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Was tun, wenn das Moped auf der Tour den Geist aufgibt…

Erstellt von MiraculixSertao, 30.10.2014, 12:00 Uhr · 53 Antworten · 6.932 Aufrufe

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    #11
    Na ja, diesmal hat der ta-rider uns wenigstens mal gezeigt, dass er doch Humor hat.

    Gruß Rolf

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    #12
    @ MiraculixSertao

    ..... ich lese interessiert Deine Berichte, auch gerade wegen der Sertao, fährt der Sohn eines Freundes doch die selbe. Er hat sie dieses Jahr neu gekauft bei Würzburg und auf der Heimfahrt rutschte im Stau dann laufend die Kupplung, und die Gänge ließen sich kaum schalten.

    ...... schon mal überlegt auf YAMAHA umzusteigen ? KTM hat sicherlich gewaltige Fortschritte gemacht, aber..... Ich selber fahre seit über 20 Jahren YAMAHA (Summe fast 500.000 km) und habe noch nie Öl an den Maschinen gebraucht, oder hatte irgendwelche abnormale Reparaturen oder Ausfälle.

    Schade ist nur, dass die XT1200Z nicht 40 kg weniger wiegt - ist schon ein Eisenhaufen, der mich schon ein paar Mal zum Schwitzen gebracht hat..... und für Deine Touren sicherlich ungeeignet. ..... aber die XT660Z? Wollte ich jetzt eigentlich für meinen Sohn kaufen, aber der fährt noch zufrieden mit 21 seine WR 125 X, und scheint mein Motorradfieber nicht abbekommen zu haben .

    Gruß Kardanfan

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    #13
    Hi Sertao,
    coole Liste. Ich hätte da noch einen kleinen Punkt im Bezug auf das Handy...

    Wenn ihr ein Prepaid Handy mit den Urlaub nehmt, darauf achten, das genug Guthaben geladen ist, oder wie bei mir, dass es bei 4€ automatisch nachlädt...
    Ich habe einem Bekannten im Urlaub audshelfen müssen, da sein Handy mitten in der Ortsbeschraubung kein Guthaben mehr hatte

    Gruß Hermann

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    #14
    Wir hatten letztes Jahr in Bulgarien (zivilisiertes Land, für den Transenrider sicher zu langweilig) auch das Vergnügen ein Moped aus der Gruppe abschleppen zu müssen. Eigentlich zwei, aber beim ersten Mal konnten wir uns selbst helfen.
    Erster Zwischenfall war ein Triumph Explorer die sich auf einer Schotterpiste den Kühler leck geschlagen hat. Kurzerhand mittels eines Spanngurtes zur nächsten Tankstelle abgeschleppt (KTM zieht Triumph, ein schönes Bild) und dort mit Kühlerdicht repariert.

    Der zweite Fall war dann vor Ort nicht reparabel und ein Abschlepper musste kommen. Eine der beiden KTM hatte sich auf der Löcherbetonstrecke (mehr Löcher als Beton) die Vorderradfelge derart beleidigt dass an ein weiterfahren nicht zu denken war.

    Anrufe bei den sogenannten Notrufzentralen die dir für dein Geld gute Hilfe verkaufen bringen so gut wie nichts. KTM hat behauptet das Moped würde nicht existieren da nicht in der Datenbank. Genau so eine Auskunft braucht man wenn man 1000km von zu Hause entfernt steht und die Assistenznummer gewählt hat. Moped wurde ja auch nur beim KTM Flagshipstore nahe dem Werk gekauft, da kann so was schon mal passieren ....
    Also den ÖAMTC (=ADAC) Euronotruf angerufen und einen Abschlepper bestellt. Rückruf versprochen, der kam aber in den nächsten 3 Stunden nicht. Die Wartezeit haben wir mit Reparaturversuchen verkürzt, konnten dann auch noch ein Stück weiterfahren, aber der Reifen wollte einfach überhaupt keine Luft mehr behalten. Inzwischen wurde es schon dunkel. Als ein lokaler Abschleppwagen vorbeigefahren ist bin ich auf mein Moped gesprungen und hab diesen ein paar Kurven später angehalten. Der Fahrer hat gleich gewendet und das defekte Moped auch gleich verladen. Preisverhandlung übrigens auf dem verstaubten Windschield der KTM. Dieser selbst organisierte Transport hat geklappt, es gehört auch immer etwas Glück dazu. Der Fahrer der KTM hat dann aus dem Abschleppwagen den ÖAMTC angerufen und der Hotline mitgeteilt dass er dankend auf deren Service verzichtet.

    Defekte Felge wurde am nächsten Morgen von einem lokalen Schmied geschweisst, lackiert, neuer Schlauch rein und fertig. Hat problemlos bis nach Hause funktioniert.

    Also nicht warten bis eine dieser tollen Assitencehotlines etwas organisiert sondern die erstbeste lokale Möglichkeit nutzen. Außer es steht jemand auf Übernachtung in freier Wildbahn im Nirgendwo.

    Ich persönlich würde nie das Moped am Hauptständer auf dem Abschlepper verzurren, der ist dafür nicht ausgelegt. Am Seitenständer abstellen und dann mit den Spanngurten in eine aufrechte Position bringen. Wenn man es nicht vergisst dann den Seitenständer wieder einklappen damit das Moped ungehindert mitfedern kann.


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    #15
    Hallo Kardanfan !

    Danke für den Tipp, ich wird sie probefahren, und schauen, ob sie zu mir paßt.

    Die Kathi ist halt um 25 - 30 kg leichter und hat um 20 PS mehr bei geringerem Verbrauch, aber auch kleinem Tank.

    Mir geht's auch darum, daß ich die Maschine alleine wieder auf die Räder bekomme, auch wenn sie ungünstig irgendwo in der Pampa zu liegen kommt...

    LGG

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    #16
    Hallo Martin ( Alpenostrand ) !

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    #17
    Hallo Martin ( Alpenostrand ) !

    Das mit dem Hauptständer ist vielleicht eine Glaubensfrage, ... wenn die Maschine mit den Rädern in einer Längs - Schiene steht, bin ich ganz bei Dir. Wenn nicht, und das ist der Regelfall, dann kann sie um die Längsachse auf der schmierigen Bühne beim "mitschwingen", wie Du es so schön ausdrückst, wegschmieren und liegt dann mäßig gut verzurrt und mitspringend auf der Ladefläche.

    Da gibt's Schleppwagenfahrer ( wie unseren heuer in der Umgebung Larissa ), die sind verhinderte Rallypiloten. Da ist mir der Hauptständer sicherer.

    LG Günther

    P.S.: Ein kleines Kühlerdichtfläschchen und Kaltmetall, nebst Werkzeug und allem, was Du zum Schlauchwechsel bei Schlauchreifen brauchst, sollte dabei sein, wenn Du Dich aus Mitteleuropa gegen Süden oder Osten entfernst, oder in sonstige Gegenden mit wenig Infrastruktur.

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    #18
    Zitat Zitat von MiraculixSertao Beitrag anzeigen
    P.S.: Ein kleines Kühlerdichtfläschchen und Kaltmetall, nebst Werkzeug und allem, was Du zum Schlauchwechsel bei Schlauchreifen brauchst, sollte dabei sein, wenn Du Dich aus Mitteleuropa gegen Süden oder Osten entfernst, oder in sonstige Gegenden mit wenig Infrastruktur.
    Hallo Günther,

    Geb dir Recht, ich habe auch für mein Moped die wichtigsten Sachen dabei. Aber wer denkt denn an Kühlerdicht wenn man eine zuverlässige luftgekühlte BMW fährt?

    Bin jedes Mal wieder positiv überrascht was am "Balkan" noch alles von Handwerkern erledigt werden kann. Bei uns wird ja nur mehr getauscht, dort wird noch repariert.
    Während wir versuchten die KTM Felge wieder gerade zu klopfen hat ein Stück weiter ein Bulgare mal so nebenbei die Zylinderkopfdichtung seines Opel getauscht. Ganz normale Sache, macht man einfach.

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    #19
    Hallo Martin !

    Natürlich, da wird noch gebastelt was geht. Bevor ich die ÖAMTC / Europe Assistance Geschichte losgetreten hab in GR, hab ich auch selbst mit einem mitgebrachten 2.Ritzel am Straßenrand das abgenudelte Ritzel ausgetauscht, hielt knapp 40 km, aber wir waren damit wenigstens bei der Fähre und am Festland ( von Euböa kommend ), da ist eine Werkstatt eher zu bekommen. Am Fährhafen, wo das Tauschritzel dann auch rund war, haben wir vor einem Kaffee am Straßenrand liebevoll mit guten Kommentaren der Gäste geschweißt, was uns weitere 110 km näher dem Rückflugort meiner Sozia ( Saloniki ) brachte, dann war die Party aber endgültig vorbei.

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    LG Günther

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    #20
    Naja, 'ne Transe würd' ich auch mitten auf die Straße stellen. . .

    Ansonsten hatte ich in den spannenden Länder nie 'n Schaden. Angenehmerweise warten die ADVent immer bis ich in der Zivilation unterwegs bin.

    Und einen Tip hab ich für die so leichtsinnig sind und sich auf die Insel begeben. Als wir wg Startprobleme (Februar) zu spät in Calais eintraffen, glaubte man uns auf Grund einer Werkstattrechng. und mussten kein komplett neues Ticket kaufen.


 
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