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Urteil zu Unfall auf Rollsplit

Erstellt von fishermanGS, 15.07.2015, 18:12 Uhr · 83 Antworten · 7.196 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Aber Schilder sind es eben auch nicht. Vor allem wenn man durch zuviele unnötige Blechtafeln darauf konditioniert wird, daß das eher Empfehlungen sind. Ähnliche Sache wie mit Wahnwesten und Zusatzbeleuchtung im 10er Pack. Nice to have. Aber d'rauf verlassen?!?


    Ich, als "Maulheld" und "Sonntagsfahrer", jedenfalls brauch' keinen Rollsplit um mich auf's Fressbrett zu packen. . .

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    #52
    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    Aber Schilder sind es eben auch nicht. Vor allem wenn man durch zuviele unnötige Blechtafeln darauf konditioniert wird, daß das eher Empfehlungen sind. Ähnliche Sache wie mit Wahnwesten und Zusatzbeleuchtung im 10er Pack. Nice to have. Aber d'rauf verlassen?!?


    Ich, als "Maulheld" und "Sonntagsfahrer", jedenfalls brauch' keinen Rollsplit um mich auf's Fressbrett zu packen. . .
    ich bin überhaupt nicht für mehr Schilder etc., denn es reicht völlig aus, wenn gem. der gesetzlichen Vorgaben und damit verantwortungsvoll gehandelt wird. Nicht mehr, aber auch sicher nicht weniger.

    Und auf irgendetwas verlassen tue ich mich sowieso nicht

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    #53
    Das Gefahrenschild sah der Yamsler anscheinend auch nur als Empfehlung. Verlassen hat er sich bei der Fahrt allem Anschein nach nur auf sein Auge... welches ihn trügte... und zum Schluss natürlich auf seinen Anwalt. Zudem hat er von einer bestehenden Gesetzeslage profitiert.

    1 Schild hätte genügt um vor einer nicht sichtbaren Gefahr zu warnen. Das stand dort auch.

    "Ich bin nicht für ausgedehnte Schilderwälder." So geht es wohl den meisten Verkehrsteilnehmern, mich eingeschlossen.
    Nur bedingt das, um eben solch Vorfälle zu vermeiden, dass man sie a) sieht und sich, b) ganz wichtig, auch daran hält.

    Die Theorie kann so deppensicher erscheinen wie sie will, trotzdem sieht es in der Praxis tagtäglich anders aus.
    Bestes Beispiel: die aufgetakelte Mutti die morgens ihre fußkranken Blagen zur Schule fährt. 2 Schilder mit Tempo 30 (wissentlich?) ignoriert und sich mit 60 blitzen lassen. Man könnte meinen sie wäre im Suff unterwegs und nicht im SUV.
    Wo ein Schild nicht zum Denken animiert da helfen auch keine 2,3 oder gar mehr.
    Ein Gesetzgeber kann so viele Regeln erlassen wie er will, es wird unmündige Bürger dennoch nie daran hindern sich selbst und andere zu schädigen.

    Die Versicherungen waren zu Anfangs auch der einhelligen Meinung dass sich die Anzahl Bagatellschäden minimieren würden wenn mehr Fahrzeuge mit PDC ausgestattet würden. Geändert hat sich nichts, ganz im Gegenteil. Die Fahrer verlassen sich zu sehr auf die Technik, können sie sie aber dummerweise nicht richtig bedienen oder sie ignorieren sie (un)absichtlich. Was auch immer der Grund dafür ist kann niemand abschließend sagen, Fakt ist lediglich dass mittlerweile bei einem Rempler nicht nur allein Stoßfänger sondern auch die Sensoren des Fahrzeugs zerstört werden, ergo die Schadenshöhe steigt.
    Damit hat sich der ursprüngliche Gedanke, nämlich Geld zu sparen, ins Gegenteil verkehrt.

    Willkommen im wahren Leben!

    Es ist stets sinnvoller einen Vorfall im Vornherein aktiv zu vermeiden anstatt sich im Nachhinein auf die Regulierung des Schadens durch Dritte zu verlassen. Im Gerichtsaal kann man (auch ohne Rollsplitt) noch derber auf die Schnauze fallen als es auf der Straße je möglich wäre. Ein 3-facher Gefahrenhinweis durch Schilder erfolgt dort vorab genauso wenig wie es ein Gesetz gibt das einen vor der eigenen Torheit schützt.

    Im Leben gibt es manchmal Situationen in denen eine 2. Chance entweder nicht vorgesehen ist oder sie trotz anders lautendem Regelwerk nicht gewährt wird. Um sie dennoch schadlos zu meistern, hilft einem LOGISCHES DENKEN ungemein viel weiter.
    Hat man den Umstand erst einmal überrissen und nutzt diese Möglichkeit, ist man teils ungemein erstaunt wie einfach das Leben dadurch wird. Der Rest, welcher sich für diese "niedere Arbeit" selbst zu Schade ist, muss sich notgedrungen weiterhin darauf verlassen dass andere keine Fehler machen bzw. die eigenen ausbügeln.

    Ich wünsche gutes Gelingen dabei!

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    #54
    [QUOTE=Henryt;1616115Die Verkehrsteilnehmer werden mit den unsinnigsten Verordnungen gegängelt, kontrolliert und mit Busgeld belegt.[/QUOTE]
    Wo gibts Geld für den Bus?

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    #55
    Zitat Zitat von q.treiber Beitrag anzeigen
    Wo gibts Geld für den Bus?
    Geld bekommt man keines dafür aber immerhin ist hier zumindest das Busfahren kostenlos:

    Angebot für Senioren: Führerschein abgeben, kostenlos Bus fahren

    Um das Angebot nutzen zu können muss man allerdings zuerst einmal eine Vernunftentscheidung fällen....

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    #56
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Es ist stets sinnvoller einen Vorfall im Vornherein aktiv zu vermeiden anstatt sich im Nachhinein auf die Regulierung des Schadens durch Dritte zu verlassen. Im Gerichtsaal kann man (auch ohne Rollsplitt) noch derber auf die Schnauze fallen als es auf der Straße je möglich wäre. Ein 3-facher Gefahrenhinweis durch Schilder erfolgt dort vorab genauso wenig wie es ein Gesetz gibt das einen vor der eigenen Torheit schützt.

    Im Leben gibt es manchmal Situationen in denen eine 2. Chance entweder nicht vorgesehen ist oder sie trotz anders lautendem Regelwerk nicht gewährt wird. Um sie dennoch schadlos zu meistern, hilft einem LOGISCHES DENKEN ungemein viel weiter.
    Hat man den Umstand erst einmal überrissen und nutzt diese Möglichkeit, ist man teils ungemein erstaunt wie einfach das Leben dadurch wird. Der Rest, welcher sich für diese "niedere Arbeit" selbst zu Schade ist, muss sich notgedrungen weiterhin darauf verlassen dass andere keine Fehler machen bzw. die eigenen ausbügeln.
    Den Schilderwald haben wir bereits, teilweise bräuchte man 4 Augen, um ständig alle Schilder zu erfassen. Keine Frage, Eigenverantwortung wird klein geschrieben und die Schildplaner müssen ihr Dasein irgendwie legitimieren. Das geht am besten mit noch mehr nutzlosem Regelwerk in Form von diversen Schildchen. Je mehr, desto besser.

    ABER wer auf Straßenbelägen mit Rollsplit arbeitet, hat die Pflicht selbiges den Verkehrsteilnehmern durch ein Warnschild anzukündigen. Dabei geht es nicht um Dosenfahrer, die mit herumfliegenden Steinchen den Hintermann bombardieren und dessen Windschutzscheibe oder Lack zerstören. Es geht um die Sicherheit der Einspurigen, die vor solchen Stolperfallen gewarnt werden müssen.

    Das sieht auch jeder ein, darum hat es in meinem Fall keinerlei Diskussionen betreffend der Schuldfrage gegeben. Der Fall war klar und die Entschädigung wurde unverzüglich geleistet. Recht hat nicht immer mit Gerechtigkeit zu tun. Wenn man in so einem Fall aktiv wird und gemeinsam mit seinem Anwalt Schritte setzt, sorgt man nicht nur dafür, dass einem selbst Gerechtigkeit widerfährt, man hilft damit auch zukünftige (Un)Fälle zu vermeiden. Damit ist allen Beteiligten geholfen.

    Nichts zu tun wäre erstens nicht sehr intelligent und zweitens verantwortungslos.

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    #57
    Mal eine Frage an die Selbstverantwortungssuperheldenfraktion:

    Gesetzt den Fall, ihr seid in einen Unfall verwickelt, den ihr nicht selbst verursacht habt: Verzichtet ihr auf die Schadensregulierung durch die gegnerische Versicherung bzw. auf Rechtsmittel, wenn dieses die Regulierung verweigert?

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    #58
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    den ihr nicht selbst verursacht habt
    Der Yamsler hat ihn selbst verursacht, ohne Fremdeinwirkung, trotz Vorwarnung. Das ist etwas ganz anderes als wenn er z.B. durch einen anderen Verkehrsteilnehmer abgeräumt worden wäre.

    Aber um dir deine restliche Frage zu beantworten: Unter anderen Vorzeichen hole ich mir natürlich das mir zustehende Geld zurück, so auch letztes Jahr geschehen als mir ein anderer Dosentreiber ins Heck meines Bürgerkäfigs geballert ist. Dagegen spricht auch nichts, denn nur weil er nicht rechtzeitig bremsen kann fahre ich nicht vorfahrtverletzend in eine Kreuzung ein und unter einen LKW.
    Mich in Luft auflösen ging nicht, ich kann leider nicht zaubern.
    Da ich gestanden war hatte sich die Schuldfrage sofort geklärt, deswegen hat mir die Versicherung sämtliche Unkosten auf Heller und Pfennig erstattet, auch ohne Androhung von Rechtsmitteln.

    Dummerweise hat mein eigenes Beispiel mit dem vorliegenden Fall 0,00 gemein, es ist lediglich die Antwort auf eine Äpfel-Birnen-Vergleichsfrage.

    Vernunft und logisches Denken haben eben nicht immer etwas mit Schuld, Recht und Gesetz zu tun - manchmal widersprechen sie sich auch. Ich bin jedoch stets besser "gefahren" wenn ich mich nicht zu 100% auf meine Rechte verlassen habe. Schlussendlich gibt mir auch das Ergebnis recht, denn nicht ich bin es der hier wegen Fehlens eines oder zweier Zusatzschilder 3x operiert werden musste.
    Mich auf wache Instinkte verlassen zu können ist mir zudem mehr wert als die Option auf tausende € Schmerzensgeld.
    Was soll ich mit dem ganzen Pulver wenn ich wegen einem verkrüppelten Fuß nicht mehr Moped fahren kann? Meiner Frau mit Geldbündeln Beulen an den Kopf werfen? Was mache ich dann wenn ich mir beim nächsten dummdusseligen Geniestreich beide Arme breche? Jemanden anderen dafür bezahlen der das für mich erledigt?

    Manch einer sollte sich ernsthaft überlegen warum es Gesetze gibt und warum sie im Zweifel nicht pauschal jeden Fall bis ins Detail
    regeln können. Bevor man sich in Grauzonen begibt und deswegen Kompromisse eingehen muss, lieber gleich von Anfang an dafür sorgen dass das entsprechende Gesetz erst gar nicht zur Anwendung kommen muss.

    Im Grunde hat der Kerl doch nur verloren und nichts gewonnen obwohl er (zu 2/3) Recht bekommen hat.
    Bei einem solch blöden Spiel lohnt weder der Einsatz von Mensch noch Material. Einfach nicht mitspielen ist die beste Lösung und wenn einem schon der Verstand nicht Einhalt gebietet dann wenigstens auf das Warnschild hören wenn es sich schon die Mühe macht dort faul herum zu stehen.

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    #59
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Der Yamsler hat ihn selbst verursacht, ohne Fremdeinwirkung, trotz Vorwarnung. Das ist etwas ganz anderes als wenn er z.B. durch einen anderen Verkehrsteilnehmer abgeräumt worden wäre.
    Er ist hauptsächlich deshalb verunfallt, weil die Gemeinde ihren Pflichten nicht hinreichend nachgekommen ist. Aber das wird in deine Rübe niemals nicht hineingehen.

    Wie kannst du aber inkonsequent anderen die Schuld an Unfällen mit dir geben? Mach dich ehrlich!

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    #60
    Hi
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Er ist hauptsächlich deshalb verunfallt, weil die Gemeinde ihren Pflichten nicht hinreichend nachgekommen ist.
    Das KANN sein und auch ich würde in seinem Fall jetzt nicht anders argumentieren.
    Viele der Schilder interessieren mich gar nicht. Z.B. Kühe, Hirsche oder Ähnliches. Da fahre ich wie sonst auch (und rechne mit irgendeinem Hindernis). Man kann sich nicht darauf verlassen, dass eine Kuh auf der Strasse steht oder ein Hirsch wechselt. Gegen Tretminen (vulgo: .........) gibt es kein Schild und das Wildzeug ist vorwiegend in der Dämmerung unterwegs (weiss ich auch ohne Schild). Dabei will ich nicht meckern, dass, trotz Schild, kein Hirsch zu erblicken ist. Aber ich wundere mich nicht, wenn die Viecher die Strasse auch ohne Schild queren. Aber da zahlt ja der Jagdpächter!(....?)
    Der Verursacher muss ein Rollsplittschild aufstellen und man kann ihn bei Mangel haftbar machen, ist ja OK. Aber auch wenn er keines aufstellt lege ich mich nicht zwangsweise hin wenn ich damit rechne, dass in einer unübersichtlichen Kurve auch mal Sand oder etwas Bankettschotter liegen könnte.
    Doch ganz einfach: Offenbar haben verschiedene Lesergruppen unterschiedliche Auffassungen. Lassen wir diese doch einfach bestehen.
    Schön über die Unterschiede gsprochen zu haben
    gerd


 
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