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Wer fährt denn nun eine Woche ins...

Erstellt von Frank.m2, 30.07.2009, 19:40 Uhr · 534 Antworten · 55.002 Aufrufe

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    Was' n für 'ne Mittellinie...

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    Zitat Zitat von Frank.m2 Beitrag anzeigen
    ... es handelt sich ganz offensichtlich um die gleiche Geschichte, nämlich die AEW I, lediglich aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet...

    Der eine sieht es mehr von vorn, der andere eher von hinten und zwischendrin tummeln sich auch noch ein paar...

    Klärende Grüße

    Frank


    das ist mir klar das es sich um die gleiche geschichte handelt. aber da sie von unterschiedlichen leuten aus unterschiedlichen perspektiven erzählt wird ist es manchmal etwas verwirrend, zumindest für mich. das soll jetzt aber nicht heissen das es nicht toll und schön vom schreibstil her zu lesen wäre, ganz im gegenteil. wenn ich so schreiben könnte würde ich meinen job an den nagel hängen und nur noch vor der kiste sitzen á la kuhjote.

    ich bitte unbedingt darum die storys weiter zu schreiben.

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    Standard Und weiter? titel: Der Dämpfer....

    Im Lechtal angekommen bogen wir Rechts ab in Richtung Namlostal. Wir wollten bis Bichlbach fahren und uns dort von Nero verabschieden.
    Nach einer kurzen Kaffeepause in Stanzach ging es in zügigem Tempo hinter dem Guide bis Bichlbach.

    Und wenn mir Frank noch soviel erzählt er wäre nicht so schnell, es stimmt nicht!
    Wie locker er da hinter Siggi herfuhr war schon beachtlich. Von wegen Angststreifen. Hier wurden Schräglagen gefahren, daß die Zylinder Angst vor dem Straßenbelag bekamen. Frank ballerte dermaßen locker und zügig dem Guide hinterher, wir mußten unseren Kühen ganz schön die Sporen geben, es war einfach unfassbar. Was ein paar Kilometer fahren in einer ausgewogenen Gruppe aus einem machen können, Klasse!
    Das ging dermaßen zügig durch das Tal, daß ich mich als letzter richtig strecken mußte um überhaupt dran zu bleiben.

    In Bichlbach verabschiedeten wir uns von Nero. Die Rückfahrt war wieder frei. Mit Kuhjote im Schlepptau fuhr ich durch das Tal zurück nach Stanzach, Treffpunkt war der Parkplatz des Cafes. Was für eine Strecke. Genialer Belag, soviel Schräglage wie dort erreichte man nur schwer an anderer Stelle.
    Die Q dort durchzuwedeln machte irrsinnig Spaß. Einzig die fußrasten begrenzten den Elan ein wenig.
    Was mich dabei am meisten erstaunte war die Leichtigkeit mit der sich die Q auf die Rasten setzen lässt. Der Tourance gab was er konnte, rutschte nicht und das Mopped fühlte sich sichtlich wohl.
    Zwei Stellen hatten es mir besonders angetan: Wenn man kurz hinter Rinnen rechts abbiegt, kommen nach einer unglaubilch langen, super zu fahrenden linkskurve zwei 180°-Kehren und anschließend geht es Bergab und rechts herum über eine Brücke. Diese sechs Kurven zügig mit maximaler Schräglage sind der absolute Kick. Die Kuh wollte fliegen, tat es auch, und das mit einer Leichtigkeit die man dem Trümmer gar nicht zutraut. Aber die Rasten haben es nicht gedankt, da waren wieder ein paar millimeter Material verteilt. Aber was für Kurven....

    In Stanzach warteten wir auf Siggi und Frank, und auf direktem Weg ging es ins Hotel.
    Die Kaltgetränke riefen schon nach uns.

    Für die am nächsten Tag geplante Tour wollten sich weitere Hotelgäste anschliessen.
    Berti mit seiner R1200RS, seine Frau mit einer R1200R, Gabi und Thomas mit ihrer K1200S. Naja, dachte ich mir, mit einer Frau dabei, das wird eine gemütliche Tour. Die K ist auch nicht wirklich für dieses Geläuf gebaut….
    Berti fragte dann auch recht laut bei Siggi nach was wir denn für Moppeds führen.
    Der nun folgende Satz war mit irgendwie ein Dorn im Auge:
    „GSsen? sind des die, die man immer im Rückspiegel sieht?“

    Kollege, dachte ich mir, das wollen wir aber erstmal sehen. Wenn ja, Hut ab, dann darfst du auch lästern!

    Die Vier gesellten sich zu uns und es wurde eine angenehme Runde die etwas länger zusammen saß.

    Geplant war eine kleine Rundreise: Hahntennjoch, alte Brenner-Straße, Jaufenpass, Timmelsjoch, Ötztal, Hahntennjoch und zurück ins Hotel.

    Am nächsten morgen, gleiche Stelle, gleiche Welle, oder so ähnlich.
    Einfahrt Hahntennjoch, Siggi gab frei und wir zogen los.

    Ich war nach der ersten Kurve wieder vorne, Berti direkt hinter mir. Zum Glück kannte ich ja das Hahntennjoch jetzt ein wenig, so konnte ich mal probieren was die Kuh so hergibt. Nur soviel: es war genug… jedenfalls sah ich Berti erst nach dem kurzen Geschlängel am Berg entlang in der ersten Ortschaft wieder.
    Da kannte er keine Gnade und ballerte ohne zu bremsen bis er hinter mir war. Da ich mich, wie breits erwähnt, in Ortschaften eisern an die Beschränkungen halte, holte er mich dort natürlich wieder ein.

    Bis in die Serpentinen nach dem Abzweig war er aber wieder ausser Sichtweite. Jetzt sollte ich dazu sagen, daß ich wirklich alles gab. Mehr ging mit der Q wirklich nicht. Aber den Spruch vom Vorabend sollte er sich merken.
    Das war mir definitiv ein innerlicher Reichsparteitag.
    Da reichte es nicht aus, ihn abzuhängen. Da mußte es etwas mehr sein. ein bisschen demotivieren, damit er sich beim nächsten Mal demütig daran errinnert.
    Es klappte. Bei meinem ersten Fotostop gestand er kleinlaut, daß er da nicht mitkam.
    Balsam für meine Seele….

    Kuhjote war wie immer dicht an ihm dran. Ich bin auch davon überzeugt, daß er schneller als Berti war, sich das Spiel aber aus der ersten Reihe ansehen wollte.
    Weiter ging es bis zum Pass. Alle waren nach dem Fotostop weitergefahren. Bis ich alles verpackt hatte dauerte es ein wenig.
    In der nächsten Ortschaft wartete Siggi auf mich. Gemeinsam zogen wir an und fuhren den anderen hinterher.

    Dann kam sie, diese eine Kurve, die ich bereits erwähnte. Die Sau…. Erste 180°-Rechts, kurz dahinter 180° links, berauf, leichte links um anschliessend rechts um einen Hügel herum zu führen, Rechts einlenken und das Ding macht zu! Aber richtig!
    Enge Rechtskurve, nicht einzusehen. Teilweise Aufrichten, Vollbremsung, das Mopped rumgeworfen, Kurve so gerade noch bekommen.
    Verdammt, ich habe beim ersten Mal doch noch gedacht: Die mußt du dir merken!
    Trottel, das hätte böse ins Auge gehen können. Wenn da Gegenverkehr gewesen wäre, gar nicht auszudenken.
    Wer weiss, vielleicht war es einfach an der Zeit mal wieder einen Dämpfer zu bekommen. Genau zum richtigen Zeitpunkt, würde ich sagen.
    Zweiter Tag, noch fünf Tage vor uns und ich mache hier so einen Stunt!
    Die nächsten Kilomter fuhr ich Verhalten, mein Puls mußte sich erst wieder beruhigen. Und Siggi hatte hinter mir ein irgendwie seltsames, fast eingefrästes Grinsen im Gesicht...
    na warte....

  4. ED
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    Standard Auf geht´s

    Ich fahre morgen früh bis Freitag in´s "Hotel". Jemand da?

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    Leider nicht, habe meinen Urlaub für dieses Jahr verballert.

    Aber bestell allen viele Grüße...

    Martin wird sich Errinnern... der mit der roten Q

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    Treffen auf der Passhöhe, Gemeinsame Abfahrt nach Imst, weiter ging es über wunderschöne Seitenstraßen zum Brenner.

    Hier war natürlich an freies Fahren nicht zu denken.
    Jeder Geizkragen mit einem Wohnmobil scheint wegen 8 EUR Maut über diese Straße fahren zu müssen. Grausam, aber eben nicht zu vermeiden.


    In Sterzing bogen wir ab zum Jaufenpass. Auch diese Auffahrt gestaltete sich durchaus schwierig. Sehr viel Verkehr, eine Horde unkalkulierbare Sportwagen vom Schlage Viper.
    Dies führte dann auch fast zu unserem ersten Unfall in der Gruppe. Als Thomas gerade zum überholen ansetzte, fuhr ein BMW Z4 unmotiviert links herüber und verfehlte Thomas BMW nur um wenige Zentimeter. Große Aufregung, viel Geschrei, aber zum Glück war nichts passiert, wenn auch knapp.

    Die gesamte Strecke fuhren wir sehr gemäßigt, immer in der Gruppe, was natürlich auch gegenseitiges Überholverbot bedeutete.
    Nach der Abfahrt vom Jaufenpass bogen wir in San Leonardo rechts ab zum Timmelsjoch. Wieder freies Fahren, Treffpunkt der Eingang zum Tunnel.


    Ich wurde lange von PKWs aufgehalten, konnte mich nachher auf die Verfolgungsjagd machen.
    Das Geschlängel an den Felsen vorbei ist eine wahre Freude.
    Zuerst waren Gabi und Thomas fällig, dann Bertis Frau. Kuhjote schaute sich in aller Seelenruhe deren Fahrt an und fuhr gemütlich hinter ihr her.
    Es dauerte auch nicht lange und ich hatte wieder Berti vor mir.
    Überholen war nicht einfach, da er natürlich auch immer den kürzesten Weg nahm und mir so die Überhlspur zu machte.
    Irgendwann bemerkte er mich dann endlich und hat mich vorbei gewunken.
    Gesehen habe ich ihn dann erst wieder am Tunnel. ;-)


    Nachdem uns ein Regenschauer auf dem Weg zurück nach Imst eingesaut hat, ging es mal wieder übers Hahntennjoch zurück zum Hotel.
    Dieses mal wollte Siggi wohl nicht den Lumpensammler spielen und gab nach dem üblichen Freigabezeichen selber Gas.
    Na also, endlich konnte ich mal aus der ersten Reihe die Sagenumwobenen Fähigkeiten der Guides beobachten.
    Das ging schon ab was Siggi da mit seiner Adventure zeigte. Aber effektiv schnell war das nicht.
    Schade, da mußte ich ihn dann irgendwann doch überholen. Was hat der gelacht, als ich mich schon wieder verbremste.
    Das war echt nicht mein Tag. Und auch hier war es eine Kurve die ich mir bei den vorherigen Auffahrten merken wollte.
    Kann doch nicht sein. Die ganze Sache war letztendlich aber doch Harmlos.
    Trotzdem, ich kam mir mal wieder vor wie der letzte Trottel.
    Und ausgerechnet Siggi war heute zweimal Zeuge wie es mich fast raushaute.
    Aber was hilft es, man soll ja direkt weitermachen. Das tat ich dann auch und verdrängte erfolgreich das Erlebte.
    Die Adventure kam nicht mehr mit. Bis es richtig loslegte und die Straße unter Wasser stand. Ich wartete auf Siggi und gemeinsam fuhren wir bis zur Passhöhe. Dort warnte er alle aus der Gruppe, daß es bergab richtig Glatt werden würde.
    Ganz vorsichtig fuhren wir dann den Pass herunter. In der ersten richtigen Kurve haute es dann Siggi fast vom Mopped. Das nenn ich mal einen Rutscher!
    In meiner Fantasie sah ihn schon liegen, auch hier durfte wirklich kein Gegenverkehr sein, dann hätte es geknallt.

    So, das war definitiv genug für den Tag, mehr brauchte ich nicht. Auf direktem Weg ging es ins Hotel, Wunden verarzten.
    So einen Tag braucht man nicht öfter. Auch wenns schön war, wirklich.

    Die Summe der Stunts stand in keinem Verhältnis mehr:

    1.Mein Verbremser bei der Überfahrt nach Imst am Morgen.


    2.Ein „Fast-Sturz“ bei der Aufhohljagd den Brenner herauf: Durch eine Bodenwelle setzte die Q so stark mit dem Bremshebel auf, das es mich fast aushebelte.


    3.Mein zweiter Verbremser von Imst hoch zum Pass


    4.Siggis „Fast-Sturz“ im Regen


    Das reichte für den Tag.



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    Moin,

    da fahren wir die letzten Tage übers Hahntennjoch, Namlospass, Jauffen, Timmelsjoch, Penser, Plansee und was weiß ich nicht noch alles.


    Keinen Racer, Kuhjote oder sonstigen Draufgänger entdeckt. Nur Genussfahrer unterwegs.



    Kühe hatten wir vorher bereits genügend getroffen.








    Weitermachen.

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    Keinen Racer, Kuhjote oder sonstigen Draufgänger entdeckt. Nur Genussfahrer unterwegs.
    Moooment, nur weil wir etwas zügiger unterwegs sind, heist das doch nicht daß wir nicht geniessen?! Im Gegenteil...

    Schöne bilder...

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    Zitat Zitat von MacDubh Beitrag anzeigen
    Moooment, nur weil wir etwas zügiger unterwegs sind, heist das doch nicht daß wir nicht geniessen?! Im Gegenteil...
    aha, ihr wart es also, die dort im Weg rumstanden.



    Grundsätzlich war es sehr ruhig unterwegs. Ich habe mich sogar nach ~sechs Jahren mal wieder an die Sella treiben lassen. Eigentlich sind diese "Massentouristenstrecken" sonst nicht so mein Ding. Urlaubsbericht (4 Tage) folgt demnächst in der entsprechenden Rubrik. Wetter war entgegen aller Vorhersagen gut! Ein Buch kann ich nicht schreiben.




    Bilder habe ich viele gemacht. Zeit war reichlich.

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    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    aha, ihr wart es also, die dort im Weg rumstanden.



    Grundsätzlich war es sehr ruhig unterwegs. Ich habe mich sogar nach ~sechs Jahren mal wieder an die Sella treiben lassen. Eigentlich sind diese "Massentouristenstrecken" sonst nicht so mein Ding. Urlaubsbericht (4 Tage) folgt demnächst in der entsprechenden Rubrik. Wetter war entgegen aller Vorhersagen gut! Ein Buch kann ich nicht schreiben.




    Bilder habe ich viele gemacht. Zeit war reichlich.
    tja, bei der AEW war leider keine Zeit zum Fotografieren. Da konnte ihc nur knippsen wenn ich auf die anderen gewartet habe... ;-)
    Aber dafür habe ich ein paar Wochen vorher in den Dolomiten reichlich fotografiert, daher war es zu verkraften.
    Die Sellarunde bin ich das erste Mal gefahren und fand sie fantastisch. Wenn auch etwas voll, aber es war trotzdem in erträglichem Maß!


 
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