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Unfall

Erstellt von maik, 02.09.2008, 20:09 Uhr · 29 Antworten · 4.179 Aufrufe

  1. Registriert seit
    24.07.2007
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    124

    Standard Unfall

    #1
    Hi Leute!!!!!!!!!!!!!!

    Habe am Wochenende leider einen Unfall gehabt,mir ist an einer Kreuzung einer mit einer Hornet 600 auf den Hintern gefahren.
    Ich stand an dieser Kreuzung und habe einem Autofahrer die Vorfahrt gewährt,ich stand noch auf der Bremse als es Krachte.Er hat mich von links hinten so mit 60-70 kmh erwischt.Ihr könnt euch sicher vorstellen wie so etwas aussieht.Die Plastikteile am Hech der Auspuff Defekt,beim genauen hinsehen mußte ich leider feststellen das er auch meine linke hintere Fußraste erwischt hat.Die wurde nach vorn gedrückt dabei ist der Heckrahmen eingeknickt und gebrochen.
    Habe die Q heut zum gebracht und der meinte das kann man alles richten bzw erneuern,ich muß aber dazu sagen die Q ist noch nicht mal ein Jahr alt.Ich bin jetzt am Überlegen ob ich nicht eine neue nehme,die ganze sache läuft über die Haftpficht des Gegners.

    Hat einer von Euch mit solch einer Sache Erfahrung oder was sollte man in diesem fall tun.

    Maik

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Kommt drauf an wieviel Deine Q runter hat... Neuwertersatz gibts wohl nur bei jünger als 3 Monate oder weniger als 1000 km (in Grenzen manchmal auch bei 3000 km noch)

    Bin da aber eher pessimistisch. Denke Du musst mit Abschlägen rechnen wg Laufleistung und Alter der Q. Heckrahmen ist bei den alten Qühen nur ein Hilfsrahmen... bei den neuen kenn ich mich nicht aus ...

    Wenns kein Totaler ist(s.o.), würd ich rep lassen... Alles zahlt die gegenerische Haftpflicht ( Ersatzfahrzeug oder Nutzungsausfall-, merkantiler Minderwert,Telefonpauschale - 25 € - ,Sachverständiger, Schmerzensgeld, Anwalt) also ab zum Anwalt

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Hi Maik.

    Schön erstmal, dass dir nix passiert zu sein scheint.
    Ich würde mir u.U. anwaltlichen Rat bzw. Beistand einholen.
    Ein Sachverständiger kann dir außerdem sagen, welche Schadenshöhe zu veranschlagen ist und wie der Restwert des Motorrads ist. Dessen Gutachten kann außerdem nicht von der gegnerischen Versicherung angefochten werden. Möglicherweise wird BMW aber ohnehin einen Gutachter beauftragen (und eventuell sogar etwas günstiger reparieren).
    Mit diesen beiden kannst du dann rechnen, ob du wirklich eine Neue nimmst. Ich gehe erst einmal nicht davon aus, dass Schadenssumme plus Restwert für eine Neue reicht. Die Zuzahlung dürfte noch beträchtlich sein.

    Viel Glück bei der Abwicklung.

  4. Registriert seit
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    50

    Standard

    #4
    Hallo Maik,

    ich hatte vor 4 Jahren einen selbst verschuldeten Ausrutscher mit meienr R1100S damals. Obwohl nur mit 40 Km/h um die Kurve war der Rahmen verzogen. Reparaturkostenvoranschlag lag bei 5.000 €. Der BMW Händler bot mir an diese 5.000 € anzuzhalen und direkt eine Neue mitzunehmen. Meine war damals kaum 1 Jahr alt.

    Anstatt später ein Unfallmotorrad zu fahren habe ich das Angebot angenommen. BMW konnte meine alte in der Winterzeit (da haben die Mechaniker wenig zu tun) reparieren und mit Zukauf über Ebay etc. wieder eine gute Gebrauchte verkaufen.

    Je nachdem was dir die gegnerische Versicherung anbietet würde, ich diese Möglichkeit auch in Betracht ziehen und mal bei BMW fragen.

    Gruß

  5. Registriert seit
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    717

    Standard

    #5
    Hallo Maik,
    wichtig, kein Personenschaden!!!
    Den Rest mußt Du schauen. Bestelle einen Sachverständigen deines Vertrauens, der soll ein Gutachten machen und dann kannst Du immer noch schaue was Du machen willst. Hechrahmen und ein bischen Aupuff reichen bei dem hohen WBW nicht zum Totalschaden. Stell Dir die Rep-Kosten und die neu Anschaffung gegenüber und überlege wie Lange Du das Mopet fahren möchtest.
    Ein Schaden in der Art ist auf jedenfall Angabeplichtig und im Wiederverkauf wertmindernd.
    Wenn Du Dir also lieber ein neues Mopet kaufen möchtest rede mit dem was Du bei einer Abtretung zuzahlen mußt.

  6. Registriert seit
    06.05.2006
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    2.114

    Standard

    #6
    Alter Schwede.... wenn ich das richtig sehe, hast Du verdammt Glück gehabt, das der nicht etwas weiter vorn in Dein Bein eingeschlagen ist...

    Den Materialschaden sollteste einfach in Ruhe mit Deinem besprechen... nach Gutachten etc. kann der Dir genau sagen, was Du bei ner Neuen drauflegen müsstest....

  7. Registriert seit
    29.08.2007
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    929

    Standard

    #7
    Hallo Maik,

    ich würde auf jeden Fall einen Anwalt nehmen.
    Ich bin bestimmt nicht jemand, der wegen jedem Mist einen Anwalt konsultiert und
    habe auch keine Rechtsschutzversicherung.

    Ich habe einmal versucht, mit der gegnerischen Versicherung einen Unfallschaden bei
    einem 6 Jahre alten Motorrad gütlich abzuwickeln.
    Das kannst Du getrost vergessen.
    Was Dir da von dem "Sachbearbeiterpack" der Versicherungen geboten wird, geht
    auf keine Kuhhaut.
    Das reicht von "vielleicht sind Sie doch gefahren und nicht gestanden" über "für so
    alte Motorradausrüstung zahlen wir nichts mehr" bis zu "eventuell hatte das
    Motorrad schon vorher Sturzschäden".
    Das war mir zu damaligem Zeitpunkt nicht klar und so etwas tue ich mir auch nicht
    mehr an.
    Da Du dummerweise nur zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort warst, gibt es keinen
    Grund, den Dir entstandenen Schaden nicht vollständig ersetzt zu bekommen.
    Und da brauchst du jemanden, der Deine Interessen in der richtigen Art und Weise
    durchsetzt.

    Gruß
    Christian

  8. Registriert seit
    17.04.2004
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    Standard

    #8
    Hi
    Ich habe nicht herausgelesen, dass Maik eine neue Maschine von der Versicherung haben möchte.
    Für mich gibt es zwei Möglichkeiten:
    Der Schaden ist so gross, dass Zeitwert + Reparatur den neupreis überschreiten. Da könnte die Versicherung auf "neu" entscheiden, hätte dann aber Schrott an der Backe.
    Oder Maik nimmt die Kohle laut Gutachten, legt die Differenz drauf, bekommt eine neue Maschine vom Dealer und gibt den Schrott in Zahlung.
    Einerseits ein Rechenexempel, andererseits eine Gefühlssache (reparierter Unfall)
    gerd

  9. Ojo Gast

    Standard Schaden wertmindernd?

    #9
    Zitat Zitat von gsabs9 Beitrag anzeigen
    ...
    Ein Schaden in der Art ist auf jedenfall Angabepflichtig und im Wiederverkauf wertmindernd.
    ...
    Hallo Freaks,

    ich hatte auch schon einen unverschuldeten Unfall mit meiner BMW. Der Gegner war bei der Württembergischen ("Der Fels in der Brandung") versichert. Die hat alle Reparaturen der R1100RS bezahlt, mir aber keine Wertminderung aufgrund des Unfalls zugebilligt, weil alle beschädigten Teile durch Neuteile ersetzt wurden. Diesen Sachverhalt habe ich beim späteren Verkauf des Motorrades angegeben und mir deshalb auch keine Wertminderung anrechnen lassen. Der spätere Käufer hat dies respektiert und wegen des vorausgegangenen Unfalls keine Kaufpreisminderung gefordert. Aber: das war 1999, damals gab's noch keine Geiz-ist-geil-Typen!

    Schöne Grüße von
    Ojo.

  10. Registriert seit
    02.10.2007
    Beiträge
    10.725

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Ich habe nicht herausgelesen, dass Maik eine neue Maschine von der Versicherung haben möchte.
    Für mich gibt es zwei Möglichkeiten:
    Der Schaden ist so gross, dass Zeitwert + Reparatur den neupreis überschreiten. Da könnte die Versicherung auf "neu" entscheiden, hätte dann aber Schrott an der Backe.
    Oder Maik nimmt die Kohle laut Gutachten, legt die Differenz drauf, bekommt eine neue Maschine vom Dealer und gibt den Schrott in Zahlung.
    Einerseits ein Rechenexempel, andererseits eine Gefühlssache (reparierter Unfall)
    gerd
    So isses !
    Bei Totalschaden gibt es bei dem Alter des Fahrzeuges nur den Wiederbeschaffungswert (siehe Gutachten) abzügl. Restwert (auch Gutachten) zzgl merkantilem Minderwert (auch Gutachten)so neu isses dann doch noch.
    Eine Neuwertabrechung halte ich - wie schon gesagt - für unmachbar.

    Hinzu treten noch andere Schadenspositionen (siehe mein Post weiter oben) all das ist täglich Brot für einen Anwalt, der i.Ü. auch von der gengerischen Versicherung zu zahlen ist. Immer vorausgesetzt es trifft unseren Freund kein Verschulden.
    Nochmal :
    Ab zum Anwalt


 
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