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Unfall durch gefährlichen Strassenbelag

Erstellt von gerry-h, 14.02.2011, 15:36 Uhr · 56 Antworten · 5.505 Aufrufe

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    #31
    die diskussion ist doch scheinheilig. Wer will mir ernsthaft erzählen dass bitumenstreifen es ihm unmöglich machen sicher von a nach b zu fahren? Keiner. Und einen anspruch auf unfallfreies ballern gibts nicht. Ich versteh die denkweise nicht. Wenn ich mich auf die fresse lege hab ichs übertrieben, das war mitm fahrrad so, mit dem mofa auch und mit dem motorrad auch. Warum sollte mich dann auch noch jemand für meine unfähigkeit bezahlen?

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    #32
    Zitat Zitat von moonrisemaroon Beitrag anzeigen
    die diskussion ist doch scheinheilig. Wer will mir ernsthaft erzählen dass bitumenstreifen es ihm unmöglich machen sicher von a nach b zu fahren? Keiner. Und einen anspruch auf unfallfreies ballern gibts nicht. Ich versteh die denkweise nicht. Wenn ich mich auf die fresse lege hab ichs übertrieben, das war mitm fahrrad so, mit dem mofa auch und mit dem motorrad auch. Warum sollte mich dann auch noch jemand für meine unfähigkeit bezahlen?
    Ich glaube, da siehst Du einiges ziemlich falsch.
    Es geht nicht um unfallfreies Ballern, sondern schlichtweg darum, daß derjenige, der eine Veränderung bestehender Verhältnisse herbeiführt, dafür zu sorgen hat, daß die davon betroffenen Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam gemacht werden.
    Wenn ich eine Straße entlangfahre (dummerweise, meine Schuld natürlich, ganz klar, im Dunkeln), und nach einer Linkskurve plötzlich ein 5cm x 40cm Graben in der ansonsten asphaltierten Straßendecke ist, die tagszuvor noch makellos glatt war, dann ist das nicht meine Schuld, hat nichts mit "unfallfreiem Ballern" zu tun, und ist auch nichts, mit dem ich rechnen muss, wenn da keine Warnschilder stehen, die auf die plötzlich veränderte Verkehrssituation hinweisen (selbst erlebt vor einigen Jahren, Heitlingen, Großraum H).
    Gleiches gilt, auch etwas her, für tiefe Schotterbette, die quasi "über Nacht" eine Ortsdurchfahrt im nördlichen Weserbergland zierten.
    Die Straße von Seesen zum Sternplatz hoch, bei Regen, 15% Steigung (was einfach die Nutzung von Motorkraft/Vortrieb und damit Reibung zwischen Reifen u. Straße erfordert) plötzlich mit einem Spinnengewirr von Bitumenstreifen geziert -am WE zuvor war die Straße zwar in schlechtem Zustand, aber locker befahrbar. Am Regen WE habe ich mich mit den unsichtbaren Bitumenstreifen bald lang gemacht, selbst ein WE später, trocken, machte das Befahren nicht wirklich Spaß. Dummerweise betrachten die Straßenmeistereien derartige Provisorien als "angemessen" u. "ungefährlich -kein Wunder ob der schläfrigen Fortbewegung der zumeist orangen Fahrzeuge. Irgendwie habe ich bei den meisten den Eindruck, sie täten nur so, als ob sie was täten. Verkehrshindernisse tun sie allemal sein (es tut so gut mal wieder "tun" benutzen zu tun)
    Soviel zu "Wer will mir ernsthaft erzählen dass Bitumenstreifen es ihm unmöglich machen sicher von a nach b zu fahren?"
    Keiner?
    Doch, wohl nicht allein ich, oder.

    Wenn irgendjemand eine Verschlechterung der Straßenzustände herbeiführt, hat er die Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam zu machen/davor zu warnen. Derjenige, der etwas verändert, ist in erster Linie in der Pflicht, nicht aber zuerst die davon Betroffenen.
    Das hat nichts mit eigener Unfähigkeit zu tun, sondern einfach damit, daß ich (als Verkehrsteilnehmer) in erster Näherung generell darauf vertrauen können muss, daß sich für irgendwelche Dinge verantwortliche Leute auch verantwortlich verhalten. Das gilt (im Verkehr) aber auch so für jeden x-beliebigen Verkehrsteilnehmer. An der Einmündung einer Straße in eine vorfahrtberechtigte solche, bei der eben nur 70km/h Höchstgeschwindigkeit erlaubt sind, muss ich mich als kreuzender Verkehrseilnehmer einfach darauf verlassen können, daß da niemand mit 200km/h angeflogen kommt, nur "weil ihm so ist" oder das Moped/Auto das hergibt. In der Einbahnstraße muss ich mich drauf verlassen können, daß mir da niemand entgegenkommt (nur Radfahrer, die, seit sie mal gehört haben, daß einige Einbahnstraßen auch gegen die normale Fahrtrichtung von Radfahrern befahren werden dürfen, wenn denn entsprechende Schilder aufgestellt worden sind, glauben, alle Einbahnstraßen wären gut dafür), und bei normalen Straßenzuständen muss ich mich drauf verlassen können, daß niemand eine deutliche Verschlechterung herbeiführt.
    Tut er's doch, hat er davor zu warnen, egal ob Privatperson (mit dem Warnschild bei Unfällen , Pannen etc.) oder die Kommune (bei z.B. extensiver Schotterung von Straßen, Bitumenflickerei etc.).
    Ist doch ganz einfach, oder.

    Grüße
    Uli

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    #33
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Das hat nichts mit eigener Unfähigkeit zu tun, sondern einfach damit, daß ich (als Verkehrsteilnehmer) in erster Näherung generell darauf vertrauen können muss, daß sich für irgendwelche Dinge verantwortliche Leute auch verantwortlich verhalten.
    SO naiv bin selbst ich mit meinen 21 nicht.
    Du kannst NIE darauf vertrauen dass andere Ihre Arbeit gewissenhaft erledigen, egal ob bei Straßenbau oder anderen Dingen.
    Mein Opa erzählt immer wieder gerne von den Duschen in Kenia, wo das Warmwasser nicht mit Zentralheizung sondern mit Toaster-ähnlichen Heizstäben im Duschkopf erwärmt wird und du den Duschuschkopf deshalb erstmal in die Steckdose stecken musst.
    Gut, manche Leute verlassen sich in dem Fall drauf dass der Elektriker an dem Tag motiviert genug war, ich würde lieber kalt duschen.

    Wie man unfallfrei fährt haben wir in der Fahrschule gelernt, nämlich AUF SICHT.
    Wer aus welchen Gründen auch immer das nicht tut kann sich lang machen.
    Zwischen Bitumenstreifen und ausgehobenen Straßen besteht schon der deutliche Unterschied, dass der Graben auch mit angemessener Geschwindigkeit nicht passierbar ist, Bitumenstreifen schon. Ich wüsste keinen einzigen Fall bei dem mir trotz verantwortungsvoller Fahrweise Bitumen Kopfzerbrechen bereitet hätte. Sicher ist mir schon einige Male der Arsch weggegangen und so locker bin ich dabei auch nicht geblieben, aber jedes mal nur in der Kombination koffergefährdende Schräglage und Vollgas in höchsten Drehzahlen. Und wenn ich irgendwann wegen Bitumen fliege, dann habe ICH es übertrieben, folglich bin ICH schuld, und MIR war es das wert!

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    #34
    Ich bin froh das du keine Vollkaskomentalität inne hast.

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    #35
    Zitat Zitat von moonrisemaroon Beitrag anzeigen
    SO naiv bin selbst ich mit meinen 21 nicht.
    Du kannst NIE darauf vertrauen dass andere Ihre Arbeit gewissenhaft erledigen, egal ob bei Straßenbau oder anderen Dingen.
    Mein Opa erzählt immer wieder gerne von den Duschen in Kenia, wo das Warmwasser nicht mit Zentralheizung sondern mit Toaster-ähnlichen Heizstäben im Duschkopf erwärmt wird und du den Duschuschkopf deshalb erstmal in die Steckdose stecken musst.
    Gut, manche Leute verlassen sich in dem Fall drauf dass der Elektriker an dem Tag motiviert genug war, ich würde lieber kalt duschen.

    Wie man unfallfrei fährt haben wir in der Fahrschule gelernt, nämlich AUF SICHT.
    Wer aus welchen Gründen auch immer das nicht tut kann sich lang machen.
    Zwischen Bitumenstreifen und ausgehobenen Straßen besteht schon der deutliche Unterschied, dass der Graben auch mit angemessener Geschwindigkeit nicht passierbar ist, Bitumenstreifen schon. Ich wüsste keinen einzigen Fall bei dem mir trotz verantwortungsvoller Fahrweise Bitumen Kopfzerbrechen bereitet hätte. Sicher ist mir schon einige Male der Arsch weggegangen und so locker bin ich dabei auch nicht geblieben, aber jedes mal nur in der Kombination koffergefährdende Schräglage und Vollgas in höchsten Drehzahlen. Und wenn ich irgendwann wegen Bitumen fliege, dann habe ICH es übertrieben, folglich bin ICH schuld, und MIR war es das wert!
    Hallo
    dann bist noch nie Richtig wegen der Bitumenflickerei in Schwierigkeiten gekommen!
    Stell Dir mal vor,Du fährst auf der Autobahn,ca 120 Nacht und Regen total schlechte Sicht,die Auto`s 20 m Abstand hinter Dir und Dein Motorrad versetzt plötzlich um einen Meter Li. oder Re. und Du kommst ins schlingern und Du stürzt nicht,dann hast Du mächtig Glück gehabt.
    So ist es auch auf unzähligen Land u. Bundesstraßen!Nicht nur bei Nacht auch am Tage und vor allem bei nasser Fahrbahn.Und da brauchst Du noch nicht einmal Schräglage dazu!!So,und da sind noch nicht mal die Kanaldeckel und weiße Streifen (Fussgängerüberwege,Mittelstreifen etc.)
    dabei.Egal was für ein Motorrad oder Reifen, es kommt öfter vor als mir lieb ist.Es sei denn Du fährst immer angepasst,sehr Konzentriert ? immer ?
    Nein das nimmt Dir keiner ab!
    Die Ursachen der Bitumen........rei liegt allerdings wo anders,Laienhaft ausgedrückt an der schlechten Qualität der Bitumendecke (Rissbildung und dadurch versickerung von Wasser mit Frost etc.)und hab ich schon mal weiter vorn erwähnt,wenn man Straßen verwahrlosen läßt ist`s dann auch vorgrammiert!Und die Behörden(Egal Stadt,Staat oder Land) nehmen das dann billigend in Kauf und beim Unfall heists dann meistens "Nicht angepasste Geschwindigkeit".Das ist die Erfahrung von einem der schon länger als drei Jahre Motorrad fährt.
    Grüße Eugen

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    #36
    Hallo Eugen ,

    bist du schonmal in Griechenland Motorrad gefahren ?
    Kein Füllstoff im Asphalt ( von Hause aus Spiegelglatt ) , zerfahrene Oliven , hergewehter Sand, Wasserspur über der Strasse ( hab in so einer Situation einen lupenreinen 360er mit dem Auto fabriziert , mit gefühlten 10cm Abstand vor den Bäumen , die mich vor einem Absturz von der Küstenstrasse bewahrten) etc... etc...

    Schade ist es lediglich, dass die Qualität der Strassen in D abnehmen. Einen Rechtsanspruch auf eine sehr gute Strasse kann man LEIDER nicht herbeireden , darum ging es doch eigentlich.
    Darüber können wir uns nun aufregen, Petitionen verfassen , klagen usw... oder es aber akzeptieren.

    120 bei Nacht und Regen ist im Zweifel zu schnell und dein Hintermann zu dicht drauf....
    Allerdings ist das ein "scheiss-Spruch" auf einem Grabstein, was wiederrum die Abstandskontrollen rechtfertigt die man oft als Schikane betrachtet.

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    #37
    Habe lange überlegt ob ich mein Alter nennen soll, und siehe da, sofort das Rederecht entzogen.
    Hätt ich vieleicht auch gemacht, weil 3x1000poserkm = 3000km=keine Ahnung.
    Jedenfalls hab ich die 3000km lange überschritten und brauche mir auch nicht vorstellen wie es bei Regen auf der Autobahn ist.

    Fakt ist, die Straßen in Deutschland werden nicht mehr besser, wir hatten unsere Zeit in der jeder unseren Krempel gekauft hat und jetzt müssen wir der Welt was abgeben. Inder wollen auch Teerstrassen.

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    #38
    Zitat Zitat von dan2511 Beitrag anzeigen
    Hallo Eugen ,

    bist du schonmal in Griechenland Motorrad gefahren ?
    Kein Füllstoff im Asphalt ( von Hause aus Spiegelglatt ) , zerfahrene Oliven , hergewehter Sand, Wasserspur über der Strasse ( hab in so einer Situation einen lupenreinen 360er mit dem Auto fabriziert , mit gefühlten 10cm Abstand vor den Bäumen , die mich vor einem Absturz von der Küstenstrasse bewahrten) etc... etc...

    Schade ist es lediglich, dass die Qualität der Strassen in D abnehmen. Einen Rechtsanspruch auf eine sehr gute Strasse kann man LEIDER nicht herbeireden , darum ging es doch eigentlich.
    Darüber können wir uns nun aufregen, Petitionen verfassen , klagen usw... oder es aber akzeptieren.

    120 bei Nacht und Regen ist im Zweifel zu schnell und dein Hintermann zu dicht drauf....
    Allerdings ist das ein "scheiss-Spruch" auf einem Grabstein, was wiederrum die Abstandskontrollen rechtfertigt die man oft als Schikane betrachtet.
    Hallo Dan
    Nein,ich bin noch nie in Griechenland,auch nicht den berühmten Autoput in Ex-Jugoslawien gefahren!
    Will ich auch nicht,hab auch keine Vollkaskomentalität,und bin mit meinen Mot. auch nicht Vollkasko oder Teilkaskoversichert. Was ich sagen wollte und will,ist,wo sind die Milliarden Euro`s wo man über die vielen Jahre hin eingespart hat ? Ich Garantiere Dir,die Straßen bzw.Autobahnmaut kommt früher (PKW+Mot.) als Du denkst,den Politikern fehlt nur noch die passende Zeit und Argumentation.Und das Garantiere ich Dir,auch Du wirst nicht weniger KFZ Steuer entrichten,Du wirst immer noch miserable Straßen vorfinden, und die Behörden werden wieder LEERE KASSEN haben.
    Und nochmal zu Griechenland etc.da gehst Du freiwillig hin,aber zur Arbeit,
    zum Beispiel muß man Fahren,und nicht jeder hat die möglichkeit mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen.
    Grüße Eugen

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    #39
    Zitat Zitat von enduro43 Beitrag anzeigen
    Und nochmal zu Griechenland etc.da gehst Du freiwillig hin,aber zur Arbeit,
    zum Beispiel muß man Fahren,und nicht jeder hat die möglichkeit mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen.
    Grüße Eugen
    In GR habe ich auch gearbeitet und bin tagtäglich , mangels Öffi´s , 60km auf den Strassen geschlittert ....reine Gewöhnungssache.

    Ich habe das aber auch nur als Beispiel angeführt.

    Aber ich darf dir sagen dass du niemals über den Verbleib von (Maut-)Milliarden informiert wirst, niemals einen umfassenden Einfluss auf die Geschicke dieses Landes haben wirst und das die Fahrten in den "Schweißbombern" des ÖPNV kein Kuraufenthalt sind.

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    #40
    die Verwendung von Steuergeldern ist in Deutschland bewusst von ihrer Quelle abgekoppelt und das ist auch gut so


 
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