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Neu hier + auch großes Problem !

Erstellt von timmi1993, 06.07.2011, 17:09 Uhr · 6 Antworten · 793 Aufrufe

  1. Registriert seit
    06.07.2011
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    1

    Standard Neu hier + auch großes Problem !

    #1
    Hallo zusammen,
    wie angemerkt - bin ich relativ Neu angemeldet hier.
    Ich hätte mal eine Frage in die Runde:
    Ich habe kürzlich eine GS1200 Bj. 2005 gekauft. Diese wurde mir als "ohne Mängel" verkauft. Stimmt aber leider nicht.
    Lt. BMW Werkstatt und Fehlerspeicher hat sich der bekannte Fehler - eben ein vermutlich defekter Sensor des ABS bereits vor dem Verkauf ereignet.
    Meine Frage nun:
    Kann mir jemand helfen, oder kennt jemanden der:
    gelöschte Fehlermeldungen im Speicher wieder hervorholen kann.
    Beim Pc geht sowas ja auch, warum als nicht beim Motorrad.
    Ich hänge echt ziemlich in der Scheiße.
    Der Sack der mir das Moped verkauft hat, hat den Mangel wohl gewusst:
    Werkstatt sagt, der ABS-Sensor kann defekt sein. Kostet 180 Eier. Ärgerlich, aber verschmerzbar. Schlimmer wäre, wenn der Sensor durch ein Defekt am Kardan käme - dann würde sowas ca. 2000 Euronen kosten.
    Aufgefallen ist mir das durch: bereits auf der Überführungsfahrt vom Verkäufer zu mir Nachhause fiel der Tacho, die ABS oder Bremskontrollleuchte blinkte, und die Bremsleistung lies merklich nach.

    Wäre Supertoll wenn mir hier jemand helfen könnte !

    Viele Grüße
    Volker

  2. Registriert seit
    09.03.2008
    Beiträge
    5.234

    Standard

    #2
    Hallo Volker,

    auch wenn ich dir nicht mit 12er spezifischen Wissen helfen kann,
    gleich mal zur "Beruhigung",
    zumindest ABS-& Bremskontrolle und Bremsleistung hängen zusammen,
    wenn nähmlich beim ABS-Test ein Fehler auftritt, dann schaltet dieses Modell eben ABS und BKV ab, dadurch mußt du ohne Verstärkung bremsen,
    und das geht deutlich schwerer,

    und wenn ein Sensor defekt ist, dann führt dies zu diesem Abschalten, da das System die zuverlässige Funktion nicht gewährleisten kann.

  3. Registriert seit
    14.11.2008
    Beiträge
    471

    Lächeln Willkommen

    #3
    Ich würde sofort mit dem Verkäufer in Kontakt treten. Ihm sagen, dass der Mangel entdeckt wurde und das nach Angaben des Händlers das Fahrzeug bereits beim Verkauf mangelbehaftet war. Den Fehler solltest du Dir durch die Werkstatt belegen lassen.

    Mit einem Rechtsstreit dem Verkäufer drohen und auf Mangelbeseitigung oder Rücknahme der Maschine gegen Erstattung des Kaufpreises pochen.

    Gruß und allzeit gute Fahrt

  4. Registriert seit
    05.07.2011
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    31

    Standard Willkommen

    #4
    erst einmal ein Willkommen im Forum.
    Zu Deinem Problem:
    Technisch kann ich Dir leider nicht weiterhelfen, da bin ich absoluter Laie.
    Aber rechtlich sehe ich die Sache so:
    1. Beim Händler gekauft = 12 Monate Gewährleistung - bring die Q dem Händler wieder und setze ihm eine angemessene Frist den Fehler zu beheben.
    Die Kosten sollte der Händler bzw. die Fachwerkstatt tragen.
    2. Beim Privatkauf kommt es ein wenig auf den Kaufvertrag an. In den meisten vorgefertigten Verträgen steht "dem Verkäufer sind keine Mängel bekannt", damit dreht sich die Beweislast. Du must dem Verkäufer nun Beweisen das der Mangel bereits beim Kauf bekannt war. In d.R. ist das sehr schwierig aber in Deinem Fall doch evtl. machbar. Wichtg ist dem Verkäufer mögl. auch schriftl. mitzuteilen das ein Mangel vorliegt. Evtl. die Maschine zurück geben und Kaufpreis raus oder Mangel wird durch Verkäufer behoben (oder übernimmt die Kosten). Das wäre der einfache Weg. Der Verkäufer wird natürlich sagen ich habe keinen Mangel bemerkt, dann wird es schwierig. Wenn die Werkstatt bescheinigt das der Mangel bereits beim Verkauf vorgelegen hat ist alles OK. Wenn nicht, selbst die Kosten tragen und hoffen das es damit erledigt ist.
    Aber ich denke das ist nichts neues für Dich, sonst hättest Du ja nicht gezielt diese Frage gestellt. Ich drücke Dir die Daumen das Du da wieder heil raus kommst.
    Sehr Ärgerlich wenn man mit ............ Geschäfte macht.

    Lieben Gruß

    Jörg

  5. Registriert seit
    16.02.2011
    Beiträge
    246

    Standard

    #5
    Hi,

    auch von mir erst einmal ein Herzliches Willkommen im Forum.

    Zu deinem Problem:

    wenn ich es richtig verstehe, hast du die Q von privat gekauft. Hier hast du in der Regel die A...karte gezogen , denn es gibt kaum eine Möglichkeit, den Vertrag wieder rückgängig zu machen. Meist werden Standard-Kaufvertrags-Vordrucke genutzt.

    Dort finden sich Floskeln wie z.B.

    "Kauf wie besehen und Probe gefahren" oder

    "Verkauf unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung"

    oder sowas ähnliches.

    Anders liegt der Fall, wenn dir im KV tatsächlich zugesichert wurde, dass die Maschine frei von Mängeln ist und im Vertrag kein Gewährleistungsausschluss vereinbart wurde. Dann hast du das Recht, den KV rückgängig zu machen oder aber den Mangel auf Kosten des Verkäufers beseitigen zu lassen. Hinzu kommen dann noch Schadensersatzansprüche wie z.B. Leihmotorrad, Porto, Telefongebühren, u.ä.

    Das Ganze durchzusetzen ist natürlich nicht einfach. Kostet Zeit und Nerven.

    Viel Glück und berichte doch mal, was draus geworden ist.

    Gruß

    Andreas

  6. Registriert seit
    04.11.2010
    Beiträge
    1.043

    Standard

    #6
    Hallo Volker!



    Ein herzliches Willkommen hier im GS Forum!

    Ich wünsche Dir viel Spaß beim Rumstöbern und Beiträge schreiben.

    Und natürlich eine stets gute und unfallfreie Fahrt mit Deiner GS.

  7. Registriert seit
    06.02.2008
    Beiträge
    48

    Standard Verkehrsrechtsschutz mit Vertragsrechtschutz?

    #7
    Naja, wenn mensch gebraucht von Privat kauft ist das Risiko eben größer als vom Händler, deswegen sind die Gebrauchtpreise von Privat ja auch eigentlich geringer - das Risiko ist da sozusagen eingepreist.

    Eigentlich weiß mensch das und es ist trotzdem ärgerlich, wenn es einen trifft.

    Zusätzlich zu den genannten Tipps kann ich noch beisteuern: Wenn timmi1993 eine Verkehrs-RS für die GS unter Einschluss von Vertragsrechtsschutz hat, übernimmt die Rechtsschutzversicherung vermutlich das Prozessrisiko.

    Was sagt denn der/die VorbesitzerIn?

    Grüße aus dem Land der tausend Berge
    Norbert


 

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