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Weehly auf der GS

Erstellt von Luzus, 05.02.2008, 20:07 Uhr · 43 Antworten · 4.809 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Weehly auf der GS

    #1
    Hallo Leute,

    der Weehly scheint salonfähig zu werden; Charly Boorman z.B. legt in LWD sogar auf einer 12GSA (!) einen nach dem anderen auf´s Parkett.

    Und soooo wahnsinnig schwer in der Ausübung sieht´s auch "eigentlich" gar nicht aus.

    Will mich mal gaaaaaanz langsam an das Thema herantasten.

    Deshalb frag ich die KÖNNER hier im Forum mal, ob sie irgendwelche Tipps für Weehlygreenhorns geben können?
    (Damit man beim ersten Versuch nicht gleich Dreck schlucken muss!)


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    Standard

    #2
    moin,

    ich hab das hier in unserem lokalen forum gefunden:

    http://www.motorrad-goettingen.de/wb...&threadID=1878

    Es gibt 2 Meinungen. Die erste ist, Hahn zu, Hahn auf, reissen und hoch = Powerwheelies. Total gefährlich und nicht zu empfehlen. Weil: Die grösste Kraft (Drehmoment) muss auf den ersten Zentimetern aufgebracht werden. Dies in einem Bereich, in dem das Motordrehmoment noch relativ gering ist.
    Je höher die Kiste kommt, desto geringer ist die nötige Kraft, dh sie kommt schneller. Dazu dreht der Motor weiter in Bereiche, in denen das Drehmoment grösser wird. Dies alles führt dazu, dass die Kiste exponentiell schnell kommt, je höher man kommt. Also: Hände weg von Powerwheelies. Totaler Quatsch. Wie gehts richtig: Ausführliche Beschreibung unter uponone.com unter "how toes" Phuzzygnu. Guide to Wheelies.
    Nur kurz: Jede Kiste, die mehr als 20PS hat, kriegt man hoch.
    Es gi´bt einiges zu beachten, was ich näher beschreiben kann,
    aber mal die grundsätzlichen Dinge: Das ALLERWICHTIGSTE:
    Fuss auf die Fussbremse setzen. Kommt sie zu hoch, Bremse treten, dann kommt sie wieder runter. Das muss in Fleisch und Blut übergehen! Üben, üben ! Auch einen langsamen Wheelie kontrolliert man mit der Fussbremse, nicht mit dem Gas ! Hoch kommt sie folgendermassen: Etwa 20kmh schön grade fahren. (Verwackelte Wheelies SOFORT abbrechen). Knie an den Tank, normale Sitzposition. Kupplung ziehen, leicht Gas geben. Dann Kupplung zügig loslassen. Nicht total springen lassen. Wahrscheinlich macht sie garnichts. Mehr Gas. Kupplung schneller kommen lassen. Stück für Stück, in kleinen Schritten. Irgendwann kommt sie hoch. Schreck ! An die Fussbremse denken ! Üben Sie runterzubremsen. Zentimeter für Zentimeter kommt ihr höher. NIE die Füsse von den Rasten nehmen ! Geht meist in die Hose !
    Nicht zu schnell werden. Lieber nochmal neu anfangen. Zu Anfang werden es nur Beschleunigungswheelies.
    Am besten eignet sich ne Enduro, kommt leichter hoch und ist nicht so teuer wenn ihr sie hinschmeist. Wer ernsthaft höher hinaus möchte, sollte an einen crashcage, Sliderz, spoolers und ne 12oclock bar denken. Das kollidiert aber
    mit dem TÜV dh läufts auf ne Trainingsmaschine hinaus.
    Ziel ist, mit konstanter Geschwindigkeit am Kippunkt zu fahren (slow wheelies). Beschleunigt Ihr, seid Ihr noch davor. Am Kippunkt ist man ungefähr dann, wenn die Vorderradgabel waagerecht steht. Ist man im ersten Gang schon relativ hoch, sollte man üben sofort beim Hochkommen in den zweiten zu kommen. Bischen Druck von unten auf den zweiten, wenn sie hoch genug ist leicht das Gas wegnehmen, dann flutscht der 2. wie Butter rein. Kupplung unnötig ! Sinn macht auch, Kupplungs und Bremshebel abzusägen. Man braucht jeweils nur die zwei inneren Finger dafür und beim Betätigen drücken die Hebel nicht auf die beiden äusseren, die man so auch permanent am Lenker hat, bzw haben muss, wenn man sowas wie einen hohen wheelie fahren will.
    Das ist längst nicht alles, was man wissen muss, aber ein Einstieg. Es gibt auch Wheeliekurse, die man besuchen kann, wenn man das Lernen will. Unter Anleitung von wirklichen cracks. Ein bischen helfen kann ich aber schon.
    Ach so: Stehende Wheelies: Auf beiden vorderen Rasten zu stehen ist schwierig. Den linken Fuss auf der hinteren Raste, den rechten auf der Fussbremse geht. Aber besser erst im Sitzen probieren. NIE VERGESSEN: Fuss auf die Fussbremse ! Das ist eure Notbremse und das Kontrollinstrument !
    kann man prinzipiell alles mit der GS auch machen, nur wenns nicht klappt wirds entsprechend teuer
    auch zu bedenken: die trockenkupplung der GS mag das nicht so gerne wie eine nasskupplung anderer moppeds.

    für den winter 2008/09 hab ich mal an die anschaffung eines übungsspielzeugs angedacht

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    Standard ganz wichtig

    #3
    soweit vorhanden asc ausschalten, sonst wirds nix!!!

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    Standard

    #4
    was ist asc

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    #6
    wer's braucht

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    #7
    bitte nicht schon wieder diese diskusion, hatten wir mehrfach, läuft bestimmt noch irgendwo parallel!
    p.s. wer "braucht" nen wheelie?

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    #8
    ich weiss was ich mit der Bemerkung verursachen kann
    Im richtigen Leben bin ich ja auch ein ABS Freund und wahrscheinlich würde ich auch ein Traktionskontrolle lieben lernen.

    Gruß
    Martin

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    #9
    Chris Pfeiffer hat in einer der beiden großen (MO oder MOTORRAD) einen Wheele "Lehrgang" drin gehabt. Da stehts ganz gut beschrieben und wenn man es so macht braucht man auch seine Kupplung nicht zu strapazieren. Es ist kein großes Problem die dicke GS aufs Hinterrad zu stellen. Allerdings habe ich nicht zu lange mit meiner GS geübt und das Wheele lernen auf den Zeitpunkt verschoben wo ich auch eine alte Kiste habe.

    Ich glaube Chris Pfeiffer hat seine Lehrgänge z.T. im Internet einfach mal googeln...

  10. Wienerwilhelm Gast

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    #10
    In Zeiten, wo wir noch in Wheelies gemacht haben, das heisst mit 125er Dreigang-Sachsmotoren Trial gefahren sind, hat man zu einem Wheelie hinten einen grösseren Zahnkranz gebraucht und ein Grasbüschel.
    Grasbüschel?
    Stehend (da Trialsitzbank) zum Grasbüschel hinrollen, unmittelbar davor Gabel einfedern, fest Gas geben und beim Erreichen des Grasbüschels am Lenker ziehen - reissen.

    Und schon bist in der Höhe. Und die kleinen Mäderln schauen.

    So werden sie auch noch heute schauen, wenn Du Dich mit 250 Kilo am Boden wälzst.


 
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