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Unfall - Wie jetzt weiter? Gutachter, Kostenvoranschlag? Leihfahrzeug?

Erstellt von LGW, 20.11.2011, 17:28 Uhr · 33 Antworten · 3.828 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von Quhpilot Beitrag anzeigen
    Stimmt leider....für meinen Schrott hat ein Holländer 6800,--€ hingelegt !!
    Die 130% Regel kann da helfen, dass man Motorrad behalten kann.

    http://www.unfall-recht.de/pageID_2535202.html

  2. LGW Gast

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    #12
    Wenn jetzt die Sertao schon verfügbar wäre, könnte ich mir vorstellen mit dem Händler... aber nu. Bis März warten geht GARNICHT.

  3. Registriert seit
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    #13
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Anwalt: das lohnt hier (noch) nicht. Ich habe zwei unabhängige Zeugen, einen Polizeibericht der den Verursacher ausweist, der Mann hat den größeren Schaden an seinem eigenen PKW - wenn da die Versicherung nicht noch quer schießt, lohnt sich der Kappes für keinen. Gehe ja erstmal davon aus das der Fahrer wie angekündigt das "eh der Versicherung gibt" (hatte sonst angeboten auch "fair" zu rechnen wenn er es selber bezahlen will, aber will er gar nicht, ja dann...)

    Schutzkleidung und ich sind komplett OK/Unangetastet, da nur Moped im PKW eingeschlagen und nicht gelegen. Kein Körperkontakt mit irgendwas... puh!

    Der TT-Koffer und evtl. der Träger müssen halt neu, aber da weiss ich das mein Händler sich kümmern wird, der macht auch TT-Umbauten. Heckrahmen muss geprüft werden.

    Leih-PKW nützt mir nix, da könnt ich ja meinen nehmen. Darum gehts aber nicht. Das ist für mich tägliche Entspannungsübung und Therapie. Na ich guck mal was ich mache, vielleicht kurzerhand ne MZ hinstellen, oder ich guck das ich mein Beiwagenproblem löse...

    Da wünscht man sich ja direkt man hätte FS Klasse B nicht

    Mein Schrauberprinz hat auch gute Kontakte zu einem Gutachter... aber der braucht dann wieder Monate bis er die Teile für die Reparatur am Start hat

    Na, werd' ich am Montag mal telefonieren. Da die Front des PKW als Vollkasko gemacht wird, wird der Fahrer sich denke ich zügig melden, denn er will ja auch seinen Schaden repariert kriegen.
    Einen Rechtsanwalt für die faire Abwicklung würde ich immer in Anspruch nehmen. Wie hier schon erwähnt, kostet er dich als Geschädigter keinen Cent.

  4. TomTom-Biker Gast

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    #14
    warum denn immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen? Und warum immer gleich die Kosten in die Höhe treiben.

    Was hier vorliegt ist ein ganz normaler Unfall, wie er so ähnlich tagtäglich passiert. Wurde der Unfall aufgenommen und wie groß ist eigentlich der Schaden um den es geht.

    1. Maßnahme
    Unfallverursacher (soweit der auch rechtlich fest steht) informiert seine Versicherung

    Einen Unfallbogen habt ihr vorsorglich ja ausgefüllt, oder?

    2. Maßnahme:
    Du läßt den Schaden begutachten. Von einem zugelassenen Gutachter Deines Vertrauens.
    Gehst Du zu BMW holen die auch nur einen externen Gutachter, da die selbst nicht begutachten dürfen.

    Aber:
    die können den Schaden feststellen und Dir die Rep.-Kosten schriftlich nennen. Das kostet meist dann auch etwas Geld (<100 Euro) was Du im Falle der Reparatur dann angerechnet wird.

    Mit diesem inoffziellen "Gutachten" kannst Du Dich an die Versicherung zwecks Regulierung wenden. Grundsätzlich erst einmal fragen, ob die den zeitwert ersetzen (wirtschaftlicher Totalschaden) oder ob sie die Reparaturkosten übernehmen. Stimmen die zu, kannst Du entweder Bares ohne MwSt. verlangen oder die Reparatur veranlassen. In diesem Fall bei BMW wird dann mit Sicherheit vorher ein amtlicher Gutachter eingeschaltet. Dabei verdient sowohl BMW als auch der Gutachter. Die Versicherungsnehmer allgemein zahlen dann denn Gewinn der beiden. Anteilig auch Du. Wir alle halt.

    Manchmal wollen die Versicherer den Schaden selbst begutachten. Dem brauchst Du aber nicht zuzustimmen.

    3. Gibt die Versicherung ihr OK und willst Du reparieren lassen unterzeichnest Du eine Kostenübernahme bei Deiner Werkstatt. Die Hinterhofwerkstatt scheidet denke ich mal dabei aus.

    4. Du holst Dein Mopped repariert ab und das war's dann auch.


    Sollte die Schuldfrage nicht 100 %ig klar sein, dann kannst Du Dir immer noch einen Anwalt besorgen. Den brauchst Du dann auch, wenn die Schadensübernahme nicht klar ist. M. E. aber erst dann.

    Was Leihfahrzeug Motorrad anbelangt, so bin ich mir nicht sicher, ob da was zu machen ist. Definitiv jedoch nicht wegen möglichem verdienstausfall weil Du wegen fehlendem Mopped unbezahlt zuhause bleibst. Du hast ein Auto und es gibt auch noch den ÖPNV. Viele ohne Motorrad gehen zur Arbeit! Etwas weltfremd der gedanke.

    Alles halb so wild und nix geheimnisvolles. Versicherungen sind was die Begleichung von normalen Blechschäden anbelangt übrigens besser als ihr Ruf. Sofern die Schuldfrage eindeutig ist und es kostenmäßig hier um Peanuts geht. Wie hoch ist denn der Restwert, 3000 Euro? Kein Thema!

    Gruß Thomas

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    warum denn immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen? Und warum immer gleich die Kosten in die Höhe treiben.
    Genau so denken die Versicherungen doch auch

    Warum sollten sie versuchen die Kosten zu drücken, eventuell nicht freiwillig die Sicherheitskleidung ersetzen (auch wenn es in diesem Fall nicht zutrifft) oder Zahlungen verzögern....?

    Treibt ja nur alles die Kosten in die Höhe

    Wenn die Versicherungen auf Zack wären, hätten sie schon lange eine Infoseite, was einem Zusteht, im Falle des Falles

    So muss man wohl zum Anwalt laufen um sich zu informieren

    Gruß
    Berthold

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    #16
    Aus meiner eigenen Erfahrungen mit einem vergleichbaren Verkehrsunfall, kann ich nur jedem empfehlen ob Schuld oder nicht Schuld immer einen Rechtsanwalt zu konsultieren. Leider ändern sich relativ schnell nach dem Unfall und nach eingehende Beratung durch Freunde, Forum und Co die Schuldfrage, trotz Polizeiprotokoll. So etwas landet dann bei Gericht und muss von einem Richter entschieden werden, dann ist eine Teilschuld immer wahrscheinlich und mindert den Schadensersatzanspruch, dass ist lukrativ für die Versicherung, vor allem wenn der Schädiger eine Vollkaskoversicherung hat. Mein Sache hat sich über 2 Jahre hingezogen bis gezahlt wurde und zwar zu 100%.

  7. LGW Gast

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    #17
    Den Unfallbogen haben die Blau-Weissen ausgefüllt... war mir auch lieber so, nicht das hinterher rumgememmt wird von wegen "und der war zu schnell und so viel Licht und dunkeln uuuuuund"... nix ist.

    Ich danke erstmal für die ganzen Tipps, es lichtet sich langsam. Werde erstmal morgen früh direkt bei meinem eigenen Versicherungsvertreter aufschlagen, und mir da ein paar Tipps abholen. Dann wohl meinen Freien anrufen ob er Lust hat seine Kontakte spielen zu lassen. Der macht ja durchaus auch Unfallreparaturen und kennt das "Spiel". Ich weiss halt nur BMW hat den Bock nach zwei Tagen fertig, gerade jetzt im Winter, er wird locker ne Woche brauchen und das auch nur wenn ich mit nem zölligen Rohr hinter ihm stehe

    Anwalt behalte ich mir vor wenn die rumzicken.

    Leihmotorrad ist halt sone Sache. Für mich bedeutet Moped fahren einiges an Tagesgestaltung und Lebensqualität, und die Versicherung ist doch dafür da genau diesen Schaden auszugleichen. Wäre ich verletzt, würde ich auch Schmerzensgeld kriegen.

    Na sei's drum. Mal schauen wie schnell der Mist zu regeln ist.

    Dankö für alle Hinweise!

    Da der Schaden hoffentlich begrenzt ist, ich rechne mit um die 1500€, wird die Versicherung hoffentlich nicht zu krass gegenhalten.

  8. TomTom-Biker Gast

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    #18
    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen

    So muss man wohl zum Anwalt laufen um sich zu informieren

    Gruß
    Berthold
    Richtig, wenn man nicht selbst in der Lage ist seine Ansprüche geltend zu machen. Oder einfach zu blöd ist drei und drei zusammenzuzählen. Das war allgemein gesprochen und bezog sich jetzt nicht auf Dich.

    Andererseits sich informieren läuft unter Beratung und das kostet dann auch weniger. Aber man könnte natürlich auch zur Verbraucherberatung gehen, wenn man tatsächlich keinen blassen Dunst hat, wie solche Schadensabwicklungen laufen. Das koste dann vielleicht 20 Euro.

    Oder hier im Forum fragen und nach 30 Beiträgen immer noch nicht schlauer sein.

    Deswegen, das billigste und einfachste ist es einen Vertragshändler zu kontaktieren und den zu fragen. Für den wird das wohl auch kein Neuland sein. Und das Fragen kostet erst einmal nichts. Und die generische versicherrung kann man ja auch mal fragen. Nach der Antwort kann man immer noch entscheidend was man tut.

    In meiner bisherigen Fahrpraxis (Auto seit 1975) hatte ich bislang vier Schäden, allesamt Fremdschäden. Und genau nach der von mir genannten Vorgehensweise bin ich verfahren. Und in keinem Fall gab es irgendwelche Probleme mit der Abwicklung. Es waren allerdings allesamt Blechschäden und die Kosten je Schaden unter 5000 Euro. Warum sollte das hier anders sein. Was ist das besonders andere an diesem Fall. Oder will er hier neu gegen alt? Hab ich da was falsch verstanden?

    Gruß Thomas

  9. Registriert seit
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    #19
    Ich seh das wie Eifelzug. Im Juni vorigen Jahres hat mich ein entgegenkommender Linksabbieger abgeschossen. Mopped Totalschaden. Ich hab alles an einen Anwalt, der sich auf Verkehrsrecht spezialisiert hat, übergeben. Der hat sich um alles gekümmert bis hin zum Schmerzensgeld und Nutzungsausfall. Ich fahr seit dem ne TÜ. Hatte also auch was Gutes.

    Viel Glück.

    Gruß Lars

  10. LGW Gast

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    #20
    Oder will er hier neu gegen alt? Hab ich da was falsch verstanden?
    Nöp. Er - also ich - will einfach nur

    - neuen Zega-Koffer 35L
    - evtl. neuen Kofferträger falls verzogen - gerissen war nix, gutes Material
    - evtl. neuen Heckrahmen falls unwiederbringlich verzogen

    Und das ganze möglichst fix


 
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