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Unfall bei 200km altem Neufahrzeug

Erstellt von boxerdriver, 03.03.2012, 20:07 Uhr · 92 Antworten · 9.496 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    @namenloser Vierventilboxer

    Du bist ja anscheinend ein ganz kluges Kerlchen.

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    #52
    Also ich habe in den vergangenen 1,5 Jahren 2 Unfälle gehabt, wobei die Unfallgegner eindeutig Schuld hatten.

    In beiden Fällen versuchte die Versicherung mich bzw. meinen Anwalt zu beschexxen.

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    #53
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Ich gehe davon aus, dass die Mitarbeiter einer Versicherung professioneller reagieren als du.
    Und welchen Spieß willst du als Versicherer denn umdrehen? Für beide Seiten gilt es, die Geschichte so schnell und reibungslos über die Bühne zu bringen wie möglich.

    Grüße
    Steffen
    Bewiesen ist letzteres nicht, wenn auch das im Regelfall im Sinne beider Parteien ist.
    Wäre aber nicht das erste mal, dass Versicherungen hartnäckig reagieren wenn sie sich ans Bein gepinkelt fühlen. Auch die haben RA´s, und zumeist bessere wie die, die sich im Branchenbuch ganz oben mit großer Anzeige hervorzuheben versuchen.
    Wegen einem solchen Lapsus (wo es um ein paar Tausend Euro Schadenersatz und ein paar Hundert Euro Schmerzensgeld geht) wird die Sache wohl innerhalb weniger Tage geregelt sein, noch dazu (wo zum derzeitigen Stand) die Schuldfrage geklärt scheint.
    Ich empfehle dem TE daher vorerst keinen RA einzuschalten!
    Er wäre nämlich nicht der Erste, der vor Gericht einem Vergleich zustimmen muss, nur weil ein übereifriger RA (dessen Honorar prozentual am Streitwert bemessen wird) überzogene Forderungen gestellt hat, und deshalb hinterher schlechter dasteht als wenn er die Sache selbst gleich ganz ruhig und objektiv geregelt hätte. Ist durchaus kein Einzelfall! Darüber klären natürlich auch die wenigsten RA´s auf.
    Man bekommt nicht automatisch Recht, nur weil man einen RA hat!
    Vor nicht allzu langer Zeit stand ich selbst live daneben, als ein "Nicht-Jurist" den RA der Gegenseite innerhalb kürzester Zeit mit den entsprechenden Gesetzestexten dermaßen angegangen ist, dass dessen Ego hinterher in eine kleine Zündholzschachtel gepasst hätte! Da hätte auch ein Spruch a la "Unprofessionelles Laiengeschwätz" nicht mehr geholfen!
    Man sollte sich zudem durchaus im Klaren darüber sein, dass auch RA´s nicht von allem DIE Ahnung haben!
    Ich wäre da auch etwas vorsichtig, selbst wenn eine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist!

  4. Registriert seit
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    Standard

    #54
    Wie viele Unfälle passieren einem im Leben?

    Ich denke ein RA wickelt zig Fälle in seiner Karriere ab.

    Wenn die Karre erst im Dreck ist - sind die Aussagen, die man gemacht hat
    amtlich und schriftlich.

    Da kann Dir dann der beste RA (manchmal) nicht mehr helfen.

    Kann ja jeder machen wie er möchte - erst mal im Guten - klar.

    Die Erde ist ne Scheibe, die Wiedervereinigung kostet kein Geld, die Titanic
    unsinkbar - alle Menschen werden Brüder - Amen.

    Nur als Rat sind Einzelerlebnisse, die die Ausnahme sind - nicht geeignet.

  5. ArmerIrrer Gast

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    #55
    Zitat Zitat von SNGSer Beitrag anzeigen
    @namenloser Vierventilboxer

    Du bist ja anscheinend ein ganz kluges Kerlchen.
    ja klar, wer mit 30 noch bei muttern wohnt kriegt seine Meinung mit nem gaaaanz großen Trichter eingeflöst und das ist dann IMMER richtig...

  6. Registriert seit
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    Standard

    #56
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Bewiesen ist letzteres nicht, wenn auch das im Regelfall im Sinne beider Parteien ist.
    Wäre aber nicht das erste mal, dass Versicherungen hartnäckig reagieren wenn sie sich ans Bein gepinkelt fühlen. Auch die haben RA´s, und zumeist bessere wie die, die sich im Branchenbuch ganz oben mit großer Anzeige hervorzuheben versuchen.
    Wegen einem solchen Lapsus (wo es um ein paar Tausend Euro Schadenersatz und ein paar Hundert Euro Schmerzensgeld geht) wird die Sache wohl innerhalb weniger Tage geregelt sein, noch dazu (wo zum derzeitigen Stand) die Schuldfrage geklärt scheint.
    Ich empfehle dem TE daher vorerst keinen RA einzuschalten!
    Er wäre nämlich nicht der Erste, der vor Gericht einem Vergleich zustimmen muss, nur weil ein übereifriger RA (dessen Honorar prozentual am Streitwert bemessen wird) überzogene Forderungen gestellt hat, und deshalb hinterher schlechter dasteht als wenn er die Sache selbst gleich ganz ruhig und objektiv geregelt hätte. Ist durchaus kein Einzelfall! Darüber klären natürlich auch die wenigsten RA´s auf.
    Man bekommt nicht automatisch Recht, nur weil man einen RA hat!
    Vor nicht allzu langer Zeit stand ich selbst live daneben, als ein "Nicht-Jurist" den RA der Gegenseite innerhalb kürzester Zeit mit den entsprechenden Gesetzestexten dermaßen angegangen ist, dass dessen Ego hinterher in eine kleine Zündholzschachtel gepasst hätte! Da hätte auch ein Spruch a la "Unprofessionelles Laiengeschwätz" nicht mehr geholfen!
    Man sollte sich zudem durchaus im Klaren darüber sein, dass auch RA´s nicht von allem DIE Ahnung haben!
    Ich wäre da auch etwas vorsichtig, selbst wenn eine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist!
    Frei nach Karl Kraus "Mein Herr, wenn Sie nicht schweigen, werde ich Sie zitieren." Du zeigst mit beinahe jedem Satz, wie wenig Ahnung du hast

    Schuldfrage geklärt? Innerhalb ein paar Tagen erledigt? Ein paar tausend Euro sind ein Lapsus? Besser kann man sich ja kaum lächerlich machen

    Grüße
    Steffen

  7. Registriert seit
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    #57
    Zitat Zitat von tweise Beitrag anzeigen
    Ich wuerde es so machen



    Ein bisschen schaebig finde ich das hier RA mitschreiben (sofort, und wie kann man nur ohne ..) ohne das deutlich zu machen. Die leben davon das inzwischen um jeden Knopf gestritten wird. Die laufen nicht weg wenn die Ves. zickt, reissen die sich immer noch um Deinen Auftrag und wenn nicht ist die Abwicklung deutlich schneller

    mfg tweise
    Schäbig ist dein allgemeine Verunglimpfung von Leuten die Du nicht mal persönlich kennst.
    Leider ist es heute so, das die Versicherungen und die staatlichen Kontrolleure drauf spekulieren, das eben keine Rechtsschutz besteht und der Geschädigte nur auf die Kohle scharf ist. Ich kann aus persönlicher Erfahrung nur empfehlen in allen Verkehrsfragen sofort einen Anwalt zu nehmen, Schnelligkeit ist mir wurscht, ich will mein Recht und das bekomme ich bei unserem System nur mit der nötigen Ausdauer und guten Anwälten.

    Und da bin ich hier im Forum garantiert 1. Klasse beraten worden, also mach mal bitte halblang mit deinem Stammtischnack

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    Standard Sorry

    #58
    aber da sind gleich mehrere Fehler drin

    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Bewiesen ist letzteres nicht, wenn auch das im Regelfall im Sinne beider Parteien ist.
    Wäre aber nicht das erste mal, dass Versicherungen hartnäckig reagieren wenn sie sich ans Bein gepinkelt fühlen. Auch die haben RA´s, und zumeistbessere deshalb sind die auch Assessoren und haben die Praxis nie kennengelernt wie die, die sich im Branchenbuch ganz oben mit großer Anzeige hervorzuheben versuchen. Bist Du Versicherungssachbearbeiter?
    Wegen einem solchen Lapsus (wo es um ein paar Tausend Euro Schadenersatz und ein paar Hundert Euro Schmerzensgeld geht und das sind in Deinen Augen Peanuts??) wird die Sache wohl innerhalb weniger Tage geregelt sein, noch dazu (wo zum derzeitigen Stand) die Schuldfrage geklärt scheint. Ich wünsche es dem Fredöffner, aber : Ich zweifele
    Ich empfehle dem TE daher vorerst keinen RA einzuschalten!

    Er wäre nämlich nicht der Erste, der vor Gericht einem Vergleich zustimmen muss Man muss nie einem Verleih zustimmen, DAS ist schlicht Versicherungsdemagogie, nur weil ein übereifriger RA (dessen Honorar prozentual am Streitwert bemessen wird ES bemisst sich nach dem RVG und nicht nach Prozenten) überzogene Forderungen gestellt hat, und deshalb hinterher schlechter dasteht als wenn er die Sache selbst gleich ganz ruhig und objektiv geregelt hätte. Ist durchaus kein Einzelfall! Darüber klären natürlich auch die wenigsten RA´s auf.
    Man bekommt nicht automatisch Recht, nur weil man einen RA hat! DAS ist nun wieder richtig
    Vor nicht allzu langer Zeit stand ich selbst live daneben, als ein "Nicht-Jurist" den RA der Gegenseite innerhalb kürzester Zeit mit den entsprechenden Gesetzestexten dermaßen angegangen ist, dass dessen Ego hinterher in eine kleine Zündholzschachtel gepasst hätte! Da hätte auch ein Spruch a la "Unprofessionelles Laiengeschwätz" nicht mehr geholfen!
    Entschuldige, das ist schlechter Stil, auch für einen Versicherungsmitarbeiter

    Man sollte sich zudem durchaus im Klaren darüber sein, dass auch RA´s nicht von allem DIE Ahnung haben! Aber einige wissen was sie tun
    Ich wäre da auch etwas vorsichtig, selbst wenn eine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist!
    Lassen wir es gut sein, soll der Mann seine Erfahrungen machen TRIAL AND ERROR heisst die Methode

  9. LGW Gast

    Standard

    #59
    Zitat Zitat von BMW Peter Beitrag anzeigen
    Also ich habe in den vergangenen 1,5 Jahren 2 Unfälle gehabt, wobei die Unfallgegner eindeutig Schuld hatten.

    In beiden Fällen versuchte die Versicherung mich bzw. meinen Anwalt zu beschexxen.
    Und ich hatte in den letzten 12 Monaten genau einen Schaden, bei dem die Versicherung des Gegenübers mich nicht beschissen hat - ganz ohne Anwalt, und mit Erstattung aller Pauschalen inkl. Nutzungsausfall! Auch glaub wir hatten im Thread drüber geschnackt

    Hier ist die Sachlage aber aus meiner Sicht auch etwas unklar, und da es um ein Neufahrzeug geht und entsprechend viel auf dem Spiel steht - wenn der Rahmen was weg hat wird das RICHTIG teuer, und das war auch bei meiner erst auf den zweiten Blick zu erkennen - würde auch ich einen Anwalt kontaktieren.

    Falls du den Fall ohne Anwalt versuchen willst, achte darauf dass du die gängigen Pauschalen (25-40€ für Telefonieren, Fahrten zur Werkstatt, Nutzungsausfall nach Tabelle) nicht entgehen. Alleine der Nutzungsausfall läpperte sich auf 300€.

    In meinem Fall wurde durch die gegn. Versicherung kein Gutachter gefordert, weil der Schaden mit 1200€ überschaubar (KV Werkstatt) und weit weg vom Totalschaden war. Das ist natürlich für beide Seiten finanziell am günstigsten.

    Bei einem Neufahrzeug würde ich evtl. auf einem Gutachter bestehen, und vermutlich auch auf einem eigenen. Außer du vertraust deiner Niederlassung zu 100% und die bestätigen überhaupt das der Rahmen intakt ist.

    Viel Erfolg bei der Abwicklung - trotz aller Unkenrufe wurde der Schaden in meinem Fall völlig unkompliziert abgewickelt und auch sehr schnell bezahlt. Ich hatte aber auch das Glück das der Unfallgegner bei einer sehr guten Versicherung war.

  10. Registriert seit
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    Standard P.S.:

    #60
    Denk an ff Schadenpositionen !!!

    1. Sachschaden (Gutachter Deiner Wahl !!)

    2. Bekleidungsschaden (Teil des Sachschadens) Versicherungen wolle da gern Kürzen, googel das Thema mal bevor Du telefonierst.

    3. Pauschale (Es gibt eine Pauschale für Telefonate etc von 20 Eu, manche Versicherungen zahlen auch 25,56 Eu,) wenn Du mehr willst musst Du durch Quittungen Telefonrechnungen etc nachweisen

    4 Minderwert des Fahrzeuges ( Du kannst sie nicht mehr als unfallfrei verkaufen, DAS ist ein Minderwert. Sollte der Gutachter wissen)

    5. Haushaltsführungsschaden !! Das sollte ein Kollege der sich auskennt beurteilen können

    6 Nutzungsausfallschaden (wenn das Moped dein einziges Fahrzeug ist, kein Problem, aber auch wenn nicht geht da was)

    7 Schmerzensgeld ist abhängig vom Grad der Verletzung und korreliert mit Haushaltsführungsschaden

    8 Abschlepp- Lagerkosten (beachte die Zeiträume im Gutachten)

    9 Mietfahrzeug (vergessen...) gibt's , aber Nutzungsausfallschaden ist meist besser und beides gibt es nicht ! Du kannst Dir zB mit Fahrzeugen von Familie oder so behelfen.

    10 Rechtsanwaltskosten trägt die gegnerische Versicherung !!

    UND ALLE Schäden werden pur netto (ohne MWSt) ersetzt wenn keine konkrete Rep oder Ausgleich nachgewiesen wird !!

    ADAC Mitglied ? Frag die nach rechtlicher Beratung in Deiner Nähe wenn Du keinen Anwalt kennst oder auch wenn du keine Rechtsschutzversicherung hast,die Du nur dann brauchst wenn Du vor Gericht musst s.o. !

    Alles das gibt es nur im Maße der Quote der Haftung der Versicherung !!
    Solltest Du einen Teil an Mitverschulden kriegen, ist das der Teil auf dem Du bei Deinem Schaden bei jedem der o.g. Schadenpositionen "sitzenbleibst".

    Man kann aber bei jedem auch aushandeln (Sachverständiger, Anwalt, etc) das nur anteilig gezahlt werden muss. Das ist auch Anwälten inzwischen erlaubt.


 
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