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Tödliche Motorradunfälle

Erstellt von rain in may, 14.06.2016, 06:34 Uhr · 397 Antworten · 35.959 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Warum muss man eigentlich immer auf Anreize oder Vorschriften warten um etwas zu tun, eigenverantwortliches Handeln scheint ein völlig unbekanntes Fremdwort zu sein.
    Wenn ich nach der Winterpause wieder fahre, drehe ich paar enge Kurven u. fahre einige Achten bis ich wieder das Gefühl für die Maschine habe. Mit meiner K100 RS ohne ABS ( sowas gilt ja heute bei vielen als unfahrbar) in den Achtzigern wurden auch Vollbremsungen aus >200kmh geübt,,irgendwann braucht man es. Da brauch ich kein finanziellen Anreiz von der Versicherung oder gesetzliche Vorschriften, die ein Ergebnis bestimmt haben, sie kosten Geld und mutieren zum bürokratischen Monster.

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    Zitat Zitat von generalgarden Beitrag anzeigen
    braucht man gar nicht. Ein dicker Bonus beim Versicherungsbetrag wär glaub ich ein absolut ausreichender Ansatz, mit Geld bekommt man so viel mehr durchgesetzt wie mit Vorschriften. Versicherungen müssten allerdings erst mal einen direkten Zusammenhang zwischen solchen Trainings und geringern Kosten durch den Versicherten herstellen.
    ...
    Reicht es dann, an einem Kurs teilzunehmen oder müsste man den Kurs nicht auch "bestehen"?

    Immerhin kommen dann sicher viele, die nicht etwas lernen wollen sondern Geld sparen ...

  3. Registriert seit
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    Hauptsache, Lobbyismus, Vorschriften, Formulare, Vereinheltlichung, Verbesserung der Ausbildung,Absicherung jeglichen Risikos, 5 Euro gespart an der Prämie.

    Wie sind wir Ü50 bloss so alt geworden mit diesen ganzen alten unsicheren Böcken und bei so einer miserablen Ausbildung (ich hatte nur 3 Fahrstunden )

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    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    Warum muss man eigentlich immer auf Anreize oder Vorschriften warten um etwas zu tun, eigenverantwortliches Handeln scheint ein völlig unbekanntes Fremdwort zu sein.
    Mal ganz, ganz böse geantwortet: Pharisäerhaftes Rumgeschwafel ist dagegen unter motorisierten Verkehrsteilnehmern weit verbreitet. Vor allem wenn es um die Bewertung des Fahrkönnens anderer geht. Die Alten, die ihren Schein damals, nachm Kriech, nach einmal um den Block fahren hinterhergeschmissen bekamen, attestieren, dass die Jungen ja heute überhaupt nicht mehr fahren könnten. Die Jungen, stets mit dem Messer zwischen den Zähnen, möchten am liebsten allen über 50 pauschal die Pappe aberkennen und einen Rollator auf Krankenkasse verordnen lassen.

    Gern wird auch so getan, als habe man selbst die Reflexe und das Vermögen eines MIG-29-Piloten, und erwartet das auch von allen anderen. Stimmt aber nicht. Das öffentliche Straßennetz dient vordringlich der Allgemeinheit zur Erledigung ihrer Transportaufgaben und ist erst in zweiter Linie Arena zur Befriedigung persönlicher Adrenalinbedürfnisse. Wenn alle mal ein bisschen lockerer machen würden, wenn man für nicht abgefahrene Rasten nicht mehr ausgelacht und für die grobe Einhaltung der StVO nicht mehr verspottet würde, dann wäre vielleicht schon allerhand gewonnen. Und solange es nicht ganz detaillierte Analysen über einen Zusammenhang zwischen persönlichem Fahrertyp und Unfallgeschehen gibt, halte ich einige vermutete Unfallursachen doch für recht weit hergeholt.

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Mal ganz, ganz böse geantwortet: Pharisäerhaftes Rumgeschwafel ist dagegen unter motorisierten Verkehrsteilnehmern weit verbreitet. Vor allem wenn es um die Bewertung des Fahrkönnens anderer geht. Die Alten, die ihren Schein damals, nachm Kriech, nach einmal um den Block fahren hinterhergeschmissen bekamen, attestieren, dass die Jungen ja heute überhaupt nicht mehr fahren könnten. Die Jungen, stets mit dem Messer zwischen den Zähnen, möchten am liebsten allen über 50 pauschal die Pappe aberkennen und einen Rollator auf Krankenkasse verordnen lassen.

    Gern wird auch so getan, als habe man selbst die Reflexe und das Vermögen eines MIG-29-Piloten, und erwartet das auch von allen anderen. Stimmt aber nicht. Das öffentliche Straßennetz dient vordringlich der Allgemeinheit zur Erledigung ihrer Transportaufgaben und ist erst in zweiter Linie Arena zur Befriedigung persönlicher Adrenalinbedürfnisse. Wenn alle mal ein bisschen lockerer machen würden, wenn man für nicht abgefahrene Rasten nicht mehr ausgelacht und für die grobe Einhaltung der StVO nicht mehr verspottet würde, dann wäre vielleicht schon allerhand gewonnen. Und solange es nicht ganz detaillierte Analysen über einen Zusammenhang zwischen persönlichem Fahrertyp und Unfallgeschehen gibt, halte ich einige vermutete Unfallursachen doch für recht weit hergeholt.
    Mir ist ehrlich gesagt nicht ganz klar, was mein Zitat mit Deinem Beitrag zu tun hat.

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    ...
    Wie sind wir Ü50 bloss so alt geworden mit diesen ganzen alten unsicheren Böcken und bei so einer miserablen Ausbildung ...
    Außer Können gehört dazu natürlich auch etwas Glück, und es gab auch nicht wenige, die das damals nicht überlebten.
    Wenn auch in jedem Einzelfall ein Drama, so war diese Generation als Babyboomer stark genug, damit dies Bevölkerungstechnisch kein Problem darstellte (um es mal böse auszudrücken).

    Gruß Thomas

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    Meiner Wahrnehmung nach gibt hauptsächlich 2 Gruppen von Motorradfahrern, in die sich viele Unfallfahrer einornen lassen.

    Gruppe 1: die die meinen, öffentlicher Straßenraum = Rennstrecke und auch so fahren, vielfach die Jungen mit ihren Kilogixern oder auch RRs etc., aber auch oftmals zur Gruppe mit Seniorenblondem Haupthaar zuzuordnen, die fahren einfach vielfach an den Grenzen der Physik bzw. sind kleine Störungen nicht mehr korrigierbar

    Gruppe 2: die "einfachunsicherfahrenden", sog. "Bestager", die sich nach Kind, Kombi, Köter und Haus jetzt mal was für sich gönnen, nämlich mal wieder das Gefühl von Freiheit, raus aus den Zwängen des Altags. Wahlweise als Zahnwalt auf einem amerikanischen Schwereisenhaufen oder eben mit - meist - ner neuen GS.
    Wenn man hinter denen herfährt, hat man sehr schnell ein Gefühl von "Unsicherheit" bei der Fahrweise des Vorausfahrenden, stehen in der Kurve oftmals Kampflinie (weil wer ein neuestes Motorrad mit allem SchnickSchnack hat natürlich vorne fährt), überhohlen kann man nicht, weil sich der Kamerad sehr breit macht in Verbindung mit einem Fahrstil, der auch kein Gefahrloses Überholen zulässt, weil man nie weiß, wo der im nächsten Moment ist....
    und auf der Geraden lässte er seine teuer gekauften Pferde traben....

    leider sehr häufig BMW Fahrer (ok, BMWs sind einfach mal omnipräsent auf den Straßen), so wie der Kamerad in dem Video


    und bei denen brauchts gar keine großen Störungen um zum Unfall kommen, es reicht, wenn die anderen etwas weniger Aufpassen, bzw. wenn die anderen nicht soviel aufpassen würden, hätte der wesentlich öfter einen Unfall

    das sind - leider - meine Eindrücke von manchen.

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Wie sind wir Ü50 bloss so alt geworden mit diesen ganzen alten unsicheren Böcken und bei so einer miserablen Ausbildung (ich hatte nur 3 Fahrstunden )
    Mann DREI Stunden, ich hatte gar keine beim Fahrlehrer 1975, das ging damals noch bei uns.
    ABER ich fuhr viel.in Gruppen mit, wo " ältere" dabei waren,
    und von denen bekamen wir die Tipps wie z.B. die Kette ist am Kurvenanfang schon wieder gestreckt, und fahre immer dort wo das Kurven ÄUSSERE Rad eines Autos laufen würdex

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    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    Wenn ich nach der Winterpause wieder fahre, drehe ich paar enge Kurven u. fahre einige Achten bis ich wieder das Gefühl für die Maschine habe. Mit meiner K100 RS ohne ABS ( sowas gilt ja heute bei vielen als unfahrbar) in den Achtzigern wurden auch Vollbremsungen aus >200kmh geübt,,irgendwann braucht man es. Da brauch ich kein finanziellen Anreiz von der Versicherung oder gesetzliche Vorschriften, die ein Ergebnis bestimmt haben, sie kosten Geld und mutieren zum bürokratischen Monster.
    Wem etwas am Motorrad fahren liegt der fährt eh auch im Winter und hat seine Karre im Griff. Angst und bange wird einem jedoch an schönen Wochenenden, wenn die Sonntagsfahrer aus ihren Löchern kriechen, um die Anwohner der umliegenden Dörfer mit ihren Brülltüten zu verärgern.
    Nicht selten will Madam dann auch unbedingt die gleiche Maschine fahren wie ihr Macker, auch wenn sie deutlich kleiner ist und nur halb so viel wiegt. Wie oft habe ich schon gesehen, dass solche Anfängerinnen ihre Motorräder nichtmal im Stand sicher kontrollieren geschweige denn rückwärts schieben können.
    Aus Sicherheitsgründen sollte man daher den Motorradführerschein wie bei Piloten auch an eine jährliche Mindestfahrleistung von sagen wir 20.000 km binden, dann erledigt man zwei Probleme mit einem Schlag.

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    In der Schweiz müssen Neulenker seit ein paar Jahren solche Fahrkurse besuchen. Soweit so gut, die müssen jedoch auch für jeden Kurs die Gebühr berappen. Soweit so schlecht.
    und warum nur sogenannte "neulenker" ? würde doch der älteren Generation bestimmt auch gut tun.



    braucht man gar nicht. Ein dicker Bonus beim Versicherungsbetrag wär glaub ich ein absolut ausreichender Ansatz, mit Geld bekommt man so viel mehr durchgesetzt wie mit Vorschriften. Versicherungen müssten allerdings erst mal einen direkten Zusammenhang zwischen solchen Trainings und geringern Kosten durch den Versicherten herstellen
    eigentlich bin ich auch gegen "noch mehr Vorschriften" vermute aber auch das es ohne nicht funktionieren wird, leider. und die paar € die solche kurse kosten sind doch mumpitz im vergleich zu dem rödel was sonst so alles an die moppeds geschraubt wird.
    in anderen länder (zb. NL) wird es ja auch schon so gehandhabt das ab einem bestimmten "alter" die fahrtauglichkeit erneut überprüft wird, warum nicht auch bei uns Motorradfahrer, wir sind doch auch weitaus immer gefährlicheren Situationen ausgesetzt


 
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