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Erfahrungen mit Kfz-Navi am Motorrad?

Erstellt von GS68J, 05.04.2010, 10:29 Uhr · 20 Antworten · 22.770 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #11
    Mein dazu!
    Ich hatte mir vor zwei Jahren ein
    Aldi-Navi gekauft, heißt Medion Gopal!
    Halterung hab ich mir aus einem kaputten Spiegel gebaut,
    soll heißen, ich hab die Umrandung so ausgeschnitten, dass das Navi hinein gepasst hat!
    Hatte somit den Vorteil, das es etwas vor Regen geschützt war,
    den Spiegel praktisch nach innen auf fast Augenhöhe drehen konnte und auch etwas vor Spiegelungen geschützt war und außerdem sah das Bike mit drei Spiegeln geil aus!
    Handwerkliches Geschick und Basteln sollten allerdings keine
    Fremdwörter sein!
    Wenn man von A nach B fahren wollte, war das ein Klasse Navi,
    aber größere Touren musste man auf mehrere Teile aufteilen,
    da pro Tour nur 5 Wegpunkte vorgesehen sind und das ist schon sehr wenig!
    Irgendwann hat sich dann mein Spezl mit dem Navi gespielt
    und hat herausgefunden, wenn man eine komplette Tour mit dem Converter höchläd, gehen auch viele Wegpunkte und das Navi akzeptiert es sogar!
    Somit war dieses Problem gelöst!
    Was jetzt die Feuchtigkeit betrifft, war mein Navi jedenfalls der Hammer,
    es war wirklich oft patschnass und mußte zigmal im Hotelzimmer getrocknet werden, weil das Wasser echt oft aus dem Gehäuse tropfte!
    Was soll ich sagen, es funktioniert immer noch, wenn auch als Notnavi!
    Einmal hatte ich es nicht vernünftig befestigt, natürlich, ich verlor es bei
    100 km/h und selbstverständlich habe ich es abgeschrieben!
    Bin aber dann trotzdem zurück gefahren und ein netter Zeitgenosse hatte beobachtet, wie es auf der Straße aufschlug und im hohen Bogen an der
    abschüssigen Böschung im hohen Gras verschwand!
    Er hatte es mittlerweile geborgen und es mir mit den Worten, geht sogar noch, freudestrahlend überreicht!
    Funktionierte tatsächlich noch, ok. der Resetknopf lässt sich nicht mehr drücken, aber das geht auch so!
    Ein Problem sollte man nicht vergessen, viele Autonavis werden durch
    Mini-USB-Steckern mit Strom versorgt und Nässe mögen dies blöden Dinger nicht wirklich, hatte immer Ersatz dabei, gibt es auf dem Flohmarkt
    für wenige Cent!
    Außerdem sollte man diese Stecker mit einem Gummiband sichern,
    weil sie für diverse Vibrationen und Schläge am Motorrad nicht ausgelegt sind!
    Ich denke, meine Ausführungen bringen dich durch die nächsten zwei Jahre, dann möchtest du sicher, so wie ich, was vernünftiges, dass auch wirklich Motorradtauglich ist!
    Ich bin sehr oft als Tourguide unterwegs und da kommt man an Garmin nicht vorbei, außerdem ist das Internet gespickt mit Touren für Garmin
    und brauche nicht lange mit einem Converter basteln, der auch manchmal das Ergebnis verfälscht!
    Bin total Happy mit meinem Zumo 550!
    Ach ja, den Motorrad-Tourenplaner könnt ihr langsam aber sicher abschreiben, er wird nicht mehr aufgelegt, aus,Schluss!
    Es gibt aber einen Fahrradplaner, gleiches Prinzip und sieht auch so ähnlich aus, ich denke, den sollte es weiter geben!
    Übrigens, die Medion-Navi sind bei Tests meist Testsieger!
    Ich weiß warum!

  2. Registriert seit
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    Standard

    #12
    Ich bin jahrelang mit einem PDA mit TomTom drauf gefahren. Das ging ganz gut mit den bereits genannten Schwächen, insbesondere Wasserdichtigkeit und Ablesbarkeit bei Sonne.

    Dann bin ich auf einen Zumo 550 umgestiegen und würde das jederzeit wieder tun.

  3. Registriert seit
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    #13
    Also......
    Ich habe nun (durch einen glücklichen Wink des Schicksals... ) einen TomTom Rider1, den ich mal an meine GS bauen werde. Wenn ich ehrlich bin, gefällt der mich nicht so (riesige Halterung), aber vielleicht reicht das ja für meine Bedürfnisse. Meine Hauptbedenken von wegen Wasser, Erschütterungen... sollten hier nun kein Problem sein. Routen vom Motorrad-Tourenplaner 08/09 auf den Rider zu exportieren funktioniert, habe mir zumindest im Schnelldurchlauf die Tour schon anschauen können.
    Parallel werde ich aber auch mal ein Medion-Navi (mit Kopfhörerausgang) im Tankrucksack ausprobieren, was ich zufällig im Verwandtenkreis entdeckt habe und mir ausleihen kann. Das hat zumindest einen größeren Bildschirm und scheint nach den Ausführungen von James qualitativ auch nicht so schleicht zu sein, wie man vielleicht vermutet.
    Favorit ist für mich immer noch ein Garmin-Navi, das augenscheinlich die bessere Lösung sein müsste.
    Danke für Eure Einschätzungen und allzeit gute Fahrt!

    Gruß
    GS68J

  4. Registriert seit
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    Standard Medion Navi

    #14
    Hallo,

    ich habe viele Jahre auf meiner K 1100 ein Navi von Medion gefahren (Typ MD 95740, auch MDPNA 500T genannt). Dies ist das Teil, was auch ein Vorredner hat.

    Ich hatte es an einer Extra-Querstange mit der Fahrradlenker-halterung angebracht. Es wurde dauernd mit Strom versorgt, weil der Akku echt nur wenig Leistung hat. Bei Regen habe ich die dazugehörige Regenhaube über den Halter und das navi gezogen, Es ließ sich weiterhin ganz gut ablesen. Das Stromkabel wurde dann von unten wassergeschützt eingeführt.

    Den Ton habe ich nie betrachtet, immer nur auf den Bildschirm geblickt.

    Dies Navi ist noch eines der wenigen, die echte Routenfunktionen mit bis zu 99 wegpunkten zulassen. Gerade die neuen Auto-Geräte habe kaum noch Routing-Funktionen und wenn, dann meist nur 5-10 Wegpunkte. Fürs gezielte Motorradfahren.

    Ich bin sogar so doll, dass ich mir mal bei ebay ein baugleiches Gerät angechafft habe, weil ich wirklich sehr zufrieden mit dem Teil bin. ich habe auch die eine oder andere Zusatzsoftware dazuinstalliert, damit ich an den richtigen Stellen ordnungsgemäß fahre.

    Bedienung geht prima mit Handschuh auf dem touchbildschirm. Und das Gerät lässt es zu, dass man selber die Zoomstufe wählt, die angezeigt bleiben soll. Dies ist oft schön, wenn man unbekannte Kurvenstrecken fährt. bei richtiger Zoomstufe kann ich früh sehen, wie es nach einer Kurve weitergeht.

    Ich werde diese Lösung nun auch auf meiner Q installieren. Wahrscheinlich per Ram-Mount-halter an der Haltestrebe von der Scheibe und dem passenden Krallenhalter.

    Michael

  5. Registriert seit
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    Standard

    #15
    Ich habe ein Navigon 2110max am Lenker in einer Navitasche von Tante Louise befestigt. Strom hole ich aus der Bordsteckdose mittels Adapter. Die SD-Kartenöffnung habe ich mit Gewebeband zugeklebt, um dem Eindringen von Schmutz und Wasser vorzubeugen. Hat sich bei stundenlangen Fahrten durch Starkregen (letztes Jahr im September in der Provence ) absolut bewährt. Das Navi hat die Feuchtigkeit schadlos überstanden und funktioniert tadellos. Routenplanung ist auch bedingt möglich. Oder aber ich spiele Routen auf die SD-Karten (Routenkonverter).

  6. Registriert seit
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    #16
    Also, ich wollte mal kurz den aktuellen Stand in Sachen Navi geben....
    Ich habe nun den Rider1 am Lenker befestigt (mit einer abschließbaren Touratech-Halterung).
    Am Wochenende bin ich eine Tour abgefahren, die ich zuvor über den Motorrad Tourenplaner geplant habe. Abgesehen von ein paar winzigen Irritationen zu Beginn funktionierte das soweit ganz gut. Die Sprachbefehle waren nicht üppig, aber ausreichend. Für eine bessere Ablesbarkeit muss ich nur noch einen kleinen Schirm auf die Halterung basteln, denn wenn die Sonne ungünstig steht, sieht man nicht viel.
    Die MTP-Tour war interessant. Ich bewege mich sonst fast nur im Sauerland und Bergischen Land. Diesmal ging es Rtg. Ruhrgebiet. Diese Rundtour war ein Vorschlag vom MTP, die eine recht hohe Bewertung bekommen hat. Ich habe ein paar schöne Ecken durchfahren, die ich so noch nicht kannte. Allerdings führte mich das Navi auch durch Anlieger-frei-Straßen, die zwar landschaftlich schön waren, doch eben nur für Anlieger bestimmt.
    Alles in allem eine schöne Ergänzung am Moped, denn ich bin nicht so der Kartenleser, schon gar nicht während der Fahrt. Als nächstes werde ich wohl eine Tour durch das Bergische ausprobieren.....

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von GS68J Beitrag anzeigen
    Allerdings führte mich das Navi auch durch Anlieger-frei-Straßen, die zwar landschaftlich schön waren, doch eben nur für Anlieger bestimmt.
    Du hast doch ein Anliegen, oder?

    Anlieger sind Personen, die mit Grundstückseigentümern, Mietern, Bewohnern, Geschäftsleuten etc, die in dem Geltungsbereich des Schildes wohnen oder ihr Geschäft betreiben, in Beziehung treten wollen, gleichgültig aus welchem Grunde. Eine konkrete Kontaktaufnahme ist nicht gefordert. Deshalb ist es unschädlich, wenn jemand in ein Gebiet einfährt, das nur Anliegern vorbehalten ist, dann aber erkennt, dass er sein Anliegen nicht umsetzen kann, weil er die betreffende Person nicht antrifft oder das Geschäft / Büro bereits geschlossen ist. Er kann ohne anzuhalten weiterfahren, ohne dass er seinen rechtlichen Status eines Anliegers verliert.
    Das Bayerische Oberste Landesgericht (BayObLG) hat in einer Entscheidung festgestellt, dass selbst ein unerwünschter Besucher eines in dem Gebiet Wohnenden zum Einfahren berechtigt ist (VRS 33, 457).

  8. Registriert seit
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    Standard

    #18
    Zitat Zitat von Mortenhh Beitrag anzeigen
    Du hast doch ein Anliegen, oder?
    ....
    Das Bayerische Oberste Landesgericht (BayObLG) hat in einer Entscheidung festgestellt, dass selbst ein unerwünschter Besucher eines in dem Gebiet Wohnenden zum Einfahren berechtigt ist (VRS 33, 457).
    Danke für den Hinweis, das verkürzt in Zukunft meine Fahrten. Das ist ja mal eine echt gute Auslegung der StVO! Sind die Bayern doch zu was nutze!
    Gibt es vielleicht auch ein Urteil bei Geschwindigkeitsübertretungen, z.B. dass die Angaben auf den Schildern pro Rad gelten oder so...?

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    Standard TomTom go500

    #19
    Hallo, ich habe auch ein TomTom go500 das ich ans Motorrad geklemmt habe. Hatte damit keine Probleme.
    Als erstes hatte ich eine Tasche von Polo. Aber wenn die Sonne drauf scheint sieht man nichts. Und mit der Stromversorgung war es auch so sein ding. Viel Kabel halt.
    Dann habe ich mit eine Klemmhalterung für das go500 organisiert. Damit hatte es einen festen sitz und freien Zugang für die Steckdose.

    Aber das ich beim Fahren aussetzer hatte kann ich nicht sagen.

    Gute Fahrt

  10. Registriert seit
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    104

    Standard

    #20
    Dann habe ich mit eine Klemmhalterung für das go500 organisiert. Damit hatte es einen festen sitz und freien Zugang für die Steckdose.

    Hallo, habe ein Go 710. Die Stromversorgung wird ähnlich wie beim 500 er sein. Wo hast du die Tasche gekauft? und wie sieht es mit dem Halter aus?

    Gruss Maik


 
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