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Wo soll das hinführen...???

Erstellt von boxersteve, 18.02.2013, 23:09 Uhr · 60 Antworten · 4.996 Aufrufe

  1. matze.x Gast

    Standard

    #21
    Moin,

    zum Thema Einstiegspreis gebe ich dir recht. Ich kaufe zwar nie neu, fühle mich aber nicht wirklich gut dabei, zu wissen, wenn ich in der Kurve mal wegrutsche habe ich mindestens 10000,- vernichtet.

    Bei der Elektronik würde mir ne Einspritzung und ABS reichen. RDC finde ich noch toll, weil es mich schon 2x "gerettet" hat. ESA funktioniert gut, macht Spaß aber ob es echte Vorteile bringt sein mal dahingestellt.
    Aber ASC oder gar verschiedene Fahrmodi sind aus meiner Sicht völlig unnötig. Gerade die Fahrmodi (habs schon getestet) nerven, weil die Kiste immer irgendwie anders reagiert. Ich hab zudem noch gelernt, bei entsprechendem Untergrund halt eben angepasst am Quirl zu drehen..

    Die Spitzenleistung ist mir eigentlich egal. Ich nutze die schon jetzt höchstens mal kurz beim Überholen aus. Wenn dann allerdings durch die hohe Spitzenleistung das Drehmoment in niedrigen Drehzahlen fehlt, bin ich kein potentieller Käufer mehr..


    Gruß

    matze

  2. Registriert seit
    01.01.2009
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    10.104

    Standard

    #22
    Zitat Zitat von matze.x Beitrag anzeigen
    Moin,

    zum Thema Einstiegspreis gebe ich dir recht. Ich kaufe zwar nie neu, fühle mich aber nicht wirklich gut dabei, zu wissen, wenn ich in der Kurve mal wegrutsche habe ich mindestens 10000,- vernichtet.

    Bei der Elektronik würde mir ne Einspritzung und ABS reichen. RDC finde ich noch toll, weil es mich schon 2x "gerettet" hat. ESA funktioniert gut, macht Spaß aber ob es echte Vorteile bringt sein mal dahingestellt.
    Aber ASC oder gar verschiedene Fahrmodi sind aus meiner Sicht völlig unnötig. Gerade die Fahrmodi (habs schon getestet) nerven, weil die Kiste immer irgendwie anders reagiert. Ich hab zudem noch gelernt, bei entsprechendem Untergrund halt eben angepasst am Quirl zu drehen..

    Die Spitzenleistung ist mir eigentlich egal. Ich nutze die schon jetzt höchstens mal kurz beim Überholen aus. Wenn dann allerdings durch die hohe Spitzenleistung das Drehmoment in niedrigen Drehzahlen fehlt, bin ich kein potentieller Käufer mehr..


    Gruß

    matze
    Gegen die massive Wertevernichtung soll es ja mittlerweile Vollkaskoversicherungen geben

    Und dass das Motorrad in den einzelnen Fahrmodi verschieden reagiert, ist so gewollt und liegt im Sinn der Sache

    Grüße
    Steffen

  3. matze.x Gast

    Standard

    #23
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Gegen die massive Wertevernichtung soll es ja mittlerweile Vollkaskoversicherungen geben

    Und dass das Motorrad in den einzelnen Fahrmodi verschieden reagiert, ist so gewollt und liegt im Sinn der Sache

    Grüße
    Steffen
    Richtig und genau den Sinn stelle ich in Frage!

  4. Registriert seit
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    Standard

    #24
    Zitat Zitat von matze.x Beitrag anzeigen
    Richtig und genau den Sinn stelle ich in Frage!
    Ich nicht Dem Motor verschiedenartiges und auf den jeweiligen Verwendungszweck abgestimmtes Ansprech- und Leistungsverhalten entlocken zu können ist doch praktisch, erst Recht, wenn noch dazu passende Dämpfungseinstellungen etc. hinzukommen. Für Puristen mag das natürlich nichts sein, aber es verbessert für Otto-Normalfahrer die Vielseitigkeit seines teuren Motorrads.

    Grüße
    Steffen

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    #25
    Hallo zusammen!

    Mehr PS würden mich vom Kauf nun auch nicht abhalten! Meine 2005er GS hat 98 Pferde, die reichen mir bei dem Bike völlig, aber wenn ich eine neue bräuchte, dann dürfen es gerne auch die 125 PS der 2013er sein. Die größere Leistung der KTM, Triumph, Ducati usw. wäre für mich kein vorrangiger Kaufgrund. Da müssten schon andere Gründe her und wenn es nur emotionale sind!

    Durch die Steigerung bei der neuen GS auf 125 PS sehe ich jetzt eher die Chance, dass vielleicht ja doch noch irgendwann ein "kleiner" Boxer kommt mit ca. 90 PS und dafür ein paar Kilo weniger auf den Rippen.

    ciao
    Moccus

  6. Registriert seit
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    Standard

    #26
    Zitat Zitat von matze.x Beitrag anzeigen
    Richtig und genau den Sinn stelle ich in Frage!

    Das ist dein gutes Recht und zum Glück wird man ja noch nicht gezwungen, diese Modi auch zu nutzen.


    Aber insgesamt schätze ich die Versuche, die Motorräder technisch immer noch weiter zu entwickeln. Und speziell die unterschiedlichen Fahrmodi benutze ich sehr oft.
    Ich mag halt die Verknüpfung von einigermassen ursprünglichem Reisen auf zwei Rädern und dem angenehmen Komfort, den zeitgemässe Technik mit sich bringt.

    Den PS-Zuwachs brauche ich nicht. Aber dass er mich jetzt stört...

    Was mich viel mehr wirklich stört: Der Allroundcharakter der GS geht immer mehr flöten. Liegt vielleicht an den vielen Gebückten, die auf ihren Bückeisen Rücken bekamen und nun, im fortgeschrittenen Verfallsstadium, auf BMW umsatteln. Die sind schon zu alt, um sich noch auf ein neues Konzept einzulassen. Und die echten Allrounder sterben aus. Also gibt BMW natürlich dem Käuferdruck nach und verjoghurtbechert nach und nach die GS. Immer ein wenig schneller, tiefer, strassenorientierter... Ja nu, das ist Gejammer eines Randgruppenangehörigen

  7. matze.x Gast

    Standard

    #27
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Ich nicht Dem Motor verschiedenartiges und auf den jeweiligen Verwendungszweck abgestimmtes Ansprech- und Leistungsverhalten entlocken zu können ist doch praktisch, erst Recht, wenn noch dazu passende Dämpfungseinstellungen etc. hinzukommen. Für Puristen mag das natürlich nichts sein, aber es verbessert für Otto-Normalfahrer die Vielseitigkeit seines teuren Motorrads.

    Grüße
    Steffen

    da muss ich dir leider widersprechen. Gerade die Otto-Normalfahrer stellen das nach meiner Beobachtung einmal ein oder nehmen es so wie es vom Händler kommt und fahren einfach.

    Letztlich ging es ja um die Frage ob wir das wirklich wollen bzw. brauchen um den Preis, dass die Fahrzeuge immer schwerer, stärker und teurer werden.
    Und da meine ich, dass diese Form der Weiterentwicklung in eine falsche Richtung läuft. Weiterentwicklung an sich ist natürlich unbedingt notwendig. Ich wollte keinesfall mit den Gurken aus den 70ern heute herumfahren.

  8. Registriert seit
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    #28
    Ist das der Beitrag für die, die sich nebenan bei den Leserbriefjammerern angesprochen fühlen?
    Ist doch egal wie stark so ein Moped in der Spitze ist, wichtiger ist doch das es dort wo ich bin, gut funktioniert!
    Wenn Sitzposition und Motorcharakteristik einer S1000RR für mich genau das richtige sind um mit 75 Km/h meinen Sonntagsausflug zu machen und mein Konto sagt Anschaffung und Unterhaltung sind kein Problem, warum sollte ich dann etwas kaufen was nicht so 100%ig passt?
    Der Erfolg der GS, was ja hier im Forum mal das meistgefahrene Motorrad ist, kommt doch von der Vielfältigkeit der Möglichkeiten bei kleinstmöglicher Einschränkung durch Kompromisse. Also haben die Käufer mit einer GS ein Multitool gekauft weil sie zumindest für einiges gewappnet sein wollen. Was jeder davon nutzt ist ihm selbst überlassen!
    Wer eine Harley gekauft hat, hat freiwillig auf verschiedene Facetten des Motorradfahrens verzichtet und konzentriert sich auf Cruisen und die Show. Wobei die Show den Löwenanteil trägt den die Fahrleistungen die abgerufen werden würden ja auch alle gängigen 125er schaffen!
    Seid doch froh das die Entwicklung immer weiter geht und das wir nicht wie Japan eine 180 Km/h Begrenzung haben oder eine 400ccm Führerscheinschwelle mit erheblichem finanziellen Hürden! Wenn die Verbrauchsbeschrängkung irgendwann kommt, sind wie froh wenn aus 500 Kubick auch 90 PS und ein fahrbares Drehmoment kommen!

  9. Registriert seit
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    #29
    Ich nutze das ESA auch fleissig...

    Und schwerer werden sich auch nicht unbedingt.

    Ich sehe das deshalb ein klein bisserl anders. Du musst halt wissen was Du willst.

    Wenn man quer durch die Republik auf der Autobahn von Süd nach Nord muss, dann finde ich die jüngst ausgelaufene R1200 GS Adventure schon etwas schlapp dafür und eine K1300 oder so geeigneter. Dewegen warte ich gespannt auf den "Multistradaschreck" auf Basis der S1000RR mit 170PS und 210 KG Gewicht von BMW und gebe dann vermutlich meine R1200 GS Adventure ab.

    Wer gerne genussmässig auf Landstrassen schraddelt und hier und da eine Offroadeinlage absolviert, hat eine unendliche Auswahl..

  10. Registriert seit
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    120

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    #30
    Vielleicht ist die Ausgangsfrage "Wo soll das hinführen...." viel einfacher zu beantworten als wir alle glauben, hier ein paar Gedanken darüber woher wie kommen:


    "Die Geschichte der Werkzeugnutzung und -herstellung durch Menschen beginnt vor ca. 2,4 Millionen Jahren. Im Verlauf der Steinzeit wurden sehr viele der heute noch üblichen Werkzeuge entwickelt. Die ältesten Steinwerkzeuge, die das Niveau der Schimpansentechnik übertrafen, wurden vor 2,4 Millionen Jahren vermutlich durch den Homo rudolfensis hergestellt. Metalle als Material für Werkzeuge sind seit der Kupferzeit (Chalkolithikum, Äneolithikum) üblich.
    Der Versuch, die körperlichen Fähigkeiten durch Werkzeuggebrauch zu steigern, kann als früher Vorläufer der heutigen Bionik gesehen werden. Neben der Selbstbeobachtung, was ohne Werkzeug nicht, mit Werkzeug aber schon gemacht werden kann, dürften auch in magischen Vorstellungen umgesetzte Versuche, sich Eigenschaften von Tieren anzueignen, über die der Mensch in seiner biologischen Ausstattung nicht verfügt, zu konkreten Ergebnissen im Sinne der Technik geführt haben. Noch heute ist für einfache traditionelle Werkzeuge und Geräte eine Vielzahl von vergleichenden Namen üblich, die auf Tiereigenschaften Bezug nehmen, wie der Bock, der nicht umfällt, oder der sprichwörtlich „reißende“ Wolf für Reißwolf oder Fleischwolf.
    "

    Das die Menschheit ein gutes Stück des Weges hinter sich hat, mag schon sein, die weitere technische Entwicklung allerdings wird wohl erst dann eine zufriedenstellende sein, wenn der Mensch in der Lage ist, seinen Planeten für immer zu verlassen.
    Bis dahin müssen wir wohl damit leben, das eine Indian 741 Scout im Verkehr des Jahre 2013 nur noch sporatisch zu bewegen geht und eine BSA A10 aus den 50igern ebenfalls keine zeitgemäßen Bremsen mehr besitzt.

    Die richtige Antwort ist also:" Die Entwicklung wird weitergehen, ob wir das wollen oder nicht"


 
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