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Offroad Navi Erfahrung

Erstellt von andreashe, 18.09.2012, 17:23 Uhr · 33 Antworten · 7.701 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #11
    Gut gut, aber wie spielt sich so eine Offroad Navigation nun ab? Einfach die Strasse verlassen und das Navi hilft den Weg zu finden? Aber was bedeutet da schon "Weg"?

    Werden Feldwege angezeigt oder wie geht man mit der Darstellung um?

    Können die dann eigentlich im Strassenteil auch Steigungen erkennen und ggf bewerten?

  2. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #12
    Kommt drauf an was Du mit Offroad meinst und vor allen Dingen wo. Fährst Du beispielsweise in den Vogesen -wie ich vor drei Wochen- dann sind die meisten Waldwege sogar verzeichnet (auch einige der schottrigen) und routingfähig und legal zu befahren (bei Garmin ist das so, zu anderen kann ich nichts sagen). Das gleiche gilt auch in Deutschland, wobei hier dann auch die Ausrede nicht weiterhilft das Navi hätte Dich dort hin geleitet. Auch auf die meisten Schotterstrecken in den Alpen und auf dem Balkan trifft das Routing zu. Damit unterscheidet sich das Navi nicht von anderen. Mit Navi meine ich natürlich ein geeignetes mit vernünftigem Deckungsgrad der Karten. Dort wo nicht mehr geroutet wird, passiert dies mangels geeigneter Karten. Wie beispielsweise bei unserer Albany-Reise. Dann ist es schön wenn man Karten als Hintergrund laden kann, auf denen man dann per Luftliniennavigation navigiert. Das heißt, daß man an markanten Punkten Wegpunkte setzt, die man anfährt. Markant waren bei mir beispielsweise Kreuzungen und Abbiegungen. Hier hatte ich ca. hundert vorher und hundert meter nachher einen Punkt gesetzt. Das Navi meldet die Annäherung mit einem Namen den Du angeben kannst. Kommt die Meldung hinter der Abbiegung bist Du richtig, falls nicht dann falsch. Meistens hat es gepaßt.

    Außerdem verfügt das Navi über einen Kompaß und eine einzunordende Karte, und Höhenangaben und Entfernungsangaben, Uhrzeiten usw. Im Prinzip fährt man nach Karte (im Navi und Papier). Das Navi benutze ich zur Standortbestimmung. Geklappt hat das bislang einwandfrei, auch ohne spezielle Topo-Karten.

    Ach so, ich habe ein GPSmap 278. Ist zwar schon älter und auch größer als viele heutige, aber von der Funktionalität und der Kartendarstellung und Auflösung immer noch up to date. Die Darstellung ist halt nicht ganz so bundisch, dafür aber übersichtlich. Und wer jetzt erzählt beispielsweise sein TomTom-Rider oder Krokodil oder Pearl oder sein Garmin Auto-Navi könne das auch alles, hat nicht verstanden was ich meine und um was es hier eigentlich geht.

    Achso, Steigungen kannst Du bei den Topo-Karten -und bei den von mir aus dem Internet geladenen Militärkarten- anhand der Höhenlinien erkennen. Mag sein, daß man mittlerweile auch das gefahrene Höhenprofil in Echtzeit sehen kann. Ich kann das leider nur nach der Fahrt.

    Gruß Thomas

  3. Registriert seit
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    #13
    Wer Offroad-Navigation braucht, sehe sich das Tripy mal näher an. Dafür ist das Teil gemacht.

  4. Registriert seit
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    #14
    am Hobel bei mir ist ein 2610,ist mehr als Landkarte on Bord, in Verbindung mit dem Tripy 2 für die Pampa,dass Teil ist schon eine Hausnummer für sich. Handy & nach 50m bitte link`s halten gehen mir auf den S...ck!!.Frauchen macht ab August zum Geburstag auf
    Sicherheit für den alten Sack, da ist von der Björn Steiger Stiftung ein GPS Notfallsystem on Bord.

    Robert
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  5. Registriert seit
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    #15
    Hallo Andreas,
    wie hier schon beschrieben, ist das Tripy auch mM zur Zeit das schlüßigste Offroadkonzept. Es bietet viele Möglichkeiten ist robust, kostet aber dementsprechend. Wenn ich zur Zeit ein Navi suchen würde, würde ich mir das Tripy holen (ich würde allerdings auch die Roadbookfunktion nutzen).
    Ich nutze im Moment ein "altes" Garmin der 60er Serie. Ich habe im Hintergrund Topokarten geladen, die ich aber nur zur Standortbestimmung nutze, sprich um mich zu orientieren.
    In der Regel nutze ich nur die sogenannte Kompassfunktion. D.h. Du gibst immer den nächsten anzufahrenden Punkt als Ziel ins Navi ein und ein Kompaß zeigt Dir die Richtung des Zieles an. Dieser Kompaß wird durch jegliche Bewegung von Dir verändert. D.h. wenn Du Dich nun in Richtung des Zieles begibst (in der Regel sind das bei mir Feld-, Wiesen- und Waldwege, dann veränderst Du meistens auch den "Winkel" in Richtung Ziel. So fahre ich dann immer auf dem Weg, der mich scheinbar in die richtige Richtung bringt und an der nächten Abbiegung, entscheide ich anhand des Kompaß', welcher Weg am besten zu meinem ziel führt. Diese Art der Navigation bringt es mit sich, dass man auch mal in Sackgassen gerät oder auch eine Weile vom Ziel hin wegnavigiert, da keine geeigneter Weg erscheint und sich der gewählte mittlerweile in eine andere Richtung "entwickelt" hat. Für mich ist das aber nicht schlimm sondern durchaus gewollt. Ich will ja eben ein bisschen Offroad fahren und dabei evtl. ein Ziel erreichen. Das 60er ist hierfür durchaus geeigent und mM nach weghen seiner Robustheit sehr gut für den (auch harten) Offroadeinsatz geeignet. man geht eben Kompromisse ein. Das Display ist für die kompaßnavigation OK, für eine Navigation anhand Karte wäre es mir zu klein. Noch zum Schluß: eines der wohl besten Offroadnavis ist mM das weiter oben von Thomas beschrieben 278 bzw 276 von Garmin. leider werden diese schon lange nicht mehr hergestellt und die (wenigen) Gebrauchten, die am Markt angeboten werden, gehen zu gigantischen Preisen an scheinbar immer noch zu viele Suchende...

    Gruß
    Markus

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von ktm-cool Beitrag anzeigen
    Hallo Andreas,
    wie hier schon beschrieben, ist das Tripy auch mM zur Zeit das schlüßigste Offroadkonzept. Es bietet viele Möglichkeiten ist robust, kostet aber dementsprechend. Wenn ich zur Zeit ein Navi suchen würde, würde ich mir das Tripy holen (ich würde allerdings auch die Roadbookfunktion nutzen).
    Ich nutze im Moment ein "altes" Garmin der 60er Serie. Ich habe im Hintergrund Topokarten geladen, die ich aber nur zur Standortbestimmung nutze, sprich um mich zu orientieren.
    In der Regel nutze ich nur die sogenannte Kompassfunktion. D.h. Du gibst immer den nächsten anzufahrenden Punkt als Ziel ins Navi ein und ein Kompaß zeigt Dir die Richtung des Zieles an. Dieser Kompaß wird durch jegliche Bewegung von Dir verändert. D.h. wenn Du Dich nun in Richtung des Zieles begibst (in der Regel sind das bei mir Feld-, Wiesen- und Waldwege, dann veränderst Du meistens auch den "Winkel" in Richtung Ziel. So fahre ich dann immer auf dem Weg, der mich scheinbar in die richtige Richtung bringt und an der nächten Abbiegung, entscheide ich anhand des Kompaß', welcher Weg am besten zu meinem ziel führt. Diese Art der Navigation bringt es mit sich, dass man auch mal in Sackgassen gerät oder auch eine Weile vom Ziel hin wegnavigiert, da keine geeigneter Weg erscheint und sich der gewählte mittlerweile in eine andere Richtung "entwickelt" hat. Für mich ist das aber nicht schlimm sondern durchaus gewollt. Ich will ja eben ein bisschen Offroad fahren und dabei evtl. ein Ziel erreichen. Das 60er ist hierfür durchaus geeigent und mM nach weghen seiner Robustheit sehr gut für den (auch harten) Offroadeinsatz geeignet. man geht eben Kompromisse ein. Das Display ist für die kompaßnavigation OK, für eine Navigation anhand Karte wäre es mir zu klein. Noch zum Schluß: eines der wohl besten Offroadnavis ist mM das weiter oben von Thomas beschrieben 278 bzw 276 von Garmin. leider werden diese schon lange nicht mehr hergestellt und die (wenigen) Gebrauchten, die am Markt angeboten werden, gehen zu gigantischen Preisen an scheinbar immer noch zu viele Suchende...

    Gruß
    Markus
    Hm,mm, aber genau so navigiere ich auch mit dem 660, wenn ich abseits vom Asphalt reise. Sowohöl an der GS als auch an der DRZ 400. Halterung samt navi waren schon unter Schlamm begraben, haben im Wasser gelegen, sind im Dreck zigfach umhergeflogen und werden seit bald 80.000 km durchvibriert.
    Und es läuft und läuft und läuft....

    Auf Strassen funktioniert es wie alle Navis, im Gelände schalte ich um auf Luftlinienberechnung. Dann sehe ich eine Linie, die vom Start zum Ziel führt und kann mich daran orientieren. Wie du es beschriebst.
    Und auch den Kompass kann ich darstellen, das hab ich aber schon länger nicht mehr gemacht, weil mir die Linie als Richtschnur ausreicht.
    Vermutlich kann ich nicht ganz so viele Trackpunkte aufzeichnen wie die alten geräte - das weiss ich nicht. Aber ich verstehe einfach nicht, wo jetzt KONKRET der grosse Unterschied zu den 276ern liegt.
    Klar hängen viele an dem alten zeug und finden die neumodischen Spielkonsolen schon aus Prinzip mies.
    Aber eben: Wo genau liegt denn jetzt das Problem der 660er? Welche Anwendungssituation übersehe ich?
    Das existierende Problem, dass der Prozessor manchmal lahmt und die nächste Kartenkachel nicht abbildet, ist im gelände mangels Geschwindigkeit ja auch kein Hindernis
    .

    Klar ist das tripy Referenz auf dem gebiet der Offroadnavigation. Für meinen Traum der Weltumrundung hätte ich es sicher an Bord. Aber wer aus finanziellen Gründen zu etwas kleineren Brötchen gezwungen ist und irgendwie nicht mehr Geld ausgeben möchte für Uraltlösungen - da kann das 660 doch schon eine ganze Menge.
    Das 550 taugt sogar auch schon - da war aber die Halterung noch erheblich wasserempfindlicher. Auch dies ist kein Wissen aus Testheften sondern aus eigener Erfahrung.

    Und nochmal zum Navigieren selbst: Meiner Erfahrung nach begrenzt beim Offroadnavigieren ja nicht das gerät, sondern vor allem das kartenmaterial den Nutzwert. Wenn ich mangels Kartendaten einfach nix sehe ausser der Richtung, kann ich wirklich nicht viel mehr damit machen, als es als Kompassersatz zu verwenden.
    Da sind Roadbooks oder eben das tripy (das TT-System kenne ich jetzt nicht genug) dann schon nötig. Einfach um eine geeignete Abfolge von orientierungspunkten zu bieten. Sobald das garmin bessere, genauere Karten hat ist das auch gut. Vielleicht sind die topographischen Karten da genauer?

  7. Registriert seit
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    991

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    #17
    Ganz kurz, klassicherweise fahren die Meisten auf den Enduros Off-Road ein Garmin 27x als 276 oder 278. Man hat sehr viele Trackpunkte, was ja wichtig ist zum Aufzeichnen. Man kann eigenen Präferenzen setzen und entsprechend berechnen lassen. ZB alle grosse Strassen ausschliessen. Das Garmin routet dann auch Off-Road, außer man schließt das aus. Könntest auch auf Fahrrad einstellen. Den Bildschirm kann man so einstellen, dass er Abzweigungen GEschwindigkeiten und und mit einblenden kann.
    Das Ding ist wasserdicht, hat Batterien eine gut ablesbare Anzeige man kann es halbwegs ordentlich mit Handschuhen bedienen, Tracks abfahren, routen.
    Bis vor 2-3 Jahren war es das Mass der Dinge.
    Was gerade besser ist weiss ich nicht, hab mein 278 noch.

    Auf nem 27x kannst Du auch neben den "normalen" Karten Topografische Karten draufladen, Wanderwege etc. Die können dann dazu eingeblendet werden. Eigentlich ganz cool.
    Feldwege etc werden eh mit angezeigt, das sollte andere gute Navis aber auch können

  8. TomTom-Biker Gast

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    #18
    Hierzu ein reales Beispiel, mit passendem Photo des Standorts.

    Hinterlegt ist eine nicht routingfähige Rasterkarte mit Angabe von Wegstrecken und Höhenlinien. Die magenta farbene Linie kennzeichnet den Kurs (Luftlinie), der Zeiger den Standort (unter Berücksichtigung der Empfangsgenauigkeit und der Genauigkeit der Karte). Der Zeiger liegt etwas neben der Route. Wo es lang geht ist im vorliegenden Fall klar ersichtlich, es gibt hier nur eine Möglichkeit. Deswegen sind hier auch nur wenige Wegpunkte gesetzt. Wird die Strecke komplizierter, dann halt mehrere Wegpunkte. Ich hatte es bereits in Beiträgen vorher beschrieben. Bei Abbiegungen/Krezungen setze ich einen Wegpunkt vorher und ca. 100 m nachher. Die Annäherung an die WP wird gemeldet. Kommt nach der Abbiegung keine meldung, dann falscher Kurs, ansonsten richtig.

    Wie Nordlicht bereits geschrieben hat, funktioniert das ganze natürlich nur mit im Gerät hinterlegten Karten. Ohne Karten funktioniert keine Navigation, noch nicht mal nur mit Kompaß. Zum Navigieren braucht man immer Bezugspunkte. Im abstraktesten Fall könnte das natürlich ein reines Koordinatensystem ohne irgendwelche Ortsbezüge sein. Aber auch dafür bräuchte man eine Karte.

    Folglich hängt die Genauigkeit der Navigation mit der Genauigkeit der Karte ab, hier mit der Genauigkeit mit der diese digitalisiert und in das verwendete Koordinatensystem einbezogen ist.

    Gruß Thomas
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken ofroad-navi.jpg   al0511-0204.jpg  

  9. Registriert seit
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    #19
    Danke für die Bilder. Ist der rote Faden nun der Weg? Oder kennt die Karte eigentlich keine Wege wie diesen?

    Bei einem Strasennavi kann man ja von A nach B fahren. Und kann ich bei offroad auch einfach ein Ziel angeben und er sucht mir dann bekannte Offroad-Wege? Anhand der Karte kann man ja schwer erkennen, ob das befahrbar ist.

    Kennt ihr irgendwie im Internet was, wo man solche Karten mal erschnuppern kann?

  10. Registriert seit
    12.02.2010
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    #20
    Hallo Andreas,
    evtl. setzt du dich zuerst einmal mit den grundsätzlichen Dingen der elektronischen Navigation auseinander:
    Wegpunkte, Routenpunkte, berechnete Route, Luftlinienmodus, WP's/Routen/Tracks als Ziel.
    Welche Karten soll mein Navi verarbeiten können?
    Zumo: Straßenkarten, Garmin Topo's, OSM-Karten.
    Montana: dto Zumo + selbst kalibrierstes Material (Google Earth), etc.
    Die hier erwähnten 276/278 sind nicht Stand der Technik und passen altersmäßig evtl. an eine R100GS
    -------------------------------
    Ansonsten ist auch bei elektronischer Navigation eine gute Vorplanung äußerst hilfreich.


 
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