradius-er fährt gerade aus in den Gegenverkehr.
    Wenn ich weiß was passiert, dann kann ich gegenhalten, das Mopped mit vollen Einsatz ( das Aufstellmoment des Krads kann enorm sein!) in die Kurve drücken. Hier wirkt beqrenzend die Haftung der Reifen auf dem Untergrund.

    Der Fehler passierte vorher, aber es gibt Möglichkeiten , ihn zumindest teilzukorregieren. Wenn man weiß was zu tun ist.
    Sowas lernt man in Sicherheitstrainings in kleinen Gruppen.
    Ich hatte das Glück, damals sowas beim Führerschein zu lernen.
    Ich war auch manchmal eigentlich zu schnell in der Kurve, dann bremse ich halt kontrolliert und gut ists....

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    Standard Tödliche Motorradunfälle

    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    Hm, auch frag ich mich wie man diese ganzen „prinzipellen" Feststellungen bei jemanden trffen kann, mit dem man (ich) höchsten 10 Minuten in die selbe Richtung fährt. . .
    Zehn Minuten? Na, das reicht doch aus, um tiefgründige Analysen bezüglich der politischen, se.xuellen und fahrdynamischen Orientierung eines andern Kradfahrers anzustellen.

    @hoechst schrieb von Motorradfahrern, die ihm entgegenkommen. Und ich weiß ja nicht, wie schnell der fährt, aber bei mir ist jede Begegnung mit entgegenkommenden Krädern in der Kurve nach spätestens fünf Sekunden vorbei. Und die Zeitspanne reicht gerade mal aus um den Motorradtyp zu identifizieren und eine Entscheidung bezüglich des Grußverhaltens zu treffen;-)


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt

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    Zitat Zitat von hoechst Beitrag anzeigen
    Viele der Neueinsteiger können einfach nicht Motorrad fahren.
    Hallo
    das sehe ich anders, die Ausbildung für das Motorradfahren ist heute sehr gut.
    Was den Neuanfängern fehlt ist nur die Routine und ich denke die meisten davon machen
    am Anfang langsam.

    Die große Gefahr sind die Leute die mal einen Schein gemacht haben, dann jahrzehntelang
    nicht Motorradfahren "durften" und sich dann erst ein Motorrad kaufen.

    Denen fehlt dann die Ausbildung, die Fahrpraxis und die Routine.
    Am Schlimmsten kommt noch die Selbstüberschätzung dazu, und wenn sie schon etwas älter sind
    die langsamere Processorgeschwindigkeit sowie das Reaktionsvermögen einer Telefonzelle.
    Grúß

  4. Registriert seit
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    Egal wie wer den Schein gemacht hat, auf Dauer ist es dienErFAHRung und die Routine.

    Wer im jahr nur 3000km fährt wird nie die Routine bekommen wie jemand der 15.000 fährt.

  5. Registriert seit
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    So gut kann die Ausbildung auch heute noch nicht sein. Hatte erst den Fall, das dem Anfänger niemand auf das Bremsen auf losem Untergrund vorbereitet hatte. Bumms, lag er da. . .

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Klausmong Beitrag anzeigen
    Egal wie wer den Schein gemacht hat, auf Dauer ist es dienErFAHRung und die Routine.

    Wer im jahr nur 3000km fährt wird nie die Routine bekommen wie jemand der 15.000 fährt.
    Das ist aber auch eine Frage der Erwartungshaltung. Meines Wissens liegt die durchschnittliche Fahrleistung pro Jahr in .de bei rund 3.700 km (fragt mich nicht nach der Quelle sondern sucht eine, wenn ihr sie findet). Das bedeutet, dass jemand, der "nur" 3.000 km im Jahr fährt, keine gefährliche Ausnahme ist sondern mehr oder weniger der Normalfall.

    In meinen Augen ein weit verbreitetes Problem ist, dass sich viele Zweiradfahrer (vom Fahrrad über den Motorroller bis zum Motorrad) viel zu sehr darauf verlassen, dass alle anderen keinen Sch.eiß bauen und nicht unvorhergesehen reagieren. Ich bin heute morgen durch den normal-dichten Münchner Stadtverkehr zur Arbeit gefahren, plötzlich wurde ich von einer 125er Vespa auf Kampflinie überholt. Das Gerät wurde pilotiert von einer Frau mittleren Alters, hinten drauf ihr maximal sechsjähriges Kind, Von Schutzkleidung (außer Helm) keine Spur, und das Kind schlenkerte hinten mit seinen Beinchen in der Luft, weil die zu kurz waren, um auf die Rasten oder Trittbretter zu reichen. Ja, und so drängelte sich Madame dann mit Null-Abstand durch den Verkehr - sie hatte es offensichtlich eilig. Ein unaufmerksamer Autofahrer mit Handy am Ohr, und das Kind hat echte Sch.eißferien.

    Solche Szenen kennen wir aus Italien, da fahren viele so. Das sieht man dann aber auch an der Unfallstatistik.

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    So gut kann die Ausbildung auch heute noch nicht sein. Hatte erst den Fall, das dem Anfänger niemand auf das Bremsen auf losem Untergrund erklärt hatte. Bumms, lag er da. . .
    Hat auf ABS gelernt und sich dann eins ohne gekauft? Und war ein bisschen doof? Soll es geben. Ich habe 2006 meinen Schein gemacht und bekam das alles genauestens erklärt.

  8. Registriert seit
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    Das ist vielleicht eins der größten Probleme, dass Leute meinen, wenn sie den Führerschein gemacht haben, dass sie Motorradfahren können. Dies ist definitiv nicht so!

    Gruß,
    maxquer

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    Das war immer schon so....nur haben wir halt mit 15 angefangen ,das Mofa frisiert, uns damit abgelegt, eine 80er gekauft, frisiert, sich damit langgemacht usw. (später wird man vorsichtiger )

    Heute gehts halt gleich mit einem dicken Kaliber ans eingemachte, , alles unter einem satten Liter ist ein Anfängerbike.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    So gut kann die Ausbildung auch heute noch nicht sein. Hatte erst den Fall, das dem Anfänger niemand auf das Bremsen auf losem Untergrund erklärt hatte. Bumms, lag er da. . .
    In der Fahrschule wird loser Untergrund eigentlich auch nicht angesprochen. Da gehts primär ums Bestehen der Fahrprüfung. Die ist durchaus nicht ohne, aber eben sehr stark auf den öffentlichen Strassenverkehr und das gesetzeskonforme Bewegen des Fahrzeugs ausgerichtet. Zwar stärkerer Fokus auf die Fahrphysik als im Auto, aber immer noch mehr Verkehrsregeln als Fahrzeugbeherrschung. Die wird anfangs mit ein paar Grundübungen getestet, um allzu unsichere Kandidaten gar nicht erst in den Verkehr zu lassen. Alles weitere ist auch Sache des Fahranfängers. Gibt ja auch genug Fahranfänger, die sich der Problematik losen Untergrunds bewusst sind und nicht auf die Nase gehen. Ich bin direkt nach Bestehen der Prüfung zum Fahrsicherheitstraining. Das ist kein Zwang, sondern liegt im Verantwortungsbewusstsein des Fahrers.

    Ansonsten kann ein Fahranfänger schon Motorrad fahren, genauso wie ein Auto-Fahranfänger auch Auto fahren kann. Nur halt primär auf öffentlichen Strassen und nicht so gut, schnell und sicher wie ein erfahrener Fahrer. Da gibts dann die, die schnell lernen, die, die sich langsam herantasten und die, die sich zuviel zumuten.


 
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