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XT/GS-Vergleich von Yamaha

Erstellt von Aurangzeb, 15.05.2012, 11:43 Uhr · 177 Antworten · 16.437 Aufrufe

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    #51
    Zitat Zitat von xtthommy Beitrag anzeigen
    @AMGaida

    Zur sogen. Drosselung:
    Ich habe eigentlich auch "aus Prinzip" etwas gegen diese Leistungsbeschränkung in den unteren Gängen. Obwohl sie mir nie wirklich aufgefallen ist. (Bin praktisch nur Solo unterwegs und habe echt noch nicht gemerkt das da irgendwas "zurückgehalten" wird) Und ich konnte mir auch .....

    ....Für mich gehören auf eine "Enduro" Speichenräder. Das die nicht so absolut pflegeleicht sind wie Gußräder sollte man schon vorher wissen. Wieso meine Werkstatt nur 15 min braucht und das auch kostenlos war und wieso andere 45 min brauchen sollen und dann noch 35 Euro haben wollen?? Mein Händler hat in der Zwischenzeit nach eigenen Angeben gut 40 XT 1200 verkauft. Die kennen dann wohl Ihr Baby schon recht gut. Und wollen auch die Kunden behalten scheint mir..
    Finde es sehr informativ. Danke, dass du dir die Mühe machst und hier so detailliert und gut nachvollziehbar beschreibst.

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    #52
    Zitat Zitat von xtthommy Beitrag anzeigen
    Und noch was wichtiges: Es gibt wohl einen sehr einfachen Trick die "Drosselung" ganz schnell und praktisch kostenlos aufzuheben. Und das ist in 2 Minuten passiert und noch schneller wieder entfernt. Von daher wird sich die Tuner-Branche an der XT keine goldene Nasen verdienen. Die "Entdrosselung" ist nicht wirklich nötig und wenn man anderer Meinung ist kann man das gerne für praktisch Umme haben. Der "Trick" wurde aber erst nach meiner Aktion mit der Umprogrammierung bekannt. Leider..
    Und wie?

    Für mich gehören auf eine "Enduro" Speichenräder. Das die nicht so absolut pflegeleicht sind wie Gußräder sollte man schon vorher wissen.
    Für mich gehört das auch so, aber meine gut 8 Jahre alte GS musste auf 70k km nie die Speichen nachgezogen bekommen, ich wundere mich, dass das Yamaha bei einem 2010 neu entwickelten Modell nicht anders hinbekommt. Mit 'sollte man vorher wissen' könnte man in dem Fall auch dem Hersteller ganz gut kommen. De facto reduzieren sich damit die eh schon nicht großzügig kalkulierten Serviceintervalle von 10k km auf die Hälfte.

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    #53
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    ich wundere mich, dass das Yamaha bei einem 2010 neu entwickelten Modell nicht anders hinbekommt.
    Keinen Kopf drum machen. Die sichern sich da nur ebenso ab wie jeder Reifenhändler, der drauf hinweist, dass man nach 100km noch mal die Radschrauben prüfen muss. Am Anfang "setzt" sich alles eben noch etwas, dann ist das gewöhnlcih kein echtes Thema mehr. Kann dir bei jeder Speichenfelge passieren dass ne Speiche flöten geht, war auch bei deiner ehemaligen Maschine das gleiche Risiko. An sich mehr Thema für Wettbewerb-enduros dass sich da später noch was lockern kann.

    (... reicht beim Reifenwechsel immer bischen ein Auge darauf zu haben)

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    #54
    Zitat Zitat von xtthommy Beitrag anzeigen
    Dieser interlektuell wirklich, mal vorsichtig ausgedrückt "äußerst bescheidene" Vergleich auf der Yamaha USA-Seite ist sicher auch nur mit der in Amerika üblichen Art und Weise der "Informationspolitik" dort, nicht nur von Yamaha, zu sehen und zu verstehen.
    Da ist doch immer das eigene Produkt "worldbest, worldgreatest, worldfinest usw" Da fliegen einem die Superlative nur so um die Ohren wie Böller in der Neujahrsnacht. Das ging mit da trüben ziemlich auf die Makrone..
    Wahrscheinlich würden viele Amerikaner sogar verwundert die Augen reiben wenn so ein Vergleich auf der Firmen-Homepage recht sachlich wäre. Sowas sind die ja überhaupt nicht gewohnt. Polarisieren und Polemisieren gehört in USA wesentlich mehr zum Business als bei uns. Noch. Aber ich befürchte auch hier wird sich solcher Unsinn mehr und mehr breit machen.
    Dem habe ich nichts hinzuzufuegen.


    Und seit doch auch ehrlich zu Euch selbst: Auch BMW ist ja da nicht gerade der allergrösste Engel. In der neueren/neuesten Werbung wird doch auch suggeriert, dass BMW die Reise-Enduro "erfunden" hat und der Rest nur Kopien sind. ("Wie wird man Legende" heißt die Kampagne doch wohl)
    Aber wenn ich mich recht erinnere war doch die XT 500 der Vorreiter in diesem Marktsegment bzw. hat das (Marlboro-)Fernreise-Adventure-Feeling erst so richtig in den Motorradmarkt eingebracht. Und die XT's feiern gerade Ihren 35. Geburtstag. Da ließe sich doch trefflich streiten wer dann da ein "Kopierpinsel" ist.
    Jetzt wird sicher wieder ein Raunen durch die Menge gehen.

    Die Reise-Enduro - zumindest das, was uns allen als Reise-Enduro geläufig wurde - hat ein BMW Mitarbeiter erfunden. Der hat eine R 800 zu einer Scrambler - Reisenduro umgebaut. Der Mann wurde später Projektleiter für die GS. Weiss noch einer wie der heißt?

    Vor der XT gab es schon die DT Reihe (Markteinführung 1968). Gleiches wie Gerät wie XT, nur eben mit Zweitakter. Die DT400 (Markteinführung 1974) war ein der XT recht ähnliches Gerät nur eben nicht so berühmt. Was der Quark mit der XT soll? Mythen in Thyten.

  5. X-Moderator
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    Standard xt...?

    #55
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Dem habe ich nichts hinzuzufuegen.




    Jetzt wird sicher wieder ein Raunen durch die Menge gehen.

    Die Reise-Enduro - zumindest das, was uns allen als Reise-Enduro geläufig wurde - hat ein BMW Mitarbeiter erfunden. Der hat eine R 800 zu einer Scrambler - Reisenduro umgebaut. Der Mann wurde später Projektleiter für die GS. Weiss noch einer wie der heißt?

    Vor der XT gab es schon die DT Reihe (Markteinführung 1968). Gleiches wie Gerät wie XT, nur eben mit Zweitakter. Die DT400 (Markteinführung 1974) war ein der XT recht ähnliches Gerät nur eben nicht so berühmt. Was der Quark mit der XT soll? Mythen in Thyten.
    richtig....deshalb hat meine frau heute zum biker`s day,mal wieder unseren "tenere opa" eine ausfahrt gegönnt und ihre Quh mal im stall gelassen!schaut mal unter "was sonst noch"....da gibbet au a bildsche !

    grüße aus stuttgart

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    #56
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Vor der XT gab es schon die DT Reihe (Markteinführung 1968). Gleiches wie Gerät wie XT, nur eben mit Zweitakter. Die DT400 (Markteinführung 1974) war ein der XT recht ähnliches Gerät nur eben nicht so berühmt. Was der Quark mit der XT soll? Mythen in Thyten.
    Ich glaube, die Kombination aus Endurofahrwerk und großvolumigem Viertaktmotor machte die XT zu einer fernreisetauglichen Maschine. Außerdem hatte die XT 500 offen 33 PS (statt 21 wie die DT 400), sie war also erheblich stärker.

    Die XT 500 begründete einen Trend der Enduros mit relativ großem Viertaktmotor. Zweitakt-Enduros gab es zuvor zuhauf von allen möglichen Herstellern, auch von KTM und Maico.

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    #57
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Die Reise-Enduro - zumindest das, was uns allen als Reise-Enduro geläufig wurde - hat ein BMW Mitarbeiter erfunden. Der hat eine R 800 zu einer Scrambler - Reisenduro umgebaut. Der Mann wurde später Projektleiter für die GS. Weiss noch einer wie der heißt?

    Vor der XT gab es schon die DT Reihe (Markteinführung 1968). Gleiches wie Gerät wie XT, nur eben mit Zweitakter. Die DT400 (Markteinführung 1974) war ein der XT recht ähnliches Gerät nur eben nicht so berühmt. Was der Quark mit der XT soll? Mythen in Thyten.
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Die XT 500 begründete einen Trend der Enduros mit relativ großem Viertaktmotor. Zweitakt-Enduros gab es zuvor zuhauf von allen möglichen Herstellern, auch von KTM und Maico.
    Die R80 G/S war die erste echte tourentaugliche Reiseenduro.
    Die XT 500 galt als erste alltagstaugliche Enduro, sie besaß natürlich auch (bedingte) Reiseeigenschaften (zB begrenzt durch 9l Tank).

    Die Zweitakter waren eher Cross-Maschinen.

    Im Endeffekt galt aber schon immer, dass ein Motorrad dafür gebaut wurde was man daraus macht.

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    #58
    Für mich kann man eben ein Mopped mit einem Schnappsbecher Tank und einem Sitzbalken kaum als Reise-Enduro bezeichnen. Die Karre war eher eine Grundlage, denn die wurde von den Fernreise-Leuten doch erst zur Reise-Enduro aufgerüstet.

    Aber ist nur meine Meinung. Sicher stimmt es, dass in den späteren Reise-Enduros auch XT Gene drinstecken.

    Wie dem auch sei, die Yamaha Leute haben hier wie auch anderswo ihre Chancen verschenkt. Das ist aber wohl nix neues bei den japanischen Herstellern. Was immer wieder auffaellt st die unerbittliche Sturheit. Eine Sache mit der auch geschäftlich nur schwer klarkomme.

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    #59
    Ist ein bisschen OT, aber Japan befindet sich wohl generell auf dem absteigenden Ast: Toyota gilt nur noch als Rückruf-Marke, Atomenergie und -katastrophen wurden auf 3.Welt-Niveau gemanagt und ehemalige Kultmarken wie Sony, Panasonic und Sharp sehen gegen Samsung keine Sonne mehr.
    Japan ist nicht mehr das, was es mal war... Vielleicht gilt das auch für die Mopeds.

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    #60
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Wie dem auch sei, die Yamaha Leute haben hier wie auch anderswo ihre Chancen verschenkt. Das ist aber wohl nix neues bei den japanischen Herstellern. Was immer wieder auffaellt st die unerbittliche Sturheit. Eine Sache mit der auch geschäftlich nur schwer klarkomme.
    Man darf vielleicht nicht außer Acht lassen, welchen Stellenwert der Motorradbau im Yamaha-Konzern hat und welchen Stellenwert der deutsche Markt im Motorrad-Gesamtgeschäft besitzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Japaner ohne Grund in zwei Segmenten einen erbitterten Fight liefern, in denen BMW bis vor zwei Jahren noch gar nicht unterwegs war: Bei den Rollern und bei den Supersportlern mit 600 und 1000 Kubik. Alle japanischen Hersteller haben auch ein reiches Angebot an fetten Cruisern und Dschobbern, um in den USA gegen Harley anzustinken. Auch hier gibt es von BMW so gut wie nichts. Dasselbe gilt für leichte Enduros.

    BMW ist bei näherer Betrachtung in zwei Marktsegmenten extrem gut aufgestellt, bei den schweren Reiseenduros und bei den sportlichen Langstreckentourern. Doch der Vorteil, den eine K1600GT gegenüber einer Harley Electra Glide hat, schmilzt doch etwas zusammen, wenn man mit maximal 70 mph stundenlang geradeaus fährt;-)

    Ich will jetzt nicht Yamaha über die Maßen in Schutz nehmen, aber in der Situation, in der sich BMW zur R80 G/S entschieden hat, war BMW in so gut wie jedem Modellsegment entweder nicht vertreten oder hintendran. Das ist bei den Japanern etwas anders: Sie sind Vollsortimenter vom 50er Roller bis zum Zweilitercruiser - und sie haben andere Schwerpunkte als BMW.


 
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