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Unfall auf nassem Bitumen / Gang zum Anwalt?

Erstellt von Rbrt, 13.05.2014, 21:51 Uhr · 82 Antworten · 10.375 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Die Straße zu meiden schließt sie nicht komplett aus.. Klar möchte ich da gerne nochmal nachschauen, gerne auch mit Polizei oder so. Aber wie gesagt sind das 200km von meinem Wohnort.

    Für Spielereien mit dem Gas war keine Zeit, das ging mir ein wenig zu schnell

    Ich habe mich nicht im Vorfeld informiert, welche die bescheidenste Straße in der Eifel ist und bin dann mit dem Ziel, meine Kuh im Graben zu parken dort hingefahren. Ich habe erst von ähnlichen Fällen auf der L70 gelesen, als ich nach Präzedenzfällen gesucht habe - bitte etwas aufmerksamer lesen!

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    #22
    Zitat Zitat von Rbrt Beitrag anzeigen
    Stell Du dir mal vor: Ich passe auf, und zwar immer!
    Wenn man eins und eins zusammenzählt und alle Beiträge liest und Fotos sieht, kann man sehen, dass die Schmierereien nicht ersichtlich waren.
    Warum "immer" die Schuld wo anders suchen? Ich habe gesagt, dass Kratzer an einer GS dazu gehören. Wenn ich sie im Schotter ablege, den Seitenständer vergesse oder aus Lust und Laune umtrete.
    Anders siehts dann beim vorliegenden Fall aus. Verkehrssicherheit hat Ihre Behörden und Ämter. Warum also nicht für solche Fahrlässigkeiten verantwortlich machen?




    Na endlich noch paar Vorurteile und Schubladen
    Geschwindigkeit war den Umständen angepasst, mehr sag ich da nicht.




    Danke für konstruktive Beiträge
    Zu 1: Für mich als Laien nur schwer. Könnte Bitumen sein, muss aber nicht zwingend. Für mich aber das naheliegendste. Nach dem Sturz habe ich noch Fotos gemacht und bin mit den Stiefeln drauf rumgelatscht. Hab mich gefühlt wie beim Schlittschuhlaufen!
    Der Polizist vom hiesigen Revier meinte aber, dass es für ihn auf den ersten Blick schon leicht ölig aussieht.
    Zu 2: Aktuell nur schwer, da der Unfall 200km vom Wohnort war.
    Zu 3: Wie die typischen länglichen Flickstreifen von Rissen etc. sieht es eindeutig nicht aus. Viel zu großflächig.

    Viele Grüße,
    Rob
    1. Wenn es wie Schmierseife ist, damit wird nirgends etwas geflickt.
    2. Vielleicht ist jemand aus dem Forum mal so nett, der nah genug dran wohnt. Wäre eigentlich wichtig, etwas zu bekommen.
    3. Wenn es NICHT wie ein Werk der Straßenmeisterei aussieht, besteht mein Verdacht wohl zurecht.

    Dann umgehend schriftlich bei der zuständigen StA Strafanzeige erstatten und Strafantrag - aus allen rechtlichen Gründen - stellen.
    Strafantrag ist wichtig damit du durch die StA informiert wirst.

    Eine eigene Probe, unter Zeugen genommen, wäre sehr hilfreich. Sollte es tatsächlich Pfusch durch den Straßenbetreiber sein, wirst du dich wundern, wie schnell ausgebessert wird, wenn auf einmal was im Busch ist
    .
    Viele Grüße
    Ralf

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    #23
    Zitat Zitat von Rbrt Beitrag anzeigen
    Die Straße zu meiden schließt sie nicht komplett aus.. Klar möchte ich da gerne nochmal nachschauen, gerne auch mit Polizei oder so. Aber wie gesagt sind das 200km von meinem Wohnort.

    Für Spielereien mit dem Gas war keine Zeit, das ging mir ein wenig zu schnell

    Ich habe mich nicht im Vorfeld informiert, welche die bescheidenste Straße in der Eifel ist und bin dann mit dem Ziel, meine Kuh im Graben zu parken dort hingefahren. Ich habe erst von ähnlichen Fällen auf der L70 gelesen, als ich nach Präzedenzfällen gesucht habe - bitte etwas aufmerksamer lesen!
    Eigentlich wollte ich mich ja ausklinken...
    Aber warum haben sich deine GS Kollegen nicht auf die Schnauze gelegt....Warst du erster??
    Hatten die ne andere Linie...
    oder langsamer...
    oder schneller...
    oder aufmerksamer...
    oder...

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    #24
    Zitat Zitat von Stocki60 Beitrag anzeigen
    Eigentlich wollte ich mich ja ausklinken...
    Aber warum haben sich deine GS Kollegen nicht auf die Schnauze gelegt....Warst du erster??
    Hatten die ne andere Linie...
    oder langsamer...
    oder schneller...
    oder aufmerksamer...
    oder...
    Du bist ja auch ein ganz spezieller...


    ist nicht persönlich wertend gemeint.

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    #25
    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    Du bist ja auch ein ganz spezieller...


    ist nicht persönlich wertend gemeint.
    Klar bin ich das!!

    Aber sind wir doch alle hier,....oder????

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    #26
    Naja,

    es gibt eine schwache Chance über die Verkehrssicherungspflicht des Betreibers, in dem Falle das Land. Aber die ist sehr schwach. Du müßtest beweisen, dass das Land Kenntnis hatte (oder haben musste) und seiner Verkehrssicherunsgpflicht (i.d.F. wohl Aufstellen entsprechender Hinweisschilder) nicht nachgekommen ist.

    Eine RSV würde das wahrscheinlich mangels Erfolgsaussichten ablehnen.

    Das Land würde aller Voraussicht nach mit dem erhöhten Betriebsrisikos eines Motorrades argumentieren.

    Deine Chancen sind nahezu null. Ich bin wirklich niemand, der Angst vor Gerichtsprozessen hat, aber ich würde das unter Lehrgeld verbuchen.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass Du auf Anwalts- und Gerichtskosten sitzen bleibst, zusätzlich zu Deinem sonstigen Schaden, ist ungleich höher als die, dass Du auch nur einen Cent ersetzt bekommst.

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    #27
    Zitat Zitat von Rbrt Beitrag anzeigen
    Stell Du dir mal vor: Ich passe auf, und zwar immer!
    Hallo,

    sorry das ist Käse, ersten kann niemand immer aufpassen, und zweitens hast du mit dem Sturz das Gegenteil bewiesen. Die Straße war ansonsten trocken, die Bäume haben längst nicht den ganzen Fleck abgedeckt, also wäre der Fleck wahrnehmbar gewesen, wenn auch ev. nur schwer.

    Also hättest du es sehen können wenn du optimal aufgepasst hättest, hast du aber nicht.

    ABER! Es gibt 3 Straßenzustände:
    1.) Einen ordnungsgemäßen Zustand: So schaut es aber nicht aus. Da steht was zu Bitumen:
    IFZ Institut für Zweiradsicherheit e.V.
    Und so schauen auch Bitumenausbesserungen aus, nämlich für Nähte, Übergänge usw. (Video anschauen).
    Sofern großflächig Bitumen aufgebracht wurde und es keine Warnschilder gab hat es eines Wissens schon Urteile gegeben, ich habe auf die schnelle keines gefunden nur eines in Verbindung mit Bitumensand:
    motorrad-recht.de - Sturz wegen Bitumensand - Verkehrssicherungspflicht und Mitverschulden
    Suche mal im www rum

    2.) Es gibt einen Zustand, der nicht ordnungsgemäß ist, z.B. großes Schlagloch, Baustelle, Fahrbahnabsenkung, Bodenwelle usw. Da muss gewarnt werden, natürlich erst wenn es die Behörde weiß.

    3.) Kippt jemand großflächig Zeug auf die Straße haftet er. So schaut es hier aus.

    Wäre jemand entgegen gekommen würdest du hier keine Beiträge schreiben zumindest nicht jetzt.
    Somit sollte man schon dem nachgehen was das auf der Straße war.
    Hier im Allgäu verunglückte vor 2 Jahren jemand tödlich auf einem absichtlich ausgebrachtem Ölfleck. Der Fall ist hinlänglich bekannt. Da wird wegen Mord ermittelt, da es offensichtlich Absicht war (mehrere Ölflecken usw.) Das war hier wohl kaum so, zudem kein Öl.
    Das zeug schaut aber nicht so aus als ob es auf die Fahrbahngehört. Also hat da jemand fahrlässig etwas verloren. Das kann unter § 315 V StGB fallen:
    § 315b StGB Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr - dejure.org
    Sprich doch die Polizei mal auf diese Norm an.

    Und, ach ja, wie schaut die stelle aus wenn es einige Tage trocken ist? Ist der Fleck noch da?

  8. Registriert seit
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    #28
    Nachtrag:

    Ein seriöser Anwalt wird Dir von einem Prozess oder auch nur einem anwaltlichem Schreiben abraten.

  9. Registriert seit
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    #29
    Ein seriöser Anwalt hat in meinem ähnlich gelagerten Fall volle Wiedergutmachung erwirkt. Inkl. Schmerzensgeld.

    Auch ohne RSV würde ich zumindest einen Anwaltsbrief mit Sachverhaltsdarstellung an den zuständigen Straßenerhalter, mit der Bitte um Stellungnahme schicken.

    Für Einspurige ist so eine Straßenverunreinigung eine gefährliche Sache und wenn schon keine Wiedergutmachung erwirkt werden kann, wird der zuständige Straßenerhalter die Stelle entschärfen, um zukünftige Unfälle zu vermeiden. Das alleine ist die Sache schon wert.

  10. Registriert seit
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    #30
    Da ich erst jetzt meinen Senf dazu gebe, zuerst: Gut ist dir nix schlimmeres passiert!

    Zu deiner eigentlichen Frage ob du rechtlich vorgehen solltest. Bei dem was du bisher an Infos geteilt hast würde ich das als recht hohes Risiko betrachten auf noch grösseren Kosten als ohne hin schon sitzen zu bleiben.

    Ich denke es wäre absolut wichtig diese Substanz anzusehen / zu untersuchen. Bilder, Probe, Zeugen, etc. Je nach dem was da raus kommt könnte man dann entscheiden den Rechtsweg zu gehen.

    Dann finde ich solltest du deinen Schaden der durch den Sturz entstanden ist gegen ggf. Gerichtskosten abwägen. Die Entscheidung kann dir keiner nehmen.

    Ich finde übrigens deinen Fred hier keines Wegs überflüssig. Als Motorradfahrer muss man immer mit Allem rechnen, aber wenn etwas nicht sichtbar oder kaum sichtbar ist finde ich das schon teilenswert. Muss mann bei zum Teil feuchter Fahrbahn mit jeder dunklen Stelle auf dem Asphalt rechnen, dass einer nicht feucht sonder ölig ist? Denke nicht oder? Sonst würden wir alle die Motorräder um die Kurve schieben. Von wegen immer mit Allem rechnen...


 
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