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Verbot Hells Angels / Bandidos

Erstellt von AmperTiger, 02.11.2009, 18:02 Uhr · 887 Antworten · 99.317 Aufrufe

  1. hbokel Gast

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    Zitat Zitat von Alex2104 Beitrag anzeigen
    Die Entstehung der HA Ende der 60er Jahre und die Entwicklung der 70er in den USA hat sicher nichts mit den Auswüchsen der heutigen Tage in Deutschland zu tun
    Soso...

    Zur Auffrischung der Erinnerung: wir schreiben das Jahr 1969, in Altamont geben die Stones ein Konzert.
    Das Konzert endet tragisch: Im Publikum erstechen Hell's Angels einen schwarzen Zuschauer - der Mord markiert das endgültige Ende des Summer of Love.
    Deiner Meinung nach sind das keine Auswüchse? Einfach nur das normale Leben freiheitsliebender Biker, die sich um Sonny Barger geschart haben? Wo lebst Du eigentlich?

    Gruß
    Heinz

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    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Soso...

    Zur Auffrischung der Erinnerung: wir schreiben das Jahr 1969, in Altamont geben die Stones ein Konzert.
    Das Konzert endet tragisch: Im Publikum erstechen Hell's Angels einen schwarzen Zuschauer - der Mord markiert das endgültige Ende des Summer of Love.
    Deiner Meinung nach sind das keine Auswüchse? Einfach nur das normale Leben freiheitsliebender Biker, die sich um Sonny Barger geschart haben? Wo lebst Du eigentlich?

    Gruß
    Heinz
    Du verschweigst eine Kleinigkeit: Die dort befindlichen HA waren als Konzert-Security angeheuert und der Erstochene war bewaffnet. Die Menge drückte in Richtung der Bühne, es gab Tumulte, die Security versuchte sich durchzusetzen und dann wurde die Schusswaffe gezogen.

    So konnte ich es zumindest in Erinnerung behalten

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    Zitat Zitat von Nero8 Beitrag anzeigen
    Selbst in den schlechtesten Gangsterfilmen stehen die Leute nicht vor der Türe, sondern klopfen seitlich am Pfosten stehend mal vorsichtig an.

    Ich habe die Einschußlöcher in der Türe gestern auch im TV gesehen.

    Tragisch dabei! Wie kann sich ein Profi (SEK ) nur in so einer Situation, trotz angelegter Warnweste, auf die Seite gedreht, direkt zur Türe stellen?


    das war offensichtlich der beamte, der für das öffnen der türe eingesetzt war.
    wenn du eine türramme in der hand hast, dann brauchst du ordentlich schwung, damit die ramme die benötigte energie hat um die türe "aufzusprengen".
    das geht nun mal nur dann, wenn du seitlich zur türe stehst.


    ich weiß jetzt nicht ob das SEK solche rammen benutzt?
    wir haben so ein teil bei der feuerwehr und ich meine mal gehört zu haben das dieses teil auch vom SEK genutzt würde.

    offensichtlich war aber der überraschungsmoment nicht mehr auf seiten des SEK.

  4. hbokel Gast

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    Zitat Zitat von Alex2104 Beitrag anzeigen
    der Erstochene war bewaffnet
    Und damit habe die Hells Angels Deiner Ansicht das das Recht, ihn zu erstechen. Ich wiederhole mich ungern: wo lebst Du eigentlich?

    Gruß
    Heinz

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Und damit habe die Hells Angels Deiner Ansicht das das Recht, ihn zu erstechen. Ich wiederhole mich ungern: wo lebst Du eigentlich?

    Gruß
    Heinz
    Nein.
    In Deutschland. Halbe Wahrheit ist trotzdem gelogen.
    Er hat zumindest das Recht auf Notwehr ("Selbstvreteidigung"), und soweit ich weiss wurde ihm ganz normal der Prozess gemacht.

    Wenn du nicht verstehen willst, was ich dir versuchte zu sagen: auch egal.

  6. Nero8 Gast

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    Zitat Zitat von Rheinländer Beitrag anzeigen
    offensichtlich war aber der überraschungsmoment nicht mehr auf seiten des SEK.
    Servus...Danke für Deine Erklärung mit dem Rammbock.

    Das mit dem Überraschungsmoment kappiere ich eben auch nicht. Laut Geschreibsel aus den Medien, wußte das SEK daß Schußwaffen im Spiel waren. Gerade deswegen wurde es angefordert.


    Gruß

  7. Registriert seit
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    Da sollte der ein oder andre hier mal drüber nachdenken....das nimmt langsam groteske Formen an....


    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.Albert Einstein






    Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.George Bernard Shaw

  8. FTC Gast

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    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Und wovon träumst Du nachts? Das Machwerk der GröFaZ wurde nach 1933 bekanntlich jedem Erwachsenen aufgenötigt. Wenn Deine Einschätzung stimmen würde, hätte es anschließend einen Volksaufstand geben müssen.

    Habe ich im Geschichtunterricht eventuell was verpasst?
    Verpasst nicht direkt, aber was übersehen. Ich habe noch keinen kennen gelernt der das Buch komplett gelesen hat. Die "Alten" meinten immer das Buch sei so wirr und idiotisch geschrieben, dass sie es nach einigen Seiten schon weggelegt haben. Andere haben bis heute noch nicht reingeschaut. Und ich habe auch nach kurzer Zeit diesen geistigen .......... auf die Seite gelegt. Der Typ hat so Scheiße geschrieben - im Deutschunterricht hatte er mit Sicherheit keine bessere Note als ich.

  9. Baumbart Gast

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    Wie man von Hells Angels auf die literarische Erörterung des ......geschmieres kommen kann vollzieht mein kleines Hirn nicht nach.
    Die deutschen Hells Angels und Bandidos sowie deren Schülerorganisationen sind doch wohl eindeutig kriminelle Banden, die keine politische Idee haben sondern über Raub, Prostitution, Drogenhandel, Schutzgelderpressung etc zu möglichst viel Geld kommen wollen. Mit 'Bikerromantik' hat das rein garnix zu tun.
    Muss man keine neuen Gesetze für machen sondern nur die vorhandenen toleranzfrei anwenden. Auch die Richter. Wie es sich für einen Rechtsstaat gehört.

  10. Registriert seit
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    Im Focus online ist dieser interessante Bericht über den MC des Vertrauens, der ach so netten und lieben und freundlichen Rocker, die gerne mal der Oma über die Strasse helfen, denen man jederzeit die eigenen Kinder anvertrauen und die mit ihrer sozialen Verantwortung ein echtes Vorbild für uns alle sein können.

    Wahrscheinlich ist dieser Bericht aber auch nur wieder böse Propaganda des Staates, bin ja mal gespannt, wann dieses hier zum 1.x mal behauptet wird.




    „Hells Angels“
    Rocker reizen die Staatsgewalt
    Nach den tödlichen Schüssen auf einen SEK-Beamten in Rheinland-Pfalz kündigt die Polizei Härte gegen die Rockerszene an. Sie will in einem Milieu aufräumen, das immer brutaler wird.
    Von FOCUS-Online-Redakteur Florian Festl

    Durch die Türe am Haus von Karlheinz B. drang der tödliche Schuss

    Nicht in einer Kiez-Spelunke oder einem dunklen Hinterhof, sondern vor einem hellgelben Einfamilienhaus im Örtchen Anhausen hat der Kampf zwischen Polizei und kriminellen Rockern eine neue Eskalationsstufe erreicht. Es ist das Haus von Karlheinz B., den sie im Ort „Kalli“ nennen. Als bulliger, durchweg freundlicher Typ wird er beschrieben. Im Flur hängt nach der Tat noch seine Kutte von den „Hells Angels“, am Eingang steht der Segensspruch der Sternsinger, und in der Tür finden sich Löcher, durch die auch die tödliche Kugel aus der Pistole von Karlheinz B. austrat. Das Projektil bahnte sich seinen Weg durch den linken Oberarm des Beamten, drang seitlich – an der Schutzweste vorbei – in seinen Brustkorb ein. „Lunge und Herz wurden durchschlagen“, so das Obduktionsergebnis vom Donnerstag. Der 42-jährige Polizist verblutete schnell.

    Razzia gegen Hells Angels
    Am Tag nach der Tat ist noch nicht klar, ob Karlheinz B. wusste, dass er auf einen Polizisten schoss, denn er feuerte zwei Mal durch die geschlossene Tür. Wurde er vor der Polizei gewarnt, die bei ihrer Razzia im Rotlichtmilieu der Gegend an mehreren Orten zuschlug? Oder hatte er Angst vor anderen Feinden? Von vorangegangenen Einbrüchen in das Haus B.´s wird berichtet, selbst seine Harley Davidson soll ihm gestohlen worden sein.

    Ruf nach Härte

    Was auch immer den 43-jährigen „Hells Angel“ austicken ließ, der Staat sieht sich herausgefordert. Erstmals ist in Rheinland-Pfalz ein Beamter eines Spezialeinsatzkommandos bei einem Einsatz ums Leben gekommen. Ein schärferes Vorgehen gegen Rockerbanden kündigte deshalb der rheinland-pfälzische Innenminister Karl-Peter Bruch (SPD) am Donnerstag an. Bruch denkt über ein Verbot der Rockerclubs nach. Er will es gemeinsam mit seinen Länderkollegen für ganz Deutschland durchsetzen. Auch der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, plädiert dafür, Rockergruppen wie die „Hells Angels“ oder „Bandidos“ zu verbieten. Und der Kriminologe Christian Pfeiffer gibt jenen Recht, die jetzt hartes Durchgreifen im Milieu fordern: „Die Polizei muss mit allen Mitteln Stärke zeigen. Anders kann man in dieser Szene keinen Eindruck machen“, sagt er im Gespräch mit FOCUS Online.

    Was harmlos begann, ist heute zu einer Herausforderung für den Staat geworden. „Die Szene hat sich in den USA entwickelt und trat zunächst nicht kriminell in Erscheinung“, erklärt Pfeiffer. „Die Mischung aus Motorradfahren, Männerromantik und Machokultur wurde zum Exportschlager.“ 1973 landeten die „Hells Angels“ auch in Deutschland an, in Hamburg gründeten sie ihre erste Niederlassung. Bald gab es erste Verflechtungen zwischen Rocker- und Rotlichtmilieu. Hamburgs Innenbehörde erwirkte 1983 ein Verbot, bis heute darf das Symbol der „Hells Angels“, der geflügelte Totenkopf, in der Hafenstadt nicht getragen werden. Hunderte Polizisten stürmten damals das „Angels Place“ im Schanzenviertel, und 1986 kam es zum Prozess, bei dem mehrere Rocker zu Haftstrafen verurteilt wurden. Schleichend und unter anderem Namen kämpfen sich die Vertriebenen seither zurück ins alte Revier.

    „Die Gewaltakte häufen sich dramatisch“

    ddp Bürgerlich-biedere Rockerfassade: Der Tatort im Neubauviertel von Anhausen

    Besonders stark sind die Rocker im weiteren Umland Hamburgs aktiv. Dort tobt seit Monaten ein Kampf um die Vorherrschaft zwischen rivalisierenden Gruppen. Im Januar wurde der Flensburger „Hells Angels“-Chef festgenommen. Der Vorwurf: Der 36-Jährige soll mit einem Auto einen feindlichen „Bandido“ auf der Autobahn gerammt und schwer verletzt haben. In Neumünster wurde ein „Hells Angel“-Sympathisant in einem Fastfood-Lokal niedergestochen. Im Februar malträtierten „Bandidos“ in der Flensburger Innenstadt einen „Höllenengel“ mit Äxten und Eisenstangen. Am 15. März wurde ein junger Mann aus dem Rockermilieu vor einem Fitness-Center in Kiel überfallen und schwer verletzt. Ein Racheakt? Erst ein paar Tage davor hatten Unbekannte auf das Haus des Kieler „Hells Angels“-Chefs geschossen. Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Schlie (CDU) will Härte zeigen. Er gab das Ziel aus, die Rockerszene im hohen Norden zu zerschlagen.

    „Die Gewaltakte häufen sich dramatisch“, sagt Kriminologe Pfeiffer. „Feindbilder werden aufgebaut, um den inneren Zusammenhalt der eigenen Gruppe zu stärken, im Kampf um Reviere erfüllen die Männer ihr Bedürfnis nach gelebter Gewalt.“ Als die „Hells Angels“ Ende 1999 mit den „Bones“ verschmolzen, wurden sie zur größten Rockermacht Deutschlands – ein Status, den ihnen nun die „Bandidos“ streitig machen wollen. Pfeiffer vergleicht die Szene mit der Welt des Fußballs. Auch hier gibt es viele friedliche Fans, die sich über Zugehörigkeit zu einem Verein definieren, aber auch Hooligans, die für die Farben ihre Clubs über Leichen gehen.

    Polizei besucht Rockerpartys

    Gemordet wird in der deutschen Rockerszene noch nicht lange, erstmals am 23. Mai 2007 in Ibbenbüren-Laggenbeck in NRW. Damals fuhren der Dachdecker Heino B. aus Bremen und Thomas „Addi“ K. aus Wallenhorst beim Motorradladen einer lokalen „Hells Angels“-Größe vor. K. richtete sein Opfer hin, schoss ihm sogar noch in den Rücken, als es mehrfach getroffen zur Tür hinaustorkelte. B. hatte die Tat mitgeplant und den Fluchtwagen gefahren, den Familienvan seiner Frau. Beide erhielten lebenslänglich. Beim Prozess in Münster donnerten die rivalisierenden Gruppen auf ihren Motorrädern durch die Stadt, auch der Verhandlung wohnten sie bei – eine Machtdemonstration, wie sie bei jedem größeren Rockerprozess üblich ist.

    Auch in Kaiserslautern fahren zurzeit schwere Jungs in Lederkutten vor, wenn verhandelt wird. Dort sind zwei Männer wegen Mordes angeklagt. Sie sollen als Anhänger der „Hells Angels“ mit einem flüchtigen Komplizen ein Mitglied der rivalisierenden „Outlaws“ getötet haben. Nach den tödlichen Schüssen von Anhausen werden die Sicherheitsvorkehrungen dort nicht verschärft, wie die Polizei mitteilt. Zum einen sind sie bereits immens – jeder Rocker wird akribisch abgetastet – und zum anderen schlagen die Banden nicht dort zu, wo die Staatsgewalt zuschaut. Rocker machen ihre Fehden unter sich aus, der Ehrenkodex verbietet ihnen, die Polizei einzuschalten. Deshalb mischen sich die Beamten nun verstärkt von sich aus ein. So lädt sich das SEK selbst ein und kontrolliert, wenn Rocker eine Party geben – zuletzt in Neumünster, wo die Polizei eine 600-Mann-Fete im Clubhaus der „Red Devils“ sprengte.



    Es ist der vorläufige traurige Tiefpunkt einer Reihe von Gewaltexzessen. Bei Ermittlungen in der Rockerszene ist am 17. März 2010 ein 42-jähriger Polizist von einem Mitglied der „Hells Angels“ getötet worden.


    Der Schütze und seine Lebensgefährtin wurden festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit gegen insgesamt sieben Beschuldigte, darunter zwei „Hells Angels“, wegen Auseinandersetzungen im Rotlichtmilieu. Die Rocker und ihre Kumpanen sollen Prostituierte unter Drohungen von einem lukrativen Standplatz im vorderen Westerwald vertrieben haben.


 
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