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BaseCamp

Erstellt von 12er, 18.04.2014, 20:31 Uhr · 212 Antworten · 25.686 Aufrufe

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    #81
    @silverrider

    ja, da stimme ich dir 100% zu! ich muss auch beruflich mit vielen softwarepaketen arbeiten, die alle sehr unterschiedlich sind und teilweise sehr schwer zu erlernen sind. da geht ohne handbücher, power-workshops und user-hilfen teilweise gar nichts.

    aber gegen diese software-monster ist basecamp einfach geradezu simpel zu erlernen. es gibt nur ein paar menüs, ein paar buttons und wenn man verstanden hat, das basecamp karten-input vom gerät oder als installation braucht, hat man schon fast alles erschlagen, was es an funktionen gibt. der rest ist einfach nur wille und etwas übung.

    klar ist basecamp nicht das paradebeispiel von usability, aber es ist auch keine unüberwindbare hürde für jemanden, der schon mal das thema navigation angekratzt hat! und die community hilft sehr gern bei problemen und gute videos für absolute anfänger gibt es auch, die wirklich sehr einfach schritt für schritt erklären, wie man routen plant.

    wer sich dann aber immer noch verweigert und blockiert, ja sorry, dem kann man dann auch nicht mehr helfen!

    mal ehrlich: ich frag mich da manchmal wie manche leute durchs leben kommen? oder beruf? studium? alltag? da ist das meiste auch nicht "INTUITIV" und trotzdem muss ich den poppes zusammenkneifen und lernen, wenn ich was erreichen will! anders geht es leider nicht. aber das ist ja mittlerweile ein gesamt-gesellschaftliches problem. sorry for offtopic!


    gruß und gute fahrt

  2. X-Moderator
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    #82
    Zitat Zitat von din_gs Beitrag anzeigen
    es gibt zwei möglichkeiten:

    - hat man lust auf beste und komplexe routenplanung und möglichkeiten unterschiedliche karten zu nutzen und hat auch kein problem damit, sich mal in ein neues komplexes thema einzuarbeitzen >>> basecamp & garmin & hirnschmalz & zeit!!!

    - will man nur zwei knöpchen drücken müssen um von a nach b zu kommen und komplexe themen die zeit brauchen sind zu kompliziert/langweilig/anstrengend >>> iphone, tomtom oder was ähnlich simples.


    verstehen kann ich nicht, wenn jemand "iphone-bedienung" will und sich dann ein garmin kauft. noch weniger verstehe ich, wenn leute hier im forum gerne schritt für schritt helfen (pendeline) und man sich dann trotzdem noch schwer tut etwas gelesenes einfach mal testweise umzusetzen! denn nur mit der übung kommt die erfahrung! aber das ist scheinbar in der heutigen generation ein nogo, sich irgendwo mal etwas einarbeiten zu müssen.


    basecamp ist nicht einfach, aber es ist für mich das beste tool, welches mir kartengenau meine touren samt pois so aufs garmin bringt, wie ich es wünsche. es braucht wie jede andere software auch, welche nicht mit zwei klicks bedient werden kann, einarbeitungszeit. dafür wird man mit funktionen belohnt, die keine andere software so bietet. schon gar nicht google maps oder nokia drive usw.

    aber navigation und urlaubsplanung ist eines meiner hobbies und da sitz ich gern auch mal abends ein paar stündchen dran und recherchiere im netz, auch mal mit googlemaps die zielorte und baue damit meine touren in basecamp auf.

    der lohn davon sind grandiose touren in den letzten jahren, die ich mit einem schödem iphone-dings oder tomtom so niemals gefahren wäre, noch hätte ich solche schotterwege, täler, pässe entdecken können, die man z.b. nur auf topo- oder osm-karten findet. das bietet mir nur garmin!!!


    generell habe ich leider das gefühl, das der wille sich mal in themen einzuarbeiten immer mehr nachlässt, weil ja alles so anstrengend ist. nicht nur bei navis. scheinbar bin ich da mittlerweile schon ein einzellfall oder ein mega-nerd, weil ich mir zusätzliches wissen aneignen kann.


    gruß und gute fahrt
    Ach, derjenige, der ein intuitives Tool zur Planung bevorzugt, der fährt nur profan von A nach B - interessant.

    Lieber dings, die heutige Generation hat kein Problem sich in irgendwas einzuarbeiten, sie hat evt ein Problem, sich mit etwas stundenlang zu beschäftigen, nur um ein Ergebnis zu erhalten, das auch im Bruchteil dieser Zeit zu erreichen wäre.

    Wenn du gerne stundenlang allein vor dem PC sitzt, um irgendwelche Touren bis ins letzte Detail auszuarbeiten, dann sei dir das gegönnt.

    Aber dein Weg muss nicht der Weg eines anderen sein.

    Schliesslich ist für manche Spontanität und Flexibilität beim Tourenfahren auch wichtig.

    Ich für meinen Teil bin oft genug mit MS oder BC Profis gefahren (von denen auch zum grossen Teil meine Kenntnisse über MS/BC stammen), die dann bei einem anderem Strassenverlauf, einer Totalsperre oder ähnlichem, in Schweiss ausgebrochen sind, weil sie mit der neuen Situation technisch u mental nicht locker umzugehen wussten.

    Auch dein Satz: "der lohn davon sind grandiose touren in den letzten jahren, die ich mit einem schödem iphone-dings oder tomtom so niemals gefahren wäre, noch hätte ich solche schotterwege, täler, pässe entdecken können, die man z.b. nur auf topo- oder osm-karten findet. das bietet mir nur garmin!!!" stimmt so nicht ganz.

    Denn genau das Gegenteil könnte ich oder auch jemand, der nicht Wert auf die penibelste Planung legt, sagen. Denn gerade, wenn man Spontatität und Flexibilität beim Touren zulässt, dann kommen Touren zustande, die man nie vergisst.

    Touren u Wege, die vll nur von wenigen vorher befahren worden sind, evt ist auch etwas ganz Neues dabei.

    Beim stundenlangen Planen am PC greift man hingegen in der Regel auf die Konserve anderer im Netz zurück...

    Wie auch immer, jeder so wie er das möchte, aber Kritik darf, bei aller Liebe, immer an einem System erlaubt sein

  3. Registriert seit
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    #83
    @ monochrome,

    Planung und Spontanität schließen sich doch nicht aus. Bitte nicht alles schwarz/weiß sehen. Wenn jemand keine Lust hat, einer geplanten Route zu folgen, kann jederzeit sein Navi auf Luftlinie einstellen und sich anhand der Geraden zum Ziel entlanghangeln. Das bietet Raum für die größtmögliche Spontanität und abends ist man dann am anvisierten Ziel.

    Gruß - Pendeline (nix muss, alles kann)

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    #84
    @monochrom

    Interessant !

    nur weil ich basecamp bedienen kann, bin ich also nicht flexibel und spontan? das ist ja mal eine seltsame logik! wenn ich spontan fahre, dann plane ich gar nix und habe das garmin nur zur groben orientierung am mopped. das trifft für die meiste zeit zu, wenn ich mit dem mopped unterwegs bin.

    und ja, ich falle auch immer bewusstlos um, wenn plötzlich und unerwartet eine totalsperrung vor mir auftaucht! manchmal schreie ich auch mit wirbelden armen und renne im kreis! was für ein blödsinn.

    und manchmal nehm ich sogar den denzel als buchform zu hilfe und lese darin um touren zu planen. also, so richtig oldschool mit lesen und so. papierkonserve sozusagen und völlig un-intuitiv!

    und stundenlang allein am rechner??? also, nee. da sind oft die kumpels oder freundin mit dabei, dazu essen und bierchen oder wein. so macht eine urlaubsplanung mit den kumpels so richtig spass. wenn dann dabei noch jemand mit basecamp umgehen kann, um so besser!

    aber wenn du einfach so spontan lange touren in fremde regionen fährst, ohne vorher mal nur die geringste planung zu machen, hab ich da natürlich größten respekt vor und knie grad in erfurcht nieder!

    bei aller liebe, aber du hast da ja seltsame vorstellungen. und kritik an seltsamer kritik ist ja wohl ebenfalls erlaubt!


    und ja, jeder so wie er möchte. wer basecamp nicht mag, lässt es eben. aber dieses ewige gebashe von manchen leuten mit immer wieder den selben themen nervt auf dauer auch ein wenig. vor allem, wenn es genug leute gibt, die überhaupt keine probleme mit garmin/basecamp haben oder sich das wissen dazu anzueignen und sogar auch gern weitergeben.


    mich würde mal im detail interessieren, bei welcher funktion genau manchen leuten diese sogenannte intuitivität fehlt. und ob da das problem mit zwei erklärungs-sätzen nicht gelöst werden kann? ich habe eher das gefühl, das bei den kleinsten problemen oder auch einfach "kein bock" sofort diese totschlag worthülse "intuitiv" in den raum geschossen wird, nur damit man nicht mal zwei sekunden weiter nachdenken muss.



    gruß und gute fahrt

  5. X-Moderator
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    #85
    ...wer sagt, denn, das ich "ohne die geringste Planung" auskomme?

    Jungs, ich hab jetzt das Dingens schon 5 Jahre und am Anfang hab ich mich wie ihr beiden auch "totgeplant".

    Aber mit der Zeit merkt man, dass es auch besser gehen kann, ohne jeden einzelnen Wegpunkt vorzuplanen...

    Wie gesagt, ich kann MS/BC ausreichend gut, um auch komplizierte Touren zu planen, aber es geht auch ohne, aus oben genannten Gründen.

    Und @dings: Ja klar gestaltest du deine Planung als Event - es gibt ja auch Umsitzenden nichts unterhaltsameres, wenn du dich durch die Karte klickst - das kannst du jmd anderem erzählen... Ausserdem merkt man, dass da ihn dir irgendwie ein Generationenkoanflikt schwelt... Ausserdem ist Intuition keine Totschlag-Worthülse: http://de.wikipedia.org/wiki/Intuition

    @Pendeline: Route penibel planen und sich dann der Luftlinie entlang hangeln - auch lustich!

    In diesem Sinne: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

    Over and Out

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    #86
    Tolles gemeinsames Event... Route planen mit BC...

    So ein Annäherungspunkt ist ja auch echt unterhaltsam... Und erst ein echter Wegepunkt...

    OMG

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    #87
    Unwichtig, aber nochmal nachgereicht: Wenn ich mich auf ein neues, mir bis dato unbekanntes Motorrad (in einen PKW) setze, dann erwarte ich, daß sich mir die notwendigsten Funktionen, um das (durchaus hochkomplexe) Fahrzeug seinem Primärziel (Fahren) zuzuführen, ohne viel Aufhebens erschließen.

    Für die primäre Funktion möchte da bitte kein dickes Anleitungsheft als Hürde vor der ersten Fahrt vor mir stehen.

    Beim durchaus komplexen Thema digitale Routenplanung - könnte man da nicht ähnlichen Anspruch hegen? Das sich die Primärfunktionalität Routenplanung intuitiv auf den ersten Blick erschließt? Sich Sekundärfunktionalität zugunsten des einfachen Verständnisses der Primärfunktionalität dezent versteckt?

    Wenn ich ein Routenplanungswerkzeug - egal wie komplex und umfangreich - spontan und schnell verstehe, dann hat in meinen Augen jemand beim Entwickeln mal an den Nutzer gedacht.


    ---

    Wie erwähnt ist diese meine Aussage so relevant wie ein umkippender Sack Reis in China. Aber vielleicht bringt sie mal einen Entwickler zum Nachdenken. Davon würden wir alle profitieren.

    Euch allen eine fröhliche Tourenplanung und noch viel wichtiger schöne und heilgebliebene Touren...

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    #88
    @monochrom @huck

    oh mein gott! ich habe meine letzte große tour zusammen mit meinem freunden geplant, wunschziele zusammen gesammelt und an einem gemütlichen abend zusammen diskutiert. was für eine unrealistische und absurde situation... sorry, wenn das für euch nach science fiction klingt. ich dummerchen hab mir da nix weiter zu gedacht... aber da habt ihr sicherlich auch bessere und intuitivere methoden, wie ihr mit freunden den urlaub plant. spontan losfahren, irgendein land wird da schon kommen?

    und monochrom, ich find ja echt immer wieder interessant, wie detailreich du immer zu wissen glaubst, wie ich touren plane oder nicht. nur weil ich basecamp gut finde und bedienen kann, meinst du gleich ich plane mich zu tode??? wie kommst du eigentlich auf diesen blödsinn? mir fällt schon die ganze zeit auf, wie du deine eigene fantasie scheinbar immer als gegebene realität hier runterschreibst und denkst, das wär ein argument. dazu verdrehst du auch gern noch sätze und argumente der anderen! hast du auch richtige argumente?
    seit 15 jahren hab ich alle möglichen unterschiedlichen navis besessen und glaube zu wissen, ob ich effektiv plane oder nicht! das musst du mir nicht erklären! für den wikilink bekommst aber jetzt einen fleisspunkt von mir!

    den großteil plane ich überhaupt nicht, manchmal nutze ich auch nur pois als ziel und lass mich gern "dahintreiben". gößere touren plane ich völlig unterschiedlich und im detail nur zu den orten, die wir unbedingt abfahren wollen. unterwegs aber immer offen, mal spontan was anderes zu testen. von totplanen kann da ganz bestimmt nicht die rede sein. meist nehm ich noch nicht mal basecamp, sonder patsche unterwegs mit meinen fingerchen mal schnell einen zielpunkt auf's montana und los geht's. da bin ich sowas von flexibel!


    zurück zum eigentlichen thema:

    basecamp hat ein menü "werkzeuge". da sind alle ( 12!! ) funktionen drin, die man nutzen kann um auf der karte eine tour mit ein paar zwischenzielen zusammenzuklicken. die selben funktionen liegen auch noch als buttons am oberen kartenrand oder sind per tastatur-shortcut verfügbar zum schnellen wechseln.

    das war das erste, mit dem ich zum ersten mal in basecamp rumgespielt hatte. nach ein paar minuten hab ich kapiert, wie das alles funktioniert. den rest, wenn's wirklich mal gehakt hat, hat man von netten leuten in foren erfahren.

    was genau ist denn da jetzt so unheimlich "nicht-intuitiv"? ich kann's nicht so ganz nachvollziehen, was da jetzt so komplex ist? kann das mal netterweise jemand im detail erklären? punkte auf der karte anklicken muss ich doch in jedem anderen planer auch. was geht denn da anders oder besser oder intuitiver? wenn's geht mal bitte ohne worthülsen-geschwurbel und selbst erdachten geschichtlein.


    gruß und gute fahrt

  9. Registriert seit
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    #89
    Dings: du hast recht, aber kaum einer will es wissen. Dies wäre ein guter Moment zu akzeptieren, dass man Zeit verschwendet.

  10. Registriert seit
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    #90
    Zitat Zitat von kolja Beitrag anzeigen
    Unwichtig, aber nochmal nachgereicht: Wenn ich mich auf ein neues, mir bis dato unbekanntes Motorrad (in einen PKW) setze, dann erwarte ich, daß sich mir die notwendigsten Funktionen, um das (durchaus hochkomplexe) Fahrzeug seinem Primärziel (Fahren) zuzuführen, ohne viel Aufhebens erschließen.

    Für die primäre Funktion möchte da bitte kein dickes Anleitungsheft als Hürde vor der ersten Fahrt vor mir stehen.

    Beim durchaus komplexen Thema digitale Routenplanung - könnte man da nicht ähnlichen Anspruch hegen? Das sich die Primärfunktionalität Routenplanung intuitiv auf den ersten Blick erschließt? Sich Sekundärfunktionalität zugunsten des einfachen Verständnisses der Primärfunktionalität dezent versteckt?

    Wenn ich ein Routenplanungswerkzeug - egal wie komplex und umfangreich - spontan und schnell verstehe, dann hat in meinen Augen jemand beim Entwickeln mal an den Nutzer gedacht.


    ---

    Wie erwähnt ist diese meine Aussage so relevant wie ein umkippender Sack Reis in China. Aber vielleicht bringt sie mal einen Entwickler zum Nachdenken. Davon würden wir alle profitieren.

    Euch allen eine fröhliche Tourenplanung und noch viel wichtiger schöne und heilgebliebene Touren...
    Danke kolja,

    dann werde doch bitte mal konkret. Um welche Navi-Software geht es dir? Hast du diese in der Praxis schon mal ausprobiert und wo genau machst du selbst es fest, dass diese Navi-Software nicht intuitiv ist?

    Gruß - Pendeline (fällt es anscheinend schwer, die Nicht-Intuitivität anderer Nutzer zu erfassen.)


 
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