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wann war die erste mrd-nordkapreise?

Erstellt von arbalo, 07.10.2011, 13:54 Uhr · 6 Antworten · 1.278 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard wann war die erste mrd-nordkapreise?

    #1
    hallo zusammen,

    ich stöbere die tage so durchs netz ua. den wikipedia-artikel übers nordkap.

    da lese ich, daß die nordkapstrasse 1956 eröffnet wurde.

    da stellt sich doch die frage, ob es nicht schon jemand vorher versucht hat und erfolg gehabt hat?

    pkw- reisen würden mich auch interessieren.

    ebenso erste reisen "kruz" nach der eröffnung ( 50er, 60er jahre ).

    hat da jemand etwas für mich?

    mfg

    alex

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Zitat Zitat von arbalo Beitrag anzeigen
    hallo zusammen,

    ich stöbere die tage so durchs netz ua. den wikipedia-artikel übers nordkap.

    da lese ich, daß die nordkapstrasse 1956 eröffnet wurde.

    ....
    mfg

    alex
    Da haben wir, meine Eltern u. ich, ja Glück gehabt. Wir waren 1956 mit VW-Käfer erstmals am Nordkap, mit selbstgenähtem Zelt (auf einer Zeta -Zündapp- Nähmaschine, aus olivgrünen Armeezeltbahnen, mit Gummiboden, das habe ich noch anfangs der 70er bei Motorradtouren genutzt).
    Allerdings sind wir nicht mit Auto auf's Kap (vvlt. war die Straße da noch nicht auf?), sondern ab Hammerfest mit Postschiff bis unter's Kap, mit Kutter zum Anleger, und dann eine steile Treppe zu Fuß hoch auf's Kap.
    Und dann lag da noch ein Schiff der Arosa Linie, riesig gegenüber dem Postschiff.
    War aufregend für einen sechsjährigen Steppke!

    Grüße
    Uli

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    Standard

    #3
    wende dich mal an bernd tesch. der sollte das wissen.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Da haben wir, meine Eltern u. ich, ja Glück gehabt. Wir waren 1956 mit VW-Käfer erstmals am Nordkap, mit selbstgenähtem Zelt (auf einer Zeta -Zündapp- Nähmaschine, aus olivgrünen Armeezeltbahnen, mit Gummiboden, das habe ich noch anfangs der 70er bei Motorradtouren genutzt).
    Allerdings sind wir nicht mit Auto auf's Kap (vvlt. war die Straße da noch nicht auf?), sondern ab Hammerfest mit Postschiff bis unter's Kap, mit Kutter zum Anleger, und dann eine steile Treppe zu Fuß hoch auf's Kap.
    Und dann lag da noch ein Schiff der Arosa Linie, riesig gegenüber dem Postschiff.
    War aufregend für einen sechsjährigen Steppke!

    Grüße
    Uli
    saugeil! solche storys liebe ich

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    #5
    Zitat Zitat von arbalo Beitrag anzeigen
    hallo zusammen,

    ich stöbere die tage so durchs netz ua. den wikipedia-artikel übers nordkap.

    da lese ich, daß die nordkapstrasse 1956 eröffnet wurde.

    da stellt sich doch die frage, ob es nicht schon jemand vorher versucht hat und erfolg gehabt hat?

    pkw- reisen würden mich auch interessieren.

    ebenso erste reisen "kruz" nach der eröffnung ( 50er, 60er jahre ).

    hat da jemand etwas für mich?

    mfg

    alex
    wenn ich hier Ulis Geschichte lese, traue ich mich ja kaum von 1982 zu berichten. Jedenfalls fing mit der Tour für uns die "ELCH - Story" an. In sechs Wochen mit dem Citroen - auch schon GS über Norwegen und Schweden zum Nordkap (die Straßenverbindung Kiruna - Narvik gab es noch nicht) und über Finnland zurück. Unterwegs noch kurz am "Eisernen Vorhang" bei Ivalo geschnuppert, den GS geschrottet - hielt halt nicht soviel aus wie unsere GSen heute - aber bis nach hause und dann zum Schrotthändler kamen wir noch....

    Zum Nordkap nahmen wir noch die Fähre nach Honningsvag, den Tunnel gab es noch nicht. Und am Nordkap stand ein Kiosk und kein Visitors Center. Aber die Bustouris waren uns da schon zu viel.....

    Die erste Fähre zurück aufs Festland ging morgens um 4:00 Uhr und dafür lohnte es sich nur schnell das Überzelt unseres Kaufhauszelts auf zu bauen...

    Aber schee wars!!!!!!!!!!!
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken nordkap.jpg  

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von elch Beitrag anzeigen
    wenn ich hier Ulis Geschichte lese, traue ich mich ja kaum von 1982 zu berichten. Jedenfalls fing mit der Tour für uns die "ELCH - Story" an. In sechs Wochen mit dem Citroen - auch schon GS über Norwegen und Schweden zum Nordkap (die Straßenverbindung Kiruna - Narvik gab es noch nicht) und über Finnland zurück. Unterwegs noch kurz am "Eisernen Vorhang" bei Ivalo geschnuppert, den GS geschrottet - hielt halt nicht soviel aus wie unsere GSen heute - aber bis nach hause und dann zum Schrotthändler kamen wir noch....

    Zum Nordkap nahmen wir noch die Fähre nach Honningsvag, den Tunnel gab es noch nicht. Und am Nordkap stand ein Kiosk und kein Visitors Center. Aber die Bustouris waren uns da schon zu viel.....

    Die erste Fähre zurück aufs Festland ging morgens um 4:00 Uhr und dafür lohnte es sich nur schnell das Überzelt unseres Kaufhauszelts auf zu bauen...

    Aber schee wars!!!!!!!!!!!
    Hört sich gut an, ein echtes "GS"-Abenteuer .
    Das Problem mit den Bustouris hat sich seither noch verschärft (in vier Tagen u. Nächten rauf u. runter , Postkarte im überfüllten Visitorcenter schreiben ...). Die aufgereihten Womos mit auf die Mitternachtssonne wartenden Insassen halte ich aber nicht für besser.

    Die Fähre war zuerst Russenes-, dann Repvag-Honnigsvag (habe ich in den 70ern noch genutzt), irgendwann war's dann Kafjord-Honnigsvag, ab '99 war der Tunnel offen, die (Auto-)Fährverbindung wurde m.W. eingestellt. Fähre hat deutlich mehr Spaß gemacht, meine Meinung.
    Wir sind '56 mit Fähre Travemünde-Trelleborg nach Schweden, dann durch Schweden an der Küste hoch, durch Finnland (Rovaniemi-Ivalo-Inari ..) und durch Norwegen u. Schweden wieder zurück. Für mich waren (u. sind) Norwegen u. Finnland nach wie vor meine Lieblingsländer, in denen ich oft im Urlaub war. Italien habe ich nur einmal, als 16-jähriger, mit meinem Vater befahren (bis Sizilien inkl. runter), danach jahrzehntelang nicht besucht. Während "Deutschland" Mitte der '50er anfing Italien zu bevölkern, fuhren wir nach Norwegen o. Finnland, zum Skilanglauf, zum wandern, angeln, mit Klepper Faltboot u. Wiking Schlauchboot + Evinrude Fastwin den Oslofjord, Inarisee u. div. andere Seen unsicher machen.... Ab '69 war's dann haupts. erstmal Frankreich (Motorradfahren bei Sonnenschein, französich konnten wir, motorradfahrende Klassenkameraden, auch, da war die Wahl einfach). Norwegen stand etwas hintan, wurde aber auch weiterhin mit Motorrad (und im Winter mit Auto) befahren.
    Ich habe noch heute Kartenmaterial von 1956, das mein Vater u. meine Mutter damals benutzt haben. Das Deckblatt einer Karte von '58 (die war direkt greifbar) habe ich mal angehängt, herausgegeben von der norwegischen Verkehrszentrale. Sieht lustig aus, für unser heutiges Verständnis.


    Grüße
    Uli
    p.s.
    Die Maschine des Polizisten sieht verdächtig nach Harley aus, der Roller dürfte Vespa sein, VW-Käfer muss man nicht erklären, ein roter Opel Kapitän ?, oben ein Mercedes 180 als Vorbild, das Cabrio ???
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken norwegenkarte_1958_komprimiert.jpg  

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Um mal wieder zum Thema zurückzukommen:
    Ich habe beim Stöbern im Netz folgenden Buchtitel gefunden:

    Elfriede Steiner "Ein Mädchen sieht Europa"

    Ist im Link unter Pos. 25 zu finden, stammt von 1956 (die haben wir nicht getroffen, das wüsste ich, motorisierte Zweiräder, die damals, als immer noch normales Transportmittel, überall rumstanden, faszinierten mich bereits im zarten Alter von 6 Jahren).
    Getroffen und mehrfach mitgenommen, haben wir zwei junge Saarländerinnen, die als Anhalterinnen zum Nordkap unterwegs waren. Es gab in Norwegen, Schweden u. Finnland kaum deutsche Reisende zu der Zeit (und wirklich freundlich begrüßt wurden sie, wenigstens in Norwegen, teilw. Jahrzehnte später noch nicht).

    Grüße
    Uli


 

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