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Abs...!!!!

Erstellt von tommy4you!!, 26.08.2014, 22:46 Uhr · 134 Antworten · 24.117 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Habe eben mal noch nach der "Klopf-Methode" gesucht, hat einer von euch dazu vielleicht einen brauchbaren hinweis oder Link ???

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    #42
    Link, nein. Gib einfach ABS in die Suche ein und fisch die 1150er Beiträge raus.
    Im Prinzip ist es aber recht banal: Hydroblock freilegen (Verkleidung und Tank ab), Gummihammer in die Hand und "Gib ihm".
    Ein paar zarte Schläge auf den Alukorpus (besser nicht auf das Steuergerät ) und alles wieder zusammenbauen.

    Einen Versuch ist es wert, mach dir aber nicht allzu viel Hoffnung. Im Normalfall ist der Aufwand vergebens.

    Anbieter aus Japan sagt mir nix. Viele schicken das Teil zu rh Electronics.

  3. Registriert seit
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    #43
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Hydroblock freilegen (Verkleidung und Tank ab), Gummihammer in die Hand und "Gib ihm".
    Ein paar zarte Schläge auf den Alukorpus ...
    Verkleidung ab?

    Und mit "zarten Schlägen mit dem Gummihammer" war bei meiner 2000er nichts.

    Die Hinterbremse ging nicht mehr und beim versuchten Bremsflüssigkeitswechsel am Ventil des ABS-Moduls für den hinteren Kreis, kam trotz kräftigen Pumpens kein Tropfen Brühe.
    Mit der schmalen Seite eines ca 17er Maulschlüssels hab ich dann angefangen, bei offenem Ventil, beständig an die, in Fahrtrichtung, linke Seite (hinterer Kreis) des Alublocks zu klopfen.
    Bei gleichzeitig fortgesetzten Pumpversuchen mit der Fussbremse verging bestimmt eine Viertelstunde, bis endlich, wie es sein soll, konstant die alte Bremsflüssikeit herausgepumpt wurde und neue nachgefüllt wurde.
    Die Bremse ging dann wieder, das ABS aber noch nicht, zum Reaktivieren musste noch der Fehlerspeicher gelöscht werden.

  4. Registriert seit
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    #44
    Verkleidung = Blende (rechts am Tank). Hätte ich Blende geschrieben hätten 80% nachgefragt was das ist.

    Ich kann mir kaum vorstellen dass du mit einem 17er Schlüssel mehr Erschütterung bewirkst als mit einem Gummihammer.
    Von den Dellen im Block reden wir nicht.....

    Macht man spätestens alle 2 Jahre einen BF-Wechsel muss auch nicht minutenlang gepumpt werden, da ist mit 20...30 Hüben alles gegessen.

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    #45
    Hast recht, vor Allem mit dem Bremsflüssigkeitswechsel. Allerdings Dellen gab es keine und ich hatte das Gefühl mit Metall auf Metall mehr lösende Vibrationen hervorrufen zu können, als mit einem Gummihämmerchen.

  6. Registriert seit
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    #46
    @vierventilboxer (und woidl): Verstehe nicht ganz, warum du so rumstänkerst!
    Ich stehe zu meinen Aussagen. Da ich aber kein so Tekki bin, der alles zerlegt, habe ich die technische Frage gestellt, die ich hatte. Wenn du mit einer einfachen und freundlichen Antwort überfordert bist - konnte ich nicht wissen.
    Ich brauche keinen Schotter, dort ist es nur einfacher, wie du weist. Bin wohl falsch hier, wenn es nicht möglich ist, eine einfache Frage einfach zu beantworten.

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    #47
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Da es sich um 2 getrennte Kreise handelt, solltest du auch beide Bremsen betätigen.
    Hi
    ich weiß, dass man die getrennt entlüften muß.
    Die scheinen aber trotzdem nur eine Mimik zur Regelung zu haben.
    Wie wäre es sonst zu erklären, dass bei einem Bremstest

    ... nur mit der Vorderbremse der Bremsweg kürzer war, als wenn gleichzeitig hinten mitgebremst wurde.

    Für mich bedeutet das, dass die grobe Hinterradsteuerung das ABS negativ beeinflusst.
    Also sollte doch nur eine Pumpe drin sein.
    Gruß

  8. Registriert seit
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    #48
    4V1 ABS II Funktionsweise

    Die Kreise teilen sich einen gemeinsamen Motor, das war es dann aber auch, ansonsten sind sie voneinander getrennt.
    Jeder Kreis hat einen eigenen Kolben durch den der Druck auf die Bremssättel erhöht bzw. verringert wird.
    Eine Pumpe besitzt nur das I-ABS, das ist der sogenannte BKV.
    Nur eine Mimik zur Regelung ist somit falsch, denn jedes Rad hat einen eigenen Steuerungs- und Regelkreis - jeder davon (re)agiert autark.

    Grobe Regelung des Hinterrades beeinflusst den Bremsweg negativ?! Jein!
    Hier sind wir wieder beim Thema max. Verzögerung, dem größten Streitpunkt seit es ABS gibt und wo sich bekanntlich die Lager spalten.
    Bei sehr gutem Grip (topfebener Asphalt, sauber, trocken) ist der Bremsweg eines Profis ohne ABS kürzer als mit ABS.
    ABS regelt digital, es gibt nur auf und zu, nichts dazwischen. Macht es auf, werden cm verschenkt - aber das Fahrzeug bleibt stabil (lenkbar und in der Senkrechten).
    100% Verzögerung kann nur erreicht werden wenn 99,99% maximaler Grip (je nach Untergrudbeschaffenheit ist der Faktor Grip variabel) beibehalten wird, ergo ganz knapp an der Grenze agiert wird an dem der Reifen die Haftung verliert, sprich blockiert.
    Da dies kaum ein Fahrer beherrscht gibt es das ABS.
    Bringst du das HR zum blockieren, verringert das ABS dort den Bremsdruck. Dadurch verschiebt sich die Masse ein wenig nach vorn und belastet das VR stärker,was (sofern die Blockiergrenze erreicht wird) ein Öffnen der VR-Bremse zur Folge hat. -> Bremsweg wird länger.
    Ursache ist aber nicht eine grobe Regelung des ABS am HR sondern die Veränderung der Radlast in genau diesem Moment auf das das ABS erneut reagieren muss.
    Das hat aber nichts mit einem gemeinsamen Motor ("Pumpe"​) zu tun, deine Schlußfolgerung ist somit nicht richtig.

  9. Registriert seit
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    #49
    ... diese Antwort habe ich gesucht.
    Man muß die Übung also mit beiden Rädern machen, damit im Modulator nix vergammelt.

    Danke.

  10. Registriert seit
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    #50
    Bidet!

    Im Prinzip genügt es 3...4 mal pro Saison absichtlich so hart zuzupacken, dass dem ABS nichts anderes übrig bleibt als "aus vollen Rohren zu schießen", sprich wie wild zu regeln. Auf 1000 km Fahrt gibt es hierfür zig Momente in denen man dies gefahrlos tun kan.
    Solange es nicht am Fahrkönnen scheitert, sollte das auch kein Problem darstellen.
    Man muss die Technik und Elektronik nicht bis ins kleinste Detail verstehen die einen tagtäglich umgibt (tue ich auch nicht, kann z.B. keinen defekten WLAN-Router reparieren, dazu reicht das Know-How nicht aus), aber zumindest die grundlegenden Wirkweise verstehen.
    Wenn man nicht weiß wie und vor allem warum ein ABS in verschiedenen Fahrzuständen reagiert, kann man noch so ein guter Fahrer sein. -> man verschenkt im Ernstfall wichtige Meter.
    Nun habe ich wohl dein Fahrkönnen falsch eingeschätzt, das mag sein. Nothing for ungood!! Das aber nur aufgrund der Annahme du wüsstest wie es zum Regelverhalten des ABS kommt weil du dich an dieser und anderen Diskussionen bis dato aktiv beteiligt hast.
    Es ist ein Laster der heutigen Zeit dass die Masse sich zu wenig mit dem beschäftigen was sie umgibt weil vieles zu unfangreich und zu komplex ist. Solange nicht gerade das maximal mögliche gefordert wird, ist das im Regelfall auch kein Problem. Schwierig wird es erst wenn falsche Annahmen oder Schlussfolgerungen im Raum stehen, die, nur mühsam erklärt, wieder aus den Köpfen der Leute zu verbannen sind.

    ABS ist fast immer ein Reizthema, entsprechend fallen die Reaktionen aus.
    Meine überzeugte Meinung: Um im Bedarfsfall eine Panikbremsung ungehemmt durchzuführen, genügt es zu wissen dass ABS an Bord ist. Um es dauerhaft möglichst vor Ausfällen zu schützen genügt es zu wissen es regelmäßig zu benutzen und die BF zu wechseln.
    Will man dagegen das System maximal zu seinen Gunsten nutzen, muss man nicht nur den (ungefähren) Aufbau und die Wirkweise der Steuerungs- und Regelungseinheiten kennen, sondern zusätzlich auch um das Zusammenspiel mit anderen Komponenten wissen, allen voran mit dem des Fahrwerks.
    Glaubhafte und verlässliche Aussagen sind nur mit einem gewissem Basiswissen möglich, andernfalls sind sie nicht nützlich.
    Auch ein erfahrener Instruktor kann eine Vorgehensweise noch so gut erklären - wenn dadurch falsche Schlussfolgerungen gezogen werden (und diese dann auch noch weitergegeben), dann ist das u.U. eine Gefahr für die eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer.


 
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