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Wie steckt man das weg .....?

Erstellt von Luzus, 28.04.2010, 19:38 Uhr · 30 Antworten · 3.246 Aufrufe

  1. Registriert seit
    18.06.2007
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    397

    Standard Wie steckt man das weg .....?

    #1
    Ist ja gar nich sooooo schlimm gewesen .... mein Ausrutscher heute in der Linkskurve ..... mit Streugut satt

    aber immerhin ein Schaden von einigen Hunnis (Ventildeckel, Sturzbügel, .... siehe Bildchen ... andere "Kleinigkeiten" und natürlich die Klamotten)
    Kleiner Cut am Handballen und die Prellungen im Hüftbereich .... geschenkt.

    Aber das Hirn?

    Beim Nachhausefahren bin ich dahergeeiert wie so ein Lappenneuling

    Kurvenfahrt nur noch im Schleichgang.

    So stellt man sich GS-Fahren nicht wirklich vor ....

    Wie lang ist denn die Psyche erfahrungsgemäß angeknackst nach so einem (Zwischen-) Fall;
    wer kann mich da aufmuntern .... ?

    Beste Grüße - und: passt auf euch (und die kleinen Steinchen auf der Strasse) auf!
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken unfall-kleine-datei.jpg  

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Zitat Zitat von Luzus Beitrag anzeigen

    Wie lang ist denn die Psyche erfahrungsgemäß angeknackst nach so einem (Zwischen-) Fall;
    da gibts keine pauschale Antwort, da jeder anders reagiert.

    Mach Dir einfach bewusst, dass das "Rumeiern" in dieser Situation eine für Dich normale Reaktion war und freu Dich, dass Dir sonst nix passiert ist. Und interpretiere da nicht zuviel rein, auch wenns ein paar Tage dauert, bis der Knoten im Hirn sich wieder löst

    Gruß Kolli

  3. Registriert seit
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    5.090

    Standard

    #3
    Zitat Zitat von Luzus Beitrag anzeigen
    ..... mit Streugut satt
    ...
    Wie lang ist denn die Psyche erfahrungsgemäß angeknackst nach so einem (Zwischen-) Fall;
    ...
    Du musst dir einfach nur darüber im Klaren sein, dass es nicht an deiner Fahrkunst gelegen hat. Das Streugut, das teilweise in großen Mengen nach der Wintersaison auf den Straßen liegt (auch wegen Ausbesserungsarbeiten an den Frostschäden) stellt halt eine potenzielle Gefahr für Zweiradfahrer dar.
    Du wirst während der nächsten Kilometer vermehrt die Fahrbahnoberfläche "scannen" und dann wieder zu deinem gewohnten Fahrstil übergehen. Das geht recht flott.

  4. ArmerIrrer Gast

    Standard

    #4
    schwer zu sagen wie lang Du daran kaust, nach meinem Pandaangriff vor nem knappen Jahr hat es bis jetzt gedauert wo ich wieder richtig Gas geb und nicht mehr so viel Angst hab dass mir nen Panda die Sülünder abnagen will auf meiner Seite...

    Aber so schlimm sieht das doch gar net aus, und solange Du net durchgeschauert hast müsstest Du ja rein theologisch gesehen gar nichts ausgeben, außer ggf neue Klamotten bzw Helm, wobei ich auch diese paar Schrammen aufm Leder in Kauf nehm, Kampfspuren halt, was solls...

    Aber toi toit toi dass nicht mehr passiert ist. Und Gute Besserung

    Grüße vom anderen Ende des Landes

    Ecki

  5. ArmerIrrer Gast

    Standard

    #5
    Zitat Zitat von palmstrollo Beitrag anzeigen
    Du wirst während der nächsten Kilometer vermehrt die Fahrbahnoberfläche "scannen" und dann wieder zu deinem gewohnten Fahrstil übergehen. Das geht recht flott.

    siehe meine anderer Beitrag, bei mir gings fast ein Jahr und die Angst vor nem Panda oder nem noch stärkeren Gegner ist nach wie vor nicht ganz weg, weil es doch genug Idioten gibt die in der Dose unterwegs sind, das ist quasi wie mit idiotischen Steinen die überall meinen rumliegen zu müssen....

  6. Chefe Gast

    Standard

    #6
    Bei mir war's im Winter 08/09 ein behördlich panikversalzener Kreisverkehr, der mich einen Zylinder und sonst ein paar Kleinigkeiten gekostet hat...
    Das interssante dabei ist, dass nur genau dieser eine Kreisverkehr (in alle Richtungen) ein etwa 6 Monate dauerndes mulmiges Gefühl ausgelöst hat.

    Ansonsten gibt es relativ oft Situationen, die die Leichtigkeit des Motorradler-Seins ruck-zuck auf ein Normalmaß he........... und das ist auch gut so

    Mich hat's schon vom Fahrradel, von den Skiern, dem Snowboard, den Inlinern, dem Moped, dem Gleitschirm, beim Klettern, beim Eisklettern, vom Dach und unter den Tisch gepfeffert und das beste Mittel gegen zu viel Angst ist, sofort wieder aufzusteigen und weiterzumachen...

  7. Registriert seit
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    166

    Standard

    #7
    Wie lang ist denn die Psyche erfahrungsgemäß angeknackst nach so einem (Zwischen-) Fall;
    wer kann mich da aufmuntern .... ?

    Hallo,
    ein Patentrezept gibt es hierzu leider nicht, mir hat sofortiges weiterfahren und häufiges Fahren in der Folgezeit schnell über den Lapsus hinweg geholfen.
    In deiner Situation hilft auch das Bewusstsein, dass andere diese Situation auch nicht gemeistert hätten, wenn die Physik zuschlägt hat man manchmal eben Pech, das nächste mal hast du wieder Glück.
    Steig so schnell als möglich wieder auf das Bike....du fährst noch genau so gut Motorrad wie zuvor....sicher....probier es.

    Grüße Jürgen

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Wirklich schwer zu sagen, aber mach nicht den Fehler den viele machen: nicht mehr fahren. Steig auf Dein Motorrad und dreh eine Runde!
    Vielleicht solltest Du Dich bei einem Fahrsicherheitstraining anmelden. Ich habe eins gemacht und kann das nur empfehlen!! Bestimmt kannst Du Dein "Kopfkino" da wieder ausschalten und Du gewinnst wieder Sicherheit und Vertrauen!

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hi Luzus
    mir ist letzten Oktober fast das gleiche passiert, nur habe ich mir 2 Brustwirbel gebrochen und das rechte Handgelenk (Moped war da Nebensache)
    Nach 3 Monaten Reha, KG und so weiter konnte ich wieder Teilzeit arbeiten (zum Glück war Winter) und die Vorhersage des Arztes hat sich 100% erfüllt. Der hatte mir prophezeiht, dass ich gute 6 Monate nicht fahren werde können und er sollte Recht behalten, rein körperlich ging es mir noch Anfang Februar nicht so gut, dass ich fahren hätte wollen.
    Als die Zeit rum war, die ersten sonnigen Tage, war die Vorfreude wieder da.
    ich bin aufgestiegen (auf mein anderes Moped) hab vorsichtig ne schöne Runde gedreht und bin an der Unfallstelle vorbeigefahren......kein mulmiges Gefühl, nichts.
    In den 2 Monaten seit ich wieder fahre gab es 2 Situationen die blöd waren.....einmal zog sich eine Kurve die ich flott, aber nicht am Limit durchfuhr, zu, normal kein Problem, aber als einige Frostaufbrüche für ein Versetzen in Schräglage sorgten. schlug mir das Herz bis zum Hals.....da war schlagartig der Unfall im Kopf.....das zweite Mal war Dreck in der Kurve, den ich rechtzeitig sah, verlangsamte und plötzlich wie gebannt drauf starrte. Die kurve war definitiv eine der schlechtesten in meinem Leben
    Aber ansonsten kein Problem.....die Erinnerung verblasst.
    Tiger

  10. Registriert seit
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    1.448

    Standard

    #10
    Meine Frau ist mit Ihrer F 650 vor zwei Wochen in einer Kurve ausgerutscht. Bei 4°C und leichtem Regen hat die Haftung des hinteren Reifens versagt. Da Sie außer blauen Flecken am Knie, der Hüfte, Ellbogen und leichten Schmerzen am Zeigefinger und Daumen der linken Hand fit war, am Moped nur der Lenker leicht schief war und sonst nur noch ein Kratzer am Handprodektor und Verkleidung aufwies, stieg Sie gleich wieder auf Ihre F 650 und spulte die 150 km bis zum Ziel unser Tour. Jetzt etwas vorsichtiger in den Kurven, vor allen rechts rum.
    Am nächsten Tag fuhr Sie wieder ganz normal. Erst am nächsten Tag zog Sie es dann vor lieber bei mir als Sozia mitzufahren. Da hatte Sie schon beim Frühstück ein mulmiges Gefühl. Der nächste Tag, unsere Heimreise, leider wieder bei regnerischem kühlen Wetter, war für Sie dann wieder kein Problem mehr.

    Auch ich hatte Anfang März den ersten Sturz mit der GS. Ich war ganz schön geschockt. Am Moped kein Schaden, nur Kratzer am Zylinderschutz und Ventildeckelschutz. Ich mußte weiter mit Gummi in den Knien!


 
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