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Wie geht ihr damit um?

Erstellt von Calenberger, 24.08.2011, 19:35 Uhr · 48 Antworten · 4.099 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von SA Moose Beitrag anzeigen
    Wenn Deine Uhr abgelaufen ist, ist es so. Bis zu dem Zeitpunkt: geniessen und das beste draus machen. Positiv bleiben. Negative Menschen ziehen negative Sachen an.

    Unfaelle nehme ich als Teil des Lebens auf, da ist nicht dran zu ruetteln. Wenn ich helfen kann, tu ich das, aber es wird nicht meine Begeisterung aendern.

    Testament ist vorhanden, Versicherung fuer die Familie eingedeckt. Das einzige, was ich moechte, falls ich mal selber in einen schwehrwiegenden Unfall verwickelt werde, ist das der Stecker rausgezogen wird. Besser fuer die anderen, besser fuer mich.

    Servus,

    das heißt du glaubst, daß dein Leben vom ersten bis zum letzten Tag, der ja eh schon feststeht, vorbestimmt ist?
    Ich kann nicht glauben, daß man tatsächlich so einen Schmarrn glauben kann.

    Lebensrisiko kann man nicht ausschließen. Aber man kann es nach eigenen Vorstellungen minimieren, wie weit das geht ist ja immer eine persönliche Sache und darüber kann man nicht streiten. Ob das bei einem zur Aufgabe des Hobbys führt oder zur Warnweste auf dem Bike ist halt eine Frage der Prioritäten. Klar ist aber auch, daß der Extremkletterer der ohne Seil und Haken Schwierigkeitsgrade von 6 und mehr klettert und An und Abreise mit der Hayabusa ohne Helm und in kurzen Hosen bestreitet, höher ist.
    Wo ist nun wohl das Risiko höher? Beim genannten Kletterer, oder beim Familienvater auf der Hausbank?

    Gruß
    Karl

  2. Registriert seit
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    #42
    Zitat Zitat von saeger Beitrag anzeigen
    ...

    Klar ist aber auch, daß der Extremkletterer der ohne Seil und Haken Schwierigkeitsgrade von 6 und mehr klettert und An und Abreise mit der Hayabusa ohne Helm und in kurzen Hosen bestreitet, höher ist.
    Wo ist nun wohl das Risiko höher? Beim genannten Kletterer, oder beim Familienvater auf der Hausbank?

    Gruß
    Karl
    Karl - Du kannst noch so an den Haaren herbeigezogene Beispiele aufführen -
    rechnerisch ist das Risiko des Familienvaters auf der Hausbank geringer.

    Bring` Du dem Schicksal rechnen bei und alles ist in Ordnung.

    Übrigens: 15000 Mensch stecken sich pro Jahr am SARS Keim im Krankenhaus
    an und 3000 Menschen sterben daran pro Jahr .....

    Wollen wir hoffen, dass Dein Familienvater sich an der Hausbank - also die
    Sitzbank vor seinem Haus nicht einen Splitter einhandelt oder ihm die Haus-
    bank den Kredit kündigt und er vom Kirchturm springt.

    Natürlich ist Dein Leben vorbestimmt .....

  3. Registriert seit
    28.01.2008
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    #43
    Zitat Zitat von assindia Beitrag anzeigen
    Karl - Du kannst noch so an den Haaren herbeigezogene Beispiele aufführen -
    rechnerisch ist das Risiko des Familienvaters auf der Hausbank geringer.

    Bring` Du dem Schicksal rechnen bei und alles ist in Ordnung.

    Übrigens: 15000 Mensch stecken sich pro Jahr am SARS Keim im Krankenhaus
    an und 3000 Menschen sterben daran pro Jahr .....

    Wollen wir hoffen, dass Dein Familienvater sich an der Hausbank - also die
    Sitzbank vor seinem Haus nicht einen Splitter einhandelt oder ihm die Haus-
    bank den Kredit kündigt und er vom Kirchturm springt.

    Natürlich ist Dein Leben vorbestimmt .....

    Das Schicksal rechnet nicht.
    Aber es gibt so etwas wie die Wahrscheinlichkeit.

    Also all das was du für den Familienvater aufgezählt hast gilt ja auch für den Kletterer, bei dem kommen dann aber eben die von mir willkürlich genannten Risiken oben drauf. In der Regel ist bei solchen Leuten dann die "Trefferquote" auch höher.


    Gruß Karl

  4. Registriert seit
    13.08.2010
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    6.388

    Standard

    #44
    Zitat Zitat von saeger Beitrag anzeigen
    Das Schicksal rechnet nicht.
    Aber es gibt so etwas wie die Wahrscheinlichkeit.

    Also all das was du für den Familienvater aufgezählt hast gilt ja auch für den Kletterer, bei dem kommen dann aber eben die von mir willkürlich genannten Risiken oben drauf. In der Regel ist bei solchen Leuten dann die "Trefferquote" auch höher.
    Rund 600 Menschen kommen jedes Jahr bei Motorradunfällen ums Leben. Über 10.000 Menschen begehen jedes Jahr Suizid. Ich denke schon, dass es Gefahren gibt, die sich gegenseitig ausschließen.

  5. Chefe Gast

    Standard

    #45
    Zitat Zitat von saeger Beitrag anzeigen
    Das Schicksal rechnet nicht.
    Aber es gibt so etwas wie die Wahrscheinlichkeit.

    Also all das was du für den Familienvater aufgezählt hast gilt ja auch für den Kletterer, bei dem kommen dann aber eben die von mir willkürlich genannten Risiken oben drauf. In der Regel ist bei solchen Leuten dann die "Trefferquote" auch höher.


    Gruß Karl
    Der Versuch, eine objektive Risikobewertung diverser Arbeits- und Sportarten zu machen, ist schon bei den privaten Unfallversicherungen in die Hosen gegangen - als Mann bist du immer schlechter dran als eine Frau... warum eigentlich?

    Warum ist laut Unfallversicherung mein Risiko als Zimmerer höher als das eines Elektrikers und warum sind Skifahrer weniger verletzungsgefährdet als Gleitschirmflieger?

    Im Falle eines Unfalles sind die Verletzungsfolgen beim Gleitschirmflieger unter Umständen höher, als beim Skifahrer. Der Gleitschirmflieger weiß das aber, übt seinen Sport deutlich besser ausgebildet aus und erzeugt damit pro Sportler weitaus weniger "Versicherungsfälle" als die Skifahrer.

    Motorradfahrer sind gemessen an ihrer schieren Menge auch nicht häufiger in Unfälle verwickelt als Autofahrer - die Verletzungsfolgen sind jedoch gravierender und damit umzugehen ist zum größten Teil subjektive Risikobewertung und über die kann man tatsächlich nicht streiten

  6. Registriert seit
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    #46
    Man lebt statistisch ohne Motorradfahren nicht länger! Es kommt einem nur länger vor.

  7. Registriert seit
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    #47
    Zitat Zitat von saeger Beitrag anzeigen
    Servus,

    das heißt du glaubst, daß dein Leben vom ersten bis zum letzten Tag, der ja eh schon feststeht, vorbestimmt ist?
    Ich kann nicht glauben, daß man tatsächlich so einen Schmarrn glauben kann.
    Karl, I greet you.

    Klassischer Fall von Misinterpretation meiner Meinung. Ich glaube ganz und gar nicht daran, dass mein letzter Tag vorbestimmt ist. Aber ich versuche, aus der Zeit, die einem noch bleibt, ohne zu wissen, wie lang dies sein mag, das Beste zu machen. Auch ein Unfall, bei dem man Zeuge wird, was einem passieren kann, wird mir die Freude am Motorradfahren nicht nehmen. Selbst die Tatsache, das Motorradfahrer im Unfall grundsaetzlich die Arschkarte ziehen, wird dies nicht aendern.

    Mit Deiner weiteren Argumentation habe ich kein Problem. Letzten endes bleibt es eine persoenliche Entscheidung.

    Alles van die Beste....

  8. Registriert seit
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    #48
    Vor 2 Wochen ist der 22 jährige Sohn meines Freundes mit einer 1198er Duc "beim Blödsinn machen" ums Leben gekommen, Beerdigung war schon SEHR emotional.
    Letztes Wochenende dann eine 2-tägige Tour mit meiner Frau und beiden Moppeds gemacht, die ersten Kilometer waren schon sehr nachdenklich..... Letztendlich geholfen haben nur lange Gespräche mit ihr und auch mit der Familie des Freundes.

    Jeder der aufs Mopped steigt ist sich irgendwo der Gefahr bewusst und trotzdem genießen wir es so lange es geht mit den Moppeds durch halb Europa zu fahren. Das nenne ich nicht verdrängen. sondern kalkuliert Risiko eingehen. Nichts ist ohne Risiko, selbst zu Hause bleiben nicht, Frau ist letzten Monat in der Dusche ausgerutscht und ganz böse gefallen. Nur Gehirnerschütterung sagte der Arzt, hätte auch böse ausgehen können...

    Wir fahren weiter!!

    Nachdenkliche Grüße
    Peter

  9. Registriert seit
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    #49
    Danke mal an Alle die hier mitgelesen, nachgedacht und ihre Meinung kundgetan haben. Ich denke mit der Situation umzugehen da gibt es kein richtig und kein falsch, für mich war einfach mal interssant wie andere darüber denken. Ich für meinen Teil fahre natürlich weiter, finde den Ansatz mit dem Respekt aber sehr gut. (Das ist ein Wort das ich sowieso mag, wird oft unterschätzt).
    Zu dem Angst Thema, ich würde, wenn ich Angst hätte, für mich die Entscheidung treffen mit dem was mir Angst macht aufzuhören. Motorradfahren ist zum Leben nicht zwingend notwendig, eher ein Luxus. Daher möchte ich diesen Luxus freiwillig geniessen ohne mich zwingen zu müssen.

    Euch einen schönen Sonntag, Gruß Andreas


 
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