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Tödliche Ölflaschen-Anschläge im Allgäu

Erstellt von Wolfgang, 18.04.2011, 06:42 Uhr · 444 Antworten · 63.264 Aufrufe

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    Standard AW: Tödliche Ölflaschen-Anschläge im Allgäu

    Wichtig ist, dass5es nicht einfach vergessen wurde und weiter gefahndet wird.

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    Zitat Zitat von zyklotrop Beitrag anzeigen
    Gerade lief auf der ARD in der Sendung Brisant ein 5 minütiger Bericht über den Serientäter. Es gab zwar keine neuen Erkenntnisse. Aber ich finde es gut, dass in einer seriösen Sendung auf einem seriösen Sender darüber berichtet wird und um mithilfe gebeten wird.
    Ich möchte ergänzen :

    Sehr wichtig fand ich in dem Bericht die Info das nun auch Bundeslandübergreifend gefahndet wird.
    Es konnte ein Zusammenhang zu ähnlichen Fällen hergestellt werden, ebenso gibt es eine verwertbare DNA Spur.

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    Saison beginnt: Motorradfahrer zwei Jahre nach Ölfleck-Anschlag weiter verunsichert


    Ein Motorradfahrer-Hasser wirft immer wieder Flaschen mit schmierigem Öl auf die Straßen, damit die Biker stürzen - Die unheimliche Serie, bei der ein 37-Jähriger starb, beschäftigt die Kripo weiterhin - Der Täter ist noch nicht gefasst
    Das Foto vom 17.04.2011 zeigt ein beschädigtes Motorrad an der Unfallstelle zwischen Marktrettenbach und Ottbeuren (Schwaben), an der zuvor der Fahrer tödlich verunglückte. (Foto: dpa)

    Kempten / lby Zwei Jahre nach dem tödlichen Ölfleck-Anschlag auf einen Motorradfahrer im Allgäu fahndet die Kriminalpolizei immer noch nach dem Täter. Der Unbekannte hatte am 17. April 2011 bei Markt Rettenbach vorsätzlich eine Ölspur gelegt, damit Motorradfahrer darauf zum Sturz kommen. Viele Biker in der Region sind jetzt zum Saisonstart wieder verunsichert.
    Ein 37 Jahre alter Familienvater stürzte damals mit seiner Maschine auf der vorsätzlich gelegten Öllache, schleuderte gegen ein Auto und starb. Erst in den vergangenen Monaten wurde nach langen Ermittlungen bekannt, dass es zuvor etliche vergleichbare Fälle gab, bei denen in Bayern und Baden-Württemberg ebenfalls vorsätzlich Schleuderfallen gelegt wurden. Seitdem suchen die Fahnder einen Serientäter; die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes. Der Täter hatte mit Motoröl gefüllte Flaschen auf der Straße zertrümmert und so die Schleuderfallen gelegt.
    Stimmung bei Motorradfahrern sehr gereizt
    Noch ein Unfall nach Ölfleck-Anschlag - Autofahrer verletzt
    Auch im Kreis Sigmaringen gibt es Ölfleck-Anschläge
    Der Ölfleck-Attentäter ist bis heute nicht ermittelt

    „Die Ermittlungen laufen weiter“, sagt ein Polizeisprecher in Kempten. Neue Erkenntnisse der Ermittlungsgruppe gebe es aber nicht. An Glasscherben hat die Kripo den genetischen Fingerabdruck des Täters identifiziert. Bislang wurden etwa 1000 Speichelproben bei einer DNA-Reihenuntersuchung ausgewertet - ohne Erfolg.
    Viele Biker im Allgäu würden besonders vorsichtig fahren, berichtet Frank Lebetz vom Motorradbekleidungs-Shop „Motorbike-Parts“ in Kempten. „Das ist bei uns im Laden immer noch häufig ein Thema“, sagt er über den Unfall. „Die Stimmung bei den Motorradfahrern ist sehr gereizt, die Angst fährt mit.“
    Erst Anfang März war bekanntgeworden, dass es bereits im Oktober 2007 bei Wittislingen (Landkreis Dillingen) einen ähnlichen Fall mit einem absichtlich verursachten Ölfleck gab. Ein damals 31 Jahre alter Autofahrer wurde schwer verletzt. Wenige Wochen zuvor war eine Reihe weiterer Ölfleck-Anschläge, teilweise auch in Baden-Württemberg, bekanntgeworden, bei denen aber niemand verletzt wurde. Insgesamt sind mehr als 40 Ölflaschenwürfe dokumentiert.
    (Erschienen: 15.04.2013 10:40)

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    06.09.2013 · Kempten

    Ölfleck-Anschlag bei Markt Rettenbach: Neue Erkenntnisse

    Ein Verkehrsunfall, der als Mord bewertet wird, und die mehr als zweijährige Ermittlungsarbeit sind Gegenstand einer Fernsehreportage.

    Ermittlungen · Seit dem 17.04.2011 ermitteln Beamte des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West in dem bisher beispiellosen Fall. An jenem Sonntagnachmittag war auf der Staatsstraße 2013 zwischen Markt Rettenbach und Ottobeuren ein damals 37-jähriger Motorradfahrer auf eine Ölspur geraten und hatte hierdurch die Kontrolle über sein Kraftrad verloren. Im weiteren Verlauf prallte der Mann gegen einen entgegenkommenden Pkw, der von einer damals 60-jährigen Frau gesteuert wurde. Bei dem Unfall erlitt der Mann so schwere Verletzungen, dass er trotz der Bemühungen von Ersthelfern und des alarmierten Rettungsdienstes verstarb.

    Der Familienvater hinterließ eine Frau und zwei Kinder. Bereits im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der unfallursächliche Ölfleck mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht fahrlässig verursacht worden ist, sondern durch eine vorsätzliche Aufbringung entstanden sein dürfte. Noch am Sonntagabend und am folgenden Montagvormittag wurden in der Region unter anderem mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers insgesamt 10 Ölflecken, davon drei im Bereich der Unfallstelle, auf verschiedenen Straßen aufgefunden. Aufgrund der Sachlage wurde der Unfall seitens der Staatsanwaltschaft Memmingen als vorsätzliches Tötungsdelikt eingestuft. Der Fall wird zudem zwischenzeitlich als Bestandteil einer Serie gesehen, die sich über große Teile von Bayern und Baden-Württemberg erstreckt
    Umfassende Falldarstellung im Rahmen einer Reportage
    Der tödliche Vorfall, die damit zusammenhängenden Ermittlungen und ein Blick hinter die Kulissen der Ermittlungsgruppe sind Gegenstand einer 18 minütigen Reportage von Spiegel TV, die am Sonntag, 29.09.2013 ab 22:20 Uhr auf RTL ausgesendet wird (vorbehaltlich kurzfristiger Progammänderungen aufgrund aktueller Ereignisse).
    Die einwöchigen Dreharbeiten fanden unter anderem mit Unterstützung des Bayerischen Landeskriminalamts, der beim PP München angesiedelten OFA der Bayerischen Polizei (Profiler), den Polizeipräsidien Oberbayerns und Schwaben Süd/West sowie der Württembergischen Polizei statt. Ziel dieses ungewöhnlich offenen Schrittes in die Öffentlichkeit ist die Erlangung neuer Hinweise auf den bisher unbekannten Täter, die zur Klärung des Falles unabdingbar sind.
    Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West bittet Medienvertreter um Unterstützung dieser Maßnahme im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung durch eine entsprechende Terminbekanntgabe der Reportage. Eine weitere Pressemeldung erfolgt nach Ausstrahlung der Sendung.

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    Find Ich gut daß damit an die breite Öffentlichkeit gegangen wird.Hoffentlich finden Sie den oder die Drecksä....

    Mügge

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    Da werde ich sogar mal RTL einschalten.

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    Super!!!
    Werde ich nicht versäumen.

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    Neue Erkenntnisse:

    Weitere Öl-Anschläge auf Motorradfahrer | Südwest Presse Online

    Nun hat die Polizei weitere Öl-Anschläge im süddeutschen Raum ermittelt, das teilte gestern Christian Owsinski, Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West auf Anfrage mit. Weitere Details werden noch nicht bekannt gegeben. Neue Erkenntnisse gebe es auch hinsichtlich der Motivation des Täters. Bislang wurde angenommen, dass es sich um einen Mann handeln könnte, der einen Hass auf Motorradfahrer hat. Das sieht nun anders aus. Näheres will die Polizei derzeit nicht veröffentlichen.


    Tödlicher Ölfleck-Anschlag bei Markt Rettenbach - Polizei erstellt neues Täterprofil | all-in.de - das Allgäu online!



    Bild: PP Schwaben Süd/West Neue Bewertung der Profiler
    Neue Bewertung der Profiler Aufgrund der Weiterentwicklung des Falles wurden die Spezialisten von der operativen Fallanalyse der Bayerischen Polizei um eine erneute Bewertung gebeten.

    Während aufgrund der ursprünglichen Erkenntnisse als Motiv eine Abneigung gegen Motorradfahrer im Fokus stand, deuten laut Einschätzung der Profiler die jetzigen Erkenntnisse auf das Bedürfnis einer Machtausübung als Motiv für die Taten hin. Demnach ist wahrscheinlich, dass der Täter versucht sein Selbstwertgefühl durch das Erzeugen von Angst und Verunsicherung (Machtausübung) aufzuwerten.


    cowy

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