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Unfall durch gefährlichen Strassenbelag

Erstellt von gerry-h, 14.02.2011, 15:36 Uhr · 56 Antworten · 5.519 Aufrufe

  1. Registriert seit
    18.01.2011
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    612

    Standard

    #51
    Besonders gefährliche Bereiche sind zu reparieren, unabhängig von der finanziellen Lage
    wer bestimmt das ? Worauf gründet sich der Anspruch ?

  2. Chefe Gast

    Standard Mann, mann, oh mann...

    #52
    Leute, ihr solltet dan Ball mal etwas flacher halten...

    So wie sich das bei manchen anhört, besteht unser Straßennetz nur aus Löchern, Bitumenseen und Kieshäufen...

    Ich muss täglich unter allen vorstellbaren Witterungsbedingungen 130km vom See durch die Alb und da gibt's im Laufe eines Jahres alles, was aus einem Straßenbelag so werden kann, einschließlich Eiszungen aus Waldwegen auf sonst knochentrockener Straße. Es gibt Abschnitte, da könnte man meinen, ein Straßenkünstler hätte mit einer Bitmenquaste seiner Lust freien Lauf gelassen und andere, die sehen aus wie aus dem Straßenbauprospekt. Es wird ständig repariert, verbessert und gebuddelt und das wird im Rest der Republlik nicht anders sein. Mal stehen Schilder rum wie auf einer Taferlmesse, mal hatten sie wohl keine mehr

    Und was sagt mir das?
    Ich kann:

    1. dessen bewusst und immer mit dem entsprechenden Riecher unterwegs sein (wer seinen Ahnungen aus Erdspuren, Jahreszeit und Umgebung folgt, hat auch eine Chance, der hinter der sagenhaften Kurve auftauchenden, hausgroßen Rückseite eines Mähdreschers auszuweichen, eben erkennen - bewerten - reagieren) oder
    2. darauf zu vertrauen, dass die anderen es schon richtig machen und wehe, wenn nicht...

    Ich bin in einem furztrockenen Kreisverkehr auch schon auf der Nase gelegen und die Karre hat einen Zylinder eingebüßt - ich hab' die Salzhäufen (hier am See beherrschen manche Gemeinden die Winter-Disziplin "Panik-Salzen" wirklich perfekt) zwar gesehen, aber nicht entsprechend reagiert
    Hätt' ich da auch zu der Gemeinde gehen sollen und jammern wegen viel zu viel Salz und viel zu wenig Schildern, zumal am Ortseingang groß und deutlich "Vorsicht, sparsame Verwendung von Streusalz" steht

    Da hätte ich wohl sofort ein Abo im Narrenblatt bekommen...

    Also bin ich mehr für 1. und bis auf dieses eine (in meinen Augen klar selbst verschuldete) Mal über mehr als 150.000km in 4,5 Jahren gut damit durchgekommen

  3. Registriert seit
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    Standard

    #53
    Zitat Zitat von lelube Beitrag anzeigen
    Bei uns in LDK wird das ganz einfach mit Verbotschildern und Geschwindigkeitsbeschränkungen erledigt.
    Joa, die Schilder wachsen hier fast wie Unkraut aus dem Boden. Wobei mir das anhand der Strassenqualität doch ein bisschen sehr übertrieben erscheint

  4. Registriert seit
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    3.024

    Standard

    #54
    Zitat Zitat von enduro43 Beitrag anzeigen
    .....Stell Dir mal vor,Du fährst auf der Autobahn,ca 120 Nacht und Regen total schlechte Sicht,die Auto`s 20 m Abstand hinter Dir und Dein Motorrad versetzt plötzlich um einen Meter Li. oder Re. .....
    Na, wenn das mal nicht dahin gehört:

    Dohockediedieimmerdohocke

    Der Stammtisch für Angler, Jäger und andere Lügner


    Zitat Zitat von Chefe Beitrag anzeigen
    Leute, ihr solltet dan Ball mal etwas flacher halten...

    ......

    Ich kann:

    1. dessen bewusst und immer mit dem entsprechenden Riecher unterwegs sein (wer seinen Ahnungen aus Erdspuren, Jahreszeit und Umgebung folgt, hat auch eine Chance, der hinter der sagenhaften Kurve auftauchenden, hausgroßen Rückseite eines Mähdreschers auszuweichen, eben erkennen - bewerten - reagieren) oder
    2. darauf zu vertrauen, dass die anderen es schon richtig machen und wehe, wenn nicht...

    .....
    Sehr schön und treffend geschrieben

    .....den Weg, die Landschaft lesen, an der Formation der Hügel, Hänge etc. den Straßenverlauf erahnen.....

    Das kann man nur, wenn man weiter als 5m vors Rad guckt.

    Viele sprechen immer von ihrer Erfahrung und dann haut sies doch auf die Nase. Sei es, weil sie zu schnell in unbekannte Kurven reindonnern, ohne sich eine Reserve zu lassen; sei es, weil sie trotz ihrer Erfahrung eine offen einsehbare Serpentine falsch anfahren und in den Gegenverkehr kommen, in Schräglage plötzlich Angst bekommen, bremsen und das Fahrwerk steif machen etc. etc.

    Beispiele gibts mehr als genug.

    Und das tollste ist - da sind die Straßen in Ordnung.

    Wenn jetzt noch etwas Bitumen dazu kommt, ist der Biker ganz konfus. Jetzt fehlt noch die Feuchtigkeit oder Näße.

    Da reicht Gottvertrauen und die Einstellung "der Herr wirds schon richten" nicht mehr aus.

    Ich weiß: ist schon ein Scheißgefühl, wenn bei Regen das Vorderrad weggeht und man weiß nicht wohin Da wirds am Rücken trotz der Kälte ganz schön heiß. Da hat es mir sehr geholfen, locker zu bleiben mit dem Gedanken, der Streifen ist gleich zu Ende.

    Nach geschätzten 10cm wars vorbei.

    Rein mathematisch betrachtet ein Klacks, der uns (die 2-Radfahrer) aber nervlich sehr in Anspruch nimmt.

    Wir sind ca. 80-90km/h gefahren, die Strecke hatte immer wieder Längsspuren, die in der Nässe schön glänzten. Irgendwann hab ich so ein Scheißding erwischt. Mit 80km/h legt man 22,2m/s zurück, bei 90 sinds 25m/s. Daraus folgt, über 10cm Bitumen ist man in 4,5ms (4,5 Millisekunden = 0,0045 Sekunden) weggerutscht, dann einen der Asphalt wieder aufgefangen. Bei 90km/h sinds 4,0ms

    Dieser kleine Impuls kann ausreichen, daß sich der Körper verkrampft und man verkehrt reagiert bzw. agiert und dadurch einen Sturz provoziert.

    Mir hat es in diversen Situationen sehr geholfen, locker zu bleiben und vor allem, sich mental mit solchen Situationen zu befassen. Als Skiläufer geht man ja auch nicht mit kalten Knochen auf die Piste (im Normalfall aber was ist schon normal )

    Mit meinem Rezept 90-10 bin ich bis jetzt ganz gut gefahren, d.h. 90% für mich 10% für meinen Schutzengel

    Und a bisserl a Glück ghört auch dazu

    Für alle Wenns und Abers und sonstige Einwände hab ich hier mal was zum Reingucken, was meine Äußerung über die 10%-Regel verdeutlicht und unterstreicht:

    Fahrzeugschaden durch Straßenschaden
    Fahrzeugschaden durch Straßenschaden

  5. Registriert seit
    17.04.2005
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    312

    Standard Grrrr.

    #55
    Hallo allerseits,

    ich setzte Mal voraus, das hier Einigkeit darüber besteht, das die Bitumen-Schmierei ein absolutes Ärgernis, gerade für uns Mopedfahrer ist.

    Verstehen kann ich nicht, das ich auf Messen z. B. in Köln in Dortmund und anderswo auf totales Desinteresse gestossen bin, wenn ich das Thema angesprochen habe. Ich will keinen Bekehren oder Belehren, aber die Aussagen die ich dort zu hören bekam haben mir die Haare zu Berge stehen lassen.

    Eine Standard Antwort : Ich Fahre ja nur sehr Wenig.
    Eine zweite : mir passiert das nicht

    Ich muss dazu schreiben, das ich Werbung für unseren Verein gemacht habe, allerdings ohne die Leute zu irgendetwas, ausser zur Unterstützung Ihrer eigenen Sache zu bewegen (ohne irgendwelche Verpflichtungen ), ausser vielleicht eine Unterschrift zu geben für eine Aktion gegen:

    Streckensperungen, Bitumenschmierei, normierte Schutzkleidung, Reifen-
    bindung, Winterreifenpflicht für Motorräder und und und.... .

    Denen war es aber scheinbar Egal, wenn sie sich mir Ihrer Maus hintendrauf auf die Schnauze legen und im schlimmsten Fall an der Leitplanke samt Maus gevierteilt werden.

    Soviel zu meiner persönlichen Wut und Enttäuschung über meine sogenannten "Motorradfreunde" denen Ihres und das Leben anderer scheinbar nicht so Wichtig ist.

    Zur rechtlichen Situation ist zu schreiben, das es enorm Wichtig ist, das die zuständigen Strassenmeisterein auf Mängel SCHRIFTLICH hingewiesen werden MÜSSEN, denn dann MÜSSEN Sie reagieren, den Mangel beseitigen weil es die Verkerhssicherungspflicht gibt und sie, bei Ihnen bekannten Gefahrenstellen HAFTBAR gemacht werden können. Ihr werdet Euch wundern wie schnell die Herrschaften Aktiv werden. Weil, dann sind die Verantwortlichen PERSÖNLICH in Haftung.

    Hier könnt Ihr für uns gefärhliche Strassen melden : http://www.bvdm.de/gefahrenmeldung.html

    Und selbst wenn "NUR" durch Geschwindigkeitsbegrenzung oder sonstige Schilder eine Gefahrenstelle angezeigt wird ist das allemal besser als im Krankenhaus oder auf dem Friedhof zu landen.

    Gute Nacht Deutschland

    Ingo

  6. Registriert seit
    07.07.2009
    Beiträge
    3.024

    Standard

    #56
    Zitat Zitat von Biting .... Beitrag anzeigen
    .....
    Gute Nacht Deutschland
    .....
    Du sagst es

  7. Registriert seit
    02.02.2005
    Beiträge
    281

    Standard

    #57
    Zitat Zitat von lelube Beitrag anzeigen
    Bei uns in LDK wird das ganz einfach mit Verbotschildern und Geschwindigkeitsbeschränkungen erledigt. Straße kaputt - Fahrverbot für Zweiräder und 30 kmh für Autos... In unserm Fall darf ich auf legalem Wege das Dorf mit dem Moped gar nicht mehr verlassen... Ich habe schon überlegt was weniger "strafbar" ist - der Waldweg oder die Straße mit Fahrverbot???
    Ich dachte, ich wäre die einzige 1150-Mandarine in der Ecke.... Meine Lieblingsstrecken Oberwetz/Griedelbach/Brandoberndorf/Grävenwiesbach sind alle Tempo 30. Da hat sich doch auch letztes Jahr ein tödlicher Únfall ereignet?! Ich kann nicht wirklich feststellen daß die Straßen heute so viel schlechter als vor 3 Jahren sind: ich halte mich dort nicht an Tempo 30. Jeder Rennradfahrer ist schneller und der darf (auf die Fresse fallen????)


 
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