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Unfall in Östereich

Erstellt von Perseus, 23.04.2011, 17:52 Uhr · 14 Antworten · 2.815 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Sollte eigentlich selbsterklärend sein, dass eine Versicherung nicht neue Koffer bezahlt UND Dir die alten schenkt damit Du diese verkaufen und noch Zusatzkohle machen kannst
    gerd
    Hallo Gerd, das würde aber bedeuten das die Versicherung die leicht beschädigten Teile einziehen muss. Hab ich in der Praxis noch nie gehört- machen die das so? Und so ein Verhalten wäre ja nur sinnvoll, wenn die Versicherungen daraus für sich einen Mehrwert generieren würden- sprich die Teile selber weiter verkaufen würden.
    Wenn der Geschädigte noch ein bisschen Zusatzkohle machen kann, ist das auch nicht so ungerecht, weil auch nach Schadensausgleich und möglicher Zusatzkohle würden die meisten Unfallopfer auf das Ereignis dankend verzichten und einfach ohne Unfall weiter fahren... Mit dem reinen monitären Schadensausgleich bist Du als Unfallopfer nämlich trotzdem der Verlierer. (Von möglichen Verletzungen ganz zu schweigen)

    Viele Grüße, Grafenwalder

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    #12
    Hi
    Es gilt österreichisches Recht. Das kennen wir (fast) alle nicht oder nicht genau.
    Wie die dortigen Versicherungen regulieren ist also reine Spekulation. Fest steht, dass keine Versicherung doppelt bezahlt, weder in bar noch in Naturalien oder gemischt.
    Nachdem die auch keine "Koffer mit kleinen Macken" o.Ä. sammeln werden sie sich da wohl irgendwie "anstellen".

    Vielleicht machen sie es "mit Gewalt". Sie bieten für den Koffer 50 EUR Wertminderung an. Nimmt man es, ist es OK. Nimmt man es nicht, gibt's erst mal gar keine Kohle.
    Dann macht man juristische Randale und bekommt den unstrittigen Anteil.
    Dann macht man weiter Randale und ein Richter macht einen Vergleich. Dabei zahlt man seinen Anwalt in DE und dessen Vertreter in AT. Die beiden legten sich in's Zeug und haben für mich diesen Vergleich 50:50 erstritten. Leider sind deren -natürlich nur anteilige- Gebühren etwas höher als das "Mehr" das ich aufgrund der Bemühungen bekomme.
    Gehe ich von deutschen Verhältnissen aus, dann wird sich ein Anwalt bei den Gebühren die er für einen Streitwert von 200 EUR bekommt bestimmt mächtig in's Zeug legen
    gerd

  3. Registriert seit
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    #13
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Vielleicht machen sie es "mit Gewalt".
    Da hast Du wahrscheinlich Recht, so wird es in der Praxis wohl meistens ablaufen. Auf jeden Fall voll nervig...

    Viele Grüße, Grafenwalder

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    #14
    Nachdem rund 4 Wochen bis zur Reparatur vergangen sind, ist auch heute die Sache noch nicht erledigt. Erst Reparaturfreigabe nach Gutachten der DEKRA und nun kein Ersatz fuer den leicht beschaedigten Koffer und auch keine Wertminderung. Anruf bei der Schadensabteilung, dort hat man mein Anliegen nochmal aufgenommen und Pruefung und Antwort zugesagt. Das war schon wieder vor mehr als 4 Wochen. Nichts kommt mehr von diesen ........n. Ohne RA geht heute wohl gar nichts mehr. Man kalkuliert wohl, dass ich wegen ein paar Hundert Euro nicht in Oesterreich klage. Das werde ich mir noch ueberlegen. Sicher ist, dass in meinem Leben kein der Allianz verbundenes Unternehmen von mir noch einen Euro bekommen wird.

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von Grafenwalder Beitrag anzeigen
    Zur Reparatur- bei Deiner jungen Q würde ich sämtliche Teile gegen Neue austauschen. Kratzer gehen da ja gar nicht



    Viele Grüße, Grafenwalder

    Da ist die Opfersicht. Wenn man selbst schuld ist glaubt man kaum, wie unzimperlich die Leute auf einmal werden.

    Ansonsten:

    bei Unfall im Ausland würde ich auf jeden Fall einen Anwalt hinzu ziehen. Und wenn man selbst nicht schuld ist oder nur mit einer Teilschuld rechnen muss, sind die Kosten, da anteilig vom Gegner zu übernehmen, auch ohne RSV überschaubar. Dann sind auch Spielchen wie : "die Koffer zahlen wir nicht" ohne eigene, lebensverkürzende, Blutdruckerhöhung schnell geklärt.


 
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