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Töfffahrer aus den schweizer Bergen verbannen?

Erstellt von peco-achim, 29.07.2013, 11:54 Uhr · 172 Antworten · 15.093 Aufrufe

  1. ThQ
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    #81
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    warum in aller Welt sollte er sowas tun? nicht für viel Geld
    Zwecks Bewußtseins- und Sichtweisenerweiterung :-)
    Ich hab's in den 90ern mehrfach gemacht (es hingen dann allerdings auch noch Valparola und Falzarego mit dran.)
    Am Renntag war die Strecke zwar für alle anderen gesperrt, an den Trainingstagen davor haben wir uns die Pässe
    mit den Moppeds geteilt. Ich werde auch nie das Gesicht des holländischen Harleyfahrers vergessen der sich mit
    Sozia und Gepäck vom Grödner Richtung Corvara runtertastete, als ich ihn mit dem Rad überholte.
    (Er fuhr ca. 45 km/h, mit dem Rad kommt man auf den Geraden gut auf 60 - 65 km/h)
    Ich kenne die Gegend auch mit Mopped und kann nur sagen:
    Mit ein wenig Toleranz (Def. siehe oben) geht das für beide; Fehlverhalten gibt es (wie überall) auf beiden Seiten,
    das wird sich auch nicht ändern.

    Gruß Thomas

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    #82

    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    In der Stadt mach ich mir keine Sorgen um die Radfahrer, das erledigt meist Darwin.

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    #83
    @ThQ: Ich bin viel zu unsportlich und verspüre auch keinen Ehrgeiz das zu tun, weil mich dann eh die ganzen Motorradraser stören würden... (hihihihi)

    Tatsächlich hoffe ich mich insoweit tolerant zu verhalten, das ich mir im Normalfall nicht anmaße diese Leute aus einem "Rechthabegefühl! heraus doof anzumachen, aber es ärgert mich dann innerlich schon sehr. Das versuchte ich auch mit meinem Beitrag zu zeigen.

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    #84
    Zitat Zitat von Vatta Beitrag anzeigen

    Da meinen manche Leute für sich in Anspruch zu nehmen, die Menschen in gut und böse einteilen zu können, weil es eben so besser in ihr kleines Weltbild passt. Wir Motorradfahrer passen da ganz und gar nicht rein - das steht schon mal fest! Wir machen Krach, wir verbrennen Benzin, wir gefährden massiv alle Kinder dieser Welt und wenn wir uns auf die Schnauze legen, dann dürfen die armen Radfahrer unsere teuren Krankenhausaufenthalte bezahlen. Also fordert man Verbote und Einschränkungen weil man dem Irrglauben aufgesessen ist, die Welt damit besser machen zu können.
    Du bist ganz knapp dran. Übrigens: der Tross der TdF verbrennt wesentlich mehr Sprit während des Rennens als das ganze Feld bei einem Formel 1 GP.

    Heute wird -vor allem in Wien von den Grünen- den Radlern eingeredet sie sind sowieso immer im Recht, wenn dann wieder einer gerädert wird weil ihn ein LKW Fahrer beim Rechtsabbiegen übersieht fordert man -hoppla!- die Todesstrafe für den Fahrer und sowieso alles mögliche nur net ein bissl das Hirn einzuschalten wenn man am Radl sitzt. Und genau deswegen weigern sich die Leute auch Helme zu tragen, denn die gefährden Radfahrer!

    Nachdem ich einen unbeleuchteten Radfahrer in einer nebligen Novembernacht fast über den Haufen gefahren hätte sagt der glatt zu mir: "Schuld bist eh du Scheissautofahrer!" - seitdem verhalte ich mich gegenüber Radfahrern wie es sich gehört: aggressiv, provokant, rücksichtslos

  5. ThQ
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    #85
    @Wasty:
    Ich denke Du wirst hier schon richtig verstanden.
    Ich ärgere mich auf dem Mopped über rücksichtslose (weil z.B. zu dritt nebeneienander fahrende) Radfahrer
    oder über die innerstädtische Kampfradler genaus o, wie ich mich auf dem Rad über Moppedfahrer ärgere, die
    zu dicht an mir vorbeifahren.
    Wieder das Beispiel Dolomiten/ Sellarunde:
    Auf den Paßstraßen mit dem Rad nebeneinander ist rücksichtslos, denn es ist viel zu wenig Platz zum
    Überholen. Schlimmes Gegenbeispiel:
    Beim Dolo-Radrennen wurde damals die Straßensperrung gegen 16.00 Uhr aufgehoben; die Motorradfahrer
    standen teilweise mit laufenden Motoren in den Einfahrten, um so schnell wie möglich loszukommen.
    Es kam, wie es kommen mußte: Eine Gruppe Motorradfahrer fuhr vor der Freigabe los,
    kam am Passo Giau flott um eine unübesichtliche Kurve und rauschte in eine Gruppe Nachzügler aus dem
    Radrennen. Soweit ich weiß, gab es mehrere schwerverletzte Radler.
    Weder die Radsportler noch die Motorradfahrer haben die schönen Strecken für sich allein und deshalb geht's nun mal
    nur mit Rücksicht und Toleranz.
    Wer beide Seiten aus eigener Erfahrung kennt, hat es da möglicherweise etwas einfacher.
    Bitte laßt diesen thread nicht eskalieren, es wäre schade.
    Respekt vor dem Hobby des anderen und entsprechende Rücksichtnahme (incl. etwas Mitdenken und sich informieren)
    sind unverzichtbar für beide Seiten und die eigene Freiheit endet nun mal da, wo die Freiheit des anderen beginnt.

    Gruß Thomas

    P.S. @cloudhopper: Wenn das nach Ch. Darwin ginge, wäre das aber eine arge Geduldsprobe,
    Evolutive Prozesse brauchen ihre Zeit

  6. Registriert seit
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    #86
    Die letzten paar Zeilen unterschreibe ich sofort mit

    Bin auf meinem Arbeitsweg = 1,5 km, immer als Radfahrer, schon von einem Autofahrer umgefahren worden und erlebe das jeden Tag als Radfahrer reichlich am eigenen Leib, wie rücksichtslos Autofahrer sich ggü. Radfahrern benehmen. Z. B. wenn ich links abbiegen möchte und den Arm rausstrecke, heult hinter mir der Motor auf, man rauscht an mir vorbei und ich muß den Arm schnell einziehen, um nicht abgeschossen zu werden, => abbiegen = Essig.

    Ich mache das aber trotzdem in Summe nicht an der Fahrzeugkonstellation fest ,sondern sehe halt, das die Zeitgenossen an sich ein Problem mit dem miteinander haben, so wie ja auch hier im Forum schon anhand der trivialen Wortwahl gerade in diesem Thread deutlich wird, wer ein gestörtes Wahrnehmungs- und Sozialverhalten aufweist.

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    #87
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ich finde das allgemein, ohne Rücksicht auf das Verkehrsmittel, das Niveau im Miteinander gesunken ist. Die Radfahrer, die ich neulich kurz angehupt habe, weil ich auf einer einspurigen Straße an denen vorbei wollte (sie fuhren zu dritt nebeneinander in Sponsorkluft) haben mich mit Mittelfinger gegrüßt....
    Der Radfahrer, der neulich an der Theresienhöhe mit lustlosem Antritt an einer roten Fußgängerampel die Straße querte, zeigte mir auch den Stinkefinger, als ich (vorfahrberechtigt) mit meiner GS mit Orts-Marschtempo ankam und ein kurzes Warnsignal abgab.

    Daran sind zwei Dinge bemerkenswert: Erstens scheint sich der gute Mann der Geste nicht bewusst zu sein, die er da macht. Es gibt Länder in der EU, wo er nach einer solchen Nummer ernste gesundheitliche Probleme bekommt. Und zweitens schert sich ein großer Teil der Radfahrer nicht um die Verkehrsregeln. Das wäre an sich nicht weiter dramatisch, wenn man den Eindruck hätte, dass die, die sich nicht um die Regeln kümmern dabei gleichzeitig auf ihren Arsch selbst aufpassen. Ich sehe das so ein bisschen wie bei den Motorradfahrern: Wer mit 140 über die Landstraße bläst, muss halt sehen, wie er das auf Dauer überlebt. Mich stört so was bei Motorradfahrern eher mittelbar, weil das Über die Stränge schlagen einzelner als Anlass genommen wird, alle Motorradfahrer zu schikanieren.

    Was mich wirklich stört, das ist der fehlende Konsens darüber, wofür Kraftfahrtstraßen eigentlich da sind. Inzwischen gibt es in Innenstädten so viele Fahrräder, dass zum Beispiel die Zahl der Autos, die innerhalb einer Ampelphase rechts abbiegen können, dramatisch sinkt, weil sie andauernd von Fahrradfahrern rechts überholt werden. Als unser heutiger verkehr geplant wurde, waren Fahrräder eigentlich nicht vorgesehen, schon gar nicht in dieser Stückzahl. Fragt man einen Fahrradfahrer, ist dessen Lösung für das Problem einfach: Fahrräder werden im Positiven (Rechte) wie Autos behandelt, im Negativen (Pflichten) dagegen nicht. Damit wird das Mobilitätsniveau des Kraftverkehrs auf fahrradniveau eingebremst und damit ad absurdum geführt. Den Fahrradfahrern ist das offenbar recht so, einer Bundesbevölkerung, bei der man noch nicht einmal ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen durchsetzen kann, wohl eher nicht.

    Ich finde Radfahrer auf Passstraßen überflüssig bis gefährlich. Dort mit einem Reisebus oder WoMo langzufahren ist schon schwer genug, ohne in jeder Kehre auf einen Pulk Radler zu stoßen. Und in Tunnels sind sie komplett unsichtbar da unbeleuchtet. Angesichts der Tatsache, dass der Profi-Radrennsport durch Doping sein Ansehen komplett verspielt hat, verstehe ich nicht, wieso Radrennfahrer auf öffentlichen Kraftfahrstraßen solche Privilegien genießen. Man darf ja auch nicht auf dem Skateboard den Stelvio runter.

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    #88
    Tatsaechlich moechte ich das doch nicht erzaehlen.

  9. ThQ
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    #89
    @Sampleman:
    Was glaubst Du, wie überflüssig und gefährlich die Radfahrer die Moppeds auf den Paßstraßen finden ?
    Asoziales Benehmen häuft sich, die genannten innerstädtischen Kampfradler sind eine echte Seuche, keine Frage !
    Was allerdings die Doping-Diskussion jetzt hier verloren hat, erschließt sich mir nicht.....
    Ich habe jetzt allerdings die Befürchtung, daß ich hier als jemand, der sowohl Radsport als auch Motorradfahren
    toll findet, unter die Räder gerate.....

    Gruß Thomas

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    #90
    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Die letzten paar Zeilen unterschreibe ich sofort mit

    Bin auf meinem Arbeitsweg = 1,5 km, immer als Radfahrer, schon von einem Autofahrer umgefahren worden und erlebe das jeden Tag als Radfahrer reichlich am eigenen Leib, wie rücksichtslos Autofahrer sich ggü. Radfahrern benehmen. Z. B. wenn ich links abbiegen möchte und den Arm rausstrecke, heult hinter mir der Motor auf, man rauscht an mir vorbei und ich muß den Arm schnell einziehen, um nicht abgeschossen zu werden, => abbiegen = Essig.

    Ich mache das aber trotzdem in Summe nicht an der Fahrzeugkonstellation fest
    so was geht natürlich überhaupt nicht und ich sehe das genau so, der Verkehrsteilnehmer ist vor mir, will abbiegen, da muss man ihn auf jeden Fall lassen.

    Es liegt nicht am bewegten Fahrzeug, sondern an der Person, die es bewegt. Leider scheint es aber anteilig recht häufig so zu sein, dass Personen, die ein Fahrrad besteigen und sich in bunte Stretchklamotten hüllen, gleichzeitig wichtige Anteile des Gehirns abschalten, die einen gewissen Flow im straßenverkehrlichen Miteinander garantieren könnten. Trifft auf andere auch zu, bei den Radlern fällts dann halt extrem auf.

    Ich fahre -zugegebenermaßen- recht ungern und somit selten Fahrrad. Aber wenn ich es dann mal tue, heute abend z.B., sehe ich zu, dass ich meinen Arsch schön rechts am Straßenrand halte und mit meiner Freundin hintereinander fahre. Schon aus reinem Selbsterhaltungstrieb heraus. Abgesehen davon ist das die geltende Vorschrift. Fertig


 
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