Umfrageergebnis anzeigen: Hast du ein Navigationssystem am Motorrad?

Teilnehmer
365. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Nein, auch nicht geplant

    4 1,10%
  • Nein, will aber eins anschaffen

    13 3,56%
  • Ja, ich benutze ein Navi

    337 92,33%
  • Ich benutze kein Navi, sondern mein Smartphone

    11 3,01%
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Ergebnis 51 bis 60 von 146

Wer hat ein Navi am Mopped

Erstellt von sampleman, 12.01.2016, 22:32 Uhr · 145 Antworten · 11.755 Aufrufe

  1. G-B
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    #51
    Immer wieder diese, "ach früher konnten wir das auch ohne.
    Natürlich ist man angekommen, aber.
    1. Ging das auch nur annähernd so flüssig? Ich will ne Tour fahren und nicht immer wieder anhalten ob ich jetzt schon da bin wo ich die kleine Straße suchen muss. Führt dazu, dass meine Tgestouren auch wenig länger ausfallen dürfen.

    2. Konnte man da auch wirklich die kleinsten Straßen abfahren sprich planen. Solche Wege die ich heute einfach fahre, hab ich früher gar nicht einplanen können. (Wer hat schon für all die Reisegebiete umfangreiche (Wanderkartenmaßstab) Karten zu Hause, bzw. kauft sich die.

    3. Des weiteren kann ich mich noch erinnern oft so ne Kollone oder LKW überholt zu habenb um dann 1km später dann eben abzubiegen. Das hat mich oft geärgert. Heute läuft das entspannter, da ich genau weiß ich bieg bald ab.

    4. Man findet durch die Planung immer wieder in vermeintlich bekannten Gebieten neue Wege die man einschlagen kann. Wie oft hab ich früher Versucht in eine bestimmte Richtung zu fahren um dann wieder in Sackgasse zu landen weil Nationalpark dazwischen ......... Umdrehen müssen ist nicht mehr oft (Sperren der Straße!)

    5. Sind eben Straßen auf der Strecke gesperrt (Baustellen, örtliche Festivitäten....) ist eine Umfahrung Richtung meiner geplanten Route kein Thema. Eine Umleitung war ab und ann früher dann wieder nach meinem Abbiegepunkt auf der Hauptstrasse.

    Es ist eine Verbesserung in meinen Augen und ja der Weg ist das Ziel. Aber ich will dann schon gerne den fahren den ich mir gewünscht habe und auch aus mehreren Gründen ausgesucht habe.

    Für schnell mal ne Feierabendrunde oder ich hab heute kurzfristig Zeit und fahr mal los ist ja kein Navi gedacht.

    Somit ist auch klar: Ich hab meine Stimme abgegeben und mein Einsatzspecktrum umschrieben.

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    #52
    Ich habe einen Haufen Karten zu Hause in die ich schon lange nicht mehr reinschaue. Beim Motorradfahren habe ich keine Karten mehr dabei. Ich wüsste auch nicht wofür. Wenn eine Tour geplant wird, mache ich das am Rechner und übertrage sie aufs Navi. Ich finde es ungemein angenehm neben der Musik in meinem Helm auch die Richtung angesagt zu bekommen und mich um dieses Detail nur noch am Rande kümmern zu müssen. Von reiner Bildschirmnavigation halte ich nach einem Beinahezusammenstoß mit einem Fiat in Tirol absolut nichts mehr!
    Für mich ist der größte Vorteil des Navis die Konzentration auf den Verkehr und nicht auf das wohin. Ich habe das Gerät auch auf Kurzstrecken an, allein schon weil ich auch mein Telefon über Navi und Cardo zugeschaltet habe.

    Gruß,
    maxquer

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    #53
    Ich geb's zu: ich schalte mein Navi nur ein, damit überhaupt noch jemand mit mir spricht.

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    #54
    Du arme Sau!

    Gruß,
    maxquer

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    #55
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Oh, da möchte ich als langjähriger Navi-Nutzer vorsichtig widersprechen. Ich habe irgendwann mal - ich kann dir gar nicht genau sagen, warum - festgestellt, dass ich diesem Bildschirm, auf dem meine Fahrt virtuell abläuft, mehr Aufmerksamkeit widme, als er benötigt. Ist vielleicht auch eine persönliche Macke von mir: Wenn ich in einem Restaurant sitze, in dem irgendwo ein Fernseher läuft, dann schaue ich andauernd in den Flimmerschirm, selbst wenn da völlig unwichtiger Schei.ß läuft. Ich habe das Problem für mich auf dem Mopped so gelöst, dass ich mein Navi jetzt immer so einstelle dass der Schirm in der Zeit, in der es nichts zu beachten gibt, dunkel bleibt ...
    Das ist bei mir tatsächlich etwas anders. Ich gucke zwar auch öfters drauf, aber immer nur sehr kurz. Wenn ich z.B. weiß, dass die nächsten vier Kilometer nichts kommt, guck ich auch erstmal nicht mehr drauf. Ich bekomme ziemlich genau mit, wo ich lang fahre. Lasse zwar meist den Tracker mitlaufen, aber ich gucke mir die Touren hinterher selten an. Heute wollte ich z.B. gerade mal ein Detail aus dem letzten Sommerurlaub wissen. Was ich auch mag, ist bei kurvigem Geläuf schon vorab sehen zu können, wie so ungefähr die nächste Kurvenkombination aussieht.

    Wichtig ist, dass man nicht im "Playstationmodus" fährt. Sind immer nur Bruchteile von Sekunden, die ich aufs Navis schaue. Musste ich allerdings am Anfang auch ein bisschen bewusster machen, bis sich das im Kopf automatisierte.
    Du machst das mit Hilfe des schwarzen Bildschirms. Auch eine gute Methode. Wichtig ist doch, das man sowas selbst erkennt und sein Verhalten entsprechend trainiert. Die Jungs, die nach Papierkarte auf dem Tank fahren, werden da auch ihre Strategien haben, sich von Alleebäumen fernzuhalten. Mir fiel das damals sehr schwer. Bin ich besser stehen geblieben.

    Mit meinem von dir zitierten Satz meinte ich aber auch solche GPS-Horror-Stories wie: "Auto im Rhein gelandet. Navi kannte Fähre nicht!" Da geht es doch eher um Zeitgenossen, deren Führerschein schon längst in dem Fluss hätte versenkt werden sollen, in den sie gerade selbst gefahren sind.

    So wie du bastele ich auch seit langem schon am Motorradnavi. Etwa 2003 oder so habe ich mir ein Aldi-Navi mit der dicken blau-schwarzen GPS-Maus auf die XJ gedengelt. Später, genau wie du, die ganze Armada der navifähigen Smartphones wie MDA III und wie sie alle hießen. Das war echt eine Ansammlung elektronischem Trial-and-Error, eigentlich nur Wackelkontaktgeneratoren, aber ganz lehrreich. Seitdem schwöre ich auf ausgewiesene Motorradnavis.

    Ich wünsche allen weiterhin viel Spaß, wie auch immer ihr den hinkriegt.

  6. Registriert seit
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    #56
    Zitat Zitat von G-B Beitrag anzeigen
    Immer wieder diese, "ach früher konnten wir das auch ohne.
    Natürlich ist man angekommen, aber.
    ...
    So und nicht anders sehe ich das auch.

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    #57
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Beim Motorradfahren habe ich keine Karten mehr dabei. Ich wüsste auch nicht wofür. Wenn eine Tour geplant wird, mache ich das am Rechner und übertrage sie aufs Navi.
    Wäre mir zu unflexibel. Ich habe immer noch zusätzlich Karten dabei. Die sind für mich einfach wesentlich übersichtlicher für eine Grobplanung. Da ist mir auch der PC (selbst wenn ich einen dabei habe) zu umständlich. Es wird auch bei längeren Touren abends geplant "wo will ich morgen Abend in etwa sein" und "wie soll die Route in etwa sein" (abhängig von Wetter, kurzfristig gebuchter Übernachtung, Lust und Laune ...). Diese Planung mache ich auf der Karte.

    Dann werden basierend darauf Ziel- und ein paar Wegpunkte ins Navi eingegeben - und los geht es. So bin ich bisher immer gut und flexibel an gekommen. Und wenn sich unterwegs was anderes ergibt wird kurz stehen geblieben, die Karte in die Hand genommen (ein bisschen diskutiert ) und ggf. ein paar Wegpunkte im Navi gelöscht oder neue hinzu genommen.

    Aber ohne Karte nur mit Navi - da würde mir der Überblick (und die Geselligkeit, wenn man abends mit der Karte auf dem Tisch diskutiert wo es morgen hin geht) fehlen.

    Gruß, Peter

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    #58
    Auf Tour (nicht Feierabendrunde) immer eine/die Karte(n) dabei, wenn man sich mal in der Pause was anderes überlegt...

    und nein, Trotz Planung am PC und Navi sind die Touren in "in Stein gemeisselt", sondern werden dann gerne mal vor Ort aus verschiedenen Gründen (Wetterlage, ge.le Aussicht, Tankstelle nötig...) angepasst.. und das geht nun mal mit
    "Old Style-Papier Karten" einfach besser als wenn sich 5 um ein Navi drängen wo 4 schon einer zu viel wären um alle was erkennen zu lassen

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    #59
    Seit 2002(PDA mit OziExplorer & Rasterkarten), seit Jahren nur noch mit Blauzahn.
    Der Blick auf Straße & Umgebung ist mir wichtig.
    Ich schalte auch nach Gehör und nicht nach Blitz.

  10. Registriert seit
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    #60
    Ich hatte Zeiten, da war die Tour genau geplant und wurde abgefahren.

    Inzwischen habe ich eine Richtung und gebe ein paar Wegpunkte vor - gerade die Option "kurvenreiche Strecke" führt mich z. T. über Wege, die ich so nie gefunden u.o. gewählt hätte.

    Ich buche auch fast nie ein Hotel im Vorfeld und eine Fähre wurde noch nie gebucht - ich bleibe zu 99% flexibel!

    Inzwischen optimiere ich dann meine Route immer abends, ergänze sie z. T. aufgrund von Infos, die ich am Zeltplatz, im Hotel, oder unterwegs gewonnen habe.

    Was soll ich z. B. in Trieste nach Dubrovnik fahren - auch wenn es geplant war - und der aktuelle Wetterbericht für die nächsten Tage nur Pisswetter prognostiziert??? Oder man erfährt vor Ort, dass die Pässe X Y Z gesperrt sind, dann muss man flexibel darauf reagieren!

    Dann fahre ich eben nach Rom oder Nizza, eben da hin, wo die Sonne lacht!

    Mit meinem GARMIN 390 lässt sich die Route genauso easy am Gerät planen, wie beim alten Becker Crocodile ....... auf die Idee, ein Laptop mit zu nehmen, um meine Routen mit BaseCamp zu planen/ändern, auf die Idee würde ich nie kommen!

    Doch ich muss sagen: nie wieder ohne NAVI - aber ich habe immer ausreichend Karten dabei. Maßstab 1:750.000 und dann Detailkarten im Maßstab 1:200.000 oder 300.000.

    Schei...... ist nur, wenn das Navi unterwegs immer wieder Stromausfälle hat (wie das Crocodile), oder wenn es dauernd abstürzt, wie damals das Zumo 550.

    Aber man wächst mit seinen Aufgaben

    Gruß Kardanfan


 
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