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Unfall durch gefährlichen Strassenbelag

Erstellt von gerry-h, 14.02.2011, 15:36 Uhr · 56 Antworten · 5.516 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von gerry-h Beitrag anzeigen
    Ne, ich will keine kreuzverhör-beständige Auskunft
    Ausserdem hast du gut reden, von eurer Strassenqualität in der Schweiz kann man in D nur träumen...
    Ach weisst du, ich heisse ja nicht Nordlicht, weil ich bei Erdkunde gepennt habe. Ich bin waschechter Niedersachse...

    Und: Zwar sind die Strassen hier etwas besser im Zustand als einige in D, aber der Zustand wird ebenfalls schlechter. Im gleichen Mass wie in D...
    Und: Z.B. Schwarzwälder Strasssen sind erheblich besser als viele eidgenössische! Und auch bei meiner Tour durch Thüringen hatte ich allerbeste Strassen.

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    #22
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    wegen eines nicht gekennzeichneten Schlaglochs auf die Nase zu fliegen, muß nicht zwangsläufig die Haftung der zuständigen Kommune, des Lands oder des Bunds nach sich ziehen.

    Anders sieht das beispielsweise aus, wenn nach einer lokalen Reparatur flächenhaft Rollsplit auf der Straße liegt und dies in keiner Weise vorher ersichtlich ist. Hier ist der Verursacher klar in der Pflicht. Oder um es noch drastischer auszudrücken: wenn Kanalarbeiter nach Feierabend die Kanaldeckel seitlich liegen lassen und die Stellen nicht absichern.

    Mein rechtliches Verständnis zur Sachlage.

    Gruß Thomas
    Moin, moin,
    diese Passage trifft es nach meiner Meinung sehr gut. Man sollte von den zuständigen Behörden nicht verlangen, jedes Schlagloch, etc. mit Warnschildern zu kennzeichnen. Im Gegenteil, man sollte sie bitten dies nicht zu tun
    Das heisst nämlich auch dem Verkehrsteilnehmer die Eigenverantwortung abzunehmen Negativbeispiel sind hier zum Beispiel Tempo 80 Schilder auf Autobahnen, über >20km!, wegen Bodenwellen auf der rechten Seite. Linke Seite ist glatt, aber trotzdem ist die Autobahn für 20 jährige PKW mit gebrochenen Stoßdämpferfedern auf beiden Spuren sehr gefährlich, also generell 80km/h für alle!!!!
    Bitumenstreifen kündigen sich meistens an, sie kommen nach und nach und dann möglicherweise plötzlich grossflächig. Gerade der Mopedfahrer muss immer mit Unwegsamkeiten auf der Strecke rechnen- das gehört zur guten Ausbildung
    Wer auf der letzten Rille, ohne Reserve, durch die Piste fegt, sollte über sehr gute Informationen über den Strassenzustand der vorliegenden Strecke verfügen- wenn Du ohne diese Informationen auf die Schnauze fliegst- sorry, bitte nicht sofort nach der schuldigen Behörde rufen

    Ich fahre lieber eigenverantwortlich und vorrausschauend mit Risiko, als durch Warn- und Geschwindigkeitsschilder "zwangsgeführt" zu werden,

    so sieht das Grafenwalder

  3. Registriert seit
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    #23
    So is richtig Grafenwalder,
    das unterschreibe ich, entspricht meiner Meinung. Der Zustand der Sraßen wird immer wieder und überall als schlecht bis miserabel beschrieben, darauf habe ich mich einzustellen.
    Langsam sollten wir es gelernt haben, dann paßt man sich zwangsläufig an.

    Gute Fahrt wünscht

  4. Chefe Gast

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    #24
    ... mein Fahrlehrer war menschlich sicher eine der größten Pfeiffen in Augsburgs Landkreis aber was die Belange des Straßenverkehrs angeht, hatte er den ganz großen Plan.
    Egal ob Straßenoberfläche, -mitbenutzer oder -verlauf, auf dem Motorrad bewegt man sich oft mit der vierfachen Geschwindigkeit für die wir gebaut sind, die möglicherweise auf uns einwirkenden Kräfte gehen mit dem Quadrat dieser Geschwindigkeit einher und wir haben nicht viel dagegen zu setzten
    Also gebietet schon der Selbsterhaltungstrieb, pausenlos zu erkennen, zu bewerten und zu reagieren
    Ich lehn' mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, wer an allzeit loch-, splitt- und hindernisfreie Straßen glaubt (immer nach dem Motto: "Gestern war da aber noch kein Mähdrescher hinter der Kurve..."), fährt recht naiv durch die Gegend und braucht ziemlich viel Glück, um unfallfrei durch's Leben zu kommen

  5. Registriert seit
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    #25
    Hi
    Ein Nachkomme eines tödlich Verunglückten hat Recht bekommen. Allerdings ging es da um ein spiegelglatt "bituminiertes" Stück bei Regen. Nachweislich war es dabei genauso glatt wie bei spiegelndem Glatteis.
    Generell muss man nach der Frostperiode überall mit Löchern rechnen (finde ich auch OK) und dürfte somit wenig Aussicht auf Ersatz haben.
    Ein 10 cm tiefes Loch ist jedenfalls kein aussergewöhnliches Ereignis.
    gerd

  6. Registriert seit
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    #26
    Kann dem Grafenwalder nur Recht geben! Man muß immer mit dem worst case rechnen und sich eine Reserve freihalten.

    Was nützt einem die Rechtsprechung und Gewinn vor Gericht, wenn man Schmerzensgeld und alle sonstigen Schäden bezahlt bekommt, aber den Rest seines Lebens AOK-Chopper fährt

    Nee, dann lieber nen Tick langsamer. Das hat uns letzten Sommer im Taunus vor Sturz und Schaden bewahrt, als wir nach ner kleinen Ortschaft in den Wald fuhren und im Schatten ein ganzer Straßenabschnitt mit Bitumen zugekleistert und cm-dick mit Splitt zugeschüttet war. Und das alles ohne jegliches Hinweisschild

  7. Registriert seit
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    #27
    Ich habe mir gerade die Eingangsfrage des Trööt noch mal angesehen.
    Zum einen geht es da um schlechte Strassen im Allgemeinen und dann noch um Reparaturen derselben.
    Mit schlechten Strassen sollte man, meiner Meinung nach immer rechnen (oder drauf hoffen). Aber wenn da schon repariert wurde, muss ich mich eigentlich darauf verlassen können, dass das vernünftig gemacht wurde. Wenn ich dann auf dem Pfusch zu Schaden komme, gehört irgendwer zur Verantwortung gezogen. Jeder Handwerker ist doch für die vernünftige Ausführung seiner Arbeit verantwortlich.

    Gruß
    Martin

    P.S. Nicht nur Handwerker, auch Ärzte, Architekten, Politiker, ..........

  8. Registriert seit
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    #28
    Nicht öffentliche Auftragnehmer,...
    die handeln nach Lastenheft , die auf einer Anforderung beruhen , aus einer Durchführungsbestimmung , einer Anweisung , zu einer gesetzlichen Novelle , eines Gesetzes .... in Übereinkunft mit dem Grundgesetz.

    Auftragnehmer sagt -> Auftraggeber wollte so ( ist also fein raus )
    Auftraggeber ( Gemeinde oder anderer Bauträger ) kann sich auf eine ENDLOSE LATTE gesetzeskonformer Papiere berufen.

  9. Registriert seit
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    #29
    Wollte auch mal was zum besten geben!!

    Und vielleicht auch einen Aufruf starten!
    dsc00120.jpg

    Diese Schilder wachsen wie Pilze am Straßenrand

    dsc00121.jpg

    Und für das sind die Schilder

    dsc00122.jpg

    Für was, verwendet die Regierung die KFZ Steuergelder ??????????
    Für diese Schäden waren sie mal gedacht.
    Diese Schäden bzw. Kosten haben sie wie wir alle wissen auf die Komunen
    abgewelzt, die wie wir auch wissen pleite sind.
    Es ist endlich genug mit Rettungsfallschirmen für Banken.
    Und Steuergeschenken für Unternehmen.
    Lasst uns was unternehmen
    aber nicht in den Osten fahre weil dort die Straßen neu sind.
    Was können wir machen gegen die Straßen vernichtung

  10. Registriert seit
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    #30
    Zitat Zitat von lemmi+Q Beitrag anzeigen
    ...Ich habe mir gerade die Eingangsfrage des Trööt noch mal angesehen.....
    Danke, Martin, danke.
    Wie in vielen anderen Beiträgen, weichen auch hier einige Antworten doch leicht vom Thema ab. Mein Lehrer früher hat in so Fällen gesagt 'Thema verfehlt'.
    Ist sicher der Grundgedanke eines Forums, dass jeder seine Meinung sagen kann und soll, aber ab und zu mal den allerersten Beitrag im Auge behalten, kann auch nicht schaden.
    Gruss
    gerry


 
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