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Wieso fahre ich eigendlich Motorrad ?

Erstellt von Mister Wu, 09.11.2005, 11:16 Uhr · 13 Antworten · 2.546 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Wieso fahre ich eigendlich Motorrad ?

    #1
    Hallihallo,

    angeregt vom Thema <Wer fährt besser> ist mir eine Überlegung gekommen.
    Wie wird man eigendlich zum Motorradfahren gebracht.
    Bei mir liegt das "Motorrad-Gen" eindeutig in der väterlichen Seite.
    Mein Großvater hat 1921 seinen Führerschein gemacht (der hängt bei mir an der Wand :-))
    Er ist nie Auto gefahren, nur Motorrad und war Mitglied in einem Club.
    Da habe ich auch noch ein paar Bilder von 1923.
    Von seinen vier Kindern haben zwei den Motorradführerschein gemacht (mein Dad nicht).
    Aber ALLE meine Cousinen/Cousins von der väterlichen Seite fahren heute Motorrad !

    Mit 16 ging es dann auf einer RD80 los.

    Auf Mama's Seite ist überrings totale Trauer angesagt, kein einziger Motorradfahrer.

    Im übrigen muß ich noch dem freundlichen Ducatifahrer mit seiner grünen 900er danken.
    Sobald dieser an seinem Motorrad schraubte war der kleine Frank vor Ort und fragte ihm Löscher in den Bauch, und er hat immer geduldig geantwortet.
    Er ist später nach Australien ausgewandert, ob nun wegen mir weiß ich allerdings nicht. ;-)
    Die Duc hat er jedenfalls mitgenommen.

  2. Registriert seit
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    #2
    Hi Mister Wu!

    Bei Deiner genetischen Vorbelastung musstest Du ja Motorradfahrer werden. Du bist wahrscheinlich schon mit einem Helm auf die Welt gekommen.
    Bei mir fuhr damals im engsten Familienkreis leider niemand Motorrad, was mich aber nicht davon abgehalten hat den Schein zu machen. Bei mir kam der Virus im 10. Lebensjahr auf. Denn auf meinem Schulweg eröffnete damals der erste Motorradhändler (Suzuki) in unserer Nähe seinen Laden. Ich bin jeden Tag daran vorbeigelaufen und habe mir die Nase platt gedrückt, der freundliche Händler hat mich auch immer auf einer RG80 Gamma sitzen lassen. Jetzt erklär mal einer Lehrerin, warum Du zu spät kommst, weil Du Dir noch die neue xyz anschauen musstest. Das muss mich wohl nachhaltig geprägt haben und was soll ich sagen, heute verkaufen wir in der Familie aus unserem eigenen Motorradladen an Alle anderen infizierten.
    So kann’s geh´n.

    Gruß Helge

  3. Registriert seit
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    #3
    Ein Nachbar hat mich als kleiner Junge auf seiner Yamaha TR1 mitgenommen. Dann war ich jahrelang Zweirad-Addict, bin sehr viel Mountainbike gefahren und mit 18 gab es nur einen Wunsch, ein Motorrad. 50er und 80er haben mich nie interessiert, Zweitakter stinken (das sehe ich heute mit Dieselautos irgendwie ähnlich ).

    Dann habe ich mir notgedrungen im ersten Winter in Lohn und Brot ein Auto zugelegt, weil auf OPNV kein Verlass war. Ich bin aber seit jeher Motorsportverrückt, also nach 2 und 4 Rädern. Ich mag beides und fahre auch gerne beides, auch mal just for fun. 8)

    Nach dem Studium wäre das Motorradhobby fast eingeschlafen, weil ich kaum noch Zeit hatte und wie gesagt auch Autofahren Spaß machen kann. Aber durch die GS gab es bei mir gewissermaßen einen 2. Frühling mit dem Motorrad und so hab ich mir im verflixten 13. Jahr das 3. Motorrad zugelegt. 8)

  4. Registriert seit
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    #4
    Wie bei mir auf der HP nachzulesen, im jungen Alter von 7 oder 8 Jahren fing meine Begeisterung fuer Motorräder mit dem Mofa des Grossvaters an. Ausser dem Grossvater hat aber nie ein anderer in der Familie je ein motorisiertes Zweirad bewegt - was ich natuerlich aendern wollte. Bin seit dem bis 14 immer 'schwarz' gefahren. Mit 15 wurde dann die offizielle Fahrerlaubnis gemacht (damals nur einen Fragebogen richtig ausfuellen - das war's), mit 16 Jahren folgte der 1B und das erst Mopped, eine Honda MTX 80 Enduro, wurde angeschafft. Mit 18 wurde dann der offene 1er gemacht (damals gab es noch keinen Stufenfuehrerschein und der Lappen war gross und grau) und es folgte der Umsteig auf grössere Motorräder.

    'Erschwerden' kam in der Kindheit dazu, dass mein Nachtbar eine tolle Horex fuhr, was mich immer sehr beindruckte. Leider hat er die Horex irgendwann verkauft und sich einen 'Kackstuhl' zugelegt.

    Motorradfahren heisst fuer mich Urlaub und die Seele baumeln lassen. Ich kann 'abschalten', erfreue mich am Fahrtwind und besuche zumeist Plaetze, die ich nicht mit dem Auto besuchen wuerde.

  5. B2
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    #5
    Mein Vater kam erst 1954 aus russischer Gefangenschaft zurück. Seine erstes Fahrzeug war 1957 eine neue schwarze Zündapp DB 200 mit 3-Gang-Tankschaltung.
    Als kleines Kind durfte ich immer vor ihm auf dem Tank sitzend mitfahren. Mit 8 Jahren ging es dann auf dem Bauernhof meiner Tante mit meinem Cousin mit Mofafahren und -frisieren los.
    Mit 16 meine erste eigene 50er Kreidler Florett (2 mal geschrottet aber immer wieder zusammgebaut).
    An meinem 18.Geburtstag hatte ich die Führerscheinprüfung für Auto und Motorrad in der Tasche.
    Die mittlerweile 18 Jahre alte Zündapp meines Vaters war mein erstes Motorrad, gefolgt von einer grünen Kawasaki MachIII die bald wegen eines geplatzen mittleren Zylinders den Geist aufgab aber wegen der ständig abvibrierten Zündspulen sowieso nervte. Dann kamen im Laufe der Jahre Yamaha 600 Teneere, BMW R60/7, 600er MotoGuzzi-Gespann, BMW R100GS, BMW R1200C, BMW R1150ADV und 750er Ural-Gespann.
    Tja, die letztgenannten 3 stehen noch immer bei mir zu Hause und werden leider nur noch zusammen ca. 12.000 km pro Jahr bewegt.

    Seit meinem 16. Lebensjahr war ich noch nie ohne Mopped, meistens standen sogar immer zwei rum....
    Unterwegs war ich mit den Dingern bisher 2 mal in Afrika und in den meisten Ländern Europas.

    Für´s ganz ganz hohe Alter soll mal als angetriebene Gehilfe immer ein Gespann zu Verfügung stehen. In der Hoffnung dass es dann noch Ziwis gibt die mich morgens draufheben und abends wieder runter...

    PS: Die Zündapp meine Vaters hab ich Blödmann leider mit 19 für damals 300 Mark verkauft. Könnte mich heute in den Arsch beissen deswegen. Da mein Vater und ich den gleichen Vornamen haben wäre sie heute sozusagen noch aus erster Hand in den Papieren. Ausserdem ist ihr Baujahr mein Geburtsjahr. Bin immer am Überlegen ob und wie ich irgend eine Chance hab das Mopped wieder zu finden wenn es noch lebt.

  6. Registriert seit
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    #6
    Bei mir war es eigentlich auch mein Dad schuld.
    Als Kinder eines Fahrlehrers blieb uns ja fast nix anderes übrig als alle klassen zu machen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: .
    Meine Schwester hat es aber dann auch nur bei der Prüfung belassen, sie fährt also kein Bike.
    Nur ich konnte es ned lassen. Seit den 15. bin ich auf zweirädern unterwegs 8) 8) 8)

  7. Registriert seit
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    #7
    Hallo, hab auch so ein Werdegang. Durch meinen Vater bei dem ich mit 8 Jahren auf seiner NSU LUX auf dem Sozius mitfahren durfte. Öffters auf dem Elefantentreffen am Nürburgring gewesen und einige Rennen auf der alten Südschleife mit ihm gesehn. Dann mit 16 den 4er gemacht und eine Kreidler Florett RS. Dann mit 18 den 1er und den 3er gemacht. Dann durfte ich auch selbst die NSU LUX fahren. Von meinem Onkel väterlicherseits habe ich eine Adler in Teilen erhalten. Die ist von meinem Vater und mir restauriert und fahrfertig gemacht worden. Das Ding ging ab wie die Feuerwehr. Nur waren nach einiger Zeit keine Ersatzteile mehr zu erhalten. Kaufte mir von meinem ersten selbstverdienten Geld eine GT250 mit der ich einige Touren auch mit meiner Freundin machte. Während des Studiums aus Geldmangel kein Motorrad mehr fahren, bis mich der Virus vor einigen Jahren wieder aufs Motorrad brachte. Seit der Zeit fahre ich eine BMW. Leider kann meine ehemalige Freundin aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitfahren, was ich sehr bedauere. Die Adler musste leider verschrottet werden. Die NSU läuft heute noch im Besitz meines Schwagers. Im Winter werde ich die GT250 wieder fahrfertig machen. Werden mal sehen wie das Ding nachher aussieht und was der TÜV davon hält.

  8. Registriert seit
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    #8
    Warum ich fahre?
    1. ist Moppet fahren endgeil
    2. kann (muss) ich bei der Fahrt alles andere aus den Gedanken verdrängen wodurch der Alltagsstreß und die Arbeitsbelastung einfach von mir abfällt
    3. ist auch meine ehmalige Frau der Meinung das Moppedfahren wenigstens das 2. schönste auf der Welt ist...

    Wie bin ich dazu gekommen und was ist bis heute passiert?

    In meiner Familie fuhr nur mein älterer Cousing ein Motorrad (KAWA Z irgendwas in Knallrot). Da durfte ich mit und da war es passiert... mit 15 Mofa (Flory Dreigang ) mit 16 eine Florett und mit 18 beide Scheine und eine RD250 dann die 350er und die 500er als nächstes eine XT500, ging irgendwie nicht, Hirn ausgehakt und die Kawa ZX10 gekauft. Da war es endlich, das Gefühl das ich beim Mitfahren vor 15 Jahren hatte, das muss drücken im Gesicht ! Das nächste war ne 11er Zepyr und dann die 12er Bandit (habe ich heute noch) und dazu kam dann eine X11. Die x11 habe ich als SF aufgebaut, die war grade fetisch da kauft mein Frau sich eine F650GS, so ein sch.. denke ich und setze mich drauf, böser Fehler. Kinderfahrad mit zu kleinem Motor aber sowas von handlich... Meine Frage, gibt es das auch für Erwachsene? Jau, seit August 2005 steht die Q12 vor der Tür und zwar nur wenn ich nicht zuhause bin :-) Die 1200 Bandit kommt jetzt weg, da fühle ich mich absolut nocht mehr wohl drauf, das Beste is der Feind des Guten

    In diesem Sinne, immer den Propeller in den Wind halten :-)

    Jonas

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    #9
    In der DDR fuhr praktisch jeder mit 15 schon Moped. War ganz praktisch zum Badenfahren und später für die Berufsschule.
    So auch ich: Mit 15 den Moped-Führerschein bei der seeligen GST für 45 Ost-Mark auf einem Star gemacht.
    Dann gabs für 80 Mark ein SR 2, mit 16 dann gebrauchtes S 51 Elektronik für 1600 Mark. Dann ein Simson-Mofa (1 Mofa + ein Fahrradanhänger voll Teile für 150 OM) als "Winterfahrzeug". Zwischendurch immermal illegal MZ 300 ES Gespann, und diverse andere MZ probiert.
    Mit 21 dann allerdings gabs den Trabbi meiner Eltern und Moped war zu unbequem.
    Mit 23 dann Fahrlehrer geworden und da gleich den 1-er gemacht (500 m hin und 500 m zurück in zwei Einbahnstraßen als "Prüfung" auf einer 150-er MZ TS). Schwupps kam die Wende und ich war im Besitz des Führerscheins Klasse 1 - PS unbeschränkt.
    Jetzt wollte meine Feundin kein Motorrad und so musste ich bis zur Trennung warten.
    1994 dann die neue F650 und sieben Jahre behalten, allerdings nur 23000 km gefahren (als Schichtarbeiter ist beim Frei immer schlechtes Wetter...) und jetzt 2002 hab ich mir meinen ewigen Traum erfüllt. BMW R 1150 GS mit ABS und sonstigem Schnickschnack. Und die wird es wohl für die nächsten 10 - 15 Jahre bleiben (müssen).

  10. Registriert seit
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    #10
    zum motorisierten zweirad kam ich, da ich mit 16 zu faul war
    meinen drahtesel zu bewegen und die hübschesten mädels
    in einer 20 km entfernten stadt wohnten.

    wie es so kommt, rotteten sich die kreidler-fahrer zusammen und mit
    18 kamen dann die richtigen maschinchen unter den hintern.

    nachdem durch tödliche unfälle die clique sich dezimiert hatte verlor
    ich die lust am motorrad und machte 20 jahre eine pause.

    wie es so immer kommt, holt einen die vergangenheit ein und der
    drang zum moped, diesmal nicht als reiner fortbewegungsmechanismus
    sondern als spaß an der freude, keimte wieder auf.

    einsteigermodell war die F650 die jedoch nur für die ersten 1200km
    ausreichte. schneller umstieg auf eine K1200RS und seit frühjahr
    eine K1200S. als geselliges moped habe ich nun noch eine GS (oss)

    alla
    gruß
    maze


 
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