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Vermisse die Freiheit auf dem Motorrad...

Erstellt von donbon, 13.08.2012, 10:28 Uhr · 46 Antworten · 5.852 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    @Donbon :

    Fahr mal eine weile herum mit der dose, ohne klima.
    Steig nachher auf's moped sammt klamotten und denk nochmal druber nach.

    Ich fahre nie ohne ordentliche schutzkleidung. Hab vor ein paar wochen ein sturz gemacht mit 10/15 km/h und bin immer noch froh das ich nichts gebrochen hab.

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    #22
    Zitat Zitat von donbon Beitrag anzeigen
    Ich hoffe du sprichst nicht aus Erfahrung, aber dessen bin ich mir zu 100% bewusst. Es war auch nur eine subjektive Feststellung von mir bei der erwähnten 1km langen Überführungsfahrt. Ich denke ich habe aber auch klar gemacht, dass ich das mit meinem Gewissen prinzipiell nicht vereinbaren kann/will/werde.
    Kann es einfach sein, dass du ein Schisser bist;-)

    Nee, Spaß beiseite: Du brauchst Klamotten, die dein Hobby unterstützen und es nicht behindern. Da geht einiges. Ich habe zum beispiel eine Lederjacke, die ist im Brustbereich perforiert, das ist wie eine Klimaanlage, wenn man fährt.

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    Standard Feeling

    #23
    Und ich habe mich im Frühling beim Überführen einer NC700X mit dieser hingelegt bei max. 30!

    Supraspinatus ab, lange proximale Bizepssehne ab!

    Mag gar nicht dran denken, was ohne meine Klamotten gewesen wäre!

    Daher, nie, nie, und seis nur um die Ecke, ohne!!!
    (Übrigens lief es so: links abbiegen wollen, verkehrsbedingt angehalten, angefahren, erster, zweiter, Schräglage - Fresse! Ursache: Schaufenstermaschine mit eingecremten Riefen, selbst schuld, das hätte ich wissen, sehen müssen! Defekte an den Klamotten: Jacke linker Armel durch bis Protektor, Hose linkes Bein durch bis Protektor, dieser gebrochen!)

    Meine Freiheit ist immer mit Klamotten und wie vor gesagt, angepaßt an die Jahreszeit (und das gibt es auch für kleines Geld, ja sogar zwei, drei Sätze kosten immer noch weniger wie eine Brülltüte und bringen im Gegensatz zu dieser das Feeling Sicherheit fürn Körper und nicht in den Geldbeutel! M:M:!

    lg
    Harald

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    #24
    Südfrankreich war für dich OK. aber für zu Hause schreibst du von Stadtverkehr, 30er Zohnen und Geschwindigkeitsbeschränkungen!
    Fahr do einfach mal dort Moped wo kaum einer merkt wenn du mal StVO +20 Km/h fährst! So unkontrollierte Natur gibt es auch in Deutschland, man muß sie aber suchen und dort wird dir auch die Freiheit wieder begegnen. Mit 2% an lustigen und befreienden Strecken will ich mich nicht zufrieden geben, wo man sich damit begnügen muß , wollte ich nicht wohnen!

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    #25
    Zitat Zitat von MARKUS99 Beitrag anzeigen
    Südfrankreich war für dich OK. aber für zu Hause schreibst du von Stadtverkehr, 30er Zohnen und Geschwindigkeitsbeschränkungen!
    Fahr do einfach mal dort Moped wo kaum einer merkt wenn du mal StVO +20 Km/h fährst! So unkontrollierte Natur gibt es auch in Deutschland, man muß sie aber suchen und dort wird dir auch die Freiheit wieder begegnen. Mit 2% an lustigen und befreienden Strecken will ich mich nicht zufrieden geben, wo man sich damit begnügen muß , wollte ich nicht wohnen!
    Falls Du damit auf meinen Beitrag anspielst - da habe ich mich falsch ausgedrückt
    oder Du hast mich falsch verstanden.

    Hier gibt es nicht nur 2% schöne Strecken - hier sind auch kleine und feine
    Stecken.

    2% der Gesamtfahrstrecke (geschätzt, gefühlt - was auch immer) kommt man
    in den Flow. Den Rest der lustigen Strecken fährt man eben "nur" ....

    Wie gesagt nur meine Meinung.

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    #26
    Zitat Zitat von assindia Beitrag anzeigen
    Falls Du damit auf meinen Beitrag anspielst - da habe ich mich falsch ausgedrückt
    oder Du hast mich falsch verstanden.

    Hier gibt es nicht nur 2% schöne Strecken - hier sind auch kleine und feine
    Stecken.

    2% der Gesamtfahrstrecke (geschätzt, gefühlt - was auch immer) kommt man
    in den Flow. Den Rest der lustigen Strecken fährt man eben "nur" ....

    Wie gesagt nur meine Meinung.
    Warum nur 2% ? Ich gehe mal davon aus das "Flow" den Bereich des Moped fahrens beschreibt bei dem man abschalten und entspannen kann. Da wo man nur noch Freude empfindet und sich die Sorgen des täglichen Lebens abschüttelt.
    Mit 2% davon und den Rest einfach nur fahren fiehle Motorradfahren bei mir durch die Kosten /Nutzen Rechnung. Ich fahre 99% in meiner Freizeit und habe dabei mehr Spaß als einfach nur fahren. Vielleicht fahre ich aber auch einfach lieber Motorrad als du.
    Und wenn ich keine Lust zum fahren habe fahre ich auch mal los und die Lust kommt meistens beim fahren!

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    #27
    Zitat Zitat von MARKUS99 Beitrag anzeigen
    Warum nur 2% ? Ich gehe mal davon aus das "Flow" den Bereich des Moped fahrens beschreibt bei dem man abschalten und entspannen kann. Da wo man nur noch Freude empfindet und sich die Sorgen des täglichen Lebens abschüttelt.
    Mit 2% davon und den Rest einfach nur fahren fiehle Motorradfahren bei mir durch die Kosten /Nutzen Rechnung. Ich fahre 99% in meiner Freizeit und habe dabei mehr Spaß als einfach nur fahren. Vielleicht fahre ich aber auch einfach lieber Motorrad als du.
    Und wenn ich keine Lust zum fahren habe fahre ich auch mal los und die Lust kommt meistens beim fahren!
    Der Flow geht ja schon über den "einfachen" Spaß am Motorradfahren hinaus.

    Es ist genau der Punkt, der zwischen Überforderung und Unterforderung liegt

    Naja - vielleicht bin da doch öfter drin ....

    Solche Sachen lassen sich schwer messen. Möglich, dass Du lieber fährst als
    ich.

    Einig sind wir uns auf jeden darin, dass es bei entsprechend ernsthafter Suche
    schöne Straßen findet auf denen man schön fahren kann.

    Ob es die "Freiheit" ist - vielleicht.

  8. Registriert seit
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    #28
    flow:
    »Der Flow, Helfer und Feind zugleich«,
    heißt es in Professor Bernt Spiegels Buch »Die obere Hälfte des Motorrads.«
    Der tranceähnliche Zustand birgt neben hohen Glücksgefühlen auch Gefahr in sich.

    Schon mal selbst erlebt? Sonntagmorgens in aller Frühe geht«s los. Die Straßen menschenleer. Das Wetter könnte schöner nicht sein. Mit jedem Kilometer läuft es besser. Nur fahren, fahren und fahren. Es gibt nur noch die Straße, das Motorrad und mich. Selten so gut drauf gewesen am frühen Morgen. Da kommt es dann zu Aussagen wie »es flog dahin wie im Traum«, »ich saß bei mir selbst hintendrauf« (beachte: »es flog« und »bei mir hinten drauf« – es war gar nicht mehr ich selbst, der da fuhr), »plötzlich ging alles von allein«, »ich habe alles um mich herum vergessen«,»es lief wie geschmiert«, »mit einem Mal bin ich gefahren wie ein junger Gott«. Hier bahnt sich der berühmte Flow an, oder er ist bereits eingetreten.

    Flow, das ist das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit, was mit einem unbeschreiblichen und manchmal geradezu überwältigenden Glücksgefühl einhergeht. Flow kann sich bei der Ausübung der verschiedenartigsten, mehr oder weniger anstrengenden Tätigkeiten einstellen – Bergsteigen, Operieren, Langstreckenschwimmen, Schachspielen, Joggen, Motorradfahren, Musizieren, Skilaufen, Romanschreiben -, sofern sie nur genügend lange andauern und mit einer gewissen Monotonie ablaufen. Aber es müssen noch einige andere Bedingungen erfüllt sein.
    Erstens:
    Die Tätigkeit muss einwandfrei beherrscht werden. Der noch ungeübte Motorradfahrer wird also höchstens einmal auf ganz leichten Streckenabschnitten in den Flow-Zustand geraten, aber meistens tritt schon vorher eine erschwerende Situation ein, die dann eben nicht mehr mühelos beherrscht wird.
    Zweitens:
    Die Fähigkeiten des Ausübenden müssen genügend beansprucht werden. Beim Motorradfahren darf es also die Strecke dem Fahrer nicht zu leicht machen.
    Drittens:
    Auch die Leistungsbereitschaft, nicht nur die Leistungsfähigkeit – bei den meisten eine ziemlich schwankende Größe - muss im rechten Maß beansprucht werden, da ebenfalls weder Über- noch Unterforderung.

    Damit wird auch deutlich, wieso es bei Rennen, in denen ununterbrochen um Positionen gekämpft wird, kaum einmal zum Flow kommt, dagegen viel eher bei Langstreckenrennen, wo der Flow äußerst hilfreich sein kann, um die Belastung durchzustehen (»es gab keine Gefahren, keine Anstrengung, keine Müdigkeit mehr, nur noch mühelose Leichtigkeit«). Das ist dann die fast trancehafte, totale Konzentration auf ein ganz begrenztes Feld, auf einen winzigen Ausschnitt der Welt, den der Fahrer beherrscht und überblickt, und in dem ihm keine übermächtigen Überraschungen drohen. Sorgen und Gefahren bleiben außerhalb, ebenso wie übergeordnete Ziele, Nutzenerwägungen oder Belohnung. Darum kann der Flow so hilfreich sein. Er macht lang andauernde Belastungen, wenn sie nicht zur Plackerei werden sollen, erst erträglich.

    Aber er kann auch gefährlich werden! Das ist der Flow, in den man unbemerkt hineingleitet, den man vorher vielleicht noch nie erlebt hat, ja von dem man vielleicht noch nie etwas hörte. Er wird dann leicht zum ungeregelten Flow, der bei einem Risikosport enorme Gefahren birgt. Der Ablauf ist verhängnisvoll: Das extreme Wohlbefinden signalisiert dem Fahrer, dass er sich auf einem guten Weg befindet und ruft zugleich nach weiterer Verstärkung. Sein Bewusstseinsfokus wird immer enger, und dadurch werden alle warnenden Stimmen, alle Gefahren, die ja »draußen«, außerhalb des Fokus lauern, ausgeblendet. Entsprechend wächst die Risikobereitschaft immer mehr, und jedes erfolgreich bestandene Risiko vermittelt einen erneuten »Kick«. Die Sache potenziert sich, der Flow »geht durch« und lässt sich schon bald nicht mehr einfangen. Schließlich werden auch Pausen für überflüssig gehalten, stellen sie doch nur die Unterbrechung eines kaum mehr übertreffbaren Zustands dar.

    Deshalb muss die Parole lauten: Stets auf Flow-Symptome achten! Sobald man sie bemerkt: Risiken ganz bewusst zurücknehmen, nicht noch weiter steigern! Aus dem ungeregelten Flow, der durchgeht, einen kontrollierten Flow machen, der mithilft.
    http://www.motorradonline.de/archiv/...er-flow/177013

  9. Registriert seit
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    #29
    Hallo,
    ich mache es so.

    Für die Langen strecken wo ich über 2h Fahre habe ich mein Goretex klamotten. Und nehme auch die GS zum Fahren.

    Alles darunter nehme ich meine Jeans von Rokker und ein Leicht gepolsterte Jacke mit Jethelm auf meiner Chopper.

    Ich selber habe auch immer zwei Gesichter in mir.
    Die eine mag das Reisen und die Langen Strecken (Tagesetappen von 8-9 Stunden).
    Und die andere Seite mag einfach nur Crusen.

    Der Trend zum Zweit Motorrad wird immer mehr.

  10. X-Moderator
    Registriert seit
    05.07.2009
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    3.255

    Standard TOP !!!

    #30
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Freiheit ist doch für jeden so individuell, dass hier eine allgemeingültige Antwort weder möglich, noch zu erwarten ist.

    Wenn du mit Jethelm und in Jeans cruisen möchtest, warum tust du das nicht? wenn es für dich Freiheit bedeutet, dann mach es. (gibt ja noch die Jeans mit Kevlar von Louis)

    Wenn du in die Kiesgrube willst, warum fragst du den Betreiber nicht, ob du am Wochenende mal darfst? oder du läßt das fragen und machst es einfach (interessiert sowieso meist niemand)

    Wenn ich durch den Wald fahren will, dann tu ich es, denn dort wo Reiter, MTB und auch die Traktoren hinkommen, da fahre auch ich und das sogar ohne schlechtes Gewissen.

    Wenn du mich nun fragst, was ich fühle? ich fühle, dass DU dir zuviele Gedanken machst. tu einfach, was dir gefällt und dich glücklich macht und scheiß drauf, was wir hier verzapfen.

    NA,da stimme ich absolut zu!treffender kann man es garnicht beschreiben,amper!!!

    gruss alex


 
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