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Unfall heute morgen

Erstellt von Christian RA40XT, 28.02.2012, 10:53 Uhr · 102 Antworten · 9.746 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #91
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Gelegentlich lassen es allerdings Versicherungen bei Personenschäden darauf ankommen, dass sie sagen: Wir erstatten nur dann Personenschäden, wenn unser Kunde rechtskräftig verurteilt wurde. Kann also im Extremfall sein, dass die Frau noch ein Verfahren an den Hals bekommen muss, das ist aber in der Regel für sie nicht so wild.
    Bei einem Unfall mit Personenschaden wird automatisch eine Anzeige wegen "fahrlässiger Körperverletzung" erstellt. Also das Verfahren gibt es so oder so.

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    #92
    Zitat Zitat von Wanderratte Beitrag anzeigen
    Bei einem Unfall mit Personenschaden wird automatisch eine Anzeige wegen "fahrlässiger Körperverletzung" erstellt. Also das Verfahren gibt es so oder so.
    Das stimmt nicht. Die fahrlässige KV nach § 229 StGB wird gemäß § 230 StGB nur auf Antrag verfolgt. Das öffentliche Interesse kann man wohl bei einem normalen VU in der Regel verneinen.

    Grüße
    Steffen

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    Lächeln

    #93
    Servus,

    da ist auch ein Unterschied zwischen "Anzeige erstellt" und "verfolgt". Beides ist richtig!

    Gruß Ludwig

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    #94
    Ich hatte die Chose vor 30 Jahre am eigenen Leib: Wir sind zu dritt in einem Auto gefahren, der Fahrer kam bei Glätte ins Schleudern, das Auto wickelte sich um einen Baum, der Beifahrer und ich wurden schwer verletzt. Bei dem Unfall von "Schuld" des Fahrers zu reden, war schwierig, das war eher "dumm gelaufen" und hätte mir auch passieren können.

    Während ich im Krankenhaus lag, ließ die Versicherung des Fahrers durchblicken, sie würde unsere Schäden nur zahlen, wenn die Schuld des Fahrers festgestellt worden sei (Und wo kein Kläger, da kein Richter). ich habe den Kumpel, der damals gefahren ist, schon vorsichtig darauf vorbereitet, dass ich ihn notfalls wegen fahrlässiger Körperverletzung verklagen werde, wenn seine Versicherung sonst nicht zahlt. Irgendwie hat dann die Staatsanwaltschaft davon mitbekommen (vielleicht haben meine Eltern es ihnen auch einfach erzählt). Jedenfalls hat der zuständige Staatsanwalt auf "öffentliches Interesse" erkannt und Anklage gegen den Fahrer erhoben - so musste ich meinen Kumpel nicht anzeigen. Das Resultat: Er bekam ein Bußgeld von 300 Mark und ein paar Punkte aufgebrummt - und wir beiden Schwerverletzten bekamen ein vierstelliges Schmerzensgeld zugesprochen. In meinen Augen ist der Fahrer damit den Umständen entsprechend ganz gut weggekommen. Er war ja schließlich nicht verletzt.

  5. Registriert seit
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    #95
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    ..... Wir erstatten nur dann Personenschäden, wenn unser Kunde rechtskräftig verurteilt wurde. Kann also im Extremfall sein, dass die Frau noch ein Verfahren an den Hals bekommen muss, das ist aber in der Regel für sie nicht so wild.
    Muss überhaupt nicht.

    • Das Strafverfahren wird entweder auf (Straf-)Antrag oder bei Bejahung des öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung eingeleitet.
    • Zivilrechtlich hast du einen Direktanspruch gg. die Haftpflichtversicherung der Unfallverursacherin (§ 3 PflVG), also muss sie auch dort nicht mitverklagt werden. (Das empfiehlt sich aber dennoch!)

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    Standard Na Klar !

    #96
    Zitat Zitat von Benno Beitrag anzeigen
    Muss überhaupt nicht.

    • Das Strafverfahren wird entweder auf (Straf-)Antrag oder bei Bejahung des öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung eingeleitet.
    • Zivilrechtlich hast du einen Direktanspruch gg. die Haftpflichtversicherung der Unfallverursacherin (§ 3 PflVG), also muss sie auch dort nicht mitverklagt werden. (Das empfiehlt sich aber dennoch!)
    das im Falle einer Klage nicht zu tun wäre ein schwerer Handwerklicher Fehler des Anwaltes. Die Führerin des Fahrzeuges, der Halter UND die Versicherung müssen in Anspruch genommen werden. Sonst sind sie nicht Partei und werden zu Zeugen !!

    StrfR i. V. mit ZivR Aspekten :

    Wenn jemand Schmerzensgeld gelten macht, dann sollte er auf Strafanzeigen verzichten. Das wirkt sich nach der Rechtsprechung des BGH möglicherweise Schmerzensgelderhöhend aus.

    In diesem Fall hier wird allerdings das Verfahren schon spätestens nach 153 a eingestellt werden wenn nicht schon vorher das fehlende öff Interesse bejaht wird.

    Ein Bußgeldverfahren hat die Gegnerin aber sicher "am Hals". Wenn da kein Strafantrag durch den Geschädigten gestellt wird, geht das aber sicher auch am glimpflichsten aus.

  7. Registriert seit
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    #97
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    das im Falle einer Klage nicht zu tun wäre ein schwerer Handwerklicher Fehler des Anwaltes. Die Führerin des Fahrzeuges, der Halter UND die Versicherung müssen in Anspruch genommen werden. Sonst sind sie nicht Partei und werden zu Zeugen !!....
    Sage ich doch. Formell nicht erforderlich, aber aus prozesstaktischen Gründen sehr zu empfehlen.

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    #98
    Hallo Christian,
    na - noch mal richtig Glück im Unglück gehabt - hätte wohl auch nicht so glimpflich ausgehen können.
    Gute Besserung, beste Genesungswünsche aus Hannover und alles Gute Dir und Dory
    wünschen
    Michael und Eki - deine "Ex"

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    #99
    @Mickl: Danke schön!



    Heute morgen hab ich meine Dory wieder abholen können. Hach war das schön...
    Folgendes wurde gemacht:
    - Felge vorne auf Schlag prüfen
    - Vorderrad aus-/einbauen
    - Schadensprüfung der Vorderradführung
    - Vorderrradführung aus-/einbauen
    - Rückspiegel rechts ers.
    - Handbremshebel ersetzen
    - Lenkerhälfte rechts ers.
    - Motorspoiler rechts ers.
    - Verkleidungsseitenteilrechts ers.
    - Verkleideidungsoberteil ersetzen

    Alles in allem 2.235.-€ ... zum Glück muss ich das nicht zahlen....

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Das stimmt nicht. Die fahrlässige KV nach § 229 StGB wird gemäß § 230 StGB nur auf Antrag verfolgt. Das öffentliche Interesse kann man wohl bei einem normalen VU in der Regel verneinen.

    Grüße
    Steffen
    Meine Unfallgegnerin ist aber tatsächlich von der Polizei der fahrlässigen Körperverletzung angezeigt worden. Ich bin als Zeuge eingeladen quasi und kann die Frau auch sleber noch verklagen. Was ich wohl nicht machen werde.

    Gruß
    Christian


 
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