Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 34

Wie seid Ihr zur GS gekommen?

Erstellt von schneemann, 03.04.2007, 13:34 Uhr · 33 Antworten · 4.398 Aufrufe

  1. Registriert seit
    11.05.2005
    Beiträge
    341

    Standard

    #21
    Kraderfahrung? Ja, bei meinem Führerschein 1976 hieß das noch so!

    Also, Hercules M2, dann K50....

    ....erste BMW-Erfahrung ne 93er R100 Mystique, steht noch da mit ner Wuedo-Doppelzündung, optimierten Ventiltrieb, etc. pp. und wird wie die CB750 nicht verkauft....

    ....eine 1150er GS wurde 2005 günstig erworben, die FJR1300 verkauft (kein Motorrad und noch nicht Cabrio, also für mich untauglich)....

    ....GS dann geklaut, mal wieder eine Varadero - hauptsächlich wegen des Sozia-Platzes, aber noch schwerer und unhandlicher als meine alte Vergaser-Varadero....

    ....also weg damit und die jetzige 1150er GS, Mod. 04 zugelegt. Die 1200er GS-Plaste ist schon alleine preislich uninteressant, und wenn ich so drüber nachdenke, eine 2V-GS würde mir eigentlich reichen, aber ich bin halt viel mit Sozia unterwegs!

    Ach, und noch zur Eingangsfrage....wie kommt man zur BMW, wo ich doch mit meinen ganzen Hondas noch nie schlechte Erfahrungen hatte....?

    Wahrscheinlich durch die subtile Beeinflussung meines alten Herrn, der damals mit ner R25 angefangen hat, BMW treu geblieben ist und jetzt mit 75 Jahren (....er kann nicht mehr soviel Wind ab... ) auf ne 1150er RT-Plaste wechseln wird....

    LHzG

  2. Registriert seit
    16.02.2007
    Beiträge
    69

    Standard

    #22
    Wie bei vielen anderen hier, habe ich damals (1985) auch beide Scheine gemacht, mich anschließend der Kohle wegen eher aus Auto konzentriert. Zwischendurch, wenn es mich gejuckt hat, dann habe ich mir immer mal wieder ein Moped ausgeliehen und bin dann am Wochenende durch die Gegend gedüst (natürlich viel zu schnell, bei viel zu wenig bis keiner Erfahrung).

    Vor drei Jahren habe ich mich dann in einer 650er GS verliebt, die in einem Hotel ausgestellt war, in dem ich übernachtet habe (die Werbemaßnahme hat sich für BMW also durchaus gelohnt). Hab mich dann über das Motorrad etwas schlau gemacht und von allen Seiten bestätigt bekommen, dass es das ideale Einsteigerbike ist. Gesagt getan, 3 Wochen später war es meins.

    Nach dem ich in den vergangenen Jahren jetzt Praxiserfahrungen gesammelt habe und auch die Vorzüge einer BMW und dem Drumm Herum kennen gerlernt habe, bin ich letztes Jahr mal die 12er Probegefahren (wieder ne Werbeaktion von BMW, gab sogar noch einen Einkaufsgutschein für € 50,00 dazu). Na ja, da war ich natürlich angefixt und hab mir jetzt eine 12er zugelegt und würde am liebsten gar nicht mehr absteigen (auch wenn mich der erste Ausritt gleich die Fleppe gekostet hat - 86KM innerorts - war noch nicht an die Maschine gewöhnt).

    GS forever

    Cambio

  3. Registriert seit
    28.03.2007
    Beiträge
    15

    Standard Unglaublich,

    #23
    was es doch für Geschichten gibt...
    Bei vielen könnte man wirklich ein Buch darüber schreiben, so interessant sind manche Storys.
    Ich hoffe, es kommen noch viele Geschichten der Forumsteilnehmer dazu. Ich finde, der Thread ist spannender als jeder Abenteuerroman. Und die Geschichten machen einfach Lust aufs Motorradfahren. Also, wer die Geschichte seiner GS noch weiß, dann hier reinschreiben....

    Grüße, schneemann.

  4. Registriert seit
    17.01.2007
    Beiträge
    8.611

    Standard

    #24
    Moin,

    ich wollte zwar schon immer motorradfahren, aber ich hatte mit 18 nur die Kohle für die 3er-Pappe. Die nächsten Jahre hatte ich dann mit Moppedfahren nix am Hut bis ich 1997 ´ne Freundin mit ´ner 535er Virago kennengelernt hatte.
    Das Mopped war zwar grausam - aber die Lust am Mopped war wieder da. Also 1998 Pappe gemacht. Dann von der Frau getrennt (nein - nicht wegen der Virago ) und über ´nen Kumpel an ´ne CX 500 C gekommen.

    Nach 4 Jahren mit der Güllepumpe und Urlauben von Polen bis Frankreich musste dann was größeres, bequemeres her.

    Nach ca. 30 Probefahrten von Tourer bis Supersportler war dann klar - ´ne Reise-Enduro war das was ich wollte. Und da ich von der Gülle ja "kardanverwöhnt" war und das ABS auch ein Argument war, war der Schritt zur GS dann schnell klar.
    Leider reichte es damals aus monetären Gründen nicht für die 11,5er - aber wer weiss, ob ich mit der auch eine so problemlose Zeit gehabt hätte.
    (gekauft am 03.10.02 mit ca. 35tkm - jetzt ca. 120tkm - ausser Service und Verschleissteilen nix gemacht)

  5. Registriert seit
    30.01.2005
    Beiträge
    745

    Standard Meine GS-Geschichte (laaang)

    #25
    Damals, also in meinem Pre-GS-Zeitalter, das war Ende des letzten Jahrhunderts,
    besaß ich eine R1100RS für die weiteren Touren und eine R65 mit 50PS für den
    Weg ins Büro und für den Winter. Die R65 wurde mir irgendwann langweilig. Wegen
    der starren Fahrerfußrasten war sie auch nicht ganz unkritisch, weil, die wurden
    immer kürzer.

    Als Freund ungeteerter Gefilde war dann eine GS oder Transalp die erste Wahl.
    Und so probierte ich eine R100GS aus. Ergebnis: Habenwill! Anfang März 2001
    war es dann soweit, über eine Kleinanzeige erstand ich für recht kleines Geld
    eine R100GS in lila , neun Jahre und 27000km alt. Die holte ich bei dichtem
    Schneetreiben aus der 180km entfernten Eifel (früher gab es halt noch richtige
    Winter). Erste Aktion war angesichts der Farbe der Umbau. Mit PD-Lacksatz,
    neuem Federbein, progressiven Gabelfedern, Unterfahrschutz u.v.m. entstand
    so etwas wie eine GS/PD. Die kam dann auch bald zu ihrem ersten artgerechten
    Einsatz am persischen Golf.

    Im Sommer 2003 habe ich dann meine R1100RS und mich im Wispertal etwas
    unsanft behandelt. Nach unser beider Genesung habe ich sie in 2004 verkauft.

    Mit 60 PS machten die vielen Alpentouren auch mit der GS immer weniger Spaß,
    also musste etwas kräftigeres her. Ende 2004 bestellte ich beim Freundlichen
    eine R1200GS. Was für ein Unterschied zur 100er! Soziussitz runter, Windschild
    auf Geräuscharmut getunt, Zach-Tüte angebaut, fertig ist die Fahrmaschine.

    Die R100GS wurde auf 34PS gedrosselt - Neffe #1 hat darauf seinen Führerschein
    gemacht und fährt sie immer noch.

    Jetzt wiederholt sich die Geschichte etwas: Im Spätsommer 2005 habe ich dann
    meine R1200GS und mich im im Trentino etwas unsanft behandelt. So krumm und
    schief wie sie war habe ich sie ein paar Wochen später an einen Verwerter aus GG
    verkauft.

    Seit fünf Wochen gehe ich etwas fremd, mit einer schwarzen R1200R. Sobald ich
    meine R100GS, die nach wie vor auf mich zugelassen ist zurück bekomme, darf ich
    hier im GS-Forum wieder voll mit reden. Das kann aber noch etwas dauern, denn
    Neffe #1 hat sich angesteckt, mit GS-Fieber

  6. Registriert seit
    24.08.2006
    Beiträge
    232

    Standard .....ich auch jetzt....

    #26
    So,nun oute ich mich mal....1983,da war ich 16, mit der MBX 80 von Honda angefangen. Mit 18 dann beide Führerscheine gemacht und eine RD 250 zugelegt (furchtbar aber günstig). Für den Nizza-Urlaub dann eine VT 500 E zugelegt,die hatte wenigstens schonmal Kardan, war aber halt keine Enduro.....die kam dann mit Namen DR650 Dakar, war aber eben auch nicht das gelbe vom Ei. Dann mußte ich den 'Gürtel enger schnallen' und kaufte eine XL 600RM,tolles Moped welches sich mit 80tkm durch einen Motorschaden von dieser Welt verabschiedete.....Es folgte eine Dominator die ich neu aufbaute. Man bot mir einen guten Preis für das gute Stück und so wechselte sie den Besitzer. Zum ersten mal war ich ohne Moped (zwei lange Wochen!!!) da habe ich sie gesehn, mein Traum von 1983; eine XLV 750R,Kardan,Käfersound und einfach nur toll.......nach 20tkm bekam ich (leider) ein zu verlockendes Angebot und ließ mich dazu verleiten eine Afrika Twin zuzulegen. Es waren zwar tolle 40tkm mit ihr, aber eigentlich schlägt mein Herz da schon lange Weiß-Blau.......Es kam was kommen mußte nach so vielen Hondas,die mich auch nie im Stich gelassen haben....1999 Honda Varadero! Oh mein Gott, was hat mich da nur geritten? Auf der Suche nach mehr Leistung für meine Twin habe ich blind (es war die Erste bei meinem Händler) zugegriffen. 25tkm habe ich mit dieser GeländeGoldwing verbracht bevor ich 2001 endlich da angekommen bin wo ich schon lange hin wollte; R 1100 GS!! Meine schwarze Kuh!! Jetzt im April habe ich sie 6 Jahre,so lange hatte ich noch keine. Und die 70tkm die sie jetzt herunter hat bedeutet nichts anderes als das ich noch eine Menge Spaß mit ihr haben werde,da es noch dreißigtausend Kilometer dauert bis der Motor endlich eingefahren ist. Der einzige defekt war bei 24tkm;Lambda-Sonde, und wurde auf Garantie gewechselt. Ich habe mein Moped gefunden. War es früher der V-Motor der mich begeistert hat,so ist es jetzt der gute Boxer der meiner Fahrweise entgegen kommt; Drehmoment ohne (hohe) Drehzahlen. Hab heute den Service einer Varadero (von einem Freund) gemacht. Bei der abschließenden Probefahrt habe ich gemerkt warum mich der Boxer überzeugt hat; in den Drehzahlregionen wo die Varadero so richtig Leistung bekommt, halte ich mich sowieso nicht auf (ja gut, den würds dann zerreißen) aber ich glaub ihr wisst was ich meine,habt es ja selbst (fast) alle unter dem Hintern......
    Wünsch Euch allen Frohe Ostern und ein unfallfrei Saison!
    Gruß
    Knut

  7. Registriert seit
    18.10.2005
    Beiträge
    395

    Standard

    #27
    Hi,

    ich habe mit Töfffahren eigentlich angefangen, da ich kein Geld für ein Auto hatte. In der CH musste man damals noch zwei Jahre 125er fahren und ich konnte von einem Bekannten eine Aprilia Red Rose bekommen, den ich fahren und abzahlen konnte, wenn ich wiedermal in den Semesterferien arbeiten konnte. Anfangs dachte ich, dass 125 ccm genug sind.
    Tja, nach zwei Jahren waren dann 125 ccm doch nicht mehr genug und ich konnte günstig ne Moto Guzzi V65C ergattern und die Prüfung für mehr als 125 ccm damit ablegen. Das Ding gefiehl mir auf Anhieb: Zwei Zylinder, Kardan, Koffer, in die man den Wocheneinkauf versorgen konnte und eine Scheibe gegen das in der CH oft vorkommende schlechte Wetter Leider nach einem Jahr und 25000 gefahrenen Km wurde ein Kurbelwellensimmerring undicht, Öl lief in die Kupplung und die Reparatur wäre zu teuer gekommen. Immer noch wenig Geld, kam eine Yamaha XJ750XS, die ich immer noch besitze. Das Ding ist unzerstörbar, absolut zuverlässig, hat ebenfalls Kardan, aber halt 4 Zylinder.
    Inzwischen habe ich dann Studium abgeschlossen und geheiratet. Meine Frau fährt selber nicht Töff, fährt aber gerne mit. Die Yamaha war für zwei Personen nicht wirklich bequem (obwohl wir damit in Spanien waren) und da es ein seltenes Modell ist, gibt es kaum Zubehör (Die Universanseitentaschen haben zwar irgendwie gepasst, aber das Gelbe vom Ei war's nicht).
    Ich habe dann zusammengefasst, was mich an meinen vorherigen Töffs gestört hat und was mir gefallen hat und habe mich auf die Suche gemacht. Mit Kardan habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht (im Gegensatz zur Kette auf dem 125er), als musste die neue Maschine Kardan haben. Ebenfalls musste Zubehör erhältlich sein (v.a. Seitenkoffer inkl. Montagesatz). Die Yamaha hatte nur einen 13l Tank, was mir an Wochenenden speziell in Frankreich immer ziemliche Probleme bereitet hat; also ein grosser Tank war ebenfalls sehr wichtig. Weiterhin fahre ich das ganze Jahr mit dem Töff zur Arbeit, also waren Heizgriffe und ABS ebenfalls wünschenswert. Dies waren die Hauptkriterien. An der Yamaha hat mich nach der Moto Guzzi der ruhige Lauf gestört. Irgendwie gehört halt zu einem Töff, dass er rüttelt und schüttelt und der Vierzylinder war da kaum wahrnehmbar. Im Prinzip passte eine GS am besten. Nachdem ich von den Problemen mit den 1200er und BKV gelesen habe, war der Fall klar: Es musste ne 1150er ADV Jg. 2002 her, den ich dann sogar kaufen konnte Tja, die Erwartungen wurden erfüllt. Die Maschine wurde in den letzten Ferien ausgiebig getestet (F, E und P). Ich komme über 500km mit einer Tankfüllung (Yamaha ca. 200 km). Mit 1150 ccm verbraucht die Maschine weniger Benzin, als meine 750er Yamaha (ok, die hat Jg. 1986 und Vergaser). Ich konnte ohne Probleme TT Koffer und den passenden Montagesatz kaufen. Dank ABS sind die Fussgänger, die auf meinem Arbeitsweg (v.a. bei Regen) täglich bei rot (für sie, grün für mich ) noch schnell über die Strasse rennen jetzt viel sicherer dran. Im Winter helfen Handprotektor und Heizgriffe, dass mir die Hände nich abfrieren. Der Boxer kommt zwar nicht ganz an den V von Moto Guzzi ran, aber ist sehr angenehm zu fahren Ob die Q punkto Zuverlässigkeit mit der Yamaha mithalten kann, sehe ich dann, wenn der Kilometerzähler ebenfalls auf 133000 km steht...

    Grüsse,
    András

  8. Registriert seit
    30.11.2005
    Beiträge
    1.365

    Standard

    #28
    hallo,

    habe zwar den einser führerschein mit 18 gemacht. wegen geldmangel (studium) und probleme mit meinen Eltern (Motorradfahren ist gefährlich),
    dann erst mit 27 das erste motorrad gekauft (Kawa KLR 650).
    wollte eigentlich immer nur eine enduro. habe zwar häufig auch strassenmotorräder von freunden ausprobiert (auch immer die aktuellen zweitakt rennmotorräder von yamaha, die wirklich waffenscheinpflichtig waren), aber immer festgestell, daß eine enduro das einzig wahre ist.
    nach drei reisen nach südfrankreich (damalige freundin war französin) aber
    festgestellt, daß die langstreckentaugllichkeit der KLR doch eingeschränkt ist. dann vom bruder meiner frau die 80 G/S probiert und zwei wochen später die erste BMW (ein ehemaliges Dienstmotorrad der BMW eine 80 G/S) erworben.
    ab da immer am Ball geblieben und jedes Jahr die aktuelle R 100 GS in immer anderen Farben gehabt. Dann eine R 100 GS P/D. Nach 200 km Kolbenfresser. War ein Zuliefererfehler und das einzige mal, daß ich einen größeren schaden an einer BMW hatte. zwischendurch hatte ich eine
    R 80 und eine K100 aber jeweils nach 6 wochen wieder verkauft.
    kann mit straßenmotorrädern nichts anfangen. habe auch immer wieder
    RT, LT, RS und S ausprobiert, aber immer wieder bei GS geblieben.
    als vorletzte 2 ventiler noch eine schwarze PD classic (sondermodell), der ich immer noch hinterherweine.

    und jetzt kommt mein lieblingsmotorrad.
    habe eine R 80 GS basic die in hechlingen mit 34 PS eingesetzt war und
    400 km drauf hatte gekauft. wurde umgebaut auf 1000 ccm, gabelkartuschen, 26 l tank, einzelsitzbank usw. bin eingentlich immer noch am umrüsten ( aktuelle aktion ist eine leichte HPN Maske und KTM tacho, habe aber auch 1100 antrieb mit scheibenbremse und 50 magnumgabel für umbau schon in der garage)
    dann kam das zeitalter der 4 ventiler. zuerst 1100 GS, dann 850 GS, 1150 GS und 1200 GS. die 4 ventiler waren auf der straße (anfahrt) super aber fürs gelände einfach zu schwer. erst mit der 1200 GS und den richtigen reifen kommt wieder mehr geländetauglichkeit.
    nebenbei und für meine frau habe ich dann noch ein yamaha 600 tt gehabt. doch meine frau ist dann lieber die basic gefahren und ich habe die tt benutzt, ist aber für härteres gelände nicht wirklich toll.

    für marokko und tunesien und sonntag vormittag (sandgrube und ähnliches) gab es dann eine 625 SXC die ich aber wieder verkauft habe, da der unterschied zu meinem aktuellen motorrad einer HP2 zu gering ist.
    von der HP2 bin ich richtig begeistert. Ob mit supermoto reifen oder
    im gelände (mit richtigen stollenreifen, nicht den soft Kaaroo) wirklich toll. bin auch hier noch ein wenig am umbauen (tt zylinderschutzbügel, wunderlich unterbodenschutz, tt gepäckbrückenverbreiterung, windschild und zusatztank von "peter", felgensatz der 1200 GS mit TKC usw.)

    insgesamt ist und bleibt die GS das einzige wahre motorrad für mich.
    und das sehen 10 freunde von mir auch so (haben alle noch die alte GS, wie R 80 G/S mit 1140 motor oder R 100 GS und dann noch 1200 GS oder 1150 GS).
    auch wenn ich gerade eine ganz leichte (110 kg) einzylinder suche und bei manchen noch eine leichte einzylinder in der garage steht.

    und jetzt freue ich mich schon auf unsere mai eröffnugstour zu schotterstrassen zwischen lago di caldonazzo und lago di garda.

    viele gruesse

    motsahib

  9. Registriert seit
    02.01.2007
    Beiträge
    210

    Standard

    #29
    Tja, nach dem Bund keinen Job, dann bei nem BMW und Suzuki Händler als Mechaniker angefangen und auf kosten des AA endlich nen Moppedschein gemacht - das war dann mit 20!
    erstes Mopped eine DR 650 RS mit Kickstarter, damit bin ich dann 2 Jahre bei jedem Wetter zur arbeit gefahren.
    Als ich die erste GS auf der Bühne stehen hatte hab ich mir geschworen "so ein häßliches Ding kaufst Du dir niemals" !! Bis zu dem Tag als ich Sie fahren musste! Als Überführungsfahrt zu einem "Suzukilehrgang"!
    Da hatte er mich erwischt - der GS Virus!
    Bin aber noch die 12er Bandit ewig gefahren die ich als Unfallschaden gekauft und wieder zusammengebaut habe, aber die GS hat mich nicht mehr losgelassen. Aber irgendwie hat die Kohle nicht gereicht!
    Bis zu dem Tag als mein Chef eine 11er GS mit Motorschaden in Zahlung genommen hat - in Einzelteilen! Bei dem Motor waren beide Pleuel abgerissen und haben anständig Schaden verursacht sodas nur ein Ersatzmotor infrage kam. Da kommt wieder der Finanzfaktor ins Spiel, deshalb haben wir aus der 11er GS kurzerhand eine 850er gemacht da der Motor griffbereit in der Ecke lag und nur eine Halterung geschweißt werden musste.
    Das war meine erste GS, eine Rot/Weiße 75 Jahr edition mit nem 850er Motorumbau!
    Nach einem kurzen Ausflug in´s Suzukilager mit einer 12er Bandit K2 die dann nach einem Friseurbesuch einfach nicht mehr da war , gabs im Januar eine R1200Gs in dezentem Schwarz und Riesenspaßfaktor!! Das Mopped wurde auf Wunsche einer einzelnen Dame angeschafft die gern mitfährt und bequem sitz.
    Haben diese Entscheidung nicht bereut und werden es auch nicht, denn das Mopped ist der beste Kompromiss zwischen Alltags - und Tourentauglich. Und in der Eifel kann man um so manchen Papagei Kreise fahren!!

    Grüßle R.S.

  10. Registriert seit
    01.11.2005
    Beiträge
    507

    Standard

    #30
    Naja, dann versuch ich es auch mal.
    Mit 15 Jahren wurde ich vom EasyRider Virus infiziert. Freiheit,Fahren, Reisen nicht rasen etc.
    Als ich dann endlich 18 war habe ich mich dazu durchgerungen nicht nur den einser, sonder auch gleichzeitig den dreier zu machen.
    Gesagt, getan! Dann kam allerdings kein EasyRider sondern eine Bultaco Metralla: 1Zylinder, 250 ccm, Zweitakt. Das war schon ein ganz schöner Hammer und vor allem ein echtes Unikat zur damaligen Zeit. Leider hielt es auch nur ca. 2 Monate bis der Kolben klemmte
    Dann musste etwas richtiges her: Eine Kawasaki z 650! Das war schon ein Original! Leider zu dieser Zeit zu schnell für mich so das ich mich auch relativ schnell hiervon verabschiedete. Immerhin blieb soviel Geld über, daß ich mir eine neue SR 500 kaufen konnte. Die passte zu meinen damaligen Fahrkünsten und Erfahrungen. Zufrieden bin ich 50000 km damit durch die Gegend gejukelt. Irgendwann wurde sie mir doch zu langsam und ich wollte etwas anderes ausprobieren. Zu dieser Zeit kam die Yamaha XJ 550 auf den Markt und die gefiehl mir sehr gut. war natürlich ganz was anderes. Von einem 1 Zylinder auf einen 4 Zylinder. Ok, nach einer gewissen Gewöhnungsphase klappte das auch, bis zu dem Zeitpunkt als ich das Motorrad verlieh und derjenige sich damit lang machte . Tja und nun kam durch Zufall eine Honda Xl 500 in meine Hände. Ich machte den selben Fehler und verlieh das Motorrad und es wurde ebenfalls zu Schrott gefahren Nun machte ich eine zeitlang Pause, bis ich auf die Idee kam mir eine "große" SR zu kaufen. Das war dann eine Yamaha XS 650 Se. Naja, so ganz entsprach sie nicht meinen Vorstellungen und ganz in Ordnung war die Maschine auch nicht. Kurz um der Verkäufer hatte mich über den Tisch gezogen. Nach vielen Reparaturen und versuchten Verbesserungen verkaufte ich dieses Motorrad dann auch wieder. Zu dieser Zeit war Gaston Rahier sehr erfolgreich bei der Paris-Dakar unterwegs und so wurde mein nächstes Motorrad eine R 80G/S von Fallert mit 1000ccm und 40 Liter Tank. Mannoman das war ein richtiger Hammer, nur das Fahrwerk kam mit der Leistung nicht so gut zurecht. Als dann auch hier die Reparaturkosten zu hoch wurden, stieg ich nochmals, auch aus damaligen finanziellen Notpässen heraus, auf eine SR 500 um.
    Das hielt naturgemäß nicht lange. eine Pyrenäentour später war das Moped hin!
    So dachte ich mir, wat nu?
    Mein finanzieller Engpass war überwunden und es kam die erste R 80 GS mit Paralleverschwinge auf den Markt. Das war SIE. Die nächsten Jahre war ich der zufriedenste Motorradfahrer!! Aber wie das Leben so schreibt.
    Privat, sowie beruflich standen Änderungen an. Irgendwann kam der Moment wo ich glaubte das, das mit dem Motoradfahren nun vorbei ist. Ich bin erwachsen, vernünftig, etc.....
    Die GS wurde verkauft Was für ein Fehler!!!!!
    Es dauerte ca ein Jahr, der Winter war vorbei, ich keine Kohle........
    Wat nu? Ich bekam ein Angebot für eine Honda Transalp, wenig gelaufen, sah aus wie neu, aber eben keine GS. Nagut, dachte ich mir, besser als garnichts. dieser Kompromiss begleitete mich etwa 10 Jahre und ca. 100000Km! Aber auch irgendwann ging diese Aera zu Ende. Und wieder stand die Frage nach einer GS im Raum. Daraus wurde nun diesmal eine Yamaha TDM 850. Auch nicht schlecht, dachte ich mir. Fuhr damit und bastelete daran herum und es gelang mir einfach nicht sie als eine GS umzubauen Bis meine Frau irgendwann das Einsehen hatte und mich von den Umbauarbeiten erlöste Natürlich war das auch nicht ganz uneigennützig von ihr. Soviel Zeit die mit Umbauarbeiten verbrachte. Jetzt mußte eine GS her. Es fand sich auch relativ schnell eine passende! Und jetzt habe ich wieder mehr Zeit für meine Frau? Naja, ich will es nicht beschwören, aber insgesamt bin ich doch ausgeglichener. So ist der momentane Stand der Dinge. Erfahrungswerte habe ich auch sammeln können.
    1. Verleih dein Motorad nicht
    2. Verkauf die GS nicht


 
Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. .....der Mai ist gekommen......Mittwoch den 18.05. um 18:00
    Von Cramer im Forum Treffen - Region Ost
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 20.05.2011, 00:28
  2. In die Jahre gekommen: Garmin 2610
    Von Kurvi im Forum Navigation
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 26.06.2009, 18:35
  3. Noch ein Südschweizer ist dazu gekommen
    Von Touareg im Forum Neu hier?
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 08.05.2009, 20:19
  4. Pfälzer auf den Geschmack gekommen
    Von Manfred M im Forum Neu hier?
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 09.10.2008, 21:05
  5. Auf die Q gekommen
    Von Ron im Forum Neu hier?
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 11.09.2007, 11:44