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Verbot Hells Angels / Bandidos

Erstellt von AmperTiger, 02.11.2009, 18:02 Uhr · 887 Antworten · 99.234 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Moin, manche merken hier scheinbar nicht wie sie versuchen dem Verbrechen den legalen Mantel umzuhängen und zu verharmlosen.

    Aber ihr hattet ja schon früher Sympathien für diese Gesellschaften und wenn ihr durch einen Mord nicht endlich kritischer werdet, ist das schon sehr traurig.

    Aber macht man weiter so, wir hatten das ja schon mal alles.

    Weil eins ist auch sicher: Es sind nicht die Mitglieder einer kriminellen Vereinigung die große Gefahr, die Gefahr geht von den Unkritischen und Verharmlosern aus, denn diese legalisieren auf Dauer die kriminellen. Ich möchte nur mal eure Gesichter sehen, wenn ihr vielleicht mal eines Tages vor den Angehörigen und Kinder der Opfer steht und eure Meinung und Auffassung erklären sollt.

  2. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Moin, manche merken hier scheinbar nicht wie sie versuchen dem Verbrechen den legalen Mantel umzuhängen und zu verharmlosen.

    Weil eins ist auch sicher: Es sind nicht die Mitglieder einer kriminellen Vereinigung die große Gefahr, die Gefahr geht von den Unkritischen und Verharmlosern aus, denn diese legalisieren auf Dauer die kriminellen. Ich möchte nur mal eure Gesichter sehen, wenn ihr vielleicht mal eines Tages vor den Angehörigen und Kinder der Opfer steht und eure Meinung und Auffassung erklären sollt.
    ich weiss zwar nicht ob du mich oder meine meinung da nun speziell meinst,
    ich moechte auch nur mit ein paar kleinen (versprochen) anmerkungen auf
    deinen beitrag eingehen.

    dieses permanente "alles boese rockers" und der schrei nach suehne und
    rache ist schon etwas .. sagen wir mal, kontraproduktiv.

    wenn der rechtstaat nicht in der lage ist etwas zu unternehmen, dann hat
    das schon einen grund. ohne ausreichende beweise geht nichts und das
    ist gut so. gezielt diejenigen zur rechenschaft ziehen, denen eine straftat
    nachgewiesen werden kann, ja. eine sippenhaft einzufuehren nur weil man
    meint, der sache nicht anders herr zu werden, nein.

    keinem kann vorgeworfen werden, etwas nicht genauso zu sehen wie du,
    es ist eines jeden recht seine eigene meinung und sei sie noch so daneben,
    zu vertreten. und dass jeder das tun kann, dafuer sollte man sich stark
    machen.

    und bitte, warum sollte irgendjemand sich hier gegenueber einem opfer oder
    deren angehoerigen rechtfertigen ueber seine ansichten? das ist nicht die
    spanische inquisition.

  3. Registriert seit
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    Standard

    Ach Andreas AKA Roter Oktober....

    Das tragische ist nicht, dass es ein HA war, der gehandelt hat...sondern die Handlung -sprich der Mord eines Polizisten.

    Ich weiss nicht, was hier eine besondere Qualität haben soll im Vergleich zu all den anderen Gewaltverbrechen (z.B. Totschlag in U-Bahn), die sich allesamt sehr brutal gegen anderen Menschen (sei es Polizei oder einfach nur der Nachbar von Nebenan) richten.

    Was ist mit den Jugendlichen, Rentnern, Drogenabhängigen, Links- und Rechtsradikalen usw., die derlei Gewalttaten ausüben??
    Warum sollte man da bei Mitgliedern eines Motorradclubs betroffener sein oder härter durchgreifen als bei jugendlichen Assi-Gangs, die beide die gleiche Straftat in der gleichen Art und Weise begehen???

    Versteh mich bitte nicht falsch: Weder halte ich die HA und wie sie alle heissen für "brave Bürger" noch will ich diesen Eindruck erwecken. Allerdings ist mir die Zugehörigkeit zu welcher Gruppierung auch immer erst einmal egal, solange durch die Zugehörigkeit keine besonderen Straf- oder Schuldgründe erwachsen.

    Eigentlich schlimm, dass man darüber überhaupt noch "streiten" muss - die Tat ist, ich denke da sind wir uns einig, zu verurteilen und der Täter zu bestrafen.

    Gruß aus der Pfalz,
    Alex

  4. Registriert seit
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    2.922

    Standard

    Zitat Zitat von Buddy1 Beitrag anzeigen
    Aus dem T-Online-Bericht:

    "Ein 42-jähriger Polizist ist in Rheinland-Pfalz von einem Mitglied der "Hells Angels" erschossen worden. Ohne Warnung feuerte der Rocker mit einer Schusswaffe zweimal durch die geschlossene Eingangstür, als ein Sondereinsatzkommando (SEK) in seine Wohnung in Anhausen eindringen wollte."

    Hätte ich nicht anders gemacht!

    Viel Spaß noch beim Diskutieren ...

    -Klaus-
    Habe ich das so richtig verstanden???

  5. hbokel Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Alex2104 Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub,...
    der bedauerliche Tod eines Polizisten steht nicht zur Debatte.
    Hallo Alex,

    sorry, Deine Formulierung ist unerträglich. Es geht nicht um einen bedauerlichen Tod, sondern um einen kaltblütigen Mord.

  6. Registriert seit
    18.04.2008
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    20.644

    Standard

    Zitat Zitat von philofax Beitrag anzeigen
    ich weiss zwar nicht ob du mich oder meine meinung da nun speziell meinst,
    ich moechte auch nur mit ein paar kleinen (versprochen) anmerkungen auf
    deinen beitrag eingehen.

    dieses permanente "alles boese rockers" und der schrei nach suehne und
    rache ist schon etwas .. sagen wir mal, kontraproduktiv.

    wenn der rechtstaat nicht in der lage ist etwas zu unternehmen, dann hat
    das schon einen grund. ohne ausreichende beweise geht nichts und das
    ist gut so. gezielt diejenigen zur rechenschaft ziehen, denen eine straftat
    nachgewiesen werden kann, ja. eine sippenhaft einzufuehren nur weil man
    meint, der sache nicht anders herr zu werden, nein.

    keinem kann vorgeworfen werden, etwas nicht genauso zu sehen wie du,
    es ist eines jeden recht seine eigene meinung und sei sie noch so daneben,
    zu vertreten. und dass jeder das tun kann, dafuer sollte man sich stark
    machen.

    und bitte, warum sollte irgendjemand sich hier gegenueber einem opfer oder
    deren angehoerigen rechtfertigen ueber seine ansichten? das ist nicht die
    spanische inquisition.
    Zitat Zitat von Alex2104 Beitrag anzeigen
    Ach Andreas AKA Roter Oktober....

    Das tragische ist nicht, dass es ein HA war, der gehandelt hat...sondern die Handlung -sprich der Mord eines Polizisten.

    Ich weiss nicht, was hier eine besondere Qualität haben soll im Vergleich zu all den anderen Gewaltverbrechen (z.B. Totschlag in U-Bahn), die sich allesamt sehr brutal gegen anderen Menschen (sei es Polizei oder einfach nur der Nachbar von Nebenan) richten.

    Was ist mit den Jugendlichen, Rentnern, Drogenabhängigen, Links- und Rechtsradikalen usw., die derlei Gewalttaten ausüben??
    Warum sollte man da bei Mitgliedern eines Motorradclubs betroffener sein oder härter durchgreifen als bei jugendlichen Assi-Gangs, die beide die gleiche Straftat in der gleichen Art und Weise begehen???

    Versteh mich bitte nicht falsch: Weder halte ich die HA und wie sie alle heissen für "brave Bürger" noch will ich diesen Eindruck erwecken. Allerdings ist mir die Zugehörigkeit zu welcher Gruppierung auch immer erst einmal egal, solange durch die Zugehörigkeit keine besonderen Straf- oder Schuldgründe erwachsen.

    Eigentlich schlimm, dass man darüber überhaupt noch "streiten" muss - die Tat ist, ich denke da sind wir uns einig, zu verurteilen und der Täter zu bestrafen.

    Gruß aus der Pfalz,
    Alex
    Moin, ich möchte eins mal klar stellen. Das einzige Anliegen was ich habe ist die Bitte bei solchen Gruppierungen hellwach zusein und sich nicht blenden zu lassen. Ich schrieb glaub auch deutlich erkennbar, wer die größte Gefahr bildet und das ist nicht Gruppe sondern die, die später nix gewußt haben.
    Es ist doch eine ganz deutlich erkennbare Politik dieser Vereinigungen sich mit "guten bürgerlichen" Menschen zu schmücken um die eigentlichen Absichten unter einen Deckmantel zu vertuschen.

    Ich habe auch niemals geschrieben das man bei "Mitgliedern eines Motorradclubs betroffener sein oder härter durchgreifen als bei jugendlichen Assi-Gangs, die beide die gleiche Straftat in der gleichen Art und Weise begehen?" soll .
    Ich meine diese Einstellung "Allerdings ist mir die Zugehörigkeit zu welcher Gruppierung auch immer erst einmal egal, solange durch die Zugehörigkeit keine besonderen Straf- oder Schuldgründe erwachsen", ist einfach total unkritisch und hilft genau diesen Gruppen fester in den Sattel zu kommen.


    Leute seid doch nicht so blauäugig, bei den HA und Bandidos steckt jede Menge kriminelle Energie unter dem lieben Deckmantel. Nur wenn ich das hier so lese, geht das System der beiden auf, ....ich bau mir einen Schutzmantel aus netten Leuten auf und dahinter kann ich machen was ich will. Geht doch.


    Sorry Leute, aber die grundsätzliche Unschuldsvermutung ist bei diesen Herrschaften nicht so ganz angebracht.

  7. hbokel Gast

    Standard

    Zitat Zitat von philofax Beitrag anzeigen
    dieses permanente "alles boese rockers" und der schrei nach suehne und rache ist schon etwas .. sagen wir mal, kontraproduktiv.
    Kann es sein, dass Deine Wahrnehmung getrübt ist? Die von Dir behaupteten "permanenten Schreie nach Rache" habe ich nicht wahrgenommen. Kannst du eine Quelle für Deine abstruse Behauptung nennen?

    Zurück zum Thema: der Thread begann mit der Frage, ob Hells Angels und Bandidos verboten werden sollten, weil es sich um kriminelle Vereinigungen handelt. Es geht nicht darum, ob Mitglieder der genannten Clubs vermehrt Straftaten begehen - das ist schlichtweg eine Tatsache.

    Beim Verbot der Clubs kann man getrennter Meinung sein, denn organisierte Kriminelle lassen sich polizeilich besser überwachen als Einzeltäter. Es ist eine Frage der Abwägung, wie die Allgemeinheit besser geschützt werden kann.

    In dem Buch des Undercover-Agenten Dobryn über seine zwejährige Überwachung der Hells Angels wird leider nichts über deren Verbrecher-Karrieren berichtet: kamen sie als Kriminelle zu den Hells Angels oder wurden sie erst bei den Hells Angels zu Kriminellen? Im ersten Fall wäre ein Verbot ungeschickt, im zweiten Fall wäre ein Verbot dringend erforderlich.

  8. LGW Gast

    Standard

    Gerade zufällig gefunden:

    Vor der tödlichen Attacke auf den Polizisten in Anhausen machte ein "Rockerkrieg" zwischen den Hells Angels und den "Bandidos" in Norddeutschland Schlagzeilen. Am Montagabend wurden in Kiel zwei junge Männer vor einem Fitnessstudio niedergestochen. Ein 21-Jähriger, offenbar aus dem Bandido-Umfeld, kam danach schwer verletzt ins Krankenhaus. Zwischen den beiden Banden war es in den letzten Monaten immer wieder zu harten Auseinandersetzungen gekommen. Offenbar versuchen die Bandidos in Schleswig-Holstein Fuß zu fassen. Laut Polizei geht es bei der Fehde wie auch in anderen Bundesländern um die Vorherrschaft unter anderem im Drogen- und Waffenhandel sowie in der Prostitution.
    Alles im grünen Bereich, oder wie? Hm.

  9. hbokel Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Alex2104 Beitrag anzeigen
    Das tragische ist nicht, dass es ein HA war, der gehandelt hat...sondern die Handlung -sprich der Mord eines Polizisten.
    Freud lässt grüßen: manche schreiben versehentlich, was sie denken.

  10. Registriert seit
    24.12.2006
    Beiträge
    747

    Standard

    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Freud lässt grüßen: manche schreiben versehentlich, was sie denken.
    Was sagt mir das jetzt? OK,...deine erste Kritik hinsichtlich der "Formulierung" sehe ich ein, wenngleich mein Bestreben darin bestand, bewusst "neutrale" Formulierungen zu verwenden.

    Semantisch besser bzw. eindeutiger wäre wohl "der Mord an einem Polizisten",...wobei noch ists gar nix, denn erst muss sich mal der Staatsanwalt mit der Thematik auseinandersetzen. Und auf einmal: Böse Überraschung, war's ein V-Mann oder sonstewas . . . wollen wir natürlich nicht hoffen, aber alles schonmal da gewesen....

    "Ein 21-Jähriger, offenbar aus dem Bandido-Umfeld,..." ist leider auch wenig spezifisch....

    Also hat er vielleicht einen Bandido gekannt? Oder einen in der Nachbarschaft gehabt?? Oder mal ein Bier im Clubhaus getrunken? Oder was?

    Vermutung gepaart mit offenen Formulierungen, das ist objektive Berichterstattung . . .

    @ Roter Oktober: Ich bin durchaus "kritisch". Allerdings sollte man mit vorschnellen Äußerungen, die alles andere als Neutral sind, sowie Verallgemeinerungen vielleicht auch etwas vorsichtig sein.
    Mal davon abgesehen, habe ich durchaus profunde juristische Kenntnisse, die einen in dem ein oder anderen Punkt etwas "gelassener" reagieren und sachlicher diskutieren lassen....
    Sehr nett von dir, dass du uns vor diesen Leuten warnst . . .jetzt hab ich's verstanden....
    Mal im Ernst, die wenigsten von uns werden sich mit HA&B verbrüdern oder tiefgreifende Freundschaften pflegen.
    Ich weiß schon recht genau, mit wem ich mich umgebe und mit wem besser nicht. Allerdings bin ich in einer Demokratie aufgewachsen und habe durchaus ein gewisses Vertrauen in die Strafverfolgung... das Auge des Gesetzes ist wachsam, wenngleich der Arm des Gesetzes manchmal etwas langsam ist . . .

    Ich denke, dass wir eigentlich das ganze Thema abhaken könnten, denn wir sind ja im Grunde nicht unterschiedlicher Meinung, sondern verurteilen alle den Vorfall.
    Darum wird sich nun auch offiziell gekümmert, und wir müssen uns sicher keine Sorgen machen, dass der Täter straffrei ausgeht.

    Allerdings solltest du, wenn du schon so um unser aller Wohl so besorgt bist, deine eigene (demokratische ?) Grundeinstellung kritische überprüfen.
    Darüber hinaus war mein Einwand insbesondere dahingehend gemeint, dass die HA weniger das eigentliche "Problem" dieser Gesellschaft sind, da sie sowieso im Überwachungsfokus stehen und gesellschaftlich nicht gerade anerkannt sind. . .
    Der Punkt ist vielmehr, dass es hier nun solch einen Aufschrei gibt, und dabei viele ebenbürtige Taten scheinbar salonfähig geworden sind und sich hier keiner drüber aufregt . . . Maikrawalle oder U-Bahnschlägereien...


 
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