Seite 1 von 9 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 83

Unfall auf nassem Bitumen / Gang zum Anwalt?

Erstellt von Rbrt, 13.05.2014, 21:51 Uhr · 82 Antworten · 10.368 Aufrufe

  1. Registriert seit
    02.11.2013
    Beiträge
    53

    Standard Unfall auf nassem Bitumen / Gang zum Anwalt?

    #1
    Moin zusammen!
    Hoffe mal ich bin mit dem Thema im richtigen Bereich gelandet.. habe nichts bezüglich Justizthemen gefunden

    Nach unfallfreien 20.000km auf meiner Kuh in 7 Monaten durch 6 Länder auf 2 Kontinenten hab ich es am Sonntag tatsächlich geschafft mich in der Eifel auffe Fresse zu legen.
    Das Wetter war am ganzen Wochenende schon wechselhaft und samstags ging es mit paar GS-Kollegen nach Belgien (trotz Regen). Alles ohne Probleme.
    Auf dem Heimweg am Sonntag, Wetter vormittags nach wie vor wechselhaft, ging es via kurvigen Landstraßen heimwärts.

    Auf der L70 zwischen Nohn und Bongard hat dann das Hinterrad gemeint mal eben Hallo sagen zu müssen.
    Das ganze kam mehr als überraschend. Aufgrund des Wetters war ich nicht schnell unterwegs, da ich mit nassen Kurven gerechnet habe. Mit sowas aber nicht.
    In der linkskurve auf die linke Seite gefallen, Motorrad unter mir weggerutscht, mit beiden Reifen Kontakt und Grip bekommen, aufgebäumt, heftig auf die rechte Seite geknallt und dann bis in den Graben gerutscht.
    Glücklicherweise kam mir kein Fahrzeug entgegen. Leitplanken gabs keine und diese schwarz-weißen Leitkegel habe ich keine getroffen. Also auch nicht die Polizei gerufen, sondern nur ADAC zum Heimtransport geordert.

    Bei der hiesigen Polizeiwache habe ich dann auf Rat des ADAC Mitarbeiters dann doch nochmal nachgefragt. Der Beamte auf der Wache meinte, für ihn sehe das doch ein wenig ölig aus.

    Frage nun: Da ich schon von verschiedenen Gerichtsurteilen pro Biker gelesen habe, wie schätzt ihr das ein?
    Angepasste Geschwindigkeit, mieserable Fahrbahn, keine Warnschilder, keine Geschwindigkeitsbegrenzung, meiner Ansicht nach ungewöhnlich großflächige Schmierereien auf der Straße...

    Lohnt sich ein Gang zum Rechtsanwalt? Habe keine RSV..

    Noch was fürs Auge:
    img_4116.jpgimg_4113.jpgimg_4118.jpgimg_4137.jpg

    Auf dem dritten Bild sieht man den Teil, auf dem das Heck quer kam. Durch Schatten der Bäume etc. auch kaum vom normalen Straßenbelag zu unterscheiden..


    Viele Grüße,
    Rob

  2. Registriert seit
    21.01.2013
    Beiträge
    2.850

    Standard

    #2
    Zitat Zitat von Rbrt Beitrag anzeigen
    Habe keine RSV..
    Hm ich würds als dum gelaufen abheften, mich freun dass nix schlimmeres passiert ist und weiter fahren...aber ich bin auch kein Ami...

  3. Registriert seit
    20.07.2008
    Beiträge
    828

    Standard

    #3
    Hauptsache Dir ist nichts passiert.

    Gelingt Dir Vorsatz oder Unterlassung der Beseitigung oder unterlassene Kenntlichmachung einer Ölverschmutzung nachzuweisen, so könnte der Rechtsweg sinnvoll sein.

    Ab und zu mal herunterzufallen gehört beim Mopedfahren mit dazu.

  4. Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    7.313

    Standard

    #4
    Vergiß es, bringt nix...

  5. Registriert seit
    02.11.2013
    Beiträge
    53

    Standard

    #5
    Mir geht's soweit gut..
    War wie gesagt nicht schnell unterwegs und konnte auf dem Steiß sitzend dem Moped bei der Rutschpartie zuschauen

    Kenntlich gemacht war da gar nichts.
    Lässt sich hiermit was anfangen? Recht & Motorrad - Urteile
    Das zweite Urteil von unten in der Liste. "Motorradsturz nach Ausbesserung von Straßenschäden mit Bitumen - bei Nässe"

    Klar gehört herunterfallen auch dazu. Bin auf Schotter schon umgekippt und hab auch mal (bitte kein Kommentar :P) beim aufbocken auf den Hauptständer das Gleichgewicht verloren.
    Kratzer an einer GS die im Gelände bewegt wird gehören für mich zu artgerechter Haltung.

    Ärgerlich finde ich nur so eine Schmiererei in einer reinen Motorradgegend.
    Wie gesagt, keine Warnschilder etc

  6. Registriert seit
    27.04.2011
    Beiträge
    199

    Standard

    #6
    Zitat Zitat von Rbrt Beitrag anzeigen
    Mir geht's soweit gut..
    War wie gesagt nicht schnell unterwegs und konnte auf dem Steiß sitzend dem Moped bei der Rutschpartie zuschauen

    Kenntlich gemacht war da gar nichts.
    Lässt sich hiermit was anfangen? Recht & Motorrad - Urteile
    Das zweite Urteil von unten in der Liste. "Motorradsturz nach Ausbesserung von Straßenschäden mit Bitumen - bei Nässe"

    Klar gehört herunterfallen auch dazu. Bin auf Schotter schon umgekippt und hab auch mal (bitte kein Kommentar :P) beim aufbocken auf den Hauptständer das Gleichgewicht verloren.
    Kratzer an einer GS die im Gelände bewegt wird gehören für mich zu artgerechter Haltung.

    Ärgerlich finde ich nur so eine Schmiererei in einer reinen Motorradgegend.
    Wie gesagt, keine Warnschilder etc
    Ist die Frage ernst gemeint????
    Wenn willst du denn verklagen???.... Den lieben Gott????

  7. Registriert seit
    31.03.2013
    Beiträge
    786

    Standard

    #7
    Ich würde folgendes machen:

    - Alles fotografieren, Unfallbericht schreiben
    - Anzeige gegen unbekannt erstatten (das großflächige Bitumenzeug oder was auch immer das ist, hat dort nichts verloren)
    - Schaden am Motorrad, Kleidung etc. schätzen (oder vom Händler unverbindlich schätzen lassen)

    Mit diesen Unterlagen in der Tasche würde ich zu einem Anwalt gehen und ein Beratungsgespräch führen. Eventuell bezahlt deine KFZ Versicherung ein einmaliges Beratungsgespräch. Fragen kostet nichts. Der Anwalt wird dir sagen können, ob es Sinn macht in dieser Sache tätig zu werden, oder nicht. Auf jeden Fall würde ich darauf bestehen, dass die zuständige Straßenverwaltung für die Beseitigung des Schmierfilms sorgt.

    Ich hatte vor ein paar Jahren einen ähnlichen Fall mit großflächigem Streusplitt statt Bitumen und ebenfalls kein Warnschild. Bin auch hingefallen, habe alles so gemacht wie oben beschrieben und mir wurde der Schaden abgegolten. Allerdings war es in meinem Fall ziemlich einfach herauszufinden, wer für den Streusplitt und das fehlende Warnschild verantwortlich war. Mein Glück war außerdem, dass ein Bekannter von mir bei einer Straßenbaufirma arbeitet und mir bzw. meinem Anwalt die zuständige Stelle (Strassenverwaltung) nennen konnte. Hat einiges an Zeit und Arbeit erspart.

  8. Registriert seit
    08.09.2013
    Beiträge
    388

    Standard

    #8
    Vielmehr muss - durch eine Erneuerung des Fahrbahnbelags - für eine Griffigkeit der Straße gesorgt werden oder die Straße für Motorradfahrer gesperrt werden.
    Ich sehe schon, wie einige Kommunen darin ein wunderbares Argument für weitere Streckensperrungen sehen ...

    Zur eigentlichen Frage - ich würde es ebenfalls als "Dumm gelaufen!" abhaken. Habe aber auch eine generelle Aversion gegen die ständig weiter um sich greifende Klagerei vor Gerichten ...

  9. Registriert seit
    31.03.2013
    Beiträge
    786

    Standard

    #9
    Wenn man nichts macht, ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis sich der nächste an dieser Stelle auf die Fresse legt.

  10. Registriert seit
    27.04.2011
    Beiträge
    199

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Gambri74 Beitrag anzeigen
    Ich würde folgendes machen:

    - Alles fotografieren, Unfallbericht schreiben
    - Anzeige gegen unbekannt erstatten (das großflächige Bitumenzeug oder was auch immer das ist, hat dort nichts verloren)
    - Schaden am Motorrad, Kleidung etc. schätzen (oder vom Händler unverbindlich schätzen lassen)

    Mit diesen Unterlagen in der Tasche würde ich zu einem Anwalt gehen und ein Beratungsgespräch führen. Eventuell bezahlt deine KFZ Versicherung ein einmaliges Beratungsgespräch. Fragen kostet nichts. Der Anwalt wird dir sagen können, ob es Sinn macht in dieser Sache tätig zu werden, oder nicht. Auf jeden Fall würde ich darauf bestehen, dass die zuständige Straßenverwaltung für die Beseitigung des Schmierfilms sorgt.

    Ich hatte vor ein paar Jahren einen ähnlichen Fall mit großflächigem Streusplitt statt Bitumen und ebenfalls kein Warnschild. Bin auch hingefallen, habe alles so gemacht wie oben beschrieben und mir wurde der Schaden abgegolten. Allerdings war es in meinem Fall ziemlich einfach herauszufinden, wer für den Streusplitt und das fehlende Warnschild verantwortlich war. Mein Glück war außerdem, dass ein Bekannter von mir bei einer Straßenbaufirma arbeitet und mir bzw. meinem Anwalt die zuständige Stelle (Strassenverwaltung) nennen konnte. Hat einiges an Zeit und Arbeit erspart.
    Das ist ein guter Plan!!
    Dann würde ich vor den Europäischen Gerichtshof ziehen + die Menschrechtskonvention der Vereinten Nationen einberufen!!
    Da kenne ich auch einen, der kennt dann einen von der Strassenverwaltung + der Strassenbaubehörde in NRW oder war es Rheinland-Pfalz, der dann den Schaden ersetzt!!!, nachdem die Strecke gesperrt wird + oder Strassenschilder aufgestellt werden,
    die anzeigen, das es "Strassenschäden" gibt, falsch noch besser, die stellen dann die Schilder auf, das es "keine Markierung" gibt!!


 
Seite 1 von 9 123 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Kleiner Unfall auf dem Weg ins Büro!
    Von omme67 im Forum HP2 Enduro und HP2 Megamoto
    Antworten: 19
    Letzter Beitrag: 21.03.2009, 09:09
  2. Unfall auf der Intermot
    Von AMGaida im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 13.10.2006, 14:35
  3. Vatern zum ersten Mal auf einem Boxer
    Von bigagsl im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 13.10.2006, 13:03
  4. Frage zum 1. Gang
    Von Leander im Forum R 1200 GS und R 1200 GS Adventure
    Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 26.07.2006, 07:59
  5. Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 05.05.2006, 15:59