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ZDF Reportage am 29.04.2012

Erstellt von MacDubh, 27.04.2012, 10:17 Uhr · 126 Antworten · 13.460 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Mein Mann darf das nicht mehr seit wir Kinder haben..."
    Off Topic:

    Gute Basis für eine Beziehung.
    Wenn der Tag eintritt, an dem meine Frau mir etwas "verbietet", ist es der Anfang vom Ende.
    Was nicht heisst, dass man nicht Rücksicht nimmt oder im Laufe der Zeit Dinge(auch in Kenntnis des Empfindens des Partners) anders beurteilt.

  2. LGW Gast

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    In der Regel "einigen" sich solche Paare ja dann auf sowas.

    Mir wurscht, seit fünf Wochen nach zehn Jahren Solo, keine Ahnung warum.

    Aber zurück zum Thema

  3. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Aurangzeb Beitrag anzeigen
    Habe mir auch gerade den Film angeguckt. Die angesprochene Grundproblematik sehe ich zwar auch und habe dafür Verständnis. Trotzdem ist die Tendenz des Films ganz schon übel: Es wurde am Schluss ein tödlicher Unfall gezeigt, der höchstwahrscheinlich durch eine Vorfahrtmissachtung des Autofahrers zustandekam. Trotzdem wurde der Eindruck erweckt, es läge an der Rücksichtslosigkeit und Tempowahns des Bikers. Es bleibt wohl dabei: Das Hauptrisiko für Motorradfahrer besteht nicht in zu hoher Geschwindigkeit, sondern in blinden Autofahrern.

    Für Anwohner liegt das Problem offenbar im Lärm. Warum es keine schärferen Vorschriften gibt, ist mir allerdings ein Rätsel. Nicht nur getunte Kisten machen mehr Krach als nötig. Für gesetzeskonforme gilt das genauso. Wenn z.B. ein Hersteller wie BMW sogar mittels Soundklappe die Geräuschprüfung bei der Homologation linkt, können wir uns über unseren schlechten Ruf nicht beklagen.
    Gruß
    Bei letzterem hast du im Grunde völlig recht....

    Das Autofahrer das Hauptrisiko darstellen und nicht die Geschwindigkeit, da muss ich widersprechen.....denn wäre ich nicht schnell und würde nur durch die Lande dümpeln, gäbe es ja quasi kaum noch Gelegenheiten, übersehen zu werden. (und viel mehr Reaktionsmöglichkeiten)

    Ich hatte schon immer ein verdammt mieses Gefühl, wenn ich am Rursee oberhalb Mariawald auf den langen Waldstrecken meinem 1000er Rennerle die Sporen gegen habe. Ich wußte, wenn Oppa da mit seinem Kadett aus dem Wanderparkplatz rausfährt, wird es nicht reichen, denn bevor ich auch nur ans Bremsen denken kann, bin ich eingeschlagen.

    Aber der Wunsch nach Thrill und Speed hat fast immer über die Vernunft gesiegt (standgasdümpeln auf einem Racer ist soo öde).

    Die Frage ist, steht es mir zu, meinen Wunsch nach Speed den Bedürfnissen anderer Verkehrsteuilnehmer überzuordnen. Ich weiß, das ich sehr schnell übersehen werde (und nicht mehr reagieren kann) , wenn ich angase. Der Autofahrer, der mich dann "übersieht" , trägt an dem daraus folgenden Unfall schuld?

    Irgendwie nein, oder?

    Der Knackpunkt im Strassenverkehr heißt doch gegenseitige Rücksichtnahme und angepasstes fahren, wobei homogenes Geschwindigkeitsprofil und eher piano für alle dem dramatisch eher entspricht als "motorradgerechtes " fahren.

    Die Zeiten ändern sich und werden aufgrund der Freizeitkulturdichte immer reglementierter.

    In den 50er Jahren hätte man sich um paar Bekloppte, die in den Wäldern angasen, keinen Kopp gemacht.
    Mittlerweile werden die Bereiche aber an Wochenenden von Horden Erholungssuchender (60+) heimgesucht, die im Kolonnentempo die dortigen Strassen verstopfen.

    Gleichzeitig kommt die Generation 20-50 und nimmt für sich in Anspruch, statt Kirmes oder Pannoniaring auf den öffentlichen Strassen ihrem Adrenalinhobby zu fröhen.

    Da ist Eskalation, Pönalisierung durch die Staatsgewalt und immer weiter fortschreitende Reglementierung zwangsläufig.

  4. LGW Gast

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    Der Knackpunkt im Strassenverkehr heißt doch gegenseitige Rücksichtnahme und angepasstes fahren, wobei homogenes Geschwindigkeitsprofil und eher piano für alle dem dramatisch eher entspricht als "motorradgerechtes " fahren.
    Womit wir wieder bei §1 StVO wären

    Es gibt ja abgesperrte Rennstrecken, und IMO auch kein Anrecht auf beklopptes Verhalten in der Öffentlichkeit, sofern dies andere Gefährdet. Da bin ich halt so...

    Beklopptes Verhalten das niemanden gefährdet oder beschneidet geht erstmal OK

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    Ich verstehe die Diskussion immer noch nicht.

    Angenommen ich fahre auf einer sehr kurvigen Strecke die hoffentlich erlaubten 100, das reicht in den meisten Fällen völlig aus um die Rasten schleifen zu lassen. Geht es geradeaus, gehe ich vom Gas! Schnell geradeausfahren kann jeder Depp. Das macht noch nicht mal Spaß!

    Bin ich in einer Gegend wie z.B. den hier genannten Rursee, dann muß ich nunmal mit genau diesen Deppen rechnen. Und wenn mir die Begrenzungen dort so ungerecht und unnötig vorkommen, dann fahre ich woanders!

    Und die Theorie, wonach diese typischen Volldeppen in den Autos mich bei langsameren Geschwindigkeiten nicht übersehen, halte ich auch für sehr gewagt. Die echten Volldeppen sehen dich nicht wenn du direkt davor stehst! Alles schon erlebt...

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    und außerdem findet das klassische "übersehenwerden" wohl am häufigsten in der Stadt bei Tempo 50 statt. Also kein Problem der eigenen Geschwindigkeit.

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Beklopptes Verhalten das niemanden gefährdet oder beschneidet geht erstmal OK
    Genau danach leben wir doch eigentlich und rechtfertigen unsere (manchmal bekloppte) Fahrweise damit....

    Die Krux ist, wir können es eben nicht hellseherisch beurteilen, wann die Gefährdung anderer ausgeschlossen ist oder ab wann sie eintritt.

    Ich jedenfalls besitze keine Privateifel, wo nur ich Eintritt habe.

    Ob es o.k. ist oder war, sehe ich erst hinterher (wenns gutgegangen ist oder halt auch nicht...)

  8. Registriert seit
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    ...ich habe mal die Pressemitteilung ein wenig umgedichtet, vielleicht wäre das dem ZDF mal eine Reportage wert. Mir geht das jedenfalls ziemlich auf den Geist!!
    Die Schönwettersaison hat begonnen:
    Breite Straßen, lange Geraden und abwechslungsreiche Landstraßen machen dem Sonntagsfahrer aus dem Ruhrpott die Ausfahrt ins Münsterland zum Freizeitvergnügen mit hohem Spaßfaktor – Wackeldackel und Klorolle inklusive. Genau das stört viele Motorradfahrer. Denn was für Omis u. Opies der Traum auf vier Rädern ist, bedeutet für die Biker der Region oft Stress und Wochenendfrust.

    Für die ZDF.reportage "Sonntagsfahrerlust und Bikerfrust - Im Einschlaftempo auf vier Rädern" am Sonntag, 29. April 2012, 18.00 Uhr, hat ZDF-Autor Oliver K..... engagierte Polizisten, gefrustete Bürger und Oldies im Schneckentemporausch begleitet.

    Hauptkommissar Volker Hansen erkennt schon am Klang der Motoren, welcher Benz wieder einmal im Schneckentempo unterwegs ist. Seit mehreren Jahren ist er nahezu jedes Wochenende im Münsterland und misst die Geschwindigkeit von Oldies. Sein eigener Benz ist dafür mit ausgefeilter Kamera- und Tempo-Messtechnik ausgestattet. Manche Hobby - Sonntagsfahrer sind schon mehrfach von Heinen erwischt worden und deshalb gar nicht gut auf den Polizisten zu sprechen. Der Hauptkommissar hat viel Verständnis für die Oldiefahrer den sie wollen ja in Ruhe die Landschaft sehen, das sie dabei mit Schneckentempo durch die Lande ziehen und auf Mittelstreifen, Gegenverkehr und Vorfahrt anderer keine Rücksicht nehmen kann er natürlich nicht gut heißen. Wichtiger aber ist für ihn die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Deshalb wird Heinen nicht müde, trödelnde Oldies ihr unverantwortliches Handeln vor Augen zu führen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen.
    Am Halterner Stausee ist mehr das Einschlaftempo das Problem als die Lautstärke. Das Hotel Seehof ist ein beliebtes Ausflugslokal im idyllischen Naherholungsgebiet und wird von Oldies gern angefahren. Durch die Lage direkt am See staut sich der Verkehr immer Kilometer weit was für die Anwohner nicht mehr tragbar ist. Mehrfach hat die Stadt versucht, den Betreibern des Hotel Seehof die Betriebserlaubnis zu entziehen, jedes Mal ohne Erfolg. Zum Start der Schönwettersaison droht die Situation am friedlichen See zu eskalieren. Die Stadtverwaltung soll jetzt gezwungen werden, eine Umgehungsstraße zu bauen, doch solche Kosten in Millionenhöhe kann sich Dülmen eigentlich nicht leisten.

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    und außerdem findet das klassische "übersehenwerden" wohl am häufigsten in der Stadt bei Tempo 50 statt. Also kein Problem der eigenen Geschwindigkeit.
    Dann pack in unsere Biker-zielgruppe auch noch die Rollerfahrer mit rein, denn die werden in der Stadt bei 50 genau so oft übersehen wie die großen Moppeds.

    Doch das ist am von mir propagierten Thema vorbei, da gings mir um die freizeitorientieren Fahrten über Land und kurviger Strecken und nicht um den Alltags-Stadtverkehr.

    Die Schlagzeilen in dem ZDF-Film waren ja auch nicht" so viele mit 50 km/h "rasende" Roller und Biker in der Stadt" sondern eben eine andere....ausleben des eigenen Freizeitverhaltens.

  10. Registriert seit
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    Naja ,... übersehen werden ist das eine.

    Allerdings glaube ich festgestellt zu haben , dass einige Mitbürger, dank der Pauschalkriminalisierung durch die Presse , ernsthaft glauben absichtlich gefährliche Situationen herbei zu führen.

    Ich habe letzte Woche den Klassiker erlebt.
    Das Fahrzeug vor mir biegt rechts ab , ich habe keinen Gegenverkehr , und der rechts aus der Strasse kommend Wartende nutzt die Chance, ignoriert mich mit einem dreckigen Lächeln und fährt schööööön "piano" vor mein Vorderrad.... noch vor ein paar Jahren wäre ich bei der Situation mit voll gespanntem Hahn am Rechtabbieger vorbei und hätte auf dem Kotflügel gehangen.... im günstigsten Fall.


 
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