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Verbot Hells Angels / Bandidos

Erstellt von AmperTiger, 02.11.2009, 18:02 Uhr · 887 Antworten · 99.107 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Charly-R1200GS Beitrag anzeigen
    Ich kenne dich ja nicht persönlich, deshalb frage ich mal schüchtern nach.Bist du irgenwie Richter oder Anwalt?
    guten morgen Charly

  2. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Charly-R1200GS Beitrag anzeigen
    Guten Morgen Tiger

    Du hast schon ein paar Mal sehr präzise Antworten auf "Straftaten" gegeben.
    Die Frage ist jetzt wirklich ernst gemeint und keine "anzügliche".

    Gruss und einen guten Tag.
    Charly
    Vielleicht ist er Straftäter

  3. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    nein, dann ist er ein Totschläger, wie vom Gericht folgerichtig festgestellt.
    Die Merkmale des Mordes (Heimtücke, Geschlechtstrieb usw) sind nicht erfüllt, der Totschlag hingegen schon
    aha, also doch. wozu schreib ich denn dann ellenlang. Danke.

    wobei "sehr gewagte unterstellung" ... was sagst du denn zu folgendem Aspekt:

    Ein Totschlag ist nunmal ein Delikt, welches den Vorsatz bedingt..
    am voluntativen Vorsatzelement fehlt es aber dann, wenn der Taeter zwar
    die Gefahr gesehen hat aber auf ihr Nichteintreten vertraute.
    Ein solches ernsthaftes Vertrauen in Abgrenzung zum Hoffen wird regelmaessig
    dann gegeben sein, wenn der Taeter bei seinem gefaehrlichen Tun Schritte
    unternommen hat, die dem Erfolgseintritt zuwiderlaufen und dessen Wahrscheinlich-
    keit senken. Wie z.b. NICHT in Brust- oder Kopfhoehe durch die Tuer schiessen,
    sondern Richtung Beine.

  4. Registriert seit
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    Mal ganz blöd gefragt :

    Ein Totschlag ist nunmal ein Delikt, welches den Vorsatz bedingt..
    am voluntativen Vorsatzelement fehlt es aber dann, wenn der Taeter zwar
    die Gefahr gesehen hat aber auf ihr Nichteintreten vertraute.
    Ein Pkw schneidet einen Motorradfahrer so , dass er damit rechnen muss zu Fall zu kommen.Kann man davon ausgehen dass dort ein versuchter Totschlag vorliegt ?

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von dan2511 Beitrag anzeigen
    Mal ganz blöd gefragt :



    Ein Pkw schneidet einen Motorradfahrer so , dass er damit rechnen muss zu Fall zu kommen.Kann man davon ausgehen dass dort ein versuchter Totschlag vorliegt ?
    das koennte man sehr wohl herbeikonstruieren, je nach tathergang. erst mal
    ist es wohl nur ein 315c wuerde ich sagen.

    genauso gut koennte man aber auch versuchen ein mordmerkmal zu finden,
    welches dann einen versuchten mord begruenden koennte. hier waere wohl
    der niedere beweggrund und die heimtuecke interessant.

  6. Registriert seit
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    (Sozial-) Neid und das schlagartige Schneiden bzw. Ausbremsen, wie ich es beispielsweise mehrfach erlebt habe.

    Ich würde mir wünschen wenn genau DER Maßstab auch im Strassenverkehr und gegenüber Motorradfahrern angewendet wird , wie es bei der, sry, für mich nachvollziehbare Angsthandlung des HA-Members zelebriert wurde.

    Ich kenne aus der Presse keine Anklagen gegenüber Pkw-Fahrern in diesem Sinne.

    Der "Hass" auf 2Radpiloten ist mindestens genau so populär wie die Angst vor den Hells Angels.

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von philofax Beitrag anzeigen

    Sorry, ich will das Opfer nicht zum Schuldigen machen und dass es nicht zu
    den Top10 Tugenden gehoert auf Menschen zu schiessen sehe ich auch ein
    aber solange wir einen Rechtstaat fordern, muessen fuer alle die selben
    massstaebe angesetzt werden, ob es einem gefaellt oder nicht.
    Richtig! Gesetze gelten für jeden, das muß so sein. Aber Gesetze sind, nicht nur weil sie Gesetz sind, auch gerecht. Darum geht es ja wohl eher hier wenn härtere Bestrafung gefordert wird.

    Daß hier anklingt, der Mörder wäre angegriffen worden und deshalb könne man das nur als minderschwer beurteilen, zumal er nur nach unten geschossen hat, mag ja den Gesetzen entsprechen, aber dann müssen halt solche Gesetze gerechter gemacht werden.

    Ich bin mir fast sicher, daß sich die Herren als Polizisten zu erkennen gegeben haben. Hätte der Mörder das nicht geglaubt, gut, hätte er halt einen Warnschuß in die Decke abgegeben, dann hätte die Polizei die Möglichkeit gehabt zu reagieren. Aber so hat der Herr billigend in Kauf genommen einen Menschen zu verletzen und in letzter Konsequenz auch zu töten.
    Dafür sind 9 Jahre wenig, wenn man dann noch Entlassung zu einem früheren Zeitpunkt wegen guter Führung annimmt, na ja dann braucht man sich doch nicht wundern wenn nicht mehr allzu viele daran glauben, dass Gesetze und Gerechtigkeit Geschwister sind.

    Gruß
    Karl

  8. Registriert seit
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    Ich bin mir fast sicher, daß sich die Herren als Polizisten zu erkennen gegeben haben.
    ähm,... das weiß SICHER nur der Getötete.
    Wurde von euch schon einmal irgendwer mit einer Schußwaffe bedroht ?

    Es war übrigens eine Razzia des SEK. Wie "weisen" die sich denn aus ? Ich hab immer nur gehört dass sie erst die Türen aufbrechen und sich dann entschuldigen wenn es den falschen trifft.

    Die StA hatte übrigens mit Getöse angekündigt das Ganze als Mord zur Anklage zu bringen.

    Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher dass der Fall anderweitig behandelt worden wäre, wenn der Schütze ein ängstlicher Schützenvereinsvorsitzender gewesen wäre.Ein Fakt , der eindeutig gegen das GG verstößt.
    Populismus und Wirtschaftlichkeit , so glaube ich , sind die Maxime der Staatsgewalten geworden,...

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von dan2511 Beitrag anzeigen
    Es war übrigens eine Razzia des SEK. Wie "weisen" die sich denn aus ? Ich hab immer nur gehört dass sie erst die Türen aufbrechen und sich dann entschuldigen wenn es den falschen trifft.
    es war KEINE Razzia des SEK, sondern eine Durchsuchungsaktion einer Kriminalpolizeilichen Dienststelle, deren ausführendes Organ das SEK ist und zwar aufgrund der "Vorbelastung" des Täters und seiner Bewaffnung und der von ihm zu erwarteten Gefährlichkeit
    Die StA hatte übrigens mit Getöse angekündigt das Ganze als Mord zur Anklage zu bringen.
    Die StA hat nicht getöst, sondern es wird immer versucht, das höchstmögliche infrage kommende Delikt zur Anklage gebracht.
    Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher dass der Fall anderweitig behandelt worden wäre, wenn der Schütze ein ängstlicher Schützenvereinsvorsitzender gewesen wäre.
    SchützenvereinsSpekulation

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Quelle : FAZ
    17. März 2010

    Ein Mitglied der Rockerbande „Hells Angels“ hat in Rheinland-Pfalz einen 42-jährigen Polizisten erschossen. Der 43-Jährige habe bei einer Razzia in Anhausen ohne Vorwarnung durch die geschlossene Tür seiner Wohnung gefeuert und den Beamten eines Spezialeinsatzkommandos tödlich getroffen, teilte die Staatsanwaltschaft in Koblenz am Mittwoch mit. Nach den Schüssen überwältigten Beamte den Angreifer. Die Staatsanwaltschaft wird nach eigenen Angaben Anklage wegen Mordes gegen den 43-Jährigen erheben.
    Klar hat die StA getöst.
    Wie kann ich bevor die Umstände feststehen jemanden öffentlich ,und nur weil er HA ist, so vorführen ?

    ( kennen wir auch vom Kachelmann-Fall und heisst , wenn man es von der Angeklagtenseite aus macht, schlicht und ergreifend "strafbarer Eigennutz")
    Das grundsätzlich das höchstmögliche Delikt verfolgt wird erkennt man tatsächlich an den tausenden in den Knast wandernden Autofahrern. (s.o..... versuchter Totschlag)

    Ja, ich spekuliere ... machen viele die eine vorgefertigte Meinung haben um diese zu rechtfertigen.

    Ich finde , vielleicht mache ich mir das zu einfach , dass das Anlegen verschiedener Maßstäbe erkennbar ist.Das widerspricht irgendwie meinem Gerechtigkeitsverständnis.


 
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