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Töfffahrer aus den schweizer Bergen verbannen?

Erstellt von peco-achim, 29.07.2013, 11:54 Uhr · 172 Antworten · 15.131 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Au Weia!! Immer wieder erschreckend, welch absonderlichen Ausmasse die Intoleranz von "Bikern" annimmt. Scheinbar gehört dies irgendwie zu unserer Spezies dazu...
    Nein, eher an meiner Vorliebe fuer eine gute Polemik.
    Wie steht schon fuer alle lesbar im "Ueber mich" in meinem Profil... Interessen: Beissrefelexe ausloesen.
    Klappt ja auch immer wieder sehr gut
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Wenn du also mitte September auf eine rote Adventure mit Berner Kennzeichen triffst - sitze vermutlich ich drauf
    Wir sind tatsaechlich Mitte September in den Alpen, unter anderem in der Schweiz (Aarau). Sonst haette man sich ja mal auf nen Bier treffen koennen.

  2. ThQ
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    @cloudhopper:
    Ich fordere kein Verbot für irgendjemanden ! (wir haben schon genug Streckensperrungen und es gibt auch
    Straßen, auf denen Radfahrer vernünftigerweise nichts zu suchen haben)
    Deine Ansicht aber, daß unbesteuerte Fahrzeuge weniger "Berechtigung" zur Benutzung einer öffentlichen Straße haben,
    ist zwar nachvollziehbar, eventuell sogar diskutabel, der momentanen Rechtslage nach aber schlicht und ergreifend falsch.

    Gruß Thomas

  3. Registriert seit
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    Hmm, ich finde "gute Polemik" für mich in etwa so logisch wie schwarze Schimmel... aber deine Botschaft hab ich verstanden!

    Aarau... Das Beste an Aarau ist irgendwie, dass man hinfahren kann, wohin man will- es ist überall schöner! Ich gehe gest davon aus, dass du dort Menschen kennst.

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von ThQ Beitrag anzeigen
    @Sampleman:
    Was glaubst Du, wie überflüssig und gefährlich die Radfahrer die Moppeds auf den Paßstraßen finden ?
    Ich mach's mal polemisch: Na, was meinst du, wie lästig erst diejenigen Motorradfahrer finden, die über den Stelvio joggen oder in Kehre 14 ein Picknick veranstalten wollen? Das sind in meinen Augen Straßen, die für den motorisierten Verkehr gebaut wurden und auch vom motorisierten Verkehr benutzt werden sollen. Neulich bin ich mal zehn Minuten Tempo 25 über den Fernpass gefahren, weil ein(!) Fahrrad einen Reisebus und einen Lkw dahinter so nachhaltig am Überholen gehindert hat, dass dann eben 40 Kraftfahrzeuge auf Stramplerniveau eingebremst wurden.

    Ich weiß, dass die Forderung schrill klingt (und vermutlich auch keine Chance auf Umsetzung hat), aber Rennräder und Mountainbikes werden auf Passstraßen nicht als Verkehrs- sondern als Sportgeräte eingesetzt. Und damit haben sie auf solchen Straßen nichts zu suchen, ebensowenig wie Rollerblader, Langlauf-Rollskifahrer oder Skateboarder. Natürlich fahren auch fast alle Motorradfahrer zum Spaß über einen Pass, und nicht weil sie das müssen. Aber ihre Fahrzeuge sind schnell genug, um den Verkehr nicht aufzuhalten. Außerdem sind sie straßenverkehrstauglich, also mit guten Bremsen, Beleuchtung und Signaleinrichtungen.

    Die Doping-Kiste habe ich aus folgendem Grund aufgemacht: Für mich ist es ein großes Privileg, wenn ich zur Ausübung meines Sports den öffentlichen Straßenraum ausnutzen darf, denn selbstverständlich ist das nicht. Ich darf nicht mit meinem Formel-1-Renner über öffentliche Straßen fahren. Ich darf dort auch nicht mit meiner IDM-Maschine trainieren oder mit meinem Land-Windsufboard. Meines Wissens kann es sogar Probleme geben, wenn man sein Kfz mit Startnummern versieht. Ich darf übrigens auch nicht in jedem See meinem Tauch-Hobby frönen, sondern nur dort, wo dies ausdrücklich erlaubt ist. Nur die Rennradler dürfen überall rumfahren, ohne Beleuchtung, ohne Signaleinrichtungen und ohne Spritzschutz. Warum wird diese Sportart so begünstigt - und das angesichts der Tatsache, dass gerade im Profirennradsport viele illegale Geschichten laufen? Wenn ein Rallyefahrer trainieren und sich an eine Strecke gewöhnen will, muss er das entweder auf einem abgesperrten Rundkurs oder mit einem straßenzugelassenen Auto unter Einhaltung der StVO machen. Und Rennradfahrer?

  5. Beduine Gast

    Standard

    Ihr seid ja immer noch dran!

    Wenn das der Verfasser dieses schwachsinnigen Berichts sehen könnte, ich glaub ihm würde einer abgehen!
    Eigentlich habt ihr alle Recht,ob "Biker oder Biker", denn die einzige Lösung ist meiner bescheidenen Meinung nach gegenseitige Toleranz!

  6. Registriert seit
    13.08.2010
    Beiträge
    6.388

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Demzufolge gehören Radfahrer mehr oder weniger aus den Städten verbannt, weil die Strassen ursprünglich für Autos gebaut sind.
    Das ist natürlich eine Extremposition, aber Radfahrer werden - vor allem, wenn sie immer mehr werden - sich daran gewöhnen müssen, wie alle anderen Verkehrsteilnehmer in ein recht enges Regelkorsett gesteckt zu werden. Wenn man sich mit einem in der Wolle gefärbten Krampfradler unterhält, ist der sehr eloquent, wenn es darum geht, einem zu erklären, an welche Regeln er sich NICHT halten muss: Er muss keine Radwege benutzen, denn die sind unzumutbar, er muss nicht anzeigen, wohin er fährt, er darf seine Geschwindigkeit frei wählen, ist an keinen Mindestabstand gebunden etc. p.p. Wenn er einen Pkw behindert, ist das okay, behindert ein Pkw ihn, ist das natürlich unverzeihlich. Daneben wird selbstverständlich während der fahrt am Handy gespielt, Musik gehört etc. Und Nebeneinanderfahren wird gern damit gerechtfertigt, dass man damit auch nicht mehr Platz wegnehme als ein Pkw - als ob das ein Grund wäre.

    In Städten wurden Tempolimits eingeführt, weil es Mord und Totschlag gibt, wenn jeder so schnell fährt, wie er lustig ist. Wenn du mich fragst, wäre ein Tempolimit von 15 km/h für Fahrradfahrer, verbunden mit einer Radwegbenutzungspflicht, eine vernünftige Sache, die sicherlich Unfälle verhindern helfen würde. Natürlich würde das manche Fahrradfahrer einbremsen und die wären dann sauer. Aber uns Motorradfahrer fragt in der Tempo 30-Zone ja auch keiner, ob wir das lustig oder angemessen finden. Es gibt natürlich lauter bescheuerte Gesetze, die man aufheben sollte. So sind Blinkanlagen an Fahrrädern verboten. warum eigentlich? Mit moderner LED-Technik könnte man die gut umsetzen, ebenso wie Akku-Beleuchtung. Es gehört viel geändert, zum Beispiel Ampelanlagen, die die Existenz von Fahrrädern nicht berücksichtigen etc. Und das Parken auf dem Radweg sollte ähnlich teuer werden wie in einer Feuerwehreinfahrt. Aber es kann auf die Dauer nicht so laufen, dass alle sich an die Regeln halten bis auf die Fahrradfahrer.

  7. Registriert seit
    21.01.2013
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    Die Lösung wird wohl sein, mit dem Motorrad an zu reisen und dann aufs Rad um zu steigen



    http://afrikamotorrad.eu


  8. Registriert seit
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    Beiträge
    1.510

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    Zitat Zitat von ThQ Beitrag anzeigen
    .....
    Ich habe jetzt allerdings die Befürchtung, daß ich hier als jemand, der sowohl Radsport als auch Motorradfahren
    toll findet, unter die Räder gerate.....

    Gruß Thomas
    Nein, es gibt noch Leute im Forum, welche auf zwei Rädern mit und ohne Motor fahren und Deine Meinung teilen, Dir dankbar sind, daß Du es so sachlich ausführst! Ich äußere mich kaum noch zu solchen Themen im mir leider etwas fremd gewordenen GS-Forum, aber ich lese noch gern mit und verfolge vieles mit Interesse.
    Wenn jedoch Motorradfahrer, welche für Ihr Hobby Toleranz einfordern sich über andere Zweiradfahrer dermaßen unwissend und intolerant äußern, würde es mir schwerfallen ruhig zu bleiben und dann spare ich mir die Zeit und gehe - wie Gestern Abend - lieber radeln (55 km) oder - wie Heute lieber HP2 fahren (320 km)

    Und ich stelle auch immer wieder fest, daß am mit Menschen in Autos, auf Moppeds und vor allen Dingen auf Fahrrädern völlig überlaufenen Bodensee es trotzdem kaum rüpelhaften Radler gibt oder (das war ja der Brüller schlechthin) Downhiller ohne Licht auf Pässen und als wir vor zwei Wochen Urlaub in der Schweiz machten und von kleinen Schottersträßchen bis Pflichtprogramm Stilfser Joch alles fuhren, es am Joch lediglich einen (!) Rennradler gab, der dort mittig fuhr, vielleicht hatte er meine leise HP nicht gehört
    Ich auch in dieser Urlaubswoche nie Streß mit anderen Motorradfahrern hatte, welche sportlicher fuhren als ich, man kann ja Platz machen
    oder auf den Ministräßchen die Anwohner freundlich grüßten usw. all diese Stammtischthemen eben.
    Natürlich gibt es im Straßenverkehr mitunter Situationen, welche mich aufregen, das ist klar, liegt nunmal an den vielen Menschen hier bei uns, aber es dominiert nicht so in meiner Wahrnehmung...
    Aber diese Themen sorgen natürlich im Forum für einigen Unterhaltungswert

  9. Registriert seit
    16.03.2009
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    1.547

    Standard

    Der Bericht besagt schon mal nicht wer oder was der Auslöser des Streites war, wenn mir einer ans Auto fährt bin ich auch sauer und wenn ein Schaden entstanden ist lass ich den Verursachen nicht einfach fahren! Der Paketbote hat den Fehler gemacht sein Auto ein zu setzen, damit ist er dem vermeidlich Schwächeren an die Knochen gefahren und setzt sich ins Unrecht. Hätte er die Polizei angerufen und wäre dem Radfahrer einfach gefolgt um die Adresse fest zu stellen oder die Polizei zu ihm zu führen, sieht der Radfahrer alt aus und hat Fahrerflucht begangen! Und da wären wir wieder beim Kennzeichen das dem Paketfahrer auch gereicht hätte um den Schaden an seiner Karre zu begleichen! So wie er es gemacht hat ist er wohl neben der Pappe auch den Job los!
    Ich will nicht behaupten das meine Schilderung den Sachverhalt wieder gibt, aber genau so könnte es ja auch gewesen sein und das relativiert die Schuld des Autofahrers für mein Empfinden wieder gewaltig!

  10. Registriert seit
    05.10.2007
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    5.262

    Standard

    Danke, Schneckle!


 
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