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Wild - optimale Geschwindigkeit

Erstellt von Lisbeth, 09.06.2009, 16:07 Uhr · 48 Antworten · 5.296 Aufrufe

  1. Lisbeth Gast

    Standard Wild - optimale Geschwindigkeit

    #1
    ich hab mir überlegt, dass wenn Geschwindigkeit Stabilität gibt, es doch eigentlich gar nicht so gut ist, wenn man nächtens durch den Wald kriecht.
    Mal angenommen, ich treffe frontal auf ein Viech (Hase oder Reh), ist es nicht wahrscheinlicher, dass ich sitzenbleibe, wenn ich 100 fahre anstelle von 60?
    Auch wenn es seitlich in mich reinläuft, hab ich nicht mehr Chancen oben zu bleiben, wenn ich mit mehr Schub fahre?
    Und bin ich nicht stabiler wenn ich Gas gebe, als wenn ich im Abbremsen bin?
    Natürlich kann ich besser ausweichen und reagieren, wenn ich langsamer bin. Aber passieren nicht da auch eher Landschaftsausflüge?

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hmmmmmm, bei einem Hasen hast du sicherlich recht mit deiner Theorie, da fährst du einfach durch wenn du schneller bist.
    Wie sieht die Geschichte aber bei Hirschen oder Wildschweinen aus?
    Denen möchte ich auf jeden Fall lieber ausweichen.
    Außerdem ist es soweit ich weiß so, das die Tiere uns ab einer bestimmten Geschwindigkeit gar nicht mehr wahrnehmen und einfach wie blind auf die Straße rennen.
    Drum fahre ich in der Dämmerung lieber vorsichtig.

  3. Registriert seit
    13.06.2005
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    6.602

    Standard

    #3
    Zitat Zitat von Doro Beitrag anzeigen
    Außerdem ist es soweit ich weiß so, das die Tiere uns ab einer bestimmten Geschwindigkeit gar nicht mehr wahrnehmen und einfach wie blind auf die Straße rennen.
    Drum fahre ich in der Dämmerung lieber vorsichtig.
    Ja, ich meine mal gelesen zu haben, dass die Wahrnehmung von Geschwindigkeiten bei Wildtieren bis ca. 70/80 km/h reicht. Daher ist auch häufig in Wildwechsel-Gebieten auf 70 km/h beschränkt. Ich denke mit einer Verringerung der Geschwindigkeit und ständigem Augenabtasten des Straßenrands hat man mehr gewonnen als mit viel Anlauf.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Son Hirsch durchschlägt ganze Autos.... der räumt Dich gnadenlos ab.

    Im Zweifel IMMER ausweichen, Vollbremsung -wenn noch möglich- oder die Flucht ins Gelände. Das KANN nicht so weh tun wie ein großes Viech frontal ins Gesicht !!

    Groß-Wild das in einen Scheinwerfer blickt bleibt erst mal stehen und guckt blöd !!!

    Bei Kleinzeuch kannste Glück haben dass nix passiert, aber auch hier gilt, je schneller (also jetzt das Fahrzeug) desto gefährlicher.

    Ich hab mal so bei 80km/h nen Piepmatz vor die Verkleidung und die Reste (rip armer Tweety) an die Schulter. Das tat schon noch weh..

  5. Lisbeth Gast

    Standard

    #5
    hat hier nicht einer Mal geschrieben, dass lt. ADAC ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h das Reh geteilt wird? Und 60 ist jetzt nicht so schnell sollte man meinen. Und weiß man, wo das Tier in letzter Sekunde hinhüpft, wenn man ausweicht und erwischt einen dann völlig ungünstig von der Seite?
    Deshalb dünkt mich, ist man auf der sichersten Seite, wenn man keine großen Haken schlägt und stur in seiner Linie und am Gas bleibt.

    Das Thema beschäftigt mich wirklich und ich hätte gerne was an das ich mich halten kann.


    Nachtrag: oioioi, meine ganze schöne Theorie dahin. Aber so betrachtet habt ihr wohl Recht, dann werd ich wohl weiter kriechen und mit Untertassenaugen den Waldrand beäugen.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Beim letzten Mopped Sicherheitstraining sagte der Instruktor:
    Lieber draufhalten als im Graben landen.

    Mhh, als Tierfreund dachte ich bisher auch immer ich vermeide lieber den Zusammenstoß. Ich war mal bei einer Motorradausfahrt in England dabei und da lief ein großer Hund direkt hinter der Hecke hervor und auf die Landstrasse. Das Motorrad (verkleidete Rennsemmel) fuhr mit ca. 100 km direkt "auf" den großen Hund. Am Motorrad war kein Schaden, der Fahrer sichtlich geschockt, aber unverletzt, der Hund starb gleich.

    Immer dran denken, wenn ein Reh grad über die Strasse ist, dann kommt zeitverzögert gerne das zweite und dritte hinterher gesprungen.

  7. Registriert seit
    02.10.2007
    Beiträge
    10.725

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von bmwrover Beitrag anzeigen
    Beim letzten Mopped Sicherheitstraining sagte der Instruktor:
    Lieber draufhalten als im Graben landen.

    Mhh, als Tierfreund dachte ich bisher auch immer ich vermeide lieber den Zusammenstoß. Ich war mal bei einer Motorradausfahrt in England dabei und da lief ein großer Hund direkt hinter der Hecke hervor und auf die Landstrasse. Das Motorrad (verkleidete Rennsemmel) fuhr mit ca. 100 km direkt "auf" den großen Hund. Am Motorrad war kein Schaden, der Fahrer sichtlich geschockt, aber unverletzt, der Hund starb gleich.

    Immer dran denken, wenn ein Reh grad über die Strasse ist, dann kommt zeitverzögert gerne das zweite und dritte hinterher gesprungen.


    Genau !!!!

    Also ich würde nie Konfrontation mit Großwild suchen .... Das kann nur weh tun..

  8. Registriert seit
    30.08.2007
    Beiträge
    13.983

    Standard

    #8
    Hier steht 60 km/h
    http://vplno1.vkw.tu-dresden.de/svt/...immisch_SA.pdf
    ...und hier auf Seite5 70 km/h
    http://www.dgzfp.de/Portals/24/IZ/PD...urg%202008.pdf
    Vorsicht ist auf jeden Fall angebracht.
    Auch wenn ich gerne Wild esse

  9. Lisbeth Gast

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Doro Beitrag anzeigen
    Hier steht 60 km/h
    http://vplno1.vkw.tu-dresden.de/svt/...immisch_SA.pdf
    ...und hier auf Seite5 70 km/h
    http://www.dgzfp.de/Portals/24/IZ/PD...urg%202008.pdf
    Vorsicht ist auf jeden Fall angebracht.
    Auch wenn ich gerne Wild esse
    na siehste schon wieder was gelernt. ich dachte immer, dass die cd-scheiben, die an bäumen hängen, die fahrer erschrecken und zum langsam fahren nötigen sollen. an fremden strecken krieg ich herzinfarkte, weil ich immer denke, da guckt ein viech raus. vor allem die cds, die höher hängen.

  10. Registriert seit
    17.09.2007
    Beiträge
    1.672

    Standard

    #10
    Also aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, bei einem Reh draufhalten. Allerdings ist ein Reh auch kein Großwild. So ein Tierchen hat gesch. 20kg, da hat mancher Hund mehr. Einem Hirsch, Wildschwein oder Elch...... am liebsten nicht begegnen. Ein Schwein mit 100kg ist schon ein deutliches Hinderniss. Bei einem Elch passt der Grossteil des Moppeds unten durch, nur der Fahrer bleibt kleben. Macht aua für beide. Hirsch, auch nicht gerade klein dann doch lieber ausweichen.
    Am besten finde ich es bei ungef. 150°C und dann mit ein bisschen Rotwein.

    Gruß
    Martin


 
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