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Wassersäule und Motorradwaschstrasse

Erstellt von elendiir, 29.06.2006, 19:12 Uhr · 4 Antworten · 1.240 Aufrufe

  1. elendiir Gast

    Standard Wassersäule und Motorradwaschstrasse

    #1
    Servus,

    das muss ich jetzt noch kurz loswerden.
    Ich komme gerade vom . Habe dort meine Q mit dem neuen Hinterradantrieb abgeholt. Schon auf der Hinfahrt haben mich Cumulonimbus, also die richtig dicken schwarzen tiefhängenden Gewitterwolken, begleitet.
    Gut, dass mein Regenkombi in der Hecktasche der Q steckte. Mit etwas unguter Vorahnung, habe ich den dann auch vorsichtshalber mal angezogen. Aber im Gegensatz zu sonst – Schwitzen im Regenkombi, da sich nach dem Anlegen die Wolken sofort ins Nichts auflösen- fing es doch leicht zu Regen an. Na ja, was soll’s, passiert mir ja doch öfters.

    Dann aber durfte ich lernen, woher der Begriff Wassersäule ursprünglich kommt. Wasserfontänen die wohl aus Eimern oder aus Feuerwehrschläuchen stammen mussten. Petrus wollte wohl einen neuen Rekord aufstellen: wie viel Wasser kann ich pro Zeit- und Flächeneinheit da runterkübeln bzw. wie viel Wasser braucht Noas Arche zum Ablegen. Eine Waschstrasse ist da ja nix dagegen.

    So richtig zur Sache ging es dann aber erst auf offener Strecke: eine Bundesstrasse ohne Baum und Strauch. Was machen die dummen Dosentreiber: richtig „Notbremsung“ auf „freier“ Strecke, Warnblinker an und mitten auf der Fahrbahn stehen bleiben. Super Idee.
    Was macht der arme Motorradfahrer: richtig: sich in den Helm zurückziehen, Geschwindigkeit anpassen und weiterfahren bzw. durch parkende Autos schlängeln. Die Sicht war erstaunlicher Weise doch noch recht gut. Durch die Wassermassen entstand so was wie ein Wasserfilm auf dem Visier.

    Naja irgendwann war wohl kein Wasser mehr übrig. Kurz vorm Ziel, kein Regen, trockene Strassen dafür aber stark böiger Wind. Nach der Waschung das Trockengebläse umsonst.
    Der neue Hinterradantrieb hat sich jetzt sofort ins Bild der Rest-Q eingepasst. Die ist jetzt endlich mal wieder etwas sauberer, der neu glänzende Endantrieb etwas eingesifft. Er sticht also nicht mehr so raus.

    Fazit für alle: Regenkombis sind super (darunter war ich trocken), Daytona Stiefel 100% wasserdicht und Handschuhe sollte man nicht über den Regenkombi tragen (richtig das Wasser läuft sonst da rein, aber nicht mehr raus!).

  2. Registriert seit
    15.04.2006
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    1.418

    Standard

    #2
    Zitat Zitat von elendiir

    So richtig zur Sache ging es dann aber erst auf offener Strecke: eine Bundesstrasse ohne Baum und Strauch. Was machen die dummen Dosentreiber: richtig „Notbremsung“ auf „freier“ Strecke, Warnblinker an und mitten auf der Fahrbahn stehen bleiben. Super Idee.
    Nicht wirklich oder???

  3. Registriert seit
    17.05.2006
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    342

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    #3
    30 m/s Auf-/Abwind im CB sind schon was, gelle? Mich hat letzt eine Böenwalze hopp genommen auf der A61, ein richtig schönes Ardennengewitter kam da angetrommelt.

    Hast Du auch die Regenpelle von BMW? War die auch am Hals dicht, zwischen Helm und Kragen? Würde mich mal interessieren, habe mir die nämlich auch gerade gekauft. Die von Harley hatte eine Kapuze, die unter den Helm kam. Die Idee finde ich eigentlich gut.

    Die Daytonas sind wirklich klasse und absolut dicht. Da kannste noch so schwitzen, es läuft nix raus

  4. Chefe Gast

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    #4
    @elendiir
    Na, obwohl das nicht so mein Ding ist, kann ich da noch einen drauflegen:
    Bin vor 10 Tagen ebenso durchgespült worden, mit dem Unterschied, dass da oben wohl jemand der Meinung war, wenn der Kerl schon mit Protektoren unterwegs ist, können wir ihn auch mit Eisbollen bewerfen...
    Ich sags Dir, da wo die Protektoren sind (die kleinste Fläche des Anzugs) merkt man fast nix, aber da wo keine sind (natürlich die viel grössere Fläche) kann man nachher blaue Flecken zählen. Und nach Murphies Gesetz war logischer weise kein Baum, kein Strauch, kein gar nix zum unterstellen da.
    Und wie Du treffend bemerkt hast, die Dosen stehen kreuz und quer auf der Strasse rum und trauen sich keinen Meter mehr weiter...
    Mopedfahrer dagegen sind hier die wahren Helden im Strassenverkehr. Sie trotzen hartnäckig den grössten Widrigkeiten, als da sind: Stürme, Sturzfluten, Eisbeschuss, fliegende Äste und dergleichen mehr... wenigstens ist mit unseren Teerschneidern die Aquaplaning-Gefahr nicht so groß

  5. elendiir Gast

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    #5
    Moin,

    die Handschuhe und der Kragen vom Helm sind immer noch nass. Egal, dafür hab ich ja ein Ersatzpaar und noch einen alten Schubert!
    Zitat Zitat von Fischkopf
    Nicht wirklich oder???
    Doch. einer hat angefangen, die meisten dann mitgemacht. Die paar die weiterfahren wollten, konnten das teilweise wegen des Gegenverkehrs leider nicht!

    Zitat Zitat von FlyingCircus
    Hast Du auch die Regenpelle von BMW?
    Leider nein. War einer von der besseren von Tante Louise oder so. Egal. Ein Ganzkörperkondom, aus 100% Plastik. Hält den Regen ab, die Körperausdünstungen aber auch drin. Der Abschluss oben war dicht. Nur das Wasser, das über das Visier nach unten abgelaufen ist, hat sich teilweise in den Helmkragen verzogen. Drum ist der noch nass.

    Zitat Zitat von Chefe
    ...können wir ihn auch mit Eisbollen bewerfen...
    Das klingt auch nicht gerade kuschelig. Irgendwie gemein. Immerhin gab's bei dir keine Beulen im Dach und mit den blauen Flecken kann man super gut angeben (Kriegsverletzung oder sonstige Heldentaten) bzw. sich von seiner Holden verarzten lassen

    Zitat Zitat von Chefe
    ... Mopedfahrer dagegen sind hier die wahren Helden im Straßenverkehr
    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen (oder heißt es bei solch einem Wetter nicht besser die armen Schweine?).