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ABS Modul einlagern

Erstellt von WMF, 23.02.2016, 08:14 Uhr · 9 Antworten · 773 Aufrufe

  1. WMF
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    Standard ABS Modul einlagern

    #1
    Hallo
    Ich habe ein gebrauchtes ABS Modul für meine 1150 GS gekauft, weil mein ABS immer wieder spinnt. Meine Frage ist, wie soll ich dieses einlagern? Bremsflüssigkeit drinnen lassen oder rausnehmen, aber dann mit was befüllen? Hat jemand damit Erfahrung?

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    #2
    Hey WMF,
    ich würde es direkt einbauen... das jetzige spinnt ja ab und an. So weißt Du auch gleich ob es in Ordnung ist und funktioniert.
    Was nützt Dir ein ABS Modul, welches i.O. Ist im Keller, wenn das verbaute defekt ist.
    Servus Martin

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    #3
    Moin Johann,
    ich hatte hier im Forum ein defektes gekauft und repariert, das liegt nun als Spare im Keller.
    Damit eventuelle Wassereinlagerungen keine Korrosion verursachen, habe ich die beiden Kolben gezogen (Plunger) und komplett gereinigt.
    Den Schacht habe ich mit einigen Troppfen DOT4 gefüllt und zusammengebaut, fertig. Ich denke, das Modul fühlt sich am wohlsten mit dem originalen Medium. Sollte ich es mal brauchen, wird es eh gespühlt!
    Gruss, Rainer

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    #4
    Hallo WMF
    Ich kann dir für die Lagerung leider keinen Tipp geben. Wie sicher ist es, dass dieser in Ordnung ist?
    Welches Abs hast du denn eingebaut?
    Beim Abs 2 würde ich bevor ich den Block einlagere, den Tank runter nehmen, die Batterie abklemmen, dann die elektrischen Anschlüsse des eingebautem Block an deinen neuen Block anschließen. Den Block links neben den Eingebauten hängen und dann den Selbsttest durch anfahren durchführen.
    Es geht beim abs 2 zu testen ohne die Bremsleitungen anzubauen und zu befüllen.
    Beim Integral Abs mit Bremskraftverstärker wäre ich persönlich noch skeptischer ob er die Lagerung vertagen kann bzw. ob er wirklich in Ordnung ist.
    Viel Erfolg Edgar

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    #5
    Zitat Zitat von Rainer aus dem Norden Beitrag anzeigen
    habe ich die beiden Kolben gezogen (Plunger) und komplett gereinigt.
    Hallo Rainer,

    ´ich wollte die Kolben auch mal raus machen und alles säubern; Leider waren die "Verschlusmuttern" so fest angeschraubt, dass ich sie auch mit viel Kraft (mäßiger Gewalt) nicht lösen konnte;
    Kannst Du das bestätigen - ggfs: Welchen Trick gib es?
    Mit Temperatur zu arbeiten trau´ ich mich nicht, im im Innern nix kaputt zu machen

    Andreas

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    #6
    Hi
    Einlagern ist eine sehr schwierige Idee. Selbst beim Freundlichen haben die Dinger ein Verfallsdatum.

    Beim ABS II würde ich die Kolben ziehen, alle vom Bremsflüssigkeit "betroffenen" Leitungen und Bauteile (sind ja nur ein paar) mit Spiritus spülen (Bremsflüssigkeit ist ein Alkohol!) und dann mit Öl benetzen (Ballistol o.Ä., kein WD40).
    Vor einem evtl. Einbau dann wieder mit Spiritus abwaschen, mit Bremsflüssigkeit ausspülen, dann einbauen und befüllen.

    Nachdem ich ein (defektes) I-ABS G1 zerlegt habe um es zu erkunden: Einlagern ist sinnlos. Mit Bremsflüssigkeit zieht das Ding Wasser, ohne noch mehr. Ausspülen (und konservieren) ist sehr schwierig weil es "1000" interne Leitungchen und Teilchen gibt.
    Nach einem halben Jahr waren all meine Teile teilweise mit weissem "Zeug" (kristallin, gaaanz dünne Kruste) überzogen. Das Sichtbare könnte man natürlich abfummeln aber intern wird es nicht funktionieren.
    gerd

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    #7
    Moin Andreas,
    das stimmt, die waren unheimlich fest!
    ich habe mir eine 100% passende Nuss besorgt, ich meine sogar zöllig, dann die Nuss aussen am Schleifstein dünner gemacht (Wandung).
    Die Unterseite habe ich auch richtig scharfkantig geschliffen, sauber angesetzt, damit ging es dann! Bloss nicht abrutschen!
    Im Netz ist beschrieben, wie man das Sieb, den Ring... rauszieht.
    Gruss Rainer

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    #8
    Ich hätte jetzt auch geraten das Teil demontiert einzulgern. Wenn da allerdings soviele Kleinteile drin verbaut sind, wie gerd schreibt, dann ist das 'n Risiko. Wir lagern Teile schon mal mit einem Öl ein, welches bei Zimmertemperatur verdunstet und sich ölig überall absetzt. Ob das dann aber die Lösung ist. . .

  9. WMF
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    #9
    Danke für die Antworten. Ich werde das Teil einbauen, neue Flüssigkeit einfüllen und entlüften. Danach testen ob alles in Ordnung ist. Denn ich glaube das alte Modul hat einen Drücker, die Gs hat z.Z. 158tkm drauf.

  10. Registriert seit
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    #10
    So, hab nachgesehen, es ist eine geschliffene 22er Nuss!


 

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