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Wieviele Kilometer Anreise ist euch eine schöne Tagestour wert?

Erstellt von QBoxer, 31.03.2012, 18:08 Uhr · 65 Antworten · 7.341 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Ich würde nicht 100km irgendwohin fahren, um dort Moped zu fahren und dann wieder 100km nach hause.
    Meine Tagestouren liegen zwischen 150 und 300km; sollte es weiter weg gehen, plane ich eine oder mehrere Übernachtungen ein.

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    #22
    Hier haben wir leider auch immer erst eine Anreise, hier im Umkreis wäre es zu langweilig.
    500km sind dann also bei einer richtigen Tour auch keine Seltenheit.
    Auf diese Anfahrten könnte ich echt verzichten.

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    #23
    Meine längste Tagestour war 870 Km vom Bodensee über diverse Chausseen nach Bremen. 600 -750 Km kommen im Sommer schon öfters mal vor Was gibt es schöneres als morgens um 0500h zu starten und abends um 2200h ganz relax wieder zu Hause einzutrudeln. Gerade die Zeit morgens gegen 0500 zählt im Sommer mit zu schönsten Stunde

  4. GSATraveler Gast

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    #24
    Gute Frage Jürgen. Es hängt davon ab.Manchmal brauche ich es nicht so sehr, aber manchmal echt. Eine blöde oder stressige oder beides Woche, mehrere Tage nicht zum Fahren gekommen, alle haben genervt und ich erst recht, aber doch nur zwei Tage frei, obwohl eigentlich mind eine ganze Woche fällig wäre. In diesem beschränkten Fenster sollte dann auch noch etwas Anderes als 'nur gerade' Motorradfahren reinpassen. Und trotzdem will ich nicht nur die Runden drehen, die ich sonst am Feierabend in zwei drei Stunden feile. Also etwas nicht ganz Übliches, etwas frei gewählt Sinnfreies (ok, Blödes):

    (Gilt von Frühsommer bis ganzen Oktober) Um 23 Uhr schlafen legen, um 4 Uhr aufstehen, Kaffee machen, gleichzeitig Duschen, zwei Portionen Kaffee zusammen mit Milch in eine Thermoskanne und eine Portion in mich abfüllen, ein paar Brote streichen und einpacken, die steife Kombi mit steifem Blick und Gänsehaut überziehen, Abfahrt um 4.30. Per Autobahn während 1,5h an den Fuss der franz. Berge fahren, d.h. kurz vor 6 Uhr den ersten Pass, kurz danach die franz. Grenze. Die Griffheizung braucht es, die Strassen sind vielleicht noch feucht, das Licht diffus und der Blick noch nicht ganz scharf; egal es kommen noch viele Kurven. Dann ein Pass nach dem anderen, hunderte Kurven, immer alles Richtung Süd südsüd.

    Zigarettenpausen mit Kaffee und Broten alle eineinhalb bis zwei Stunden, Tanken und für kleine Jungs nicht vergessen. Schmerzen am Hintern, im Nacken, an den Händen, all dies tritt mit der sich stetig verändernden Landschaft in den Hintergrund. Diese anderen Formen und Farben, die anderen Bauweisen der Häuser und Kirchen, die andere Fahrweise der Verkehrsteilnehmer, die anderen Gesichter der Dörfer, die Leute bei ihren unterschiedlichen Tätigkeiten, diese Weiten!

    Nur eines bleibt immer gleich: Beschleunigung, Überholen, Bremsen, Abmessen und Einschätzen, wieder Überholen, Bremsen, Kurven Kurven, wieder Beschleunigung.

    Wie im Traum und doch deutlich merkbar in der Realität komme ich um ca. 16 Uhr in Nizza an, je nach gewählter Route. Eine knappe Stunde Pause, eine entspannte Mahlzeit mit Blick aufs Meer und die Schiffe und die Menschen bei ihrem Tun und Lassen. Erstaunen darüber, wo ich gelandet bin - die Erinnerung an heute früh kann irgendwie nicht Schritt halten, als wäre ich gebeamt worden. Die schiere Entfernung von zuhause, wo Freuden und Verpflichtungen zurückgelassen wurden treiben zur Eile.

    Abfahrt in Nizza um 17 Uhr. Rückfahrt wahlweise über die Ligurische Küste - Alessandria - Aosta - Grosser St. Bernhard (alles Autobahn ausser der grosse St. Bernhard, der vor und nach dem Tunnel etwas Landstrasse hat) oder über eine der Routes Napoleon (hier zuerst während ca. 4 h gut ausgebaute Landstrasse, ab Grenoble dann nochmal knapp drei Stunden Autobahn bis nachhause).

    Dann stehe ich irgendwann zwischen 24 und 02 Uhr zuhause am Fenster mit der letzten Zigarette und dem ersten Glas Rotwein oder Bier des Tages. Und müsste ich mich in diesem Moment festlegen, ich wäre mir wohl nicht ganz sicher, was ich nun geträumt, und was ich wirklch erlebt habe (zwei Nächte Schlaf später fällt die Unterscheidung dann leichter). Am nächsten Tag bin ich zu nichts zu gebrauche; nur damit auch das gesagt ist.

    Solche Programms gibt es nicht nur an die Mittelmeerküste - das franz. Zentralmassiv ist gerade im Frühjahr sehr angeagt (3,5h Autobahn hin und 3,5h zurück - es bleiben also 10h netto dort unten, ist doch was!). An die Pyrenäne fahre ich jedoch nur, wenn ich fünf Tage frei nehmen kann: 1 Tag hin, zwei Tage dort, 1 Tag zurück, 1 Tag Erholung inkl. real life zuhause.

    Dies alles mag nicht besonders intelligent sein. Aber je nach Lebenssituation bleibt nicht viel Anderes übrig, wenn man nicht nur immer die gleichen Routen fahren will.

    Um die gestellte Frage also zu beantworten: Nicht immer, aber doch regelmässig lohnen sich lange hin und lange Rückwege. Diese Form der Freiheit ist neben Anderem gerade das, was das Motorradfahren für mich ausmacht.

    In diesem Sinn frohes Fortgewegen und Reisen auf zwei Rädern, um die eigenen vier Wände oder noch etwas weiter herum. Gruss Rolf.

  5. Registriert seit
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    #25
    Hallo Rolf,

    das ist natürlich die ganz harte Tour...

    Aber Dein Ansatz ist schon richtig- früh aufstehen, Autobahn und dann immer noch früh am Tage in die Tagestour einsteigen.

    Egal wo man wohnt- irgendwann ist der Aktionsradius von Tagestouren ausgereizt- man fährt immer die gleichen Strecken. Das Aktionsgebiet lässt sich durch 2h Autobahn natürlich extrem aufblasen- damit ist man dann schon ein paar Jahre beschäftigt. Also z.B. nicht um 9 sondern schon um 7 erst mal auf die Autobahn. Um 11 Uhr beim ersten Frühstück im Kurvenparadies ist die ätzende Autobahnetappe schon längst Geschichte und vergessen...

    Viele Grüße, Grafenwalder

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    #26
    Ich mach das nach Laune......800km nach Verdun und zurück mit meiner Sozia....jeder km war es wert

    Längste Tagesetappe waren genau 1400km vom Timisoara/Rumänien nach Hause mit Sozia auf einen Rutsch! Pausen nur zum Tanken und Entleeren..............und neee das muss man auch nicht jeden tag haben

    ansonsten Tagestripps zw 150km bis 800km alles drin!

    wie mein vorposter schon sagte...irgendwann ist in der eigenen umgebung so ziemlich alles abgegrast

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    #27
    Tagestouren mache ich ohne Anreise,
    der Steigerwald liegt gleich hinterm Haus, in die fränkische Schweiz, der Rhön, oder den Spessart habe ich ca 60 - 70 km da ist der Weg das Ziel

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    Daumen hoch

    #28
    Zitat Zitat von doublex Beitrag anzeigen
    Ich würde nicht 100km irgendwohin fahren, um dort Moped zu fahren und dann wieder 100km nach hause.
    Meine Tagestouren liegen zwischen 150 und 300km; sollte es weiter weg gehen, plane ich eine oder mehrere Übernachtungen ein.
    ......das mache ich auch nicht jedes WE, aber je nachdem mit welchen Leuten ich mich verabrede, ist mir die Anwesenheit von guten Bekannten / Freunden auch sehr wichtig. Man sieht sich ansonsten zu selten im Jahr und dann noch zusammen ne 300 km Runde drehen ist schon sehr schön. Alleine wenn ich mit meinen rheinländischen Freunden durchs Bergische ziehe, sinds immer 80 km Anreise, das stört mich jedoch überhaupt nicht......

    Oder wie jedes Jahr Ostertour: Das ist zwar ne mehrtägige Geschichte, aber ich fahre mittlerweile immer erst Karfreitags früh über die Rollbahn los, um dann pünktlich zum Frühstück gegen 11 in Mannheim zu sein. Danach gehts nochmals 300 km über Landstrassen bevor wir uns ne Burgruine zum draussen pennen suchen, Sa genauso, und So fahre ich dann von da wo wir gelandet sind über Landstrassen wieder nach Hause. Das können dann auch schnell mal über 500 km werden.

    Wichtig sind mir vor allem die netten Leute zu treffen, die ich sonst nur selten sehe.

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    #29
    den Pfälzerwald im Rücken, den Odenwald, Schwarzwald vor der Brust und in Schlagdistanz das Elsass und den Hunsrück sowie den Taunus, da brauch ich keine BAB zu Anfahrt. Der Garnd Ballon wird schoneinmal als eine Tagestour abgewickelt d.h. früh aufstehen, Frühstück und Pausenbrote on Board und nach rund 640 km bin ich wieder in der Heimat.
    Diese Woche war die Tour mit meiner Frau in den Schwarzwald 290 km.
    Im April geht es in den Scharzwald zu einer 2 Tagestour und anschließen am 1. Mai 4 Tage in den Taunus und das Weserbergland. Geplante Tagesetappen ca.350 - 400 km.
    Urlaubsmäßig geht es 1 Woche in die Ardennen und Eifel. Gemütliche Tagesetappen von ca. 300 km sind vorgesehen.

  10. Registriert seit
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    #30
    Pffft...ich dachte, es ging um schöne Tagestour...?

    Na, wenn ich an die lääängste Rückreise aus'm Urlaub denke, wird mir heute auch noch anders.
    Morgens auf die Fähre Korsika-Genua. Dann in einem Rutsch bis in die Nacht nach Aachen
    Am Ende sah ich große weiße Tiere auf der AB.
    Nienimmernichmehr!!
    Ist auch nix für olle Weiber


 
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