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Urteil zu Unfall auf Rollsplit

Erstellt von fishermanGS, 15.07.2015, 18:12 Uhr · 83 Antworten · 7.207 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #61
    "Der Yamsler hat ihn selbst verursacht, ohne Fremdeinwirkung, trotz Vorwarnung."
    Ist Split auf der Straße eine Gottesgeschenk oder ein nachwachsender Straßenbelag?
    Nein, irgend jemand hat ihn dahin geschmissen und muss die Folgen tragen, weil nicht davor gewarnt wurde. Ob es Motorradfahrer gibt, die diese Situation fahrtechnisch beherrschen, ist völlig irrelevant.

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    #62
    "Der Motorradfahrer hatte am Ende einer Kurve beschleunigt, in der noch Rollsplitt lag."
    ----
    §3 der STVO: "Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen."
    Da zweifle ich eher die Fähigkeit zur Führung eines Kraftfahrzeuges an.
    Irgendwann verklagt mich der Postbote wenn er auf meinem Grundstück über die eigenen Füß gestolpert ist und ein (ungeschickter) Richter gibt ihm Recht.

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    #63
    Um die Geschwindigkeit den Strassenverhälnissen anpassen zu können, gibt es gerade deswegen die Warnschilder ohne funktionierts nicht. Im übrigen ist es müßig die rechtlichen Aspekte zu betrachten, das hat das OLG schon getan.

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    #64
    Nochmal für die Sicherheitsbewußten: Am Ende der Kurve beschleunigt in der noch Rollsplitt lag!
    Wer in der kurve das Hirn nocht nicht eingeschaltet hat....das ist dann ein Fehler der Schöpfung, es fehlt der Schalter hinterm Ohr und Mama war nicht dabei.

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    #65
    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    Um die Geschwindigkeit den Strassenverhälnissen anpassen zu können, gibt es gerade deswegen die Warnschilder ohne funktionierts nicht. Im übrigen ist es müßig die rechtlichen Aspekte zu betrachten, das hat das OLG schon getan.
    Vor Gericht werden Urteile und nicht Recht gesprochen.

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    #66
    Zitat Zitat von q.treiber Beitrag anzeigen
    Nochmal für die Sicherheitsbewußten: Am Ende der Kurve beschleunigt in der noch Rollsplitt lag!
    Wer in der kurve das Hirn nocht nicht eingeschaltet hat....das ist dann ein Fehler der Schöpfung, es fehlt der Schalter hinterm Ohr und Mama war nicht dabei.
    Und für dich hoffentlich Lesekundigen auch noch mal ein Verweis auf das Urteil, in dem festgehalten ist, dass der Rollsplitt für den Verunfallten nicht sichtbar war.

  7. Registriert seit
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    #67
    Zitat Zitat von QVIENNA Beitrag anzeigen
    Vor Gericht werden Urteile und nicht Recht gesprochen.
    Falsch. Das Gericht spricht Recht, nicht aber zwangsläufig auch Gerechtigkeit.

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    #68
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Er ist hauptsächlich deshalb verunfallt, weil die Gemeinde ihren Pflichten nicht hinreichend nachgekommen ist..
    Kann sein, muss aber nicht. Wir wissen nicht, ob er nicht auch mit Schild abgeflogen wäre. Er ist also erstmal hauptsächlich deshalb verunfallt, weil er unangepasst gefahren ist.

    Ein Schild hätte ihn darauf hinweisen können, wie er sich diesem Teil der Strasse bzw. deren Belag hätte anpassen können. Da dieses Schild gefehlt hat und die Gemeinde es hätte aufstellen müssen, wurde diese jetzt finanziell an den Folgen des Unfalls beteiligt. Wenn das nach geltendem Recht möglich ist dann ist es völlig legitim, dieses Recht auch einzufordern. Warum nicht auch mal ein Gesetz zu den eigenen Gunsten nutzen? Andersrum passiert das ja auch nicht zu selten.

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    #69
    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    "Der Yamsler hat ihn selbst verursacht, ohne Fremdeinwirkung, trotz Vorwarnung."
    Ist Split auf der Straße eine Gottesgeschenk oder ein nachwachsender Straßenbelag?
    Nein, irgend jemand hat ihn dahin geschmissen und muss die Folgen tragen, weil nicht davor gewarnt wurde. Ob es Motorradfahrer gibt, die diese Situation fahrtechnisch beherrschen, ist völlig irrelevant.
    Wie oft denn noch?
    Es wurde vorgewarnt!
    Manche sind dermaßen beratungsressistent.... kein Wunder dass in D alles 2,3 oder 5 mal wiederholt werden muss... und dennoch allerhand passiert.
    Jedem sollte die Bedeutung eines Gefahrenschildes klar sein, zudem wurde dies sämtlichen Führerscheinanwärtern in der Fahrschule erklärt.
    Nicht einmal Lesen muss man dafür können, sondern nur begreifen dass in solchen Fällen Bremsbereitschaft herstellen und ggf. Geschwindigkeit reduzieren die richtige Aktion ist und nicht Gasgeben.

    Mann könnte denken dies bringen nur lebensmüde Waldorfschulabbrecher hin, aber weit gefehlt. Selbst Hochschulabsolventen stellen sich noch dusseliger an als sie sind und plärren hinterher wie Kleinkinder denen der Schnuller abgenommen wurde weil sie nicht willens sind einer Ansage unkommentiert Folge zu leisten.

    Interessieren würde mich schon was bei manchen in der (Verkehrs)Erziehung so alles schief lief. Selbst meine Tochter hat sich bereits mit 5 Jahren vernünftiger verhalten als so manch Erwachsener heute der 5...10x älter ist. Dabei waren ihr StVO oder BGB samt deren Inhalte zu dieser Zeit noch gar kein Begriff.

    Sollte es wirklich vermehrt Leute geben die ihre Gehirnwindungen während der Fahrt eher mit "Jetzt schauen wir mal wem wir heute ein Ei legen und ihn entsprechend verklagen können." belasten, anstatt sich zu bemühen durch richtiges Handeln Schaden von sich und anderen abzuwenden?
    Augenscheinlich ja, denn anders ist die Befürwortung diverser Richterurteile aufgrund verquerer Logik nicht erklärbar.

    Eine Kennzeichnungspflicht für suizidgefährdete Fahrer wäre wünschenswert, denn dann könnte man bereits von weitem erkennen dass demnächst völlig sinnbefreite Fahrmanöver folgen. Sozusagen der 7. Sinn in visueller Form.

  10. Registriert seit
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    #70
    "Wie oft denn noch?"
    Schreibst Du jetzt auch Kritiken über Deine eigenen Beiträge?


 
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