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Wo darf man denn fahren ?

Erstellt von Dutchgit, 31.01.2015, 19:40 Uhr · 84 Antworten · 7.860 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Im Prinzip macht dafür alles Spaß was nicht 240 kg wiegt, was haltbar und zuverlässig ist und Emotionen weckt. Das soll nicht heißen, daß 240 kg nicht auch Spaß machen. Aber eben anders.

    Desweiteren ist es egal ob flüsteleise, surrend elektrisch oder auch leicht bollernd unterwegs zu sein. Mit sowas in Deutschland dort zu fahren wo andere ihren Sonntagsspaziergang mit Kind und Kegel machen, führt unweigerlich zu Begehrlichkeiten derer. Nämlich denen das nicht zu erlauben. Im Land der Denunzianten und Oberlehrer wird sich immer einer finden, der das Nummernschild notiert oder zumindest meint einem einen Vortrag über die Rechtsmäßigkeit seines Handelsn geben zu müssen.

    Ergo ist es egal mit was man dort fährt, es ist i. d. R. illegal. Das sollte man zumindest wissen wenn man es tut. Die Frage, ob einem das dann berührt ist eine ganz andere Geschichte. Wer's legal mag baut den Motor aus oder nimmt gleich das Fahrrad oder läßt es ganz. Oder geht ins Ausland. Nur dort ist es eben auch nicht mehr überall erlaubt. Außerdem gibt es m. E. ein Stadt-/Landgefälle bezüglich der Toleranz. Wer es im näheren Umkreis der Ballungsgebiete macht, dem sogenannten Naherholungsgürtel, wird eher auf Unverständnis stoßen als derjenige, der irgendwelche Wirtschaftswege im hintersten Kracher für sein Vorhaben nutzt.

    Gruß IM

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    #42
    Die orangen Plastikteile kann man austauschen und zu Ard schicken! Und die Leistung ist genau richtig um auch mal ein paar Asfalltkilometer abzuspulen. Ich bin am überlegen zusätzlich zum Hecktank noch einen konventionellen Tank zu montieren um die Reichweite zu erhöhen. Eigentlich war ich sehr zufrieden mit der 690er in der Sierra Nevada. Und wie gesagt, mit dem Edelstahl Serien Auspuff ist kaum zu hören auch wenn man mal am Kabel zieht!

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    #43
    Hallo, nochmals zum Eingangsthema.
    Ich als aktiver Landwirt und Motorradfahrer habe nichts dagegen, wenn jemand mit seinem Motorrad auf gesperrten Wegen unterwegs ist. Allerdings sollte man als Freitzeitler schon eine gewisse Rücksicht auf die berufsmäßigen Nutzer dieser Wege nehmen.
    Ein ldw. Fahrzeug mit Anbaugerät ist meistens 3 m breit. In der Regel sind die Feldwege auch nur auf eine Breite von 3 m befestigt.
    Und diese Wege sind nicht immer gut einzusehen (Hecken und Sträucher am Rand). Wenn ich vom Feld auf den Weg einfahre, der von Sträuchern gesäumt ist, ragt die Motorpartie des Schleppers zuerst mal 3 m weit in den Weg ein, bevor ich diesen einsehen kann.
    Deshalb stellt sich beim Befahren dieser Wege nicht allein die Frage ob`s verboten ist, sondern auch warum.

    Viele Grüße Harald

  4. Andaluz Gast

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    #44
    wie schön haben wir es doch da in andalusien ... rund um malaga gibt es tolles gelände ... und es interessiert keine s.a.u. solange man nicht auf privatgrund rumfährt - und selbst da ist es meistens so weitläufig, dass der besitzer es nicht schnallt oder ihm es einfach egal ist.

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    #45
    Pssst ... erzähl das nicht allen!
    Selbst im Naturpark nur ganz ganz wenige Wege die für Mopeds und Quads gesperrt sind ...

  6. Registriert seit
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    #46
    Zitat Zitat von Andaluz Beitrag anzeigen
    wie schön haben wir es doch da in andalusien ... rund um malaga gibt es tolles gelände ... und es interessiert keine s.a.u. solange man nicht auf privatgrund rumfährt - und selbst da ist es meistens so weitläufig, dass der besitzer es nicht schnallt oder ihm es einfach egal ist.
    Bestätigt! Habe es selbst gesehen letztes Jahr im April.

  7. Registriert seit
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    #47
    Andalusien liegt von uns aus ja auch gleich um die Ecke.

    Lass mal stecken. So viel Strafe kann ich hier gar nicht bezahlen wie eine einzige Anfahrt dort hin kostet.

    Kurztrip nach Andalusien 800,-€.
    Durchfahrt verboten Schild "übersehen" 25,-€.
    Das Enduroland gleich neben der Türe liegen zu haben - unbezahlbar!

  8. Registriert seit
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    #48
    du in Bayern ist das Gelände viell. nicht ganz so toll, aber wenn man sich nix scheizt und ein bischen Rücksicht nimmt, dann passiert auch nix. und wenn doch mal 70€ fällig sind, na und?

    ich zitier mal meinen Beitrag im WR250-forum
    " ein Harvester der im Wald 3 gefällte Bäume aus dem Dickicht zieht macht einen riesen Lärm und hinterläßt eine Schneise der Verwüstung, dass mir als Endurofahrer jegliches schlechte Gewissen sofort abhanden kommt.
    Auch in (ehemaligen) Bundeswehstandorten oder auch in der Kiesgrube....warum sollte ich da irgendein schlechtes Gewissen haben? wenn ein Panzer mit Ketten und 40to Gewicht über die Grasnarbe fräst ist das ok, eine Enduro mit 135kg ist nicht ok?
    der Bagger, der zum Kiesabbau ein 50 Meter tiefes fußballfeldgroßes Loch aushebt und die Landschaft auf Jahrzehnte verändert ist ok, eine kleine Enduro nicht?
    also ganz ehrlich, da lachen die Hühner.
    "

    ganz ehrlich, Verbote interessieren mich da nicht besonders.

  9. Registriert seit
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    #49
    Hi

    Auf eine eine Anfrage an das BMVBW (Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen) kam folgende Antwort:
    Quote

    ...
    Zu Ihrer Anfrage möchte ich Ihnen Folgendes mitteilen:
    Feld- und Waldwege sind solche Straßen, die zumindest überwiegend land- und forstwirtschaftlichen Zwecken dienen und keine überörtliche Bedeutung haben.
    Befahrbar sind alle dem öffentlichen Straßenverkehr dienende Flächen, somit auch Feld- und Waldwege, wenn sie der Allgemeinheit zu Verkehrszwecken offen stehen, bei straßenrechtlicher Widmung oder bei Gemeinbrauch mit Zustimmung des Berechtigten auch ohne Rücksicht auf die Eigentumsverhältnisse.
    Durch Anordnung des Verkehrszeichens 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art) kann das Befahren öffentlicher Feld- und Waldwege jedoch verboten werden. Ist an der Zufahrt das Verkehrszeichen 250 nicht ordnungsgemäß angebracht und ist Ihnen eine entsprechende Anordnung aufgrund fehlender Ortskenntnis nicht bekannt, dürfen Sie öffentliche Feld- und Waldwege befahren.
    Wenn es sich jedoch um Wege handelt, die nicht für den öffentlichen Verkehr gewidmet sind, dürfen Sie diese nur befahren, falls Sie eine Erlaubnis der Forstverwaltung oder des Eigentümers besitzen. Das Befahren von Waldwegen kann zudem nach landesrechtlichen Vorschriften verboten sein.
    Der Straßenzustand (Asphaltierung/Schotter) ist jedoch kein geeignetes Kriterium, um die Befahrbarkeit festzustellen.

    Mit freundlichem Gruß
    Im Auftrag
    ...


    Ich schließe für mich daraus: kein Schild (250, 255, "Privatweg" oder ähnliches), keine Schranke etc. => kein Fahrverbot.

    Das wird ein bisschen dadurch eingeschränkt, dass ein "Fahrstreifen" vorhanden sein muss
    >>> Fahrstreifen ist der Teil einer Fahrbahn, den ein mehrspuriges Fzg. zum ungehindertem Fahren im Verlauf der Fahrbahn benötigt. <<<
    daraus ergibt sich:
    wenn nicht mind. ein Fahrstreifen (siehe oben) vorhanden ist, ist das befahren dieses "Weges" auch ohne Verbotsschild nicht erlaubt, da Fzg. lt. StVo ja die Fahrbahn benützen müssen.

    Also kann man nicht in jeden Trampler einbiegen nur weil dort kein Schild steht. Auch die total zugewachsene, vor 1000 Jahren letztmalig befahrene Römer"strasse" würde ich nicht nehmen.

    Demoliert man einen nicht gesperrten Privatweg (weil man seinen Panzer, oder die Stollen der Q mal "richtig" testen wollte), haftet man für den Schaden. Bei öffentlichen Wegen ist das etwas anders. Da müsste ein Schild stehen, dass 60 to und/oder Kettenfahrzeuge nicht erlaubt sind (Spass beiseite, für 60 to braucht's ohnehin eine Sondergenehmigung)

    Aus eigener Erfahrung (wir haben einen Wald) weiss ich, dass Privatwege "mit geeigneten Mitteln" zu sperren sind. Schranke, Pfosten, etc.. lediglich ein Schild "Verboten" ist sinnlos weil man als Kraftfahrzeugführer nich Lesen können muss! Runde Schilder mit rotem Kringel dürfen von privat gar nicht verwendet werden, die mit grünem Kringel schon (leider absolut wertlos weil ohne Bedeutung). Dagegen ist eine Schranke auch dann eindeutig, wenn man sich an ihr vorbeimogeln kann.
    Das bestehende Problem ist, dass man illegale Moppedfahrer nicht einfach mit Schrot aus dem Sattel pusten kann, sondern anhand ihres Kennzeichens zur Rechenschaft ziehen muss. Das ist schwierig wenn es "leider" total verdreckt ist oder "verloren" wurde. Anhalten gilt auch nicht. Zum Einen gibt es Wenige die riskieren umgefahren zu werden, zum Anderen kommt es auf die Verhältnismässigkeit an. Gespannte Stahlseile etc. beseitigen u.U. das Problem, führen aber für den Spannenden zu echtem Stress (bei sehr mildem Richter: versuchte gefährliche Körperverletzung).

    Die Logik "ein Harvester macht mehr Schäden" ist nicht ganz von der Hand zu weisen (er mäht sich zudem seinen Weg mit Kettensägen frei) aber
    a) Blödsinn (weil auch niemand ein Haus platt macht nur weil er mal einen Bagger gesehen hat der es auch tat) und
    b) juristisch nicht haltbar
    gerd

  10. Registriert seit
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    Standard

    #50
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    du in Bayern ist das Gelände viell. nicht ganz so toll, aber wenn man sich nix scheizt und ein bischen Rücksicht nimmt, dann passiert auch nix. und wenn doch mal 70€ fällig sind, na und?

    ich zitier mal meinen Beitrag im WR250-forum
    " ein Harvester der im Wald 3 gefällte Bäume aus dem Dickicht zieht macht einen riesen Lärm und hinterläßt eine Schneise der Verwüstung, dass mir als Endurofahrer jegliches schlechte Gewissen sofort abhanden kommt.
    Auch in (ehemaligen) Bundeswehstandorten oder auch in der Kiesgrube....warum sollte ich da irgendein schlechtes Gewissen haben? wenn ein Panzer mit Ketten und 40to Gewicht über die Grasnarbe fräst ist das ok, eine Enduro mit 135kg ist nicht ok?
    der Bagger, der zum Kiesabbau ein 50 Meter tiefes fußballfeldgroßes Loch aushebt und die Landschaft auf Jahrzehnte verändert ist ok, eine kleine Enduro nicht?
    also ganz ehrlich, da lachen die Hühner.
    "

    ganz ehrlich, Verbote interessieren mich da nicht besonders.
    Man hat uns hier, inmitten der TrÜbPl, den Motorsport untersagt. Scheinbar tropfen und triefen die Motorräder ja nur so vor Kraftstoffen und Öl. Ein Panzer hingegen hat solche Probleme nicht!


 
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