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weniger Schmerzensgeld ohne Schutzkleidung

Erstellt von Zörnie, 02.10.2009, 10:02 Uhr · 63 Antworten · 6.733 Aufrufe

  1. Baumbart Gast

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    #51
    solange es von tumben Straßenverwaltungen keinen Schadenersatz/Schmerzensgeld gibt wenn einer auf dem Bitumenmist ausrutscht oder sich trotz Schutzkleidung an gefährlichen Leitplanken den Kopf abschneidet sollte man schön bei direkter Ursache und Wirkung bleiben und nich nach der 1. oder 2. Ableitung zahlen.

  2. Registriert seit
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    #52
    Wow, dass ist ja eine verdammt heisse Diskussion hier Da haut man sich die juristischen Argumente nur so um die Ohren und auch in tiefere Regionen Bei aller rechtlichen Würdigung gebe ich jedoch eins zu bedenken:

    Es ist sch...egal, ob ich nacher 25.000.- oder nur 14.000.- EUR als "Schmerzensgeld" erhalte, denn davon werden meine Hautablederungen auch nicht kleiner und meine Schmerzen und Beeinträchtigungen nicht geringer.

    Wenn sich also jemand dazu entscheidet, ohne Schutzkleidung zu fahren, damit auch niemanden gefährdet (außer sich selbst natürlich) so soll er doch. Aber dann bitte schön, soll er auch manns genug sein, hinterher die Konsequenzen zu tragen und nicht vom "coolen Biker" zum ".............." mutieren und darüber lamentieren, dass ihm ein nicht so verständnisvolles Gericht den Schadenersatzanspruch wegen Mitverschuldens gekürzt hat. Dass Schutzkleidung insbesondere großflächige und nur schwer zu behandelnde Hautverletzungen vermeiden kann, muss ja wohl nicht ernsthaft in Frage gestellt werden.

    Als ich im Jahre 1985 leider dass zweifelhafte Vergnügen eines mehrwöchigen Krankenhausaufenthalts hatte, nachdem mir ein Dosist die Vorfahrt nahm, mein linker Arm zwischen Lenker und Beifahrertür hängen blieb und hierbei unschön verformt wurde, lieferten sie auch ein junges Mädel ein, dass sich eine Woche zuvor in Südfrankreich auf einer Schotterstrasse hingelegt hatte. Sie wollte ja nur schnell mit Trägertop, kurzer Hose und Badelatschen in den nächsten Ort fahren um Brötchen zu holen.... Die Hautabschürfungen an Armen und Beinen waren schon beeindruckend und vor allen die abgestorbene, schwarze, etwas verbrannt aussehende und von den französischen Ärzten nicht entfernte Haut lies das Mädel nicht mehr ganz so gut aussehen. Wer so was schon mal "in natura" gesehen hat, wird sich bestimmt nicht mehr ohne Schutzkleidung auf`s Möpi setzen.

  3. Registriert seit
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    #53
    Zitat Zitat von GS Bär Beitrag anzeigen
    Aber dann bitte schön, soll er auch manns genug sein, hinterher die Konsequenzen zu tragen und nicht vom "coolen Biker" zum ".............." mutieren und darüber lamentieren, dass ihm ein nicht so verständnisvolles Gericht den Schadenersatzanspruch wegen Mitverschuldens gekürzt hat. Dass Schutzkleidung insbesondere großflächige und nur schwer zu behandelnde Hautverletzungen vermeiden kann, muss ja wohl nicht ernsthaft in Frage gestellt werden.
    Hallo Andreas,

    wo hat hier jemand zum .............. mutiert und lamentiert? Ich finde das nirgends. Ansonsten mag es deine Meinung sein, dass eine Anspruchskürzung in Ordnung ist, diese eigene Meinung steht ja auch jedem zu.

    Das bedeutet aber nicht, dass dies der geltenden Rechtslage bzw. Rechtssprechung entspricht. Aber im Gegensatz zu Kroni behauptest du das ja auch nicht und machst das hier so wie praktisch alle anderen auch, halt schreiben was man so denkt.

    Extremisten muss man aber jedenfalls dann kontern, wenn sie sich auf unzutreffende Fakten berufen.

    An eines aber sollten alle Biker denken. Mit jeder einzelnen Zustimmung zu einer nicht wirklich erforderlichen Anwendung von Regeln oder wie auch immer gegen Motorradfahrer schubst ihr das Tor immer weiter auf, damit sich die Öffentlichkeit mehr als nötig gegen Motorradfahrer richtet. Von der Thematik Mitverschulden wg. unzureichender Schutzkleidung ist es meines Erachtens aus der Sicht der Nichtmotorradfahrer nur ein klitzekleiner Schritt Richtung Mitverschulden wegen Motorrad fahren an sich, weiß doch schließlich jeder, dass es in der Dose sicherer wäre... und so viele Richter fahren nunmal nicht Motorrad.

    Schon erstaunlich, wie einzelne inständig dabei sind, am Grab für das eigene Hobby mit zu schaufeln.

  4. Registriert seit
    30.08.2007
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    1.397

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    #54
    Zitat Zitat von GS Bär Beitrag anzeigen
    Es ist sch...egal, ob ich nacher 25.000.- oder nur 14.000.- EUR als "Schmerzensgeld" erhalte, denn davon werden meine Hautablederungen auch nicht kleiner und meine Schmerzen und Beeinträchtigungen nicht geringer.
    sollte sich mal jemand die muehe machen und fuer den fall das du jemals
    ohne eigenes verschulden vom krad geholt wirst (was schade waer) bei
    der bemessung des schmerzensgeldes vor augen halten (vor deine in dem
    fall).

    Wenn sich also jemand dazu entscheidet, ohne Schutzkleidung zu fahren, damit auch niemanden gefährdet (außer sich selbst natürlich) so soll er doch.
    und wenn es nach dem LG Frankfurt geht, ist Motorradfahren an sich schon
    ein Verschulden gegen sich selbst. Ende Gelaende. Wer sich durch das
    Kradfahren selber schon so in Gefahr begibt, der soll gefaelligst im Fall des
    Falles (von dem ich wiederum nciht hoffe, dass er eintritt) sein dummes
    Maul halten (Monaco Franze), schliesslich ist er selber schuld.
    LG Frankfurt Az.: 2-20 O 88/06


    Aber dann bitte schön, soll er auch manns genug sein, hinterher die Konsequenzen zu tragen und nicht vom "coolen Biker" zum ".............." mutieren und darüber lamentieren, dass ihm ein nicht so verständnisvolles Gericht den Schadenersatzanspruch wegen Mitverschuldens gekürzt hat.
    es gibt kein mitverschulden wenn mich einer ueber den haufe faehrt. als
    ich okt. 2005 vom bock geholt wurde (in voller ruestung) haette ich da
    mehr bekommen wenn ich leder statt textil angehabt haette? in deinen
    augen muss das zwangslaeufig so sein, denn ohne vorgeschriebene art
    und umfang des schutzes ist JEDER schutz automagisch zu wenig. es kann
    nicht anders sein.

    Dass Schutzkleidung insbesondere großflächige und nur schwer zu behandelnde Hautverletzungen vermeiden kann, muss ja wohl nicht ernsthaft in Frage gestellt werden.
    deine heissgeliebte schutzkleidung naeht auch abgetrennte gliedmassen
    wieder an, vermute ich mal. auch da wird sich einer finden, der eine wie
    auch immer geartete orthese zu tage foerdert, die GENAU diese verletzung
    dann minimiert oder verhindert haette.

    Als ich im Jahre 1985 leider dass zweifelhafte Vergnügen eines mehrwöchigen Krankenhausaufenthalts hatte, nachdem mir ein Dosist die Vorfahrt nahm, mein linker Arm zwischen Lenker und Beifahrertür hängen blieb und hierbei unschön verformt wurde, lieferten sie auch ein junges Mädel ein, dass sich
    siehe orthese ... keinen roten heller haette man dir geben sollen.

    gut aussehen. Wer so was schon mal "in natura" gesehen hat, wird sich bestimmt nicht mehr ohne Schutzkleidung auf`s Möpi setzen.
    darum gehts aber nciht. kaum einer hier bestreitet den sinn von schutz
    durch geeignete kleidung aber genau DAS ist hier das problem. diese
    entscheidung, was man im augenblick fuer sich persoenlich als notwendigen
    schutz fuer eine kraftradfahrt (und nur fuer diese) erachtet, obliegt dem
    fahrer.

  5. Registriert seit
    06.02.2008
    Beiträge
    288

    Daumen hoch

    #55
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Hallo Andreas,


    An eines aber sollten alle Biker denken. Mit jeder einzelnen Zustimmung zu einer nicht wirklich erforderlichen Anwendung von Regeln oder wie auch immer gegen Motorradfahrer schubst ihr das Tor immer weiter auf, damit sich die Öffentlichkeit mehr als nötig gegen Motorradfahrer richtet. Von der Thematik Mitverschulden wg. unzureichender Schutzkleidung ist es meines Erachtens aus der Sicht der Nichtmotorradfahrer nur ein klitzekleiner Schritt Richtung Mitverschulden wegen Motorrad fahren an sich, weiß doch schließlich jeder, dass es in der Dose sicherer wäre... und so viele Richter fahren nunmal nicht Motorrad.

    Schon erstaunlich, wie einzelne inständig dabei sind, am Grab für das eigene Hobby mit zu schaufeln.
    So isses!!

  6. Registriert seit
    16.09.2004
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    #56
    Der konsequente Ruf nach gesetzlich geregelter Schutzausrüstung beim Motorradfahren, welcher hier ab und zu laut wird erstaunt mich doch sehr.
    Fährt Niemand von Euch Fahrrad?
    Schiebt Ihr bergab?
    Wie schnell ist man auf Asphalt mit dem Rad 50-70 km/h unterwegs und mit dem MTB auf Schotter sind 50 km/h auch schnell erreicht. Natürlich fährt fast Jeder mit Radhelm und Handschuh, aber tragt Ihr bei den Tempi einen FF-Helm, Protektoren etc. auf dem Radl (ich meine jetzt keinen Bikeparkeinsatz sondern normale flotte Abfahrten bei einer Radtour)? Die Haut sieht nach einem Sturz mit dem Rad genauso unschön aus wie beim Kradsturz auf dem Weg zum Bäcker in Jeans.
    Was tragt Ihr beim Skifahren außer Helm und Rückenprotektor noch zum Schutz? Oder tragt Ihr da etwa gar keinen Rückenprotektor
    Soll man nun jedes Risiko gesetzlich regeln? Wo anfangen und wo aufhören?

    Ich bin froh, daß es kein Gesetz mit CE-Vorschriften für Motorradschutzkleidung gibt, selbstbestimmtes Fahren und eigenverantwortliche Verhaltensweise scheinen mir sinnvoller.
    Fahre nicht mit Shorts und FlipFlops aber zum Einkaufen ums Eck im Ort durchaus mal mit Jeans, Jethelm und Airflowjacke. Und im Sommer zu Terminen auch oft mit der BMW-Jeans, welche natürlich nicht ganz so schützen kann wie ein sehr guter Lederanzug.

  7. Registriert seit
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    262

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    #57
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    ...
    An eines aber sollten alle Biker denken. Mit jeder einzelnen Zustimmung zu einer nicht wirklich erforderlichen Anwendung von Regeln oder wie auch immer gegen Motorradfahrer schubst ihr das Tor immer weiter auf, damit sich die Öffentlichkeit mehr als nötig gegen Motorradfahrer richtet. Von der Thematik Mitverschulden wg. unzureichender Schutzkleidung ist es meines Erachtens aus der Sicht der Nichtmotorradfahrer nur ein klitzekleiner Schritt Richtung Mitverschulden wegen Motorrad fahren an sich, weiß doch schließlich jeder, dass es in der Dose sicherer wäre... und so viele Richter fahren nunmal nicht Motorrad.

    Schon erstaunlich, wie einzelne inständig dabei sind, am Grab für das eigene Hobby mit zu schaufeln.
    Damit kannst Du dich dann aber direkt an all dijenigen wenden, die mit offener Tüte über die Gasse fegen und Selbige für ne Rennstrecke halten. Aber dazu gibt es ja auch schon jede Menge Beiträge....

  8. Registriert seit
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    #58
    Ich finde es immer wieder seltsam, daß bei einer Diskussion immer die schlimmsten und übelsten Fallstudien herangezogen werden, um den eigenen Standpunkt zu untermauern. So zum Beispiel diese Mädels mit Asfalträude, die sich wirklich in äußerst luftigem Outfit auf die Schnauze legen und sich hinterher kaum mehr wieder erkennen.
    Für manche ist auch schon der Ersatz der Lederhose gegen eine Jeans das Übelste an Leichtsinn, was Moppedfahrer tun kann. Ich denke doch, daß jeder diesbezüglich ein eigenes Sicherheitsempfinden hat, was noch angemessen ist und was nicht. Wenn ich durch die Stadt mit allgemeinem Tempo 50 fahre, kann ich in meinen Augen durchaus auch in Jeans und restlicher Vollausrüstung fahren. Natürlich ist der Sicherheitsfaktor noch einen Schlag größer, wenn ich mit Lederhose fahre. Auch werde ich wohl kaum risikofreudig um die Ecken gurken, sondern mein möglichstes wie sonst auch tun, um einen Crash zu vermeiden.

    Wer von uns würde denn tatsächlich nur in T-Shirt, Shorts, Sandalen, den Helm mit offenem Gurt durch die Gegend düsen?

  9. Registriert seit
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    #59
    Zitat Zitat von Wurtzel Beitrag anzeigen
    Damit kannst Du dich dann aber direkt an all dijenigen wenden, die mit offener Tüte über die Gasse fegen und Selbige für ne Rennstrecke halten. Aber dazu gibt es ja auch schon jede Menge Beiträge....
    Hallo,

    stimmt, genau so ist es. Ich fahre mit Originaltüte und zwar ab und an mit ordentlicher Schräglage, aber tempomäßig zumindest meist im gemäßigten Bereich.

    Ich suche stets den gepflegten Kontakt zu Atuofahrern, bedanke mich für jede auch nur vermutbare Wahrnehmung meinerseits, wenn einer etwas Platz macht oder wie auch immer.

    Ich - nur ich - bin der vorbildliche Motorradfahrer und lasse mir nie etwas zu Schulden kommen, jedenfalls nicht in Deutschland, sofern man mal davon absieht, dass ich ein Depp sein soll, weil ich mit Stoffhose in die Stadt fahre.

  10. Registriert seit
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    630

    Standard

    #60
    Hallo Christian,

    ich habe nicht gesagt, dass ich eine Anspruchskürzung bei fehlender Schutzkleidung befürworte. Auch ich halte die Entscheidung des OLG für verfehlt. Ich wollte mit meinem Beitrag lediglich auf das Risiko hinweisen, dass sich auch andere Gerichte dieser Auffassung anschließen könnten, zumal die Versicherer derartige "Argumente" ja litaneiartig zwecks Anspruchskürzung verwenden.

    Offensichtlich ist mein Beitrag auch etwas missverstanden worden, wie die Reaktion der PFARRERSTOCHTER zeigt. Da regt er sich über die "Moralapostel" hier im Forum auf und gleichzeitig drischt er mit teilweise unsinnigen Vergleichen und "Argumenten" auf alle ein, die nicht SEINER Meinung sind. Dabei sollten doch gerade TÖCHTER von PFARRERN Nächstenliebe üben und Verständnis zeigen


 
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