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TomTom Radarwarner illegal?

Erstellt von MacZep, 25.10.2009, 18:38 Uhr · 30 Antworten · 5.654 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Die Jungs vom Messtrupp sind allerdings in Bezug auf die Auswahl von Messstellen sehr flexibel, während die Gefahrstellen-POIs sich doch nur auf stationäre und häufige Kontrollstellen beziehen. Ergo: Restrisiko bleibt immer...

    Die Umfrageliste würde ich gerne erweitern auf:

    - ich fahre mit navi mit gefahrenstellen-pois (=blitzer) und benutze einen Notaus-Button, der alle Gefahrenstellen schwupdiwupp löscht, so dass sie beim Neustart nicht mehr zu finden sind.

  2. Smile Gast

    Standard flexibel

    #12
    Zitat Zitat von Qbold Beitrag anzeigen
    Die Jungs vom Messtrupp sind allerdings in Bezug auf die Auswahl von Messstellen sehr flexibel (STIMMT), während die Gefahrstellen-POIs sich doch nur auf stationäre und häufige Kontrollstellen beziehen. Ergo: Restrisiko bleibt immer...

    Die Umfrageliste würde ich gerne erweitern auf:

    - ich fahre mit navi mit gefahrenstellen-pois (=blitzer) und benutze einen Notaus-Button, der alle Gefahrenstellen schwupdiwupp löscht, so dass sie beim Neustart nicht mehr zu finden sind.
    Durch den Messbereich von 50-500m beim Laser sind die "Jungs" auch oft erst dann zu sehen wenn es "zu spät" ist. Ich bin dabei aber weder im PKW noch auf dem Möpp je nach POI in Bezug auf Messstellen gefragt worden und kenne dazu auch keinen Fall.
    (ich werde selber auch nie fragen, versprochen)

  3. Registriert seit
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    #13
    ich habe auch ich noch nie gehört das die rennleitung jemandem wegen der poi´s das navi eingezogen hat.

    darüber hinaus kann ich so ein programm ja auch auf meinem handy haben (z.b. i-phon).
    in welchem gesetz steht denn dass die mein handy einziehen oder gar mein handy nach solchen programmen durchsuchen dürfen?

    es gibt ja noch so was wie datenschutz.

    genau so kann ich ja auch persönliche daten in meinem navi gespeichert haben.
    auch hier greift wieder der datenschutz usw.

    ich denke mal das sich die rennleitung aus diesen gründen vor einem gerichtsverfahren scheut, da es mächtig ärger geben kann und wird.

    also sehe ich es mit der kölschen gelassenheit:

    et kütt, wie et kütt und et hätt noch immer jot jejange.

    sinngemäß übersetzt: habe keine angst vor der zukunft und lerne aus der vergangenheit.

  4. hbokel Gast

    Standard

    #14
    Zitat Zitat von Rheinländer Beitrag anzeigen
    ich habe auch ich noch nie gehört das die rennleitung jemandem wegen der poi´s das navi eingezogen hat.
    Dann hast Du nur noch nicht die entsprechenden Websites gefunden, z.B. hier:
    Mit ihrem Entscheid haben die Lausanner Richter die Beschwerde eines Autolenkers abgewiesen, der von der Aargauer Justiz mit 300 Franken gebüsst worden war, weil er in seinem Fahrzeug das Gerät «Amigo» mitgeführt hatte. Zudem wurde die Einziehung und Vernichtung des Apparats verfügt.
    Das "Amigo" ist ein GPS-Empfänger, der vor stationären Überwachungsgeräten warnt, deren Koordinaten in einer internen Datenbank abgelegt sind. Wie beim TomTom.

    Zitat Zitat von Rheinländer Beitrag anzeigen
    in welchem gesetz steht denn dass die mein handy einziehen oder gar mein handy nach solchen programmen durchsuchen dürfen? es gibt ja noch so was wie datenschutz
    Originelle Idee. Aber bei Strafverfolgung muss der Datenschutz wohl zurückstehen. Sonst könnten sich z.B. auch der saubere Herr Zumwinkel auf den Schutz persönlicher Daten berufen. Oder der saubere Herr Tauss.

    Zum Navi: so extrem wie in der Schweiz wird es hierzulande wohl nicht gehandhabt. Zumindest fand ich kein Urteil, das die Vernichtung des GPS-Warngerätes anordnete.

    Gruß
    Heinz

    Aus dem Urteilstext:

    Argument: ... das "Amigo"-Gerät sei kein Radarwarngerät, weil es keine elektromagnetischen Wellen registrieren könne.
    Entscheid: ... dass die technische Funktionsweise des fraglichen Gerätes keine Bedeutung hat
    Das Gerät diene offensichtlich dem Zweck, sich ungestraft über Tempolimiten hinwegsetzen zu können.

  5. Registriert seit
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    #15
    Erst einmal: Klasse, dass eine Diskussion angestossen ist. Und die Antworten sind mehr als aufschlußreich.
    Interessant finde ich die Betrachtungen, dass ein Navi :
    - eine passive Einrichtung ist, die auf Gefahrenbereiche innerhalb des Verkehrsraums hinweist und
    - keine technischen Voraussetzungen mitbringt, um aktiv elektromagnetische Wellen zu registrieren und Warnsignale an den Fahrer zu geben
    - und es sicherlich noch datenschutzrechtliche Fragen gibt. Schließlich ist niemand berechtigt, mein Eigentum und gespeicherten Daten ohne triftigen Grund einzusehen (Schäuble ADÉ).

    Hier sehe ich eine Möglichkeit, die Grundkonzeption der POI´s von Navi´s zu ändern. Warum müssen die Navi´s auf Radarfallen hinweisen? Die Navi´s können doch auch auf Unfallhäufungen hinweisen, an denen zur Verkehrsicherung auch Radarfallen aufgestellt sind. Das kann nicht illegal sein.
    Und so können die uniformierten Ricola-Lutscher auch nichts dagegen haben, oder?

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von Qbold Beitrag anzeigen
    Die Jungs vom Messtrupp sind allerdings in Bezug auf die Auswahl von Messstellen sehr flexibel, während die Gefahrstellen-POIs sich doch nur auf stationäre und häufige Kontrollstellen beziehen. Ergo: Restrisiko bleibt immer...

    Die Umfrageliste würde ich gerne erweitern auf:

    - ich fahre mit navi mit gefahrenstellen-pois (=blitzer) und benutze einen Notaus-Button, der alle Gefahrenstellen schwupdiwupp löscht, so dass sie beim Neustart nicht mehr zu finden sind.
    Hallo Tom,

    hierzu müsstest Du mir mal wieder helfen.
    Einen Notaus-Button. Wo kriege ich den den her?
    Schreib mir mal eine PN wo das Dingen drauf ist.

    Grüsse Helge

  7. Registriert seit
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    #17
    Ich muss nochmals nachtragend sein, denn das Thema Radarner auf dem TomTom beschäftigt mich weiter. Im Clübchen habe ich das Thema mal angeschnitten und Antworten von "... die finden die Registerkarte auf dem TomTom eh nicht!" bis "... die ziehen das Gerät ein und Anzeige und Punkte". Und das nicht nur für die Schweiz, sondern auch für hiesige Regionen. Im TomTom-Forum gibt es, typisch für Foren, ebenso viele Meinungen wie Teilnehmer.
    Ein Teilnehmer empfiehlt, Die Radas-POI´s auf die Speicherkarte des Navi´s zu laden und dafür den eingebauten Speicher sauber zu halten. Im Falle einer Kontrolle solle man schnell die Karte herausnehmen und das Gerät neustarten. Wenn ich mir das vorstelle mit Handschuhen usw., kann ich mich gleich bei "Wetten Das" bewerben.
    Andere meinen, dass die Voreinstellungen auf dem TomTom nicht zu löschen seien und daher das Gerät als Solches schon illegal ist. Bei Kontrollen könne es einfach so eingezogen werden, nebst Anzeige und Punkten, blablabla.
    Ich weiss nicht. Gibt es da keine Rechtssprechung oder Urteile? Ist jemandem etwas Konkretes bekannt?

  8. Registriert seit
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    #18
    was zum Thema
    <klick>

  9. Registriert seit
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    Standard

    #19
    Danke Kolli!

    Soweit in Ordnung und akzeptiert.

    In meinem Fall ist es so, dass ich kein Headset benutze und keine Bluetooth-Verbindung aufgebaut habe. Insofern sehe ich praktisch nur die Warnmeldung oben links im Display des TomTom. Kann man das schon als Radarwarner interpretieren? Immerhin zeigt mir das TomTom auch an, wie schnell man auf der aktuell befahrenen Straße fahren darf (z.B. 65/70 km/h). Und wenn ich zu schnell bin, ist die Schriftfarbe rot. Ist das auch schon eine Warnung im Sinne des Gestzes?

  10. Registriert seit
    07.10.2008
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    #20
    den Buchstaben des Gesetzes nach, ja. Es zeigt dann ja Kontrollen an. Ich glaube auch, irgendwann mal was wegen der Anzeige von Tempolimits und einem dazuschaltbaren Warnton gelesen zu haben. Ist aber schon etwas her und den genauen Zusammenhang krieg ich so auch nicht mehr ganz zusammen


 
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