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Werksmotorräder

Erstellt von wuli, 06.11.2015, 19:26 Uhr · 32 Antworten · 3.985 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von BMW Peter Beitrag anzeigen
    Nach 6 Monaten werden nur die Laesingfahrzeuge zurückgegeben.
    Fahrzeuge von Werksangehörigen können erst nach 9 Monaten abgegeben werden und sind dann keine Dienstwagen, sondern Fahrzeuge von Werksangehörigen.
    Als Werksangehöriger kann man allerdings Dienstwagen kaufen, was damit vorher angestellt wurde erfährt man nicht.
    Dafür fällt bei diesen die Besteuerung/Geldwerter Vorteil weg und man kann den Wagen nach 1/2 Jahr verkaufen.
    das stimmt so nicht, die mindesthaltedauer beträgt 6 monate, daher werden die meisten fahrzeuge von werksangehörigen auch zu einem bestimmten datum hin verkauft. leasingfahrzeuge kannst du variabel mieten, also auch mehr als 6 monate.
    ob und wann ein WA sein motorrad hergibt is seine sache, die meisten machen es halt nach 6 monaten (was ohnehin meist einer saison entspricht 03-09 oder 04-10).

    bedenken hätte ich bei so einer maschine garkeine, jeder fährt sein motorrad ein wie er will. einzig um vorführer und eventfahrzeuge (z.b. endurotrainings) würde ich einen bogen machen.

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    #32
    jetzt muss ich mal Partei für die WA ergreifen.
    Ich kenne mehrere BMW-Mitarbeiter in meiner Nachbarschaft, die solche Fahrzeuge (überwiegend natürlich Autos) haben und die gehen äusserst pfleglich damit um.
    Hintergrund ist, dass Käufer die eine 6-12 Monate altes Fahrzeug kaufen natürlich einen annähernden Neuzustand erwarten. Da passen auch keine abgefahrenen oder evtl. sogar schon neue Reifen dazu. Somit verbieten sich regelmäßige Drehzahlorgien von Haus aus.

  3. Registriert seit
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    #33
    Das ist auch der Regelfall. Mercedes nennt sowas beispielsweise Junge Sterne und verkauft die Teile über die Händler mit Neuwagengarantie (so war es zumindest mal). Jahreswagen von Mercedes (die waren tatsächlich neuwertig), hatten meist bis max. 10 tkm drauf und standen die überwiegende Zeit in der Garage. Und wurden auch entsprechend gepflegt denn es gab (gibt es wohl immer noch) eine Garantie des Werks diese nach Nutzung über den Jahreswagenpool weiterverkaufen zu können. Bei der Eingangsprüfung wurde jedes Kratzerchen aufgeführt und führte letztlich zu Abschlägen bei dem Wiederverkaufspreis. Also warum sollte ein MB-MA da nicht pfleglich mit seinem Fahrzeug umgehen.

    Bei den BMW-Motorrädern ist es ähnlich, wobei die Halter sich um den Wiederverkauf selbst kümmern müssen. Hierzu steht denen die Plattform Gebrauchtmotorräder von BMW-Motorrad zur Verfügung. Die Fahrzeuge müssen ein halbes Jahr (oder waren es neun Monate ?) auf die MA zugelassen sein. Wir hatten eine GS J. 02/2007 im Juni besichtigt, einen Kaufvertrag abgeschlossen und im Oktober 2007 gekauft (ich meine mich erinner zu können, daß die Zulassung auf den MA mindestens 9 Monate war und nicht 6). In dem Kaufvertrag war eine Ziellaufleistung angegeben und es war auch der Zustand definiert. Das Überschreiten der Ziellaufleistung führte vereinbarungsgemäß zum Preisabschlag/km, ein bei Kauf deutlich vom vereinbarten Zustand abweichender Zustand zum Vertragsrücktritt. Also warum sollte der Verkäufer mit seiner Maschine nicht pfleglich umgehen.

    Auch das besagte Heitzen bei der Probefahrt eines Vorführers ist für mich nicht nachvollziehbar. Zumindest nicht so, daß dies scheinbar jeder so machen würde. Ich hatte meine GS in der NL Frankfurt gekauft, ehemals Kleyerstr., mitten in der Stadt. Wie man dort mit kaltem Motor Vollgas fahren soll ist mir unklar. Selbst auf den Autobahnen rund um Frankfurt ist das nicht ganz einfach. Etwas flotter im Spessart unterwegs sein ist in Ordnung, dafür ist das Motorrad aber auch gemacht. Unabhängig davon hatte meine GS 800 km drauf und zählte in dem Sinne wohl mehr als Fahrzeug mit Tageszulassung denn als Vorführmotorrad. Solche gab es auch, mit 10000 km zu einem immer noch hohen Preis. Schon deswegen hätte ich sowas nicht gekauft. Dann lieber von Privat, was ja nicht schlecht sein muß. Nicht jeder der privat verkauft ist ein Gauner der nichts besseres zu tun hat als den anderen über den Tisch zu ziehen. Ich zumindest denke und handle so. Wer anders denkt, sollte mal darüber nachdenken, ob er dabei nicht von sich auf andere schließt.

    Gruß Tom


 
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