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Wie sitzt man auf dem Schnabeltier ?!

Erstellt von Kroni, 13.11.2008, 22:53 Uhr · 59 Antworten · 6.843 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Wie sitzt man auf dem Schnabeltier ?!

    #1
    Nahmdt !

    Wie sitzt man eigentlich auf der GS - richtig, meine ich. Ich habe auf den ersten 500 km meine rechte Position noch nicht gefunden. Nicht das das ein Drama für mich wäre - auf meiner K 1100 RS habe ich mehrere tausend km dafür gebraucht. Aber das war auch eine intensive Erfahrung für mich gewesen - ich bin mehr denn je davon überzeugt, daß der richtige Sitz auf dem Moped die halbe Miete ist.

    Mein Eindruck von meiner 1150er Schnabelkuh ist folgender:

    100% aufrechend sitzend finde ich keinen Anschluß zum Tankende, keinen rechten Halt alleine aus dem Unterkörper. Folglich muß ich mich am Lenker beim angasen festhalten, beim bremsen abstützen. Das geht zwar irgendwie, aber das Gelbe vom Ei isses nicht. Man wird durch die Gegend geschlackert, und verliert vollends das Gefühl für das, was unterhalb des Popometers so abläuft. "Okay is das nich!"

    Auf der K 1100 RS sitze ich mit leicht nach vorne gebeugtem Oberkörper - und durchgedrücktem Kreuz. Die Hände sind nur leicht auf den Lenkerenden aufgelegt, die Hebel liegen gut in der Hand. Der "Schritt" und die Beine haben festen, aber beweglichen Kontakt zum Moped, die Füsse stützen sich nach "unten-hinten" ab - und ab geht die Post. Ich empfinde mich selbst immer noch als "fortgeschrittenen Anfänger" (A-Schein Juni 2005; seither 110.000 km) - aber so richtig zum Blümchenpflücken komm ich auch nich mehr ... ... ich bin auch sehr gerne etwas flotter unterwegs, auch in flotterer Gruppe - da fühle ich mich komischerweise wohler, als unter Blümchenpflückern ... *hüstel*

    Ich möchte gerne eine ähnliche Sitzposition wie auf meiner RS auch für die Schnabelkuh hinbekommen - derzeit erwäge ich, zu diesem Zwecke mal zum zurück zu fahren, und Einstellung5experimente vorzunehmen: Sitz runter, Lenker zum Fahrer hin gekippt, so daß die Lenkerenden ca. 2 cm tiefer kommen, und Armaturen entsprechend nach vorne gekippt. Alleine wegen Garantie und keine-Ahnung-und-kein-richtiches-Werkzeuch möchte ich selbst nicht an den Armaturen rumpfuschen - auf einmal haut mir unterwegs die Bremse ab, und das wär auch "nich okay", der Rücken und die Schultern verspannen dann in Minutenschnelle.

    In der derzeitigen - mutmaßlich originalen - Position des Lenkers muß ich die Arme leicht nach oben führen, und auch die Handgelenke leicht nach oben abwinkeln. Ich merke die ungesunde Anstrengung. Sie bleibt zwar (noch) unterhalb der Schmerzgrenze, aber trotzdem - "okay isses nich"; integriert is was anderes. Ich vermute als Ursache meine Anatomie: recht lange Arme und Beine. Eine lockere Handauflage bekomme ich auch bei (Originol-)Sitz in hoher Position nur hin, wenn ich mich künstlich "lang mache" - das ist dann aber auch "nich ok".

    Bevor ich aber nun alles mögliche veranstalte, wollte ich das mal zur Diskussion gestellt haben. Da ich nächste Woche beruflich sehr angespannt bin, komme ich erst nach dem 24. wieder zum , und hoffe, bis dahin hat sich antwortmässig was getan ...

    ... wenn nicht, wär das auch "nich okay!"



    Also: Wie sitzt ihr so auf dem Schnabeltier ? Give me Q-Tips !

    Gruß

    Kroni

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    Standard

    #2
    Moin Kroni
    Ich versuche es mal zu beschreiben. Ne GS ist einfach kein Ziegelstein und man sitzt darauf auch anders, daran wirst du dich glaube ich erst einmal gewöhnen müssen.
    Auf der GS sitzt man eher wie auf einem Stuhl, der Rücken ist gerade, die Füße stehen auf den Rasten, so das du auch jeden Moment aufstehen könntest. Zumindest gilt das für normale Fahrweise.
    Bein Angasen wird sich nicht irgendwo angelehnt oder festgehalten, sondern das Zauberwort heißt meiner Meinung nach Körperspannung, also Knie ran an den Tank und damit festhalten, zusätzlich Bauch-, Po- und Rückenmuskulatur benutzen, so hast du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geaschlagen, du hängst nicht wie ein Fähnchen im Wind und trainierst gleichzeitig noch die Muskulatur
    Die Ellenbogen kleben nicht am Körper, sondern gehen leicht nach außen, die Unterarme sollten gerade sein und die Handgelenke nicht irgendwie abgewinkelt. Dabei sind die Arme und Schultern locker, stützen sich nicht ab und halten sich nicht fest.
    Stell doch die Mopete zuhause mal auf den Hauptständer und laß dich von deiner Frau unter diesen Gesichtspunkten mal aufs Moped setzen. Dann könnt ihr auch gleich ausprobieren, welche Sitzbankposition dafür am besten ist. Oft sieht man das besser wenn man daneben steht.
    Umsteiger von anderen Modellen sitzen oft erst mal eine Weile etwas merkwürdig auf den GSsen weil sie versuchen wieder in ihre alte Sitzposition zu kommen.
    Ich hoffe das ich das halbwegs verständlich beschreiben konnte.
    Ungefähr so sollte es aussehen.

  3. Registriert seit
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    2.662

    Standard Bauch Beine Po

    #3
    haaaaaaaaa, jetzt weiss ich auch warum die GS so beliebt bei Frauen ist:

    die benutzen die GS als Trainingsgerät für:

    http://ernaehrungsstudio.nestle.de/s...PoUebungen.htm

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von Raubritter Beitrag anzeigen
    haaaaaaaaa, jetzt weiss ich auch warum die GS so beliebt bei Frauen ist:

    die benutzen die GS als Trainingsgerät für:

    http://ernaehrungsstudio.nestle.de/s...PoUebungen.htm
    Das würde ich sehr vielen Männern auch mal raten

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Wollen die Nessis mit diesem Program den Käufern ihrer Produkte wieder die Genmanipulatin einiger Zutaten aus dem Körper treiben?

  6. VoS
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    #6
    Hallo,

    das Problem mit der merkwürdigen Sitzhaltung hatte ich auch. Irgendiwe zu passiv und zu weit weg.

    Ich habe dann meinen Lenker ca. 2 cm. weiter noch vorne gedreht. das hat die gesamte Sitzhaltung verändert und paßt jetzt sowohl für das "Angasen" als auch für die längere Strecke.

    Grüße

    Volker

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von Kroni Beitrag anzeigen
    Auf der K 1100 RS sitze ich mit leicht nach vorne gebeugtem Oberkörper - und durchgedrücktem Kreuz. Die Hände sind nur leicht auf den Lenkerenden aufgelegt, die Hebel liegen gut in der Hand. Der "Schritt" und die Beine haben festen, aber beweglichen Kontakt zum Moped, die Füsse stützen sich nach "unten-hinten" ab - und ab geht die Post. Ich empfinde mich selbst immer noch als "fortgeschrittenen Anfänger" (A-Schein Juni 2005; seither 110.000 km) - aber so richtig zum Blümchenpflücken komm ich auch nich mehr ... ... ich bin auch sehr gerne etwas flotter unterwegs, auch in flotterer Gruppe - da fühle ich mich komischerweise wohler, als unter Blümchenpflückern ... *hüstel*

    Ich möchte gerne eine ähnliche Sitzposition wie auf meiner RS auch für die Schnabelkuh hinbekommen - derzeit erwäge ich, zu diesem Zwecke mal zum zurück zu fahren, und Einstellung5experimente vorzunehmen: Sitz runter, Lenker zum Fahrer hin gekippt, so daß die Lenkerenden ca. 2 cm tiefer kommen, und Armaturen entsprechend nach vorne gekippt. Alleine wegen Garantie und keine-Ahnung-und-kein-richtiches-Werkzeuch möchte ich selbst nicht an den Armaturen rumpfuschen - auf einmal haut mir unterwegs die Bremse ab, und das wär auch "nich okay", der Rücken und die Schultern verspannen dann in Minutenschnelle.
    Hi,
    Frage: Du mochtest die Sitzposition auf Deiner K, oder? Und Du hast Dir ne GS geholt und wusstest, dass Du aufrecht sitzen wirst, richtig?
    Ähm....versuchst Du nun die Sitzposition von Deiner K auf die GS zu übertragen?
    Möglicherweise lese ich das falsch ... mir kommt die Frage hoch: warum hat er sich dann ne GS gekauft?
    Nichts für ungut.
    LG
    Moni

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Ich denke auch: Was du beschreibst, ist mehr oder weniger die typische Sitzhaltung. Der Grund, weshalb viele überhaupt die GS wählen! An für sich bekommst du über die Schenkel einen deutlich ausreichenden Kontakt zur Maschine.
    Wenn ich jetzt höre: 500 Kilometer Testphase nach Jahren mit einem anderen Töff: 500 km sind bei mir 1-2 Touren maximal: Das ist nun schon recht wenig für eine Umgewöhnung.
    Dennoch: Das Spiel mit dem Lenker und der Sitzbank solltest du unbedingt machen! Und zwar durchaus in Eigenregie.
    2 Schraube3n lösen und du kannst den Lenker bewegen. Erstmal nur den Lenker ohne Armaturen. So kannst du mal die Position der Arme grob einstellen. Dazu komt noch die EInstellmöglichkeit der Sitzbank. Willst du mehr Integration - dann setz die Bank runter. Das erzeugt halt nen mühsameren Kniewinkel.
    Oder du polsterst die Bank gar auf (hab ich gemacht). So kommst du etwas höher, sitzt etwas mehr über den DIngen. Auch daran gewöhnt man sich schnell und mag dann gar nicht mehr anders.
    Die Armaturen muss man ebenfalls nicht einzeln verstellen - es gibt da links und rechts je irgendwelche Klemmschrauben, die man lockert - und dann kann man den ganzen Block drehen. Diese Möglichkeit nutzen viele der Offroadies, weil sich bei einem Sturz durch die gelockerte Schraube die hebeleien weniger verbiegen oder gar abbrechen. Such oder frag noch mal gezielt nach der Position dieser Schraube. Meine 1100er hat es eben noch nicht - sonst könnte ich es dir genau sagen.
    Fazit: Wag dich selber an die Justierung des Lenkers, nimm den einen Innensechskant (oder was auch immer du brauchst - du hast es garantiert im Bordwerkzeug) in die Jackentasche und teste es bei einer längeren Tour.
    Aber ganz sicher macht es keinen Sinn, die Sitzposition eines Sportmotorrades auf eine GS zu übertragen. Gib dir lieber eine Chance, die Unterschiede und damit auch gleichzeitig Vorteile des für dich neuen Systems zu erfahren.
    Amen

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Tach !

    Um Moni's Frage wenigstens vorläufig zu beanworten: die GS habe ich bestimmt nicht wegen der Sitzposition gekauft - ich fühle ich mich auf dem Sporttourer eigentlich sehr wohl. Der kommt aber an seine Grenzen im engen Geläuf - und im unteren Geschwindgkeitsbereich. Es klingt komisch, und bestimmt auch anmaßend; aber ein 1100er Ziegelstein will etwas flotter bewegt werden, sonst fühlt er sich nicht wohl. Er braucht sogar im "Blümchenpflückermodus" rund einen halben Liter mehr Sprit, als im flotten Marschtempo.

    Was meinen Schnabeltier-Sitz anbelangt: ich bin nicht mit der Erwartung auf die GS gestiegen, mich gleich auf Anhieb dort wie zuhause zu fühlen. Das braucht seine Zeit - mit dem Rennziegel habe ich etwa ein halbes Jahr und etliche 1000 km gebraucht, bis ich die richtige Haltung gefunden habe. Dieses "Arbeiten" an einer optimalen Sitzhaltung hat sich aber für mich voll gelohnt. Ich sitze verhältnismässig bequem, voll integriert und fahraktiv - und orthopädisch sehr günstig. Wenn ich heute Rückenschmerzen habe, dann setze ich mich auf die RS, und nach 2 h sindse wech.

    Diese Sitzposition ist nichts ungewöhnliches - es ist die lehrbuchmässige Sitzposition auf einem 'normalen' Motorrad ("Was soll bitteschön ein 'normales' Motorrad sein ?" - "Keine Ahnung, hab ich jetzt nur mal so gesagt." - "Ah-so."). Die GS ist insofern kein normales Motorrad - es ist eine schwere Enduro mit guten Strassenqualitäten. Die Segelstange gehört wohl auch zu den features, die wohl eher dem Geländeeinsatz entsprechen, als den Bedürfnissen der Strasse. Dito die hohe Sitzposition mit ihrem hervorragenden Überblick (übrigens auch durch die Spiegel !).

    Ich bin da gerne bereit, mich dem Gerät anzupassen - deswegen frage ich ja. Und meine oben geäusserte Vorstellung ist selbstverständlich eine Vorläufige.

    Ich vermisse vor allem die Möglichkeit, mich mit dem Unterleib am Tankende abzustützen bzw. anzulehnen. Das ging in der niedrigen Sitzposition einigermaßen - aber da ward mir der Lenker so weit entschwebt, daß die Unterarme aufwärts zeigten - deswegen muß da wohl gedreht werden.

    Um auf der Strasse vernünftig unterwegs zu sein, muß man - meine ich - die Hände nur locker auf den Lenkerenden liegen haben, um feinfühlig Lenkimpulse zu geben und die Armaturen ebenso sensibel behandeln zu können. Nur dann kann man sich in die Kurve hineinlegen und mit Gewichtsverlagerung fahren. Das klappt auch mit der GS ganz gut, und produziert dann eine geradezu traumhafte Kurvenperformance mit endloser Schräglagenfreiheit - alles schon ausprobiert. Nur im Moment muß ich mich dazu halt Armmässig "verbiegen" und rutsche ständig vom Tank wieder weg nach hinten - weswegen die Sitzbank wieder runter muß.

    Danke für den Tip mit der Verstellschraube. Ich gucke mal, ob ich in der technischen Anleitung was dazu finde - schlimmstenfalls muß der sie zeigen. Fragen will ich den auf jeden Fall mal - eben wegen der Züge und Leitungen. Aber soviel isses ja nicht, vielleicht maximal 2-3 cm (am Lenkerende gemessen). Diese paar Zentimeter können aber verdammt wichtig sein.

    Eines nehme ich jedenfalls aber aus Euren Antworten mit: die Aufforderung, etwas mehr Geduld zu haben mit dem neuen Schnabelpferdchen !

    Gekauft habe ich es mir vornehmlich für eher ruhigere Touren und Ausfahren in engerem Geläuf mit schlechteren Aphaltbedingungen, Blümchenpflücken mit flotten Einlagen, und Schlechtwetterbedingungen. Neben der Kurvenperformance war für mich vor allem die Solidität von BMW entscheidend - gute Verarbeitung und ein sowohl belastbares wie auch leistungsfähiges Fahrwerk. Die DL 650 von Suzi, die ich für das Schnabeltier in Zahlung gegeben habe, war miserabel verarbeitet, und hatte ein Fahrwerk, daß weder "vollgasfest" noch stabil genug gegen Störeinflüsse gewesen war. Das ich mit dem Schnabeltier in dieser Hinsicht sehr gut bedient bin, habe ich schon er-fahren dürfen.

    Gruß

    Kroni

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Hallo,

    über eine optimale Sitzposition auf einer GS zu diskutieren finde ich Quatsch.Entweder das Motorradfahren liegt einem im Blut, oder eben nicht.Wie ich optimal auf einem Motorrad sitze merke ich doch nach den ersten 500 Metern und kann dann eventuell etwas am Sitz oder Lenker ändern, es sei denn meine Körpergröße passt einfach nicht zu dem jeweiligen Modell.
    Manchmal ist es schon abenteuerlich wie sich so mancher auf unseren Strassen bewegt und mit wem man in der nächsten Kurve rechnen muß.Mensch und Maschine sollte eben eins sein, im eigenen und im Interesse anderer.

    Gruß Bernd


 
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